Vox VT40+ Experte gesucht

von Nidderauer, 16.12.16.

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pedaltrain
  1. Nidderauer

    Nidderauer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.16   #1
    Ich finde einfach kein so richtig geeignetes Forum für mein Anliegen:

    Ich bin absoluter Hobby-E-Gitarrist. Und ich brauche ein wenig Anschub-Hilfe bei der Entwicklung eines geeigneten Sounds mit meinem bestehenden Equipment.
    Am besten von jemandem, der im Rhein-Main-Gebiet lebt und mir in ein paar Trainings-Sessions auf die Sprünge helfen kann.

    Nun kann man bestimmt darüber streiten, warum ich gerade diese Dinge gekauft habe, aber so ist es nun mal:
    • Vox VT40+ (mit VFS5 Pedal)
    • G&L Tribute Asat Classic (Telecaster Copy)
    Da ich eigentlich Keyboarder bin, der auch ganz passabel Akustik-Gitarre spielt, werde ich auf absehbare Zeit erst mal kein weiteres Equipment für die E-Gitarre kaufen.

    Ich mache das, was man auf Neu-Deutsch Worship Musik nennt, also moderne, poppige Musik in der Kirche. Vorbilder wären Hillsong, Matt Redman oder die Outbeakband.
    Wem das nichts sagt, ich fand zum Beispiel das Muttersprache Konzert von Sarah Connor ziemlich cool. Oder Ed Sheeran...
    Besetzung ist eigentlich immer: Keyb, Bass, Drums und eine Gitarre, meistens aber Akustik, was ich sowohl spieltechnisch als auch vom Sound ganz gut kann.
    Dazu haben wir 1-3 Sänger(innen) und manchmal noch Percussion oder eine 2. Gitarre.
    Zu manchen Songs passt aber einfach eine E-Gitarre besser als die Acoustik, entweder für den Rhythmus oder zwischendurch für Soli.

    Insgesamt sind wir leiser als eine Band, die ein Konzert spielt. Wir begleiten ja das "Publikum" beim Singen, nicht andersherum. Auch wenn wir unsere Solo-Parts haben.
    Ach, und der Vox geht, da er ja keinen Line-Out hat, über ein Mikrofon in die PA.

    Eigentlich brauche ich für die 5-6 Songs, die wir in einem Set spielen nur maximal 4 Sounds:
    - Einen crunchigen für härteren Rhythmus
    - Einen soften für gepickte Begleitung
    - Einen crunchigen für Soli
    - Einen schwebenderen für softere Soli

    Die soften Sachen bekomme noch halbwegs hin. Für eine Open-Air Aktion hab ich sogar mal einen schönen Sound für meine Epiphone Jumbo Acoustik mit dem Amp erreicht.
    Was ich überhaupt nicht hinbekomme, sind diese klassischen Sounds für Powerchords. Das geht mir viel zu schnell in Richtung Metal, was nicht so zu unserem Stil passt.

    Würde mich über Tipps freuen.
    Aber noch besser wäre natürlich jemand, der das mit mir direkt mit meinem Equipment mal erarbeitet. Natürlich für ein handelsübliches gutes Gitarrenlehre-Salär.
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.12.16   #2
    Klingt nach zu enthusiastischen Einstellungen im Bereich Gain und EQ, vielleicht auch das falsche Verstärkermodell.
    Hilfreich wären also die Einstellungen, sowie vielleicht ein gewünschter Sound z.B. als YouTube-Clip, oder genaue Beschreibung (im Sinne Highway To Hell Riff von AC/DC oder so ähnlich).

    Ansonsten würde ich nach dem Gefühl her entweder den AC30 oder UK-Rock Amp einstellen, Gain recht weit runterfahren (9-10 Uhr), und im EQ erstmal die Mitten leicht betonen.
    Von da aus würde ich erst den EQ nach Geschmack einstellen, und dann vorsichtig mit dem Gain in die Richtung, die gewünscht ist.
     
  3. shadok

    shadok Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.16   #3
    US-Blues / LED orange
    Den nehme ich gern für sowas. Mit Humbucker knallts erst richtig, aber imho auch mit Tele zu gebrauchen.
    Presets deaktiviert und "Acoustic" voll auf Anschlag. Macht 'n netten "warmen" Sound.
    Da wirst du, denke ich, in der Effekt-Sektion genügend finden. Von Chorus über Delay bis Echo ist doch alles vorhanden. Experimentieren ist angesagt.
    Ich schalte eigentlich meist die Presets mit den Amp-Simulationen aus. Tut dem Sound imho ganz gut.
     
  4. Nidderauer

    Nidderauer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.16   #4
    - Einen soften für gepickte Begleitung: ab 0:00
    - Einen schwebenderen für softere Soli: ab 3:20
    - Einen crunchigen für härteren Rhythmus: ab 0:00
    - Einen crunchigen für Soli (auch Rhyhtmus): ab 2:50
     
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  5. notbad

    notbad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.16   #5
    IMHO ist für Hillsong das Delay und Ambient Reverb/Delay wichtig, für die rockigeren Sounds reicht Overdrive. Evtl. kannst du ja noch einen Shimmer-Effekt auftreiben.
    Ansonsten spielen die immer mit drei und mehr Gitarren gleichzeitig, das kriegt man mit einer Gitarre nicht hin.
    Ich würde an dem Bereich Ambient Sound arbeiten, das bringt schon viel für den Gesamtsound...
    --- Beiträge zusammengefasst, 17.12.16 ---
    Ich spiele übrigens auch mit einer meiner Bands in dem Bereich, du kannst uns auf dem Kirchentag sehen :)
     
  6. Nidderauer

    Nidderauer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.16   #6
    Und natürlich haben sie auch andere Gitarren... Vor allem machen sie gern was mit halbakustischen.
    Kann man das einem Akustik-Spieler mit wenigen Worten erklären?
    Cool, wie heißt ihr?
     
  7. notbad

    notbad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.16   #7
    Wenn man sich das genau ansieht, spielt z.B. Nigel Hendroff immer mit E-Gitarren, und generell sind IMHO eigentlich die akustischen Gitarren meistens nur die Rhythmus-Ergänzung und Gesangshilfe, aber den Hauptsound machen die E-Gitarren (Bsp. z.B. hier ein Trainingsvideo)...

    Der Shimmer-Effekt wurde wohl ursprünglich mal von The Edge/U2 eingeführt, um den Sound voller zu machen (wenn man z.B. keine Keyboards hat). Das wurde wohl mit zwei Delays, einem POG und einem Reverb erzeugt; inzwischen gibt es aber diverse (leider meist teurere) Pedale, die das direkt können, wie z.B. das Neunaber Seraphim oder eins von Strymon oder Source Audio (oder auch das große BOSS Delay).
    Wenn man sich die Hillsong-Songs der letzten Jahre anhört, kommt da eigentlich immer dieser "Füllsound" in den leiseren Stellen vor, der sich anhört wie eine Mischung aus Chor und Keyboards - das ist aber dieser Shimmer-Effekt, den man gut identifizieren kann, wenn man ihn kennt. Wenn man im Delay den Decay/Feedback-Wert hochsetzt, den Hall stark einsetzt, dann mit einem Volumenpedal-Swell die Akkorde spielt (und evtl. noch ein POG einsetzt), kommt man in diese Richtung.
    Zusätzlich setze ich noch eine Tubescreamer-Clone für leicht verzerrten Rhythmus-Sound ein.
     
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