Wann beginnt man mit Akkorden auf dem Keyboard?

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Cecilia
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Wann beginnt man am besten mit den Akkorden? Gleich zu Anfang oder später?
 
DarkStar679
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naja, es gibt songs, die fangen mit akkorden an, andere songs mit einzeltönen.
das kann man nicht so vorab festlegen
 
soundmunich
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Es ist völlig unklar, was Du machst und willst. Du hast ja wahrscheinlich keinen Unterricht, oder?
 
Cecilia
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Es ist völlig unklar, was Du machst und willst. Du hast ja wahrscheinlich keinen Unterricht, oder?
Ich hatte einen kurzen Schnupperkurs, der aber schon lange zu Ende ist. Meine Frage: Meine Lehrerin sagte damals, das Beherrschen der Akkorde müsse man erst später lernen, nicht zu gleich zu Anfang. In einem anderen Lehrbuch wurde gleich mit dem Lernen der Akkorde begonnen. Ich weiß nichtt, ob ich mich jetzt richtig ausgedrückt habe.
 
stuckl
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Ich hab mit 15 Jahren begonnen Keyboard zu spielen.

Beim zweiten Unterrichtstermin habe ich die dreistimmigen Akkorde
C, F und G gelernt, nur G in der Grundform, C 2. Umkehrung, F 1. Umkehrung.

Das Lied war "on the top of old smoky", Band 2 von

Axel Benthien: Der neue Weg zum Keyboardspiel.

Ich hatte durch Trompete Vorkenntnisse.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Alternativ lernt man den Single Finger Mode.

Das würde ich aber nicht machen.

Beim Yamaha Keyboard drückt man dann

Eine Taste, das C für C-Dur

C plus Halbton dis (?) daneben für Cm.

C plus b daneben für C 7
 
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Christian_Hofmann
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Meine Lehrerin sagte damals, das Beherrschen der Akkorde müsse man erst später lernen, nicht zu gleich zu Anfang.
Es kommt primär darauf an was du spielen möchtest. Wenn du Liedbegleitung mit Akkorden machen möchtest, also Grundton im Bass und Akkord mit der anderen Hand, dann musst du das natürlich so früh wie möglich lernen. Wenn du eher virtuose Stücke spielen willst, dann ist am Anfang erst einmal wichtiger das Notenblatt lesen zu können. Da gibt es also kein richtig oder falsch. Tendenziell ist es aber am Anfang schwerer mit einer Hand mehrere Töne zu spielen. Daher macht es Sinn etwas später damit anzufangen, dann wenn man beim blinden Spiel vom Blatt häufiger den richtigen Ton trifft als daneben liegt :)

Ich persönlich würde vielleicht anders anfangen und zwar nicht den dreistimmigen Akkord, sondern Grundton und Quinte. Dann hast du schon einmal die groben Abstände sicher und die Terz welche du dann hinzufügen kannst entscheidet dann eben ob es ein Dur oder Moll wird.

Wenn du alle Akkorde in allen Lagen und Variationen lernen willst, dann hast du die nächsten Jahre einiges zu tun :)

Akkorde zu kennen macht aber auch am Anfang Sinn, da quasi alles darauf basiert. Jedes noch so komplexe Stück ist im Prinzip im Kern ein Spiel um Akkordfolgen. Wenn du in der Lage bist das auf dem Notenblatt zu erkennen, dann hast du es sehr viel leichter, als wenn es nur Tonfolgen für dich sind, welche für dich kein erkennbares Muster haben. Wenn ich ein neues Stück spiele, dann sehe ich da sofort "Ah ja, ein G-Dur, ein C-Dur Vorhalt der aufgelöst wird und die Folge mit einem F-Dur abschließt, oder in einem Trugschluss weitergeführt wird. Und so weiter.
 
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opa_albin
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Kommt jetzt bisschen drauf an, ob "Keyboard"-Spiel oder "echtes" Klavierspiel gefragt ist...

Ich persönlich würde vielleicht anders anfangen und zwar nicht den dreistimmigen Akkord, sondern Grundton und Quinte. Dann hast du schon einmal die groben Abstände sicher und die Terz welche du dann hinzufügen kannst entscheidet dann eben ob es ein Dur oder Moll wird.
Ich finde, gerade auf der Klaviertastatur sind doch zwei Terzen genauso einfach zu finden wie eine Quinte. Einfach je eine (weiße) Taste freilassen, fertig.
Dur oder Moll-Terz zeige ich dann und lasse dann probieren nach Gehör.

Aber um die Anfangsfrage aus meiner Sicht zu beantworten: Beides geht.
Klaviertechnisch fangen viele mit Einzeltönen an, weil das nur ein Finger ist und man da die Aufmerksamkeit drauf lenken kann.

Für die Handhaltung kann man denke ich auch ganz gut mit ner Quinte anfangen. Ich kenne das aus meiner Anfangszeit noch, dass man mit 1. u 5. Finger zwei weiße Tasten spielt und der 3. dann danach anschlägt.

Musikalisch macht es glaube ich den meisten mehr Spaß, wenn relativ bald Akkorde dazukommen.
 
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thelimp
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Ich finde, gerade auf der Klaviertastatur sind doch zwei Terzen genauso einfach zu finden wie eine Quinte. Einfach je eine (weiße) Taste freilassen, fertig.
Dur oder Moll-Terz zeige ich dann und lasse dann probieren nach Gehör.
Ich hab vor Jahren folgende Variante gelesen, um Akkorde auf der Klaviertatstatur "auszuzählen":
Man nimmt den ersten (Grund-)Ton und nimmt von da die 4. und danach die 3. Taste dazu - und zwar *inklusive* der schwarzen Tasten gezählt. Fertig ist der Dur-Akkord. Für Moll entsprechend vom Grundton erst die 3. und dann die 4. Taste.
Vielleicht hilft das ja auch anderen Anfängern wie mir.

Viele Grüße
Jan
 
turko
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Man nimmt den ersten (Grund-)Ton und nimmt von da die 4. und danach die 3. Taste dazu - und zwar *inklusive* der schwarzen Tasten gezählt. Fertig ist der Dur-Akkord. Für Moll entsprechend vom Grundton erst die 3. und dann die 4. Taste.
Ehrlich gesagt hoffe ich nicht, dass sich diese Herangehensweise durchsetzt.
Denn wenn man sich schon die Mühe macht ein Instrument lernen zu wollen, dann sollte man sich auch mit der dazugehörenden "Fachsprache" vertraut machen (Ganztöne, Halbtöne, Terz, Quint, ...). Und zwar von Beginn an.

Nur meine Meinung.

Thomas
 
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thelimp
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Wie kommst Du darauf, dass sich das gegenseitig ausschließt?

Ciao
Jan
 
stuckl
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Wichtig finde ich, zu erklären, dass das Rahmenintervall, die Quinte, bei Dur und Moll gleich bleibt und die Terz dann über dur / moll entscheidet.
 
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Christian_Hofmann
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Dieses Abzählen eignet sich ohnehin nur wenn man unbekannte Akkorde ermitteln will. In der Praxis hat man das nach einer gewissen Zeit einfach verinnerlicht, da nimmt die Hand automatisch die richtige Position ein. Am besten ist wirklich Akkorde fressen. Also beim C-Dur Grundstellung anfangen, dann um einen Halbton nach oben transponieren, also C-Dur -> Cis-Dur -> D-Dur und so weiter bis zum nächsten C-Dur, dann zurück. Mit beiden Händen z.B im Wechsel. C-Dur im Bass zweimal anschlagen, Zweimal danach eine Oktave höher und so weiter. Dann mit Moll, alle Lagen und dann in Kadenzen... Und am Schluss natürlich auf Tempo bringen.

Das ist Mühsam, aber täglich zehn Minuten und man spielt alle Akkorde in allen Lagen flott nach einem Jahr.

Ich verweise da gerne auf das folgende Video, auch wenn es für die Orgel ist, es ist genau so am Klavier/Keyboard sinnvoll:
 
stuckl
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Eine 7 abzuzählen wäre mühsam, ich weise im Unterricht darauf hin, dass die ma7 einen Halbton von der Oktave entfernt ist, die 7 einen Ganzton.
 
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turko
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Bis zu einer anderen Mitteilung von @Cecilia nehme ich aufgrund ihrer ersten Aussagen an, dass es ihr um das Spielen eines Keyboards geht, vielleicht sogar ein Modell mit Begleitautomatik.
Daher kommt das Thema bis auf Weiteres in den passenden Fachbereich Spieltechnik (Keyboard). Für alle Fälle bleibt noch für drei Tage ein Hinweis in der Themenübersicht des Bereichs "Keyboards für Anfänger",

Gruß Claus
 
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thelimp
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Ich komme darauf, weil in Deiner „Anleitung“ keiner dieser Begriffe vorkommt.
Gut, das sei Dir unbenommen, ist aber meiner Meinung nach eine unzulässige Schlussfolgerung.
Vielleicht kannst Du Dir das mir Deinem Können nicht (mehr) vorstellen, aber ich kann Dir nicht auf Anhieb und aus dem Kopf sagen, ob die Terz in einem beliebigen Dur-Akkord (also die große) eine schwarze oder eine weiße Taste ist. Dass D-Dur D, Fis, G ist weiß ich z.B. inzwischen aus dem Kopf. Du findest vermutlich alle Akkorde blind nur bei der Nennung des Namens. :)

@Christian_Hofmann schrieb es schon recht passend: Es ist halt ein Hilfsmittel (und keine "Anleitung", was Du hineininterpretiert hast), um die zu einem Akkord gehörigen Tasten zu finden, das man nach einer Weile zumindest für die geläufigsten Akkorde nicht mehr brauchen sollte. Aber für den Start kann es hilfreich sein. Und beißt sich überhaupt nicht damit zu wissen, was Sekunde bis Oktave sind.

Ciao
Jan
 
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turko
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Gut. Von mir aus.
Ich teile Deine Einschätzung/Herangehensweise zwar nicht, aber es ist (mir) das Thema auch nicht wichtig genug, um hier noch tiefergehend darauf einzugehen.

LG
Thomas
 
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opa_albin
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Man nimmt den ersten (Grund-)Ton und nimmt von da die 4. und danach die 3. Taste dazu - und zwar *inklusive* der schwarzen Tasten gezählt. Fertig ist der Dur-Akkord. Für Moll entsprechend vom Grundton erst die 3. und dann die 4. Taste.
Vielleicht hilft das ja auch anderen Anfängern wie mir.
Ist vielleicht eine von vielen möglichen "Eselsbrücken", wenn man so gar nicht weiß, was Sache ist.
Man sollte aber versuchen, möglichst bald davon wegzukommen zu einem Verständnis von Akkorden und Tonarten. Halbtöne zählen ist nichts, was Dich musikalisch weiterbringt ;)

Am Ende muss sich das wie so vieles andere automatisieren, so dass Du "fühlst", wie sich ein Akkord greift.
 
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D ist d, fis, a, sicher aber nur ein Flüchtigkeitsfehler.
 
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Christian_Hofmann
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Zusammengefasst:
Grundton +4 +3 = Dur
Grundton +3 +4 = Moll

Zumindest in der Grundstellung. Das zählen ist aber wie gesagt nur sinnvoll um sich unbekannte Akkorde zu ermitteln. Da man praktisch nie die Akkordfolgen in Grundstellung spielt ist es praktisch eigentlich nutzlos. Nachdem man das mühsam einige Male gemacht hat sollte man ja alle Akkorde kennen. Es gibt ja eigentlich nur 12. Die anderen hunderte basieren ja auch nur auf dem gleichen System.
 

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