Vocal effects – Effektgeräte für Gesang

von Uli, 08.01.07.

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  1. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.01.07   #1
    EDIT: da wir jetzt ein eigenes Equipment-Sub für Sänger haben, wird dieser alte Sammelthread geschlossen und dient künftig als Nachschlagewerk.

    Vocal effects - Effektgeräte für Gesang

    Da immer mal wieder nach Effektgeräten für Gesang gefragt wird, will ich hier einmal eine kleine Zusammenstellung solcher Geräte präsentieren. Diese Auswahl richtet sich an diejenigen, die keine der zahlreichen Software-Möglichkeiten nutzen können/wollen, die es auf dem Markt gibt und die in erster Linie für recording-Zwecke geschaffen wurden, sondern die ein Live-Gerät suchen, das nicht vom Toni bedient werden muß, sondern direkt vom Sänger.
    Ich möchte hier und da versuchen, die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen aufzuzeigen, wobei meine Geräteauswahl natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
    Auf das relativ große Feld der Sampler, Looper, Sequencer werde ich dabei nicht eingehen, da es zu groß ist und diese Geräte nicht rein als Gesangseffekte ausgelegt sind.
    Im ersten Teil werde ich hier ausschließlich Geräte vorstellen, die nicht für Rackmontage gedacht sind, also Bodeneffekte und Tischgeräte. Sollte dieser Thread jedoch entsprechenden Anklang finden, werde ich ggfls. zu einem späteren Zeitpunkt eine ähnliche Aufstellung für 19"-Rackgeräte nachliefern, wo es eine weitaus größere Auswahl gibt.
    Da der Gebrauchtmarkt sowohl hier im Forum, als auch in online-Auktionshäusern auch ein erhebliches Potenzial liefert, gehe ich auch vereinzelt auf Geräte ein, die nicht mehr aktuell hergestellt werden, so ich sie für erwähnenswert und beschaffbar halte.


    1.Bodeneffektgeräte

    Akai HV-1 DuoBuddy
    Der HV1 DuoBuddy fügt dem Gesang eine Harmoniestimme hinzu und ist besonders für die Live-Anwendung geeignet. Anders als andere Vocal-Effekt-Systeme, welche komplizierte Vorprogrammierung und Aufbau erfordern, ist der DuoBuddy ein sehr einfach zu bedienendes Gerät. Es sind keine Effekt-Sends oder zusätzliche Eingänge erforderlich! Des Weiteren sorgt eine True-Bypass-Funktion dafür, dass bei ausgeschaltetem Effekt keinerlei Klangfärbungen auftreten (nur XLR-Anschlüsse). Die Tonhöhe des Eingangssignals am DuoBuddy wird automatisch analysiert - Es muss nur eine der 9 Preset-Harmonie-Stile ausgewählt werden. Mit den zusätzlichen 9 Benutzereinstellungen können die vorgegebenen Harmonie-Stile bearbeitet- oder eigene erstellt werden. Mit Hilfe der Tuning-Adjust-Funktion kann der DuoBuddy zu anderen Instrumenten gestimmt werden. Mit der Formantsteuerung kann der Charakter der Harmoniestimme von männlich nach weiblich oder umgekehrt verändert werden (Gender).

    Digitech Vocal 300
    Das Vocal 300 bietet 38 voll programmierbare Effekte, von denen bis zu 7 gleichzeitig genutzt werden können. Der Vorteil ist, daß neben E.T.- Und Roboterstimmen, die niemand braucht, auch ein richtig guter Mikrofonvorverstärker enthalten ist mit Kompressor, Equalizer und voice-character-Funktionen sowie 8 verschiedene Hall-Typen. Dieses Gerät kann zwar sicher keine hochwertige Rack-Lösung ersetzen, ist aber ein gangbarer Kompromiß im LowBudget-Bereich.
    Wer genau wissen möchte, welche Effekte es im Einzelnen gibt: Vocal 300

    Digitech Vx400
    Das Vx400 ist das Schlachtschiff bei den Voice-Bodeneffekten von Digitech. Aufgrund der Komplexität der Programmiermöglichkeiten leidet zwar die Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit etwas, wer sich aber durchkämpft, hat ein kleines Studio, mit dem man über die USB-Schnittstelle eigene Produktionen herstellen kann. Es kann natürlich weitestgehend alles, was das Vocal 300 auch kann, darüber hinaus bietet es noch etliche Mikrofon-Simulationen und einen eingebauten Drumcomputer. Genaue Beschreibung hier: Vx400

    TC-Helicon VoiceLive
    Das VoiceLive ist wahrscheinlich die derzeit perfekteste Lösung sowohl in der Ausstattung als auch in der Soundqualität. Das Gerät bietet alles, was in der Signalreihe vom Mikrofon bis zum Lautsprecher (mehr oder weniger) sinnvoll ist, wie Equalizer, Kompressor, Tonhöhenkorrektur, Hall, Harmonie-Erzeugung (Zweit- und Drittstimmen) und etliche Möglichkeiten mehr. Wer die knapp 800 Euro ausgeben möchte, kann eine Demo-CD über dieses Spitzengerät kostenlos anfordern. Ausführliche Beschreibung gibt es auf der Herstellerseite: VoiceLive


    2.Tischgeräte

    Boss VT-1 Voice Transformer
    Komfortables Gerät zu stattlichem Preis. Bereits seit 1996 auf dem Markt, ist das VT-1 eigentlich ein 'one-trick-pony', das im Wesentlichen pitch- und gender-Funktionen liefert - aber die recht überzeugend. Über die Pitch-Regler läßt sich die Stimme um eine Oktav höher oder tiefer einstellen, mit dem Formant-Regler kann die Stimmcharakteristik (männlich/weiblich) weitgehend verändert werden (was u.a. auch diverse DJ-Mischpulte können). Von den zusätzlichen Möglichkeiten ist nur der stufenlose Hall und die Speichermöglichkeit mehrerer Presets erwähnenswert. Boss VT-1

    Korg iH
    Der Korg 'interactive Harmonizer' ist nicht mehr wirklich Stand der Technik. Es ist ein einfacher Harmonizer, der von Korg für Keyboarder bzw Alleinunterhalter gedacht war, weshalb er einen entscheidenden Nachteil hat: er benötigt zwangsläufig ein MIDI-Eingangssignal, um die richtige Harmonie erzeugen zu können und scheidet deshalb für die meisten 'nur-Sänger' aus. Wer sich dennoch für das mittlerweile nicht mehr produzierte Gerät auf dem Gebrauchtmarkt interessiert, hier gibt es das Manual als zip-file.

    Digitech Vocalist Performer
    Stellvertretend für alle vocalist-Geräte von Digitech sei hier der Performer erwähnt, da er das zur Zeit aktuelle Live-Gerät ist, das ohne MIDI-Anschluß zur Harmonie-Erkennung auskommt. Er erzeugt bis zu zwei Harmonien zum gesungenen Ton (z.B. Terz und Quint) und bietet darüber hinaus mehrere Hall-Charakteristiken. Er kann mit Zusatzadapter direkt an ein Stativ geschraubt werden und ist dadurch auch eher die Wahl für Alleinunterhalter, die auf keine automatische MIDI-Ausgabe zurückgreifen können (wie z.B. Gitarristen). Leistungsfähigere Vocalisten hat Digitech als Rackgeräte im Programm, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen wird. Stellvertretend seien hier nur die Geräte erwähnt, die eine 'scalic'-Steuerung zulassen, also Harmonieerkennung anhand der Tonart-Eingabe als da sind: Studio-Vocalist, Vocalist-Access, Vocalist-VR. Manual Vocalist Performer
     
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  2. Uli

    Uli Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.01.07   #2
    3. Rackgeräte

    In diesem zweiten Teil werde ich die Vorstellung von Effektgeräten für Vocalisten fortsetzen, diesmal beschränkt auf Rackgeräte mit 19-Zoll Einbaumaß, da diese mit Abstand die größte Verbreitung haben. Eine Auswahl von Rack-Geräten verschiedener Hersteller werde ich im dritten Teil nachreichen.

    Zunächst aber einige kurze Erklärungen, die in einem überwiegend technisch orientierten Unterforum sicher überflüssig wären, hier bei den 'Nur'-Sängern aber vllt doch die eine oder andere Verständnisfrage klären.

    Vorverstärker (Preamps) - wozu??
    Die meisten Mikrofone produzieren relativ geringe Ausgangspegel, die mit einem Mikrofonpreamp auf Line-Level gebracht werden, damit die nachfolgenden Geräte wie Signalprozessoren etc. voll ausgesteuert werden können. Im Gegensatz zu den Mikrofoneingängen einfacher Mischpulte liefern externe Preamps ein saubereres, rauschärmeres Signal als Geräte und gerade am Anfang der Signalkette ist Qualität besonders wichtig, denn Klanganteile, die die Eingangsstufe nicht rüberbringt, sind unwiederbringlich verloren.

    Preamp mit oder ohne Signalbearbeitung??
    Neben den reinen Mikrofonpreamps gibt es wie bei den im ersten Teil beschriebenen Bodentretern auch Geräte, die keine Pegelanhebung durchführen wie ein reiner Vorverstärker, sondern eine weitere Bearbeitung des Signals erlauben.
    Dies können sowohl Maßnahmen sein,
    1. die den Charakter des Signals nicht verändern, als auch solche,
    2. die man allgemein unter dem Sammelbegriff 'Effekte' zusammenfaßt.
    Zu der ersten Gruppe der 'charakterlosen' Bearbeitungsgeräte zählt man
    • Kompressoren (sie regeln die Dynamik, gleichen Lautstärkeschwankungen aus, begrenzen Pegelspitzen)
    • Equalizer (erlauben die getrennte Lautstärkeregelung einzelner Frequenzbänder)
    • Deesser (entfernen die Zischlaute aus dem Gesang)
    • diverse Geräte, die aber fast nie vom Sänger gestellt werden, da sie eher Sache der Band sind (Noise-Gates, Feedback-Controller etc)
    Die Kombination von Vorverstärker (Preamp) und analoger Signalbearbeitung wie Kompressor und/oder Klangreglung nennt man auch Channelstrip. Sie bilden einen Kanalzug eines großen, hochwertigen Studiomischpultes nach und beinhalten daher meist auch aufwändigere Schaltungen mit höherwertigen Komponenten. Sie bieten meist ein oder zwei Kanäle, seltener auch vier. Der Vorteil von Channelstrips ist außer der Platz- und Geräteersparnis, daß die einzelnen Komponenten bereits optimal aufeinander abgestimmt sind.

    Zur zweiten Gruppe der Effektgeräte gehört der größte Teil der in der ersten Gruppe nicht erwähnten Signalprozessoren.


    Abgesehen vom Hall, der heute quasi Standard ist, sollte der Einsatz dieser Geräte wohlüberlegt sein! Nicht selten stellt sich
    die erhoffte 'Verbesserung' des Gesangs durch Signalbearbeitung nicht ein,
    weil es bereits an der Signalerzeugung hapert !!


    Während sich in den 60er Jahren die Effekte für Mikrofone noch auf Telefonstimmen beschränkten, gibt es heute dort alles, was auch in der Gitarrenwelt Rang und Namen hat. Aus dieser Ecke bekannte Effekte sind
    • (Nach)Hall (Erzeugung eines räumlichen Effektes durch künstliche Schall-Reflexion)
    • Echo (ab der Schwelle, an der die Reflexion separat wahrgenommen wird, spricht man von Echo)
    • Delay (zusätzliche verzögerte Kopie des Eingangssignals)
    • Flanger, Phaser, Chorus (verschiedene 'Schwebungs'-Effekte mit unterschiedlichem technischen Ansatz)
    • Wah-Wah (kontinuierliche Veränderung des übertragenen Frequenzspektrums, eigentlich zu den Equalizern zu zählen)
    • Distortion, Fuzz, Overdrive (Verzerrereffekte, äußerst selten für Stimme geeignet/erforderlich)
    • Tremolo (schnelle rhythmische Änderung der Amplitude=Lautstärke)
    • Vibrato (schnelle Modulation der Frequenz=Tonhöhe)
    • Detune (Duplikaterzeugung des Eingangssignals, das leicht in der Frequenz 'verstimmt' wird und so als [Chor]-Zweitstimme wahrgenommen wird)
    • Auto-Tune ([Name gehört der Fa. Antares] durch Softwareanalyse wird bei [schlechten] Sängern eine automatische Tonhöhenkorrektur vorgenommen, extrem eingesetzt auch als 'Cher-Effekt' bekannt)
    • Pitch-Shifting (Erzeugung eines um ein einstellbares Tonintervall verschobenes Duplikat des Signals)
    • IPS=Intelligent Pitch Shifting (wie vor, jedoch wird durch Auswertung eines Parameters [Eingabe der Tonart oder MIDI-Signal] das harmonisch passende Intervall gewählt, das auch die Halbtonschritte und das Tongeschlecht berücksichtigt, es wird also eine echte 'zweite Stimme' erzeugt).
    Auf der Basis des letztgenannten IPS arbeiten die landläufig als 'Harmonizer' (Name gehört der Fa Eventide) bezeichneten Geräte, von denen schon einige bei den Boden-Effektgeräten vorgestellt wurden.

    Im letzten Teil werde ich dann Rack-Geräte aus den oben erwähnten Gruppen
    • Vorverstärker
    • Kompressoren
    • Equalizer
    • Deesser
    • Channelstrips
    • Signalprozessoren
    • Harmonizer
    auflisten, ohne allerdings die Geräte im Detail zu beschreiben, da dies den Rahmen dieses Aufsatzes sprengen würde. Wer sich näher dafür interessiert, wird hier im Forum oder im Web zahlreiche Verweise, Firmenbeschreibungen und Reviews dazu finden.
     
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  3. Uli

    Uli Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.01.07   #3
    Begriffsbestimmung - Was sind eigentlich Rackgeräte - was bedeutet 19 Zoll??

    Ein Rack ist von der Wortbedeutung her ein Regal. In ein normales Möbel-Regal kann man (meistens) etwas ablegen, aufbewahren, befestigen. In der Veranstaltungstechnik versteht man darunter ein Gehäuse, in das die nachfolgend beschriebenen Rackgeräte eingeschraubt werden können, so daß sie sich von vorne bedienen lassen. In solche Racks läßt sich nahezu alles einbauen, was der Musiker so braucht, so lange es von der Bauform kompatibel ist, von Anschluß-Einschüben (Patch-Panels) über Effektgeräte bis hin zu Endstufen, sogar Leuchten und jegliches HiFi-Equipment (CD-Spieler etc) gibt es in diesem Format.
    Racks können aus unterschiedlichen Materialien sein (Alu, Holz, Kunststoff) und bei den einzubauenden Geräten hat sich erfreulicherweise zumindest bezüglich der äußeren Abmessungen eine bestimmte Gerätegröße durchgesetzt: alle Geräte sind einheitlich 483mm breit.
    Dieser krumme Wert ergibt sich aus der Umrechnung der englischen Maßeinheit von 19 inch, im deutschen Sprachraum mit Zoll bezeichnet, auch mit den Anführungszeichen abgekürzt: 19" und gibt die Gesamtbreite an, also inclusive Befestigungswinkel.

    [​IMG]

    Während die Breite also festgelegt ist, werden Höhe und Gerätetiefe in Einheiten angegeben. Das schmalste Gerät hat somit eine Höheneinheit (1HE), und wenn es auch zu den kürzesten Geräten gehört (wie z.B. manche Steckdosenleisten) nur eine Tiefeneinheit (1TE).

    1HE entspricht dabei 1¾″ = 44,45 mm, 1TE entspricht 60 mm.(Breite war 19" = 483mm). Mit der Abkürzung TE wird in der Elektronik (wo diese Gerätenorm herkommt) allerdings auch die Teilungseinheit bezeichnet, welche die von den 483mm Breite tatsächlich nutzbaren 447,04mm in 88 Teile aufteilt und somit 5,08mm beträgt. Dadurch kann ein 19" breiter Trägereinschub nochmals in kleinere Vertikaleinschübe aufgeteilt werden, was in der Veranstaltungselektronik aber eher unüblich ist.

    Bei Geräten, die exakt diese Norm einhalten, spricht man von 19"-kompatiblen Rackgeräten. Wie oben schon erwähnt, kann man kann mehrere von ihnen in ein Rack schrauben, in dem üblicherweise rechts und links dafür Gewinde vorgesehen sind. Gängige Höhen von Musikerracks liegen zwischen 1HE und 12HE, jedoch sind auch ganze Schränke (in Studios) üblich und Racks der gleichen Baureihe sind meist stapelbar.

    Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich ein Rack anzuschaffen, sollte sich über die Vor- und Nachteile klar sein. Material und Höhe (=Anzahl der möglichen Einschübe) entscheiden oft über Roadtauglichkeit und Handling (Gewicht). Näheres dazu steht in diversen Threads im Gitarren-Unterforum Racks und MIDI.

    Nachfolgend nun eine nicht repräsentative Auswahl von Rack-Geräten, die für Sänger von Interesse sein können. Auf die oben erwähnten De-Esser gehe ich nicht gesondert ein, da diese inzwischen in vielen Kompressoren und Channelstrips enthalten sind und als Einzelgeräte (Behringer DE2000, dbx263X) inzwischen langsam vom Markt verschwinden. Was von Herstellern zuweilen als Channelstrip bezeichnet wird, ist zumindest diskussionswürdig, ein gewisser Anhaltspunkt kann der Preis sein.


    Vorverstärker

    ART DPS II
    Digital Tube-Preamplifier


    ART Digital MPA
    Tube-Preamplifier

    Behringer ULTRAGAIN PRO MIC2200
    2-Kanal Mikrofon-/Line-Vorverstärker

    Behringer TUBE ULTRAGAIN T1953
    2-Kanal Mikrofon-/Line-Vorverstärker mit Röhrenschaltung

    dbx 286A 386
    Mic Preamp/Processor

    dbx 786
    Precision Mic Pre

    Focusrite TrakMaster Pro
    professional microphone preamplifier/compressor

    Phonic A6400 Vocalmax
    Mikrofon-Vorverstärker


    Kompressoren

    Alesis 3630
    RMS Dual Kanal Compressor/Limiter mit Gate

    Behringer AUTOCOM PRO-XL MDX1600
    2-Kanal Expander/Gate/Kompressor/Peak Limiter/De-Esser

    dbx 160A 160SL
    Compressor/Limiter

    Drawmer 1968
    2 Kanal JFET/Tube Stereo Bus Kompressor


    Drawmer DL241
    Dual Auto Compressor

    Drawmer MX30
    dual channel kompressor-limiter und gate


    Phonic PCL-3200
    Zweikanal Kompressor, Limiter mit Gate

    Samson S-COM
    2 kanaliger Kompressor/Limiter, Expander/Gate, Enhancer

    SPL Stereo Vitalizer MK2
    Kompressor/Psycho Akustik Prozessor

    t.c. electronic C300
    Compressor Limiter


    Equalizer

    Alesis DEQ 830
    8-Kanal 1/3 Octave Digital Graphic Equalizer

    Behringer ULTRAGRAPH DIGITAL DEQ1024
    Digitaler Stereo 31-Band 24-Bit/96 kHz Equalizer/Feedback Destroyer/Dynamikprozessor

    Behringer ULTRACURVE PRO DEQ2496
    Professioneller digitaler 24-Bit/96 kHz EQ/RTA Mastering-Prozessor

    dbx iEQ-31
    Dual 31-Band Graphic EQ/Limiter with Type V™ NR and AFS™


    Channelstrips

    Behringer COMPOSER PRO-XL MDX2600
    2-Kanal Expander/Gate/Kompressor/Peak Limiter/De-Esser

    dbx® | ProVocal™
    Digital Vocal Strip with Digital Output (Discontinued)

    dbx 376 386
    Tube channel Strip w/Digital Out

    Focusrite Voicemaster Pro
    Channelstrip


    Signalprozessoren


    Alesis MicroVerb4
    Effektprozessor

    Alesis MidiVerb4
    Effektprozessor

    Behringer V-VERB PRO REV2496
    Dual-Engine Reverb Modeler

    Behringer VIRTUALIZER PRO DSP2024P
    Digitaler 24-Bit Multi-Engine Multieffektprozessor

    Lexicon MX-200
    Dual Hall und Effektgerät

    Lexicon PCM81
    Digitaaler Effektprozessor

    TC Helicon VoiceOne
    Vocal Pitch and Modeling Effects Processor

    TC Helicon VoiceWorks
    Harmony Correction and Effects Vocal Processor

    TC Helicon Intonator
    Vocal Intonation Processor

    TC Helicon VoicePro
    Vocal Processor

    t.c. electronic M350
    Dual Engine Processor

    t.c. electronic M-One XL
    Voice effects


    Harmonizer

    Akai HV-10 DecaBuddy
    10-fach Harmoniestimmen-Generator

    DigiTech Vocalist VR
    Harmony Processor


    TC-heliconQuintet

    Vocal Harmony and Reverb Processor

    TC Helicon VoiceDoubler
    Live Vocal FourPart Overdub Generator

    Antares AVP-1
    Vocal Producer

    Eventide Eclipse
    der Harmonizer


    Dies ist wie gesagt ein willkürliche Auswahl, die zeigen soll, was es auf dem Markt alles gibt. Die Preise der Geräte variieren sehr stark, von unter 100€ bis weit in den vierstelligen Bereich. Das bei dieser Preisspanne auch Qualitätsunterschiede wahrscheinlich sind, kann sicher nachvollzogen werden. Ich spreche daher auch keine Empfehlungen aus, zumal ich die wenigsten Geräte davon selbst kenne. Wer konkrete Fragen zu einzelnen Geräteeigenschaften hat, möge dies daher im PA-Forum tun, da sitzen die für diesen Bereich kompetentesten Leute. In diesem Zusammenhang bitte nicht die Suchfunktion des Boards vergessen, viele Fragen werden fast täglich gestellt.
     

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  4. Astronautenkost

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    Erstellt: 28.01.07   #4
  5. guitardoc

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    Erstellt: 05.02.07   #5
    Hallo Leute,

    Ein ziemlich gutes Gerät ist auch das TC Helicon Voice Prism Plus. Mit der Plus-Karte kann man wunderbar den Gesang so anpassen dass es wie Joe Cocker oder Rod Steward klingt ohne dabei den sonst üblichen hässlich digitalen Darth-Vader-Effekt zu haben... ;-) Natürlich gehen damit auch noch ganz andere Dinge. Wer Interesse an einem Gesangsprozessor hat der sollte sich das Gerät mal ansehen (da gibts auch eine Live-Demo): Introduction. Hergestellt wird es leider nicht mehr, aber ich werde meines verkaufen da ich nur noch Backgroundgesang mache. Wer Interesse hat bitte pn senden.

    LG, Mirko
     
  6. Uli

    Uli Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.04.07   #6
    Nachdem tc-helicon mit dem VoiceLive bereits die Schlagzahl vorgelegt hatte, wurden auf der Frankfurter Musikmesse erstmals die seit Jahresbeginn auf dem Markt befindlichen Neuheiten von DigiTech vorgestellt.

    Die neuen Geräte der Vocalist-Live-Serie (Ähnlichkeiten des Produktnamens mit den tc-helicon-Geräten sind rein zufällig) unterscheiden sich von allen bisherigen Geräten dadurch, daß als Referenzgröße für die Erzeugung der Harmoniestimmen erstmals weder Tonart/-geschlecht eingegeben noch Mididaten angeliefert werden müssen, sodern eine Echtzeitanalyse des gespielten Gitarrenakkords stattfindet. Leistungsfähigere Prozessoren machen es möglich, so daß als Eingangssignale nur noch Mikrofon- und Gitarrensignal in das Gerät geführt werden müssen.
    Die beiden Geräte unterscheiden sich im Wesentlichen dadurch, daß der kleinere Vocalist Live 2 nur eine Harmoniestimme erzeugt, man somit maximal 2stimmig singen kann, während der Live 4 derer 4 bietet, wie die Namensgebung richtig vermuten läßt. Darüber hinaus bietet die größere Variante eine deutlich aufwändigere Effektsektion als der kleinere Bruder mit De-Esser, Kompressor und einigen weiteren Möglichkeiten.

    Ein integriertes Stimmgerät bieten beide, wie ich finde sehr zu recht, denn was da als großes neues Feature verkauft wird, kann auch ordentlich nach hinten losgehen. Ist die angeschlossene Gitarre verstimmt oder verspielt sich der Gitarrist, so wirkt sich das natürlich fatal auf die erzeugte Harmoniestimme aus, sprich: der virtuelle Kumpel singt falsch! Letzteres war zugegebenermaßen auch bei den Midi-gesteuerten Vocalisten ein Problem der Keyboarder, allerdings schätze ich es geringer ein, als die Möglichkeit eines unsauber gegriffenen Gitarrenakkords. Hinzu kommt, daß im Gegensatz zu den bekannten anderen Geräten am Markt, hier offenbar ganz gezielt der singende Gitarrist angesprochen wird, denn welcher 'Nur'-Sänger wird sich bei der Generierung seiner Zweitstimme schon gerne auf die Spieltechnik seines Gitarristen verlassen wollen.

    Klanglich sind sowohl das tc-helicon-Gerät, als auch die neuen Digitech-Vocalisten recht überzeugend, beide konnte ich auf der Musikmesse live hören.
    Wenn man die Tatsache, daß die Harmoniestimmen irgendwie fast schon zu genau klingen, einmal beiseite läßt, ist es schon sehr beeindruckend, was in der Klangsynthese heute möglich ist. Alles in allem wurde allerdings die Zielgruppe der Geräte schon durch die Art der Demonstrationen deutlich: nicht die mehrköpfige Band soll gesanglich ergänzt werden, sondern es sollen neue Möglichkeiten erschlossen werden für Alleinunterhalter (im besten Sinne) und bestenfalls noch Duos, deren Chor im Refrain etwas mager klingt.

    Obwohl es die Geräte auch auf der deutschen Digitech-Seite schon im Produkt-Portfolio gibt, habe ich die amerikanische Seite verlinkt, weil es nur dort ein recht eindrucksvolles Video als Demo gibt.
     
  7. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 11.12.07   #7
  8. Uli

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    Erstellt: 11.12.07   #8
    Hab ich schon vor einiger Zeit bei den Versendern gesehen. Ist wohl das Pendant zu den DigiTech Vocal300/Vx400, allerdings sicher leistungsfähiger, da einige Entwicklungsgenerationen jünger. TC-Helicon ist ja seit jeher auf dem Vocal-Sektor entwicklungsmäßig engagiert, während man bei DigiTech im Voice-Bereich die ersten Geräte noch komplett zugekauft hat.
    Wie auch schon bei den neuen Vocalist-Live-Geräten von DigiTech, will man jetzt anscheinend auch bei TC den Bereich der Harmonieerzeugung in eine komplett getrennte Geräteserie auslagern, so daß ich vermute, daß der Alleskönner VoiceLive langfristig vllt eingestellt werden wird und eine neue leistungsfähige Harmonizer-Serie parallel zu Digitech auf den Markt kommen wird.

    Klingt auf jeden Fall schonmal interessant und werde ich mir daher sicher auf der nächsten MuMe ansehen, die Demos dieses Jahr waren sehr beeindruckend.
     
  9. brin

    brin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.08   #9
    Dickes Danke an 500/1 für diese Aufstellung, ich hab sie zwar über ein Jahr "zu spät" entdeckt, interessante Informationen bietet sie mir dennoch reichlich.

    Hab mir seinerzeit nach längerer Recherche das Vx400 zugelegt, es war eigentlich das einzig leistbare, das für mich in Frage kam ( ca. 240€ ende 2006).

    Ich probte damals mit einer CoverBand in einer Studioumgebung, wo ich an meinem Mikro noch nicht mal die Lautstärke ändern konnte.

    Außerdem lagen mir einige der Nummern gar nicht, Chor mäßig bekam ich wenig Unterstützung, und da hat mich das Vx400 wirklich 'rausgehauen: ich hab mir für fast jeden Nummer einen passenden "Sound" programmiert, mit den Fußtasten angefählt und tw. mit dem Pedal z.B. den delay anteil bei "out of the dark" im Refrain hochgefahren.

    Also: Vx 400, der volle Bringer!

    Es hat/ist weiters ein USB Audio Interface, man kann darüber nicht nur die Sound speichern/editieren/verwalten sondern (z.B. mit beiligender ProTools Software) alles was ich in den Vx reinschicke (Mikrofon und über den Line Eingang Instrumente etc.) aufnehmen und zwar auf 4 Schienen, also z.B. Stereo trocken + Stereo nass.

    Der "Drumcomputer" ist kein solcher, es gibt 40 Pattern, von denen man sich eines aussucht und im Tempo anpaßt, also grad so zum ad hoc üben.

    Die Soundqualtät geht zu dem Preis IMHO mehr als in Ordnung.

    Wer detailliertere Fragen dazu hat - stehe zur vErfügung :-)


    l.G. brin
     
  10. Martin Hofmann

    Martin Hofmann HCA Bass & Band HCA

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    GEIL :great::great::great:

    Live-Chöre sind immer so ne Sache.

    In meiner Band singen 3 Mann, manchmal noch einer mehr. Manchmal singt auch einer ein bischen falsch, oder er hat gestern gesoffen und kommt gar nicht mehr hoch genug...

    Das TC Helicon Voice-Tone Harmony-G
    singt mit zwei zusätzlichen Stimmen mit. Was diese Stimmen zu singen haben bestimmen Gitarren-Akkorde und Lead-Gesang

    Ich kann hier keinen Roman schreiben - schaut Euch einfach dieses YouTube-Video an!

    [​IMG]
     
  11. crazyherb

    crazyherb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.08   #11
    Wen´s interessiert: Ich hab vor kurzem diese beiden Geräte direkt verglichen und für mich hat klar das Digitech Gerät gewonnen. Der Grund: Die Qualität der Harmoniestimmen ist hörbar besser und auch die Intonation als Reaktion auf die gespielten Akkorde kommt schneller zustande und ist definierter. Das Harmony bietet zwar noch ein paar extras die das Digitech nicht hat aber dafür ist dieses im Live Einsatz super schnell und unkompliziert zu bedienen. Ich verwende den Vocalisten seit ca. 8 Monaten in meiner Band (Rock-Trio) und muss sagen: Das war bisher mit die beste technische Investition die ich je getätigt habe, denn wenn man die Harmoniestimmen gezielt einsetzt und es nicht übertreibt (meine Empfehlung: Regler auf ca. 14 Uhr Stellung), wertet das die Chöre enorm auf. Zudem gibts gut klingende Hall und Enhancer Effekte sowie einen sehr guten Kompressor. Ist natürlich auch bis zu nem gewissen Grad subjetiv, bin aber wie gesagt sehr überzeugt von dem Gerät.
     
  12. Uli

    Uli Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.11.08   #12
  13. Kidpump

    Kidpump Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.08   #13
    Ich hab ja den Voice Tone Create und 99 Effekte sind schon krass ^^ Ist man als Sänger gar nicht gewöhnt und ich benutz auch momentan nicht mal 10

    Aber ich kanns auf jeden Fall empfehlen! Ist super das Teil, aber man muss viel mit der Anleitung arbeiten (die nebenbei sehr gut und präzise ausgearbeitet ist), ansonsten benutzt man nämlich die meisten Features nicht.

    Man kann übrigens immer nur einen Effekt schalten, aber wie Uli schon gesagt hat, über 2 Regler lässt sich bei jedem Effekt was anderes aufdrehen.

    Gibt von jeder Hauptgruppe 10 Effekte, z.B. 10mal Hall, davon hat einer als Zusatz Delay, einer Flanger usw. ;) Man dreht meistens mit einem die Lautstärke des Zusatzeffekts auf und mit dem anderen die Länge.

    Cool ist, dass man andere Voice Tone Module dranhängen kann ;)
     
  14. Chaos-Black

    Chaos-Black Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.08   #14
    Hey!
    Danke für die Antworten :) Super Edit Mode klingt schonmal vielversprechend ;). Also für den Fall, dass bei den 99 Patches nicht das gesuchte dabei ist, kann ich mich ja mal reinfuchsen ;)
    Man weiß ja nie, was man gerne mal ausprobieren will^^. ERstmal freu ich mich auf Heiligabend und bin gespannt, was denn so geht ;)

    Liebe Grüße

    Alex
     
  15. Chaos-Black

    Chaos-Black Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.08   #15
    Ich habe hier ein Youtube Video gefunden, dass einen Noisevergleich zwischen einem Digitech Vocal Pedal und einem TC Helicon Vocal Pedal macht: http://de.youtube.com/watch?v=kiaXGE_GHaQ

    Für die, die keine Lust haben es sich anzugucken: Das TC Helicon hat nahezu keinen Rauschzuwachs, das Digitech schon (das Pedal wurde wegen des Rauschens sogar 2mal zu Digitech geschickt, die Firma sagt allerdings, es sei alles in Ordnung. Das Rauschen scheint also serienmäßig zu sein). Rauschen entstand schon im Bypass ohne eingestecktes Mikrofon.

    Ich dachte mir nur, dass das hier vlt ein paar Leute interessieren könnte ;)

    Liebe Grüße

    Alex
     
  16. flavourfab

    flavourfab Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.09   #16
    Also einmal ganz großes Lob für den Thread - extrem informativ! :great:

    Ich bin da aber eher konservativ, glaube ich :D Chorus-, Delay-, Distortion-Effekte sind ja cool und können auf jeden Fall teils sehr sinnvoll und effektiv eingesetzt werden. Aber Harmonizer sind mir 'ne Nummer zu hart - da finde ich einfach, das muss echt gesungen werden. Das ist ja, wie Melodyne bei CD-Aufnahmen als besten Freund und ständigen Wegbegleiter anzuheuern :p
     
  17. wetkid

    wetkid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.09   #17
    wie bedient man eigentlich rack- und tischgeräte?
    angenommen ich brauch nur fürn bestimmten part im song nen halleffekt, da ist s doch mit dem bodentreter wesentlich unproblematischer, oder? es sei denn natürlich man hat nen mischer, aber sprech einfach mal für die mehrheit.
     
  18. Uli

    Uli Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.01.09   #18
    Es ist tatsächlich so, daß alleine aufgrund des Preisgefüges Rackgeräte eher im Profibereich zu finden sind, wo sie an einem größeren Pult hängen.

    Andererseits ist es aber auch nicht ungewöhnlich, wenn selbst eine Schülerband relativ früh jemanden aus den eigenen Reihen für die Technik rekrutiert. Wir hatten auch so jemanden, der das gerne gemacht hat, da er weder Stimme noch ausreichende Instrumentalfähigkeiten für die Band hatte, aber unbedingt dabei sein wollte.
     
  19. Chaos-Black

    Chaos-Black Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.09   #19
    Ich kann ja mal zwei kleine Kurzreviews zu Gesangeffekten hier lassen :

    TC Helicon Voicetone Create
    Bedienungsfreundlichkeit: 6/10
    Die beigelegte Anleitung ist sehr gut und Umfangreich, ohne sie wären einem viele Möglichkeiten vermutlich verborgen geblieben (z.B. mit dem Fuss durch alle Patches durchswitchen, nutze ich aber eh nicht :p ). Mir persönlich missfällt sehr, dass man nur zwei Parameter pro Setting einstellen kann. Teilweise haben die Patches 2 Effekte drin, und man ist einfach viel zu sehr eingeschränkt (wenn man ein Delay haben will, bei dem man Wiederholungszahl UND die zeitlichen Abstände zwischen den Delays einstellen will, darf man sich erstmal durch den 99 Patchkatalog wühlen, der wenigstens in der Anleitung zu finden ist). Auch schade ist, dass der Mix Regler global wirkt, und nicht bei den patches mit gespeichert wird :( Das A/B Wechsel Prinzip zwischen 2 Patches halte ich dagegen für sehr einfach und gelungen.

    Sound: 9/10
    Ist schon alles sehr gut am Sound, irgendwie fehlt mir (als effektsüchtiger Gitarrist) die Intensität der Modulationseffekte, sie sind nie so richtig "in your face", sondern eher subtil angelegt. Die wirklich kranken Sachen sind teilweise unbrauchbar, weil sie sehr feedback empfindlich sind (kombinationen aus distortion und modulation).

    Zuverlässigkeit 9/10
    Ich habe das Gerät nun sein ca 2 Monaten und es ist bisher nichts problematisches vorgekommen (wär auch schlimm wenn dem so wäre, in der Preisklasse). Wenn man sehr sehr rabiat mit den (Plastik)Buchsen umgeht, könnte ich mir vorstellen, dass da was passiert.

    Kundenservice: KA
    Keine Erfahrungen damit gemacht

    Gesamtwertung 8/10
    Ein sehr solides Pedal für den "standard" -Gebrauch. Wer abgefahrene, freakige Soundverdreher sucht, sollte sich andere Geräte suchen




    Electro Harmonix Voice Box
    Bedienungsfreundlichkeit: 9/10
    Man kann mit dem Patchwähler jedes Patch einzeln auswählen und dann dazu die Parameter verändern. Die Drehknöpfe sind größtenteils selbsterklärend, wenn nötig hilft die Anleitung. Für jeden Mode kann man ein Patch speichern und später wieder abrufen. Viele Patches funktionieren am besten, wenn gleichzeitig der Instrument-Eingang genutzt wird, so werden dann Gesangsharmonien an z.B. Gitarre UND Gesang angepasst. Neben verschiedensten Harmonie Kombinationen hat man auch die Möglichkeit einen Vocoder und einen Whistle Mode zu nutzen, die eher weniger für den normalen Hausgebraucht des Durchschnitts Rock/Pop Sängers geeignet sind

    Sound: 10/10
    Ich bin sehr beeindruckt: Die Harmonien klingen überraschend echt, und durch den Gender Bender kann man tatsächlich glaubhaft zwischen weiblichen und männlichen Stimmen wechseln. Der Vocoder und der Whistle Mode klingen extrem gut, für jeden experimentelleren Musiker auf jeden Fall zu empfehlen (Für mich Kaufgrund gewesen ;) ).

    Zuverlässigkeit KA
    Das Gerät ist noch zu neu um das zu bewerten

    Kundenservice: KA
    Keine Erfahrungen damit gemacht

    Gesamtwertung 9/10
    Tolle Harmonie Maschiene, die auch den experimentellen Sänger gut bedient (man kann übrigens auch alle anderen Stimmen als eine Harmonie-Stimme ausblenden und dann erleben, wie man als Frau klingen würde :-D Macht echt Spaß)


    Ich hoffe, das gibt einen kleinen EInblick in die beiden Geräte....



    Liebe Grüße

    Alex
     
  20. Fraggle

    Fraggle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #20
    Gibt es eigentlich auch Geräte, die das Gesangs-Signal vom Mikro nehmen und daraus Midi-Noten machen? Ich würde gern das, was ich singe, automatisch von nem Synth eine Oktave tiefer begleiten lassen. Ist das machbar?
     
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