Warum AC30 CC2 statt CC1?

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Halli Hallo,
derzeit schaue ich mich nach einem neuen Amp um und spiele mit dem Gedanken noch ein wenig zu sparen um den CC1 neu zu kaufen.. die Frage die sich für mich stellt ist warum man den CC2 vorziehen sollte?

Bei meinem alten 1x12 50W-Amp war es so, dass der nicht mal ansatzweise aufgerissen werden konnte, ehe er zu laut für den Proberaum war.. deswegen gehe ich eigentlich davon aus, dass 30 Watt und 1 Speaker reichen sollten?
Live würde er ja ohnehin abgenommen werden - wo liegt der Reiz bei den 2 Boxen?

Hoffe die Frage ist so halbwegs verständlich. MfG
 
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aber im Proberaum, im Studio und auf der Bühne selbst ist es einfach besser :)

Einspruch, Euer Ehren:)

Es mag zwar "voller" klingen, aber es macht den Sound auch undefinierter. Nicht mehr so "auf den Punkt". Das liegt an Laufzeitunterschieden der Speaker.
Wofür brauchts den auf der Bühne oder gar im Studio 212er?
 
Das mit dem fetteren Klang hab ich mir auch schon so halbwegs hergeleitet.. allein für den Proberaum wär's mir das aber nicht wert - ist die Lautstärke also ausreichend?

Undefinierterer Sound wär vielleicht sogar von Vorteil.. wir spielen als Trio und ich singe neben dem Gitarre spielen. Da kommt zwar das meiste tight, aber hier und da verhau ich mich schon mal um ein Achtel ( ja ja, üben ;) ).. hab ich das da nu richtig verstanden?

800€ für'n CC1 wären ja echt zu finanzieren & hat ne Weile Garantie :)
 
Der AC30 ist gemeinhin als recht "lauter" Amp bekannt. Allerdings imho auch als recht ehrlich. Soll heißen, er macht das, was vorne reinkommt, mit seinem eigenen schönen Klang laut, aber nicht zwingend schöner.
Auch der 212er beschönigt nicht. Mit undefiniert meine ich, daß glasklare, sparkelige Countryklänge (z.B.) mit klar umschnittenen Arpeggien besser über einen einzelnen Speaker kommen.

Das Mehr an "Wumms" beim 212er nimmt halt etwas an Direktheit.

Spielfehler? Ordentlich Slapbackecho und einen Schuß Hall plus viel Overdrive.
Kann aber nicht der richtige Weg sein, gelle?

Und ob Dir die 7 Kilo Mehrgewicht und das größere Volumen denn Spaß wert sind, mußt Du wissen.

Im Zweifelsfall beide anspielen. Das ist schließlich ein AMp für's Leben
 
VOX AC30 cc2 have 2x12 speakers and you can change to 2x G12M25:hail:.With cc1 you need extra speakers.
 
Hi NoUse4aName,

ich habe einen CC2, und unser Rhytmus-Gitarrist noch seinen alten aus den 60ern (Silver Bulldogs).
Die Teile sehen bis auf die innen nicht verrundeten Ecken vorn am Baffle & der Baffle-Farbe fast gleich aus. Mir hat man schon gesagt, ich hätte meinen AC30 aber viel besser gepflegt als er die ganzen Jahre !

Rockin' Daddy hat IMHO recht, der Amp ist schweinelaut (nicht dass ich jetzt wüsste wie laut Schweine sind, wenn man sie als Gitarrenamp nutzt...). Das liegt zum Teil an der sehr subtil einsetzenden Verzerrung, die man recht lange nicht wirklich wahrnimmt: Sie ist da, aber der AC30 klingt immer noch 'clean'. Erst bei sehr hoher Lautstärke kommt dann der 'richtige' Overdrive-Charakter durch.

Soweit ich weiß, wurde der AC30 ja als lautere Alternative zum AC15 (1 Speaker) entwickelt. Der damals verbaute Blue Bulldog verkraftet nur 15 Watt, also mussten 2 davon her...

Ich selbst spiele viel lieber 2x12 als 1x12. Der oben genannte Effekt 'verwaschen'/'auf den Punkt' ist sicherlich richtig, jedoch ist Klang dadurch IMHO auch voller, lebendiger, 3-dimensionaler.

Im Vergleich stört mich aber was anderes viel mehr: Ein/eine 1x12 hat einen engeren Abstrahlungswinkel. Den Effekt hört man wenn man aus dem direkten Schallkegel des/der Speaker(s) heraustritt (um z.B. mit dem 2. Gitarristen Show zu machen). Bei 1x12 geh ich nach links oder rechts, und der Sound ist schnell zu leise. Die 2x12 Variante bietet mir ein größeres Bewegungsfeld. Das erledigt sich zwar bei gutem Monitoring, aber ich habe gern die Sicherheit im Fall dass kein bzw. kein optimales Monitoring da ist.

Außerdem klingt ein größeres Gehäusevolumen anders als ein kleines. Bei gleichem Material & Bauweise ergeben sich Unterschiede in der Resonanzfrequenz, und damit in der Wiedergabe.

Eine 2x12 gibt dir zudem die Möglichkeit, mit 2 verschiedenen Speakern zu experimentieren, oder irgendwann mit den 'echten' Clestion Blue Alnicos aufzurüsten.
Beim CC1 würde ich mich mit einem Blue Bulldog nicht trauen, und der Gold (50W) klingt etwas anders.

Die og. Effekte/Möglichkeiten sind übrigens lautstärkeunabhängig.

Für mich, und das ist jetzt ganz persönlich, gehören zum AC30 2 belastete Blue-Speaker, wie beim Original. Die Greenbacks finde ich auch interessant, aber halt nicht so jingle-jangle...

Wenn ich die eine Empfehlung geben darf, würde ich sagen teste beide nebeneinander.
Die Speaker im CC1 (Neodym AFAIK) und CC2 (Wharfedales alt. Blues) sin ja auch unterschiedlich. Dem Neodym sagt man schnellere Ansprache aber auch ausgeprägtes Höhenverhalten nach, der Wharfedale klingt ein Bisschen nach Greenback (IMHO nicht so offen), und der Blue Alnico halt so wie...ich mir einen AC30 vorstelle, und wie der alte meines Kollegen.

Letztlich wie immer alles Geschmackssache...
Viel Spass beim testen!

LG, Marc
 

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