Violine autodidaktisch lernen - welche Probleme können speziell auftauchen?

von Nico A., 26.07.08.

  1. Nico A.

    Nico A. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #1
    Hallo,

    ich spiele auch seit längerer Zeit mit dem Gedanken, mir eine Geige zuzulegen, allerdings mit einer Geigenschule in Buchform statt einem Lehrer - Unterrichtsstunden sind für mich aufgrund der finanziellen Situation meiner Eltern leider nicht möglich (so wie es aussieht). So würde ich also laut fast allen Meinungen, die ich bisher gelesen habe, den "falschen Weg" beschreiten: Ich hätte keinen Lehrer und ich würde mir eine Industriegeige holen. Zudem bin ich "schon" 17, wobei ich mir über das Alter eigentlich keine Gedanken mehr mache (viel mehr ärgert es mich, dass bei den Suchergebnissen für "geige lernen" fast nur auf Kinder angespielt wird).
    Ich habe prinzipiell keine schlechten Erfahrungen mit Billiginstrumenten... meine Gitarre aus dem Einsteiger-Set ist noch heil und tuts seit 5 Jahren und es besteht von meiner Seite kein Bedarf nach einer neuen. Und ist es nicht so, dass man einen gewissen Vorteil hat, wenn man schon (vielleicht nur sehr mühevoll) gelernt hat, auf einem billigen Instrument einen sauberen Ton zu erzeugen und dann später auf ein qualitativeres Instrument umsteigt?

    Meine Hauptfrage (siehe Threadtitel) bezieht sich allerdings auf die Probleme des autodidaktischen Lernens. Ich lese sehr oft, dass man sich alleine "schlechte Angewohnheiten" antrainiert, die später nur sehr schwer zu korrigieren seien. Kann mir jemand sagen, was ich mir genau darunter vorstellen kann? Genügt es nicht, wenn ich mir auf eigene Faust (und mithilfe eines Buches) die Töne suche, verschiedene Haltungen ausprobiere und solange experimentiere, bis es zumindest einigermaßen ordentlich klingt? Oder können sich gravierende Haltungsschäden ergeben aus einer falschen Haltung? Bitte klärt mich auf! Ich habe keinerlei professionelle Ansprüche, ich möchte nur ein weiteres Instrument versuchen zu lernen und eine Violine bietet sich an, weil Exemplare günstig erhältlich sind und weil mich dieses Instrument schon lange interessiert.

    Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt :o

    Nico
     
  2. Dancla

    Dancla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #2
    Vielleicht helfen Dir die hier vielfach geführten Diskussionen zum Thema weiter. vielleicht wäre aber auch ein Musikstudent bereit, Dich um der Erfahrung willen unter den gegebenen Umständen kostenlos oder sehr preisgünstig zu unterrichten.
     
  3. AnDro

    AnDro Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #3
    Es gibt für Personen ihn finanziell schlechten Situationen oftmals günstigeren Unterricht an Musikschulen (Zumindest bei mir im Ort).

    Mit einem billigen Musikinstrument ist das lernen lange nicht so motivierend da du noch so toll spielen kannst und es sich trotzdem schlecht anhört. Grade bei billigen Instrumenten kann es schwer sein Flagoletttöne zu spielen. Grade bei Geigen finde ich das immer sehr markant. Oftmals haben Musikschulen Instrumente für Schüler parat, es entstehen also keine Kosten für das Instrument und wenn dir das Geigespielen nicht liegen sollte musst du dich später nicht um das ausgegebene Geld ärgern.

    Schlechte Angewohnheiten sind schlichtweg Haltungsfehler die du dir angewöhnen kannst. Das führt dann später zu viel Arbeit um diese Fehler zu korrigieren. Ich würde sagen die Haltung ist bei Geigen deutlich schwerer zu lernen als z.B. bei einer Gitarre.
     
  4. Nico A.

    Nico A. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #4
    Hallo Dancla,

    die Möglichkeit, dass dies ein Student sehr preisgünstig machen könnte, wäre natürlich wunderbar, aber auf so einen großen Zufall will ich eigentlich nicht hoffen.
    In den schon vorhandenen Threads konnte ich bisher nicht so richtig eine Antwort auf meine Frage finden: Welche Nachteile hat ein autodidaktischer Geigenanfänger speziell? Welche genauen Probleme können sich ergeben?

    edit
    @ AnDro
    Angenommen, eine "falsche" Haltung führt trotzdem zu einem angenehmen Klang, muss diese dann korrigiert werden? Und warum?
     
  5. AnDro

    AnDro Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #5
    Problem kann sein das die Haltung für das was du zur Zeit spielen könntest zweckdienlich wäre, aber bei anderen Sachen hinderlich ist.
     
  6. Nico A.

    Nico A. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #6
    Okay, das ist verständlich. Ich denke auch selbst ich sehe langsam ein, dass es womöglich im Selbststudium nicht geht... zuviele sind gescheitert und ich kann nicht von mir behaupten, ein besonderes Talent zu haben. :o
    Nur frage ich mich, ob man mit einer Billiggeige als Schüler angenommen werden könnte, oder ob das Lehrer direkt im Voraus ablehnen...
     
  7. LeAnne

    LeAnne Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #7
    Hallo Nico!

    Im Vorraus wirst du bestimmt nicht abgelehnt, nur würde dir dein Lehrer sicherlich nach ein zwei Jahren raten, dir ein 'anständiges' Instrument zuzulegen, da es eindeutig komfortabler zu spielen ist und einen ausgereifteren Klang hat. Aber für den Anfang ist eine billige Geige ideal, zumal du ja nicht weißt, ob du wirklich Geige spielen willst, und wie lange.
    Eine andere, preistechnisch vielleicht nicht sehr praktische, Lösung wäre auch, sich bei einem Musikgeschäft eine Geige zu leihen. DIe meisten bieten so etwas an, auch in den Musikschulen gibt es solche Leihgeigen. Sie haben meist einen besseren Klang als die billig gekauften, sind aber nur gegen Bezahlung zu leihen und können nicht erworben werden..

    Cheers
     
  8. etrawgew

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    Erstellt: 27.07.08   #8
    hallo nico,
    ich spreche aus eigener erfahrung! also, ich habe mir vor 1 1/2 jahren im supermarkt eine billiggeige gekauft, nur um auszuprobieren ob ich (im zarten alter von damals 61j.!!!) überhaupt noch in der lage bin,diese richtig halten zu können. dafür erschien mir der preis von 39.-- euro gerade angemessen.

    doch schon sehr bald stellte sich heraus, nachdem ich mir sicher war, dass ich eine geige noch problemlos halten kann, dass die wirbel krumm und schief waren, so dass eine genaue stimmung der saiten schier unmöglich war. nachdem mir dann dreimal innerhalb kurzer zeit die d-saite gerissen war, riss damit auch endgültig meine geduld. :mad: ich packte das ding, ging in einen musikalienfachhandel und holte mir zunächst ein gewa-set für etwa 229,-- euro.
    damit war der grundstein erst einmal gelegt.
    um mehr infos bezüglich des geigenspiels zu bekommen, fand ich schon bald auf diese super-gute seite. dort las ich dannn immer wieder - ohne lehrer(in) geht nix!
    gesagt, getan, ich rief bei unserer hiesigen musikakademie an, und schon bald darauf hatte ich eine musiklehrerin (priv. für 15,-- die volle std. = 60min.!), und habe mittlerweile seit einem guten jahr einmal pro woche unterricht. es macht mir unbändig viel freude, und ich übe täglich durchschnittlich 1 1/2 - 2 Stunden. inzwischen kann ich schon den ersten lagenwechsel, und ich übe fleißig das vibrato, doch damit hapert es allerdings noch etwas.:D
    ich kann dir nur raten, dass du dir eine(n) lehrer(in) suchst, denn wie du siehst, muss priv.-unterricht nicht teuer sein.:great:
    ich wünsche dir viel glück und recht viel erfolg und freude beim geigenspiel!;)
    mit lieben grüßen,
    brigitte.
     
  9. Nico A.

    Nico A. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.08   #9
    Hallo Brigitte,
    ich hätte nicht gedacht, dass es für ~40 Euro überhaupt Instrumente gibt (solche für Kinder ausgeschlossen)! Ich habe dieses Instrument im Auge http://musik-service.de/brenner-chang-schueler-violine-4-4-bundle-prx395752401de.aspx , möchte natürlich trotzdem, dass die grundlegenden Sachen, die ein Spielen ermöglichen, schon vorhanden sind. Sehr viel teurer sollte es auch nicht werden.
    Ach je, ist das alles kompliziert. :rolleyes:
     
  10. etrawgew

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    Erstellt: 27.07.08   #10
    lieber nico,
    bitte, bitte, kauf dir kein instrument für 40,--, das ist rausgeschmissenes geld! meine geige war so fehlerhaft, (die wirbel waren krumm und aus kunststoff!) wenn ich die beim geigenbauer hätte überarbeiten lassen, dann hätte ich mir auch gleich eine bessere kaufen können. habe ich ja dann auch.
    dir kann ich nur empfehlen, dass du zu einem geigenbauer in deiner nähe gehst um dich mal nach leihinstrumenten , leihgebühren etc, erkundigst. mir scheint das einfach der bessere und sicherere weg zu sein.
    also finger weg von voreiligen kaufentschlüssen, die du am ende dann doch bereuen wirst!!! denn das erlernen des geigenspiels soll ja schließlich auch spass machen. doch auf solch grauseligen superschnäppchen-geigen ist es leider mit der spielfreude sehr schnell vorbei.
    dir wünsche ich, dass du die richtige entscheidung treffen möchtest. bei all deinen vorhaben viel erfolg. ich würde mich sehr freuen, wenn du an dieser stelle mal berichten würdest, wie du dich entschieden hast.
    mit lieben grüßen,
    etrawgew.
     
  11. AnDro

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    Erstellt: 27.07.08   #11
    Übrigens fehlt bei der Violine soweit ich es erkennen kann die Schulterstütze. Ist also kein wirkliches Komplettset.
     
  12. Nico A.

    Nico A. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.08   #12
    Ist diese dringend notwendig? Laut dem Online-Ratgeber von Thomann nicht...
     
  13. AnDro

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    Erstellt: 28.07.08   #13
    Wenn du keinen Hals haben solltest ja. (was ist das denn für ein Ratgeber? :screwy:) Ich kenne niemanden der ohne Schulterstütze spielt. Vielleicht mal in Notfällen, mir ist das Dingen einmal bei einem Ensemble Auftritt beim letzten Lied abgefallen oder wenn man sie mal zum Unterrricht vergisst. Es ist halt nur ziemlich unangenehm/störend zum spielen.
     
  14. SMaus

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    Erstellt: 28.07.08   #14
    Zu diesem Thema gibt es hier einen Beitrag:
    http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-billigheimer.html
    Besonders dann, wenn man "nur" ausprobieren will, sind Billig-Teile nicht ratsam, da oft der Spaß auf der Strecke bleibt.
    Leihen!
     
  15. Nico A.

    Nico A. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #15
    Okay, ich werde meinen Plan, Geige zu lernen, erstmal an den Nagel hängen. Es läuft mir ja nicht davon.

    edit: Vielleicht greife ich doch auf eine E-Geige zurück. Mit den genannten Nachteilen kann ich gut leben.
     
  16. Baltimore

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    Erstellt: 30.07.08   #16
    Hallo Leute !

    Ich hoffe ihr werdet mich nun nicht erschlagen, aber da ich immer schon ein Streichinstrument lernen wollte (bedingt dadurch das unser Nachbar zu Kindergarten Zeiten immer einen Geigespielenden Weihnachtsmann gemimmt hat :-D ) habe ich die letzten Tage genutzt um eure Foren etwas zu durchstöbern und nun kamen mir ein paar fragen. Diese stelle ich hier, da ich euer Forum nicht zuspamen will.

    Ich spiele schon Gitarre und Bass und kenne soweit die Theorie das ich Notenlesen kann und die Tonfolgen kenne die auftreten, wenn ich den Grundton der Saite kenne, nun meine Fragen die mir spontan kamen. Auch das gehör ist in Arbeit, lediglich ziemlich langsam bisher.

    Angenommen ich würde mir einem Stimmgerät bei einem gestimmten Streichinstrument kleine (oberflächeliche, nicht die Saite in der schwingung verändernde) Markierungen machen. Nur Grob zur Orientierung bis ich ein Gefühl und Gehör für die Töne entwickelt habe.

    Das würde mich so weit Bringen das ich weiss welcher Ton in etwa wo liegt, dies liesse sich doch relativ einfach auf Noten übertragen, oder sehe ich das Falsch ?

    Dies würde doch ausreichen um Tonleitern zu lernen und leichte Melodieläufe zu spielen?

    Könnte mir dies vielelicht aufgrund meiner Vorerfahrung den Einstieg in die Welt der Chellos und Violinen erleichtern ?

    Oder sollte ich besser bei 0 Anfangen ?

    Die idee wäre die Anfänglichen Basics mit einem Lehrer durch zu gehen ( vielleicht das erste halbe-ganze Jahr unterricht zu nehmen um die Technik raus zu haben) um dann im Selbststudium zu verbleiben, jedoch alle paar Monate mal auf die FInger Schauen zu lassen ob die Technik noch sitzt und was es noch neues in der Welt des Streichens gibt.

    (Weil Permanenten Unterricht kann ich mir bei Weitem nicht leisten, ausser es finden sich in dieser Region Privatleute die so etwas geben.)

    Ist das ein richtiger Ansatz oder sollte man konstant bei einem Lehrer bleiben, weil sich falsche haltung und Technik schnell eingewöhnen können ?


    Ich möchte nun wirklich nicht anmaßend klingen !!!
    Es sind eher generelle Fragen die mich schon ne Weile beschäftigen

    Ich kann mir nicht vorstellen das Geige oder Chello so viel schwerer sein soll zu lernen als eben Gitarre oder solcherlei Instrumente. Angenommen ein Bassist beginnt mit einem Fretless Bass, dann muss er doch auch erst durch die Gehörbildung? Techniken gibt es bei jedem Instrument das man die lernen muss ist ja klar.

    Ist es nicht wirklich so das sich die Streichinstrumente dadurch von anderen Instrumenten unterscheiden, weil sie ein ausgebildetes ( oder sich in der Ausbildung befindliches) gehör brauchen und eben ein gewisses Gefühl [auf der Gitarre kann man ja schlieslich noch Rotzbesoffen drauf rumprügeln und es kommen Töne raus]?

    Ich lasse mich gerne eines Besseren beleeren und Hoffe ich habe das was mich interessiert so zu Papier bekommen, das ihr versteht was ich Fragen will.

    Mfg Daniel
     
  17. AnDro

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    Erstellt: 30.07.08   #17
    Es gibt kleine Aufklebbare bunte Pünktchen für Anfänger um sich auf dem Griffbrett zu orientieren. Davon klebt man 3 für jede Saite aufs Griffbrett. Ich hab nur keine Ahnung wie die Teile genau heißen und wo man sie bekommt, bin, als ich angefangen habe, ohne ausgekommen (aber das ist auch schon ein paar Jahre her). Eventuell kann dir da ein Lehrer weiterhelfen. Ist eh gut erstmal die Grundlagen mit Unterricht zu lernen bevor man es alleine versucht.


    Es ist zu Beginn nicht so motivierend. Nimm einen Anfänger und jemanden der schon etwas länger spielt. Sie können die gleichen Noten in der gleichen Geschwindigkeit ohne Verzierungen spielen und es ist trotzdem ein Unterschied wie Tag und Nacht.
     
  18. Baltimore

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    Erstellt: 30.07.08   #18
    Das ist aber bei allen Instrumenten so... In Punkto sauberkeit und Präzision lernt man nie aus, aber gut, ich kann mir denken das alles auf einmal ziemlich schwer ist für einen Anfänger, ich habe vergessen zu betrachten, das einige/viele Anfänger keine Vorbildung haben und alles auf einmal für sie neu zu lernen ist.:rolleyes: Ich war nun von meinem gegenwärtigen Standpunkt ausgegangen.


    Sind diese Klebepunkte die du erwähntest vergleichbar mit den Inlays auf Gitarren die einem wirklich nur eine Grobe Orientierungh bieten sollen ?
     
  19. LeAnne

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    Erstellt: 30.07.08   #19
    Hi!
    Zu den Klebepunkten..
    DIe gibt's in jeden Schreibwarenladen, in allen möglichen Farben und für ein paar Cents oder Euros^^
    Allerdings kann man nicht sagen, dass sie zu 100% präzise sind und mit den Tönen 'übereinstimmen', also quasi die Töne genau dort gegriffen werden müssen.
    Insofern stimmt es, dass sie nur als grobe Orientierung dienen, da sie z.B. sich auf dem Griffbrett rasch verschrieben. Und über Inlays weiß ich nicht Bescheid ;)

    Aber mal eine rein theoretsche Frage:
    WIe willst du die Dinger anbringen, ohne zu wissen, wo genau die Töne sind?

    Und, wie gesagt, wenn du ersteinmal Unterricht nimmst, kann beim Thema Gehörbildung und Töne treffen mit einem guten Lehrer nichts schief gehen.

    Cheers

    PS: Chellos schreibt man ohne h ^^
     
  20. Baltimore

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    Erstellt: 30.07.08   #20
    Hallo LeAnne

    Das mit den Tönen ist so eine Sache, ich hätte einfach auf einer mittels Stimmgerät Präzise gestimmten Geige/Cello, gegriffen und die Töne gesucht bis diese auf dem stimmgerät ebenfalls als "richtig" angezeigt werden. Dann dort am Rand eine markierung setzen und zum nächsten, wäre eine Heidenarbeit, aber wen juckts ? Ich hab die Zeit und den Willen ;0). Zum schluss würde ich die Stimmung der Geige/Cello nochmal Checken, jeden Markierten Punkt durchgehen und Markieren.

    Ob mit klebepunkten oder nicht sei dahingestellt, auf jeden fall sollte es entfernbar sein, und dann wird geübt bis man die Töne trifft und bei denen wo es langt wird der Punkt eben entfernt. (Ich sag es so lapidar, aber sicher, es ist ein langwieriger Prozess)

    Sollten die Töne nebeneinander auf dem Griffbrett liegen, wäre es auch denkbar einen punk auf einer gedachten Linie zu setzen, sollten diese versetzt liegen muss man ebend zur Einzelarbeit übergehn.

    Falls ihr euch Fragt ob sich jemand wirklich die Mühe machen würde diesen warscheinlich Stunden dauernden Prozess durchführen, so will ich euch sagen, ja ich würde es tun ;0) es liegt mir verdammt viel daran ein Streichinstrument zu erlernen.

    Mfg Daniel
     
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