"Wait and Learn" wie bei FlowKey mit eigenen Songs?

Ysuran
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Heyho! :)

Ich spiel in letzter Zeit vermehrt Klavier und habe hier Flowkey für mich entdeckt. Eine App, die bei meinem EPiano kostenlos dabei war, mit der man einige klassische und moderne Stücke relativ leicht spielen lernt. Was mir hier besonders geholfen hat: Das Wait and Learn Feature. Man spielt vom Blatt, der Track wird aber nur dann fortgesetzt, wenn man die richtigen Noten trifft. So hab ich binnen kürzester Zeit Für Elise, River flows in you und sogar nen Großteil von Nocturne No. 9 von Chopin gelernt und es macht einen riesen Spaß.

Mein Problem aber: Bei Flowkey kann man leider keine eigenen Sheets hochladen, sondern nur die aus deren Bibliothek nutzen. Ich würde aber gern eigene Sheets ausprobieren.

Kennt jemand ein Programm oder eine App, mit der man eigene Midi-Dateien hochladen kann, das Klavier damit verbinden kann und er dann auch das Sheet stoppt, bis man die richtige Note getroffen hat?

Danke vorab! :)
 
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Christian_Hofmann
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Du könntest https://www.synthesiagame.com/ versuchen. Zumindest in der Bezahlversion kannst du eigene Midi Dateien nutzen. Das läuft so ähnlich wie bei flowkey. Auf Wunsch bleibt es bei den Noten stehen bis du diese gespielt hast. Aber Details kann ich dir nicht sagen. Teste es einfach mal mit der kostenlosen Version und den darin enthaltenen Songs.

Meine persönliche Meinung ist aber eher das solche Programme Murks sind. Du willst ja lernen zu spielen und dazu gehört auch selber zu spielen und Fehler selber erkennen. Du möchtest ja irgendwann mal vom Blatt etwas abspielen können und nicht erst eine Software zum Üben brauchen.
 
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Claus
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Ich spiel in letzter Zeit vermehrt Klavier und habe hier Flowkey für mich entdeckt.
Wegen einiger Hinweise im Board und auf Youtube habe ich mir Flowkey soweit möglich angesehen.
Wie Christian bin ich skeptisch, dass es einen Weg zum Klavierspielen darstellt.

Wichtiger ist aber, was meinst Du mit "in kürzester Zeit gelernt"?
Original oder vereinfachte Bearbeitung, ein paar Takte vom Anfang zum Erkennen des Stücks oder das ganze Werk?

Beethovens Für Elise steht gegen Ende der Unterstufe (Henle 3), Chopins Nocturne Es-Dur, Op.9 No.2 ist als (noch) mittelschwer eingestuft (Henle 6). So ein Klavierstück spielen zu können setzt normalerweise mehrere Jahre Ausbildung voraus.
https://www.henle.de/de/der-verlag/schwierigkeitsgrade-klaviermusik/

Vielleicht gibt es ja eine Überraschung, wenn Du diese Stücke erarbeiten konntest.
Da ich kein gutes Flowkeys Beispiel kenne, würde ich deine Version dieser beiden Stücke zu gerne hören. Du kannst derart kleine mp3-Datein direkt als Anhang oder eingebunden in Beiträgen hochladen.

Gruß Claus
 
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Christian_Hofmann
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Da ich kein gutes Flowkeys Beispiel kenne, würde ich deine Version dieser beiden Stücke zu gerne hören. Du kannst derart kleine mp3-Datein direkt als Anhang oder eingebunden in Beiträgen hochladen.
Ich bin zwar kein Klavierspieler aber irgendwie empfand ich die Noten bei flowkey etwas seltsam. Sie entsprachen nicht dem was ich klanglich in Erinnerung hatte. Viele Stücke leben ja auch von Betonungen und bestimmten Anschlägen vor allem am Klavier. Da gibt flowkey ja scheinbar keinerlei Informationen. Ich will es nicht komplett verteufeln, ich habe damals tatsächlich auch eine App benutzt. Aber nicht um damit wirklich zu lernen sondern um den Einstieg zu schaffen. Als ich noch keine Noten lesen konnte und die Hände nicht wirklich flexibel waren empfand ich es tatsächlich recht angenehm spielerisch an die Sache heran zugehen. Auf der anderen Seite ist mir dann auch auf die Füße gefallen dass ich zwar die Sachen korrekt spielen konnte, aber die Art wie ich es gemacht habe vollkommen falsch oder im besten Falle umständlich war.

Die Angabe von Schwierigkeit ist in meinen Augen auch immer mit Vorsicht zu genießen. Es ist ja nicht selten so dass man selbst etwas leichtes als unheimlich schwer empfindet und etwas schweres in einem Fall leicht von der Hand geht. Ich habe mich auch einmal dazu hinreisen lassen von Reger Mittelschwere Orgelstücke zu kaufen... Naja ich habe nicht schlecht gestaunt als ich dieses teilweise 12 Stimmige Konstrukt für die Orgel vor mir hatte und erst einmal erkennen musste das dort alle Stimmen notiert waren aber tatsächlich nur ein Teil gespielt wurde und man anhand der Register dann schauen musste die oberen und unteren Töne oder Zwischentöne mitzunehmen... Dieses Notenwerk liegt nun vermutlich auf Ewigkeit im Kantorenschrank :engel:
 
Claus
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Die Angabe von Schwierigkeit ist in meinen Augen auch immer mit Vorsicht zu genießen.
Es gibt allerdings eine sehr lange Tradition der Klavierausbildung mit geeigneten Stücken und Etüden für einen gewissen Grad in der Ausbildung.
Für Deutschland gibt es dazu vom Verband der Musikschulen einen Lehrplan, der insbesondere Ziele, Methoden sowie technische und musikalische Anforderungen im Klavierunterricht beschreibt.
https://www.bosse-verlag.de/shop/produkt/details/BE3740

Nicht deckungsgleich, aber mit vielen Überschneidungen gibt es solche Curricula samt einer sehr ausführlichen Einteilung von Musikstücken in der englischprachigen Welt (z.B. ABRSM, RCM usw.). Die Prüfungsstücke des ABRSM Currriculums für Klavier ändern sich all 2 Jahre.
https://gb.abrsm.org/media/65206/piano-2021-2022-syllabus-rev-sep-2020-final.pdf

Die Einteilung der Schwierigkeitsgrade des Henle-Verlags erläutert im YT-Video die kanadische Klavierlehrerin Allysia van Betuw für ihre Zielgruppe der Klavierschüler, man kann sich natürlich auch auf der Verlagsseite dazu informieren.
https://www.henle.de/de/der-verlag/schwierigkeitsgrade-klaviermusik/
youtube.com/watch?v=zJF9QJMFpAc

Gruß Claus
 
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Kekko38
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Hast du inzwischen eine Möglichkeit gefunden? Würde ich auch gern so machen.
 

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