Vorstellung und Frage nach Notensatzprogramm

von Pestra, 01.11.07.

  1. Pestra

    Pestra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.07   #1
    Hallo zusammen,

    nachdem ich schon seit über einem Jahr stiller Mitleser bin, möchte ich mich nun einmal vorstellen.

    Ich spiele z. Zt. eine Hohner Alpina mit Helikon-Bässen und eine Roland FR3s.

    Die Hohner habe ich mir 1998 gekauft, weil ich einen starken Bass mag. Repertoire: Versuche alles was mir gefällt und was mir irgendwie spielbar erscheint; keine volkstümliche Musik oder Herz-Schmerz-Schlager.

    Die Roland habe ich hauptsächlich, weil ich mit ihr mit Kopfhörer spielen kann, ein großer Vorteil, wenn man in einem Wohnblock wohnt.

    Doch nun meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, mit dem Midi-Ausgang der Roland z. B. über eine Soundkarte in den PC zu spielen, so dass das Gespielte von einem Notensatzprogramm registriert und in Noten umgesetzt wird? :confused:

    Vielleicht weiß jemand von Euch etwas darüber. Ich denke, das wäre eine ganz praktische und einfache Sache. Über eine Reaktion würde ich mich freuen. :great:

    Vorerst Danke :D
     
  2. senseo

    senseo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.07   #2
    Es gibt Midi-Karten, aber auch USB-Midi Geräte, die man an den USB-Port des Rechners anschließen kann. Wenn Du dann über die entsprechende Software verfügst, ist es möglich, das Gespielte direkt in Noten umzusetzen. Allerdings sind die Programm, die das können, nicht gerade billig.

    Gruss, Senseo
     
  3. Wil_Riker

    Wil_Riker Helpful & Friendly Akkordeon-Mod Moderator HFU

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    Erstellt: 01.11.07   #3
    Hallo Pestra,

    wenn Dein Rechner/Deine Soundkarte eine MIDI-Schnittstelle hat, kannst Du das Roland-Akkordeon selbstverständlich daran anschließen und mit Hilfe eines geeigneten Sequencer-Programms die gespielten Noten aufzeichnen (ich verwende z. B. ein Midi-Keyboard an meinem MacBook Pro mit Logic Express auf diese Weise zum Notensatz).
    Als Mac-User kann ich Dir aber leider nicht sagen, welche (erschwinglichen) Windows-Programme Du verwenden könntest (Cubase ist etwas teuerer und für Deine Zwecke wahrscheinlich "überqualifiziert"). Du könntest diesbezüglich mal im Keys- oder Recording-Bereich des Musiker-Boards nachfragen:
    https://www.musiker-board.de/vb/f77-keys/
    https://www.musiker-board.de/vb/f79-recording/

    Gruß,
    Wil Riker
     
  4. druckluft

    druckluft Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.07   #4
    Hallo Pestra,

    man braucht eigentlich nur ein USB-MIDI-Interface, gibt es schon relativ preisgünstig (ab ca. 40 €, hoffentlich darf ich unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller hier angeben, ohne eins auf den Deckel zu bekommen :o ), wenn man nur ein Instrument an den PC anschließen will (je 1 x MIDI in, MIDI out). Die Soundkarte würde ja nur die akustischen Schwingungen aufnehmen, keine Notendaten...

    Dann braucht man noch ein Notensatzprogramm, das die Eingabe per MIDI in Echtzeit erlaubt... allerdings muss man dann sehr taktfest sein und sich nach dem Metronom aus dem PC richten. Mit Quantisieren kann man die Noten dann fürs Schriftbild in Grenzen "geraderücken".

    Im Lauf meines Musikantendaseins bin ich bei "capella professionell" gelandet, nachdem ich mit dem ATARI 1040 und dem Notator damals meine ersten (finanziell ausgiebigen :eek: ) Schritte gemacht habe, dagegen sind die heutigen Möglichkeiten sehr preiswert!!! :)

    Inwieweit eine Kaufhaus-Version von capella (capella 600, ca. 10 €) ausreicht, müsste man mal prüfen, je nachdem, ob man Solo-Ausgaben oder Partituren setzen will und was man sonst noch an Funktionen im Notensatz und im Komfort (Mithören bei der Noteneingabe etc.) haben möchte. Für ca. 100 € bekommt man capella 1200, für ca. 168 € capella professionell (Tipp: Angebote der großen Musikhäuser ansehen :cool: )

    Jedenfalls hatten alle meine bisherigen Programme (Notator SL, MusicTime = Encore in Einfachversion, capella) die Möglichkeiten, Noten per Computertastatur oder Maus einzugeben, per Keyboard (oder eben FR-3) Schritt für Schritt oder direkt einzuspielen...

    Ehrlich gesagt, bin ich meistens mit der Eingabe per PC-Tastatur am schnellsten, wenn ich nicht grade Akkorde eingeben muss, das geht mit einer MIDI-Tastatur (Keyboard, FR-3) flotter... Der Korrekturaufwand beim Live-Einspielen kann hoch sein, je nachdem, wie timingfest man das Stück beherrscht (der Computer schreibt gnadenlos ehrlich, was man spielt :D )

    Es ist die Frage, was man machen will (wie umfangreich) und was man dafür anlegen will, professionelle Notensatzpakete (sibelius & Co.) sind immer noch teuer und bieten eigentlich meist zu viele Möglichkeiten :cool:

    Was ich noch nicht ausprobiert habe: Wie capella die Akkordknöpfe der FR-3 im Notenbild umsetzt, d.h. wie die FR-3 die Akkordtöne sendet...

    Werde es irgendwann mal ausprobieren :)

    Gruß, druckluft
     
  5. Pestra

    Pestra Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.07   #5
    Vielen Dank für die Tips.

    Ich werde mich weiter erkundigen und dann meine Erfahrungen mitteilen. :great:
     
  6. ltd.slothrop

    ltd.slothrop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.07   #6
    Hallo,

    zur technischen Umsetzung ist das Meiste schon gesagt. Ich verwende Cubase LE , war als Bundle bei meiner Recording Karte dabei... und kostet nicht viel.
    Das Problem ist, wie bereits geschrieben, dass der Rechner gnadenlos das aufzeichnet, was Du spielst. Das bedeutet, dass die Noten "wie Kraut und Rüben" aussehen. Ich verwende das nur, um meine Spiel zu überprüfen, da die Mühe, das gerade zu rücken zu groß ist. Die Bass-Akkorde werden als Akkorde aufgezeichnet, aber (wegen Timing-Problemen ?) fehlt manchmal ein Basston in den Akkorden !??

    Wenn man ein Stück schreiben will, dann tut man sich mit dem Satz über die Tastatur wesentlich leichter, man kann z.B. Finale Notebook verwenden, dass ist eine kostenlose Minimalversion von Finale.

    Gruß
    Holger
     
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