Warum gibt es keine Strat mit Bundblech als 24. Bund?

  • Ersteller poor but loud
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Stimmt schon, natürlich kann man nur mit dem Bridge abnehmen, der Hals PU dient als Bund.
 
Dann bin ich so schlau und montiere einen Klingentonabnehmer so, dass dessen Rail als 24. Bund fungiert. :cool:

Jetzt greife ich im "pseudo 24. Bund" (auf dem Pickup)
ja, aber er will ja einen Pickup der so weit wie möglich vom Steg weg ist, und das wär dann die Spule, die er als Bund nutzen möchte.
Genau das möchte ich (übrigens eine Sie) nicht. Der Bund ist am Griffbrettende, die benachbarte Spule wird genutzt und die noch etwas stegnähere abgeschaltet.

Eine Alternative wäre es, einen Strat-Tonabnehmer zu bauen, bei dem die Spule in Richtung Hals verschoben und die Kappe an dieser Stelle extrem dünn ist. Sieht dann etwas komisch aus. Oder man nimmt generell geschlossene Kappen mit aufgemalten Polepieces.
 
übrigens eine Sie
Bitte da vielmals um Verzeihung.
Genau das möchte ich
Das habe ich ja offensichtlich verstanden.
Manche Dinge lassen sich aber einfach nicht sinnvoll umsetzen. Du kannst ja theoretisch eine Gitarre mit 36 Bünden bauen. Dann kommst du noch eine Oktave höher. Ob man dann dort aber noch Greifen kann ist ein anderes Thema. Sicher gibt es hier jemanden der aus Spaß ausrechnet wie da dann der Bundabstand ist. Dürfte bei der Stratmensur etwa 4,5mm sein.
Dann baust du dir selbst einen Pickup der zwischen dem 22. und 23. Bund im Griffbrett integriert ist und der dann genauso klingt, wie du es möchtest, solange du beim Spielen unterhalb vom 22. Bund bleibst.
Spielst du im 23., 24. oder noch höheren Bund, kommt halt aus dem Pickup nichts mehr raus. Da gibt es kein Wenn und kein Aber. Willst du unbedingt 24 Bünde haben und da auch noch irgendwas hören, muss der Pickup halt zwischen 24. Bund und Steg liegen, und das auch nicht nur 1 oder 2 mm, sondern so weit, dass an der Stelle noch eine Bewegung in der Saite ist.
 
Grund: .
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Naja, ein Hals mit 24 Bünden hab ich mir gekauft, bin noch am Sattel hängen geblieben, die Feilen mußte ich nachbestellen.
Der Hals hat bis 25. Bund noch Griffbrett, da könnte ich entweder die Kante nehmen oder ein Bundstäbchen aufkleben. So wäre der hotrail bis 27. Sogar bundrein zu platzieren.
Die originalen Fender sind am Griffbrett abgerundet und somit nicht geeignet.
Auch fehlt so der 23. Bund.
Ein neues pickguard ist hier für auch erforderlich, fals das auch optisch etwas passend sein soll.

Ob das PU noch mit Bundstäbchen beklebt werden sollte, wird'sich wohl erst noch zeigen.
Zumindest werde ich das mal ausprobieren.
Der PU wird aber anders befestigt, das schwabbelige pickguard kann nicht als bundblech Halter dienen.
Und das bundblech sollte entweder an den Hals oder auf dem Korpus befestigt werden.
Die Höhe und Abstand zum Hals ist genauestens anhand des Mensur Rechner abzulesen einzubauen und mit Stimmgerät Feinjustierung vorzunehmen.
Als PU ist der dann aber. Nicht zu gebrauchen, es sei denn das ein Klick und tak und ein zirpen nicht stören sollten.
Den guten Ton macht dann nur der Bridge und Mitte PU.
Und solange man auf dem Griffbrett bleibt, geht der Hals PU auch so.
 
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Ja, mit zusätzlichen Einstellschrauben könnte das eventuell funktionieren, mit dem Zahnstocher und Schaschlik Spieß auf dem hummbucker hatte es schon soweit funktioniert wenn auch optisch nicht so toll.
Wie sich das mit bendings eignet und sich anfühlt wird sich zeigen.
Die Bundstäbchen sind normalerweise stabil und Fest im Griffbrett verankert und sind aus Metall, vielleicht hat das einen Grund.
Das federgehängte PU gefüge ist gegen Trittschall gedacht, das fällt dann unter speziellen Effekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Alternative wäre es,
... einfach mal mit dem Theoretisieren aufzuhören, machen und zeigen. Dann kann man die Idee dem Praxistest unterziehen und wenn sie so gut ist, wird sie sich garantiert durchsetzen und bei Fender werden sich alle an den Kopf greifen und sagen "warum haben wir da nicht schon 1954 dran gedacht - klassischer Ton und trotzdem 24 Bünde". Fertig ist der Lack.
 
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Alternativvorschlag
kam mir auch sofort in den Sinn ...ich mag mich täuschen, aber ich glaube, der Idee lag die Sky (sehe gerade, auf die kam auch schon jemand hier ...) zugrunde, oder war das andersherum?
Bildschirmfoto 2026-01-13 um 08.20.58.png

Und: damned, Helge ist nicht mehr??
 
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Bitte da vielmals um Verzeihung.
Ist entschuldigt. :)

Spielst du im 23., 24. oder noch höheren Bund, kommt halt aus dem Pickup nichts mehr raus. Da gibt es kein Wenn und kein Aber.
Das ist mir klar. Das Griffbrett soll auch nicht über den Tonabnehmer hinausreichen. Zudem erhalte ich, wenn ich über diesen Tonabnehmer im letzten Bund spiele, dasselbe Ergebnis, als wäre der Tonabnehmer direkt neben dem Stegreiter der gerade angeschlagenen Saite positioniert. Genau deshalb wird man in so hohen Gefilden die Steg- oder sogar Mittelposition wählen. Wie gesagt, mehr will ich gar nicht.

... einfach mal mit dem Theoretisieren aufzuhören, machen und zeigen.
Machen geht nicht, dazu fehlt mir die Metall- und Kunststoffwerkstatt.

ich mag mich täuschen, aber ich glaube, der Idee lag die Sky... zugrunde
Du täuschst Dich tatsächlich.
 
Hier damit es hinterher auch passt
 
Der innere Konstrukteur hat das Ganze jetzt mal zur Gedankenunterstützung skizziert (nicht repräsentativ).
An den Gedanken von @poor but loud stören mich folgende Details:
1.) selbst wenn ein "Bundblech", wie immer es auch aussieht, als 24. Bund funktioniert, fehlt der 23. Bund - -Das halte ich für sinnfrei.
2.) ein geplitteter HB im SC-Format liefert keinen typischen Stratsound.

Mein Gedanke ist:
Ein 3-D-Druckteil in umgedrehter L-Form, oben an den Griffbrettradius angepasst, mit 2 Bundstäben versehen (23. u. 24.) und dann direkt daneben den originalen Pickup montieren.
Der ist dann zwar 6-7mm in Richtung Steg versetzt, wird aber mit Abstand "stratiger" klingen als ein gesplitteter Singlesize-HB.
Der L-Block mit den 2 Bünden wird dann im Korpus mit Futterstreifen auf exakte Position gebracht und verschraubt.
Der Effekt ist dann der gleiche wie bei einem neuen Griffbrett mit 24 Bünden und entsprechend versetztem Pickup.
Das Ganze kann man realisieren ohne den Korpus auszufräsen.

Zum Bauen fehlt mir aktuell sowohl die Zeit, als auch ein 3-D-Drucker, aber ich hänge zur Veranschaulichung einfach mal meine in etwa maßstabliche Handskizze mit gerundeten Maßen an

IMG_6080[1].JPG
 
Macht doch einfach ein Griffbrett mit 24 Bünden. Dann wickelt Ihr einen Pickup, der von der Ausgangsleistung so hoch ist, dass der auch durch ein Griffbrett mit 24 Bünden im Ausgangspegel nicht so weit abgeschwächt wird, dass das auffällt. Setzt den Pickup dann kurz nach dem 24. Bund, damit der auch einen Ton rausbekommt, wenn man am 24. Bund greift. Oder setzt den Pickup unter das Griffbrett an die Stelle, an dem er wäre, wenn die Gitarre nur 22 Bünde hätte. Dann muss aber durch einen zusätzlichen Pickup gewährleistet sein, dass der Ton vom 24. Bund auch noch abgegriffen wird. z.B. einen Bridge-Humbucker.
 
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Ein 3-D-Druckteil in umgedrehter L-Form, oben an den Griffbrettradius angepasst, mit 2 Bundstäben versehen (23. u. 24.)
Jo, das kann man auch aus Holz und echten Bünden machen und das Griffbrett entsprechend vorbereiten - das wäre dann ein erweiterter 80s-Strat/Tele-Mod (21 Bünde auf 22 Bünde Erweiterung, hier dann 22 auf 24 zzgl. Verschiebung Pickup).
Der ist dann zwar 6-7mm in Richtung Steg versetzt, wird aber mit Abstand "stratiger" klingen als ein gesplitteter Singlesize-HB.
Und exakt ist doch ganz genau das, was eben nicht sein soll. So entstand doch diese ganze Diskussion :nix:. Es geht ja genau darum, dass der Neck-Singlecoil einer Strat am exakt dafür vorgesehenen Platz verbleibt, weil es genau um diesen Ton/Klang geht.
 
Das einfachste ist, ein 24 Bünde Hals zu nehmen und dann erstmal den Halsfuss anzupassen, dann das Griffbrett soweit abzuschleifen das der PU noch passt.
Die Theorie das der Hals PU am 24. Bund abnimmt stimmt so nicht ganz.
Der original PU ist exakt auf dem Punkt zwischen dem 24. und 25. Angebracht.

Ich hab's wie Leo ausprobiert, den PU hin und her verschoben , das Ergebnis hat meine festgefahrene Meinung geändert und ich werde für mich das erst am 25 Bund beginnen, da der klangunterschied wirklich sehr gering ist. Beim Bridge PU sind wenige mm aber sehr unterschiedlich.


Nichts desto dennoch, werde ich auch meine alte Meinung respektieren, vielleicht höre ich nicht mehr so gut,
Und befasse mich auch damit.

Da ich die Idee selbst schon hatte und inzwischen einen defekten Hals besitze, kann ich ja mal was zurecht basteln .....
Es stört mich dabei das die Griffbrettenden der 22 Bünde Hälse meistens abgerundet sind.
Auf dem hummbucker meiner schrubbel ist es einfach etwas aufzukleben, es sieht nur nicht gut aus.
bei der strat ist es leider ohne dem PU seine Federung zu nehmen nicht so einfach zu machen .
Ansonsten ist der hotrail PU genau so platziert das ein aufkleben eines Bundstäbchen von der Halsseite aus genau passen müsste.
Bei singelcoil ist es noch vor den Magnetpolen und der 25 dahinter.
Wenn man den PU stabilisiert, geht das ganz sicher.
Den PU gibt es auch mit einer anderen Aufhängung, vielleicht geht es auch damit.

Außerdem möchte ich meine Schildkröte nicht verkratzen.
 

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