Warum ist live der Sound "immer" schlecht?

dodl schrieb:
Noe, aber 99% der Bands werdens dort auch nie hinschaffen und das berechtigterweise.
Du hast bei so kleinen Gigs also oft recht anstrengende bands.

Und die Güte der PA nutzt mir nix, wenn die Drums ohne Mic schon laut sind. Irgendwer hat doch mal 1m von der Snare gemessen. Das waren 126db glaub ich. Steht irgendwo im Gehoerschutzthread.

cu
martin

Das aendert aber nichts daran das jeder mal klein angefangen hat. Zudem selbst geachtete Studiomusiker wie z.B. die Bubels von den Gypsis noch oefters in kleinen Laeden spielen, aber egal. Ich mag einfach die Pauschalisierung nicht vonwegen kleiner Laden = schlechte/durchschnittliche Musiker.

126 db ? Hossa das ist herb und als Saenger stehste da genau davor. Tja jetzt haben wir immer noch keine Loesung was die Drums angeht ausser 'lasch' spielen.
 
Whych schrieb:
@Boerx: Ich denke doch das wir nun davon ausgehen das eben Backline etc. in einem normalen Mass eingestellt ist also haben wir ja die Diziplin nur eben immer noch das Problem mit dem Drum. Ihckenen ach Bands die ihre Backline aufreissen als wenn es kein Morgen mehr gibt aber die brauchen dann auch wirklich keine Mischer. ;)

PS: Hat einer Ahung wie laut so ein Drum wird ( nicht abgenommen ) ? Wuerd mich echt mal interessieren.
Wir gehen vielleicht davon aus, nur leider ist das in der Liga alles andere als selbstverständlich. Ein Schlagzeug ist unabgenommen locker >100dba
 
Hallo,

Du fasst meine Aussage verkehrt rum auf :)
Mag schon sein, dass mal wirklich gute Musiker einen kleinen Clubgig machen. Das Gros der dort auftretenden Bands ist aber nun mal Durchschnitt.
Soll heissen, du wirst dort selten einen hochprofessionellen Drummer finden, der nach Rücksprache mit dem Techniker leise, dynamisch und gut spielt. Im Ernst, auf eine wirklich gute band, kommen 20, die halt eher just for fun rumknüppeln.

Was den Pegel der Drums angeht, die Crashbecken tun mir in den Ohren weh. Aber richtig. Den Pegel will ich garnicht wissen :)
Auf ner grossen Buehne ja nicht so schlimm, aber wenn das so 2x4m sind, wirds eng.
Den Drummer hinter Plexiglas zu setzen sieht auch daemlich aus.
Ob E-Drums heute ein guter Ersatz sind, kann ich nicht beurteilen.

Ich will mal mit gutem Beispiel vorangehen und via Tonelab direkt ins Pult gehen.
Bei unserem Soundchaos muss ich mich ja selbst an der Nase nehmen, fuer 4x12" Boxen bin ich zu undiszipliniert :) Mein Kanal amMixer war jedenfalls gemuted.
Nur was mach ich dann wenn ich nur mehr Becken und Snare hoere? Kann ja schlecht fuer nen 50-100 Personen "Gig" in ear monitoring verlangen.

cu
martin
 
lemursh schrieb:
Dem kann ich leider nur zustimmen. Insbesondere die Lautstärken sind oftmals jenseits von gut und böse! Eigentlich will ich als Zuschauer ein Konzert geniessen. Nur geht das oftmals nur mit einer Packung Ohropax in den Lauschern! Da hört für der Konzertgenuss aber ganz schnell auf!

Zu den anderen Punkten wurde ja schon genügend in anderen Thread`s gesagt. Es gilt daher: Sowohl als auch! Es müssen sich beide Parteien einwenig mehr Rücksichtnahme entgegenbringen und schon geht`s! :)

ich geh auch nur noch mit hearsafe auf konzerte!

beispiel dream theater jetzt vor 3 tagen:
es war dermaßen laut, dass selbst mit nem 10db hearsafe plug noch meine ohren weh taten! und es war grausam höhen lastig (pers. eindruck) und ich kann mir nicht helfen: die können sich nun wirklich n guten mischer leisten... da kann man mir erzählen was man will, UND: sie spielen als einzige, also kein problem von wegen vorband etc! Ich befürchte da ist einfach nur sehr viel "geschmackssache" mit drin!
und: je kleiner die location, desto lauter die bassdrum, ist mein eindruck!

wenn doch man eben sagen muss: es gibt so viele schlechte bands, dass man meist nicht auseinander halten kann, wers verbockt hat! und dass mischer meist arrogant reagieren liegt glaub ich einfach daran dass es so viele idioten im sektor "band" gibt, die nichts können und sich ihre starallyren fahren, sodass man ab nem beestimmten punkt als mischer nicht mehr kann....
 
EDE-WOLF schrieb:
wenn doch man eben sagen muss: es gibt so viele schlechte bands, dass man meist nicht auseinander halten kann, wers verbockt hat! und dass mischer meist arrogant reagieren liegt glaub ich einfach daran dass es so viele idioten im sektor "band" gibt, die nichts können und sich ihre starallyren fahren, sodass man ab nem beestimmten punkt als mischer nicht mehr kann....

Was aber sehr schade ist da du so auch Bands in die Pfanne haust die eigentlich sehr kooperativ und/oder lernfaehig waeren. Zudem kann man das auch fuer die Bands sagen. Sie haben soviele Deppen-Mischer gehabt das sie nun jeden Mischer als Depp behandeln. Aber ich versteh natuerlich was du meinst. Ich habe wie gesagt schon mit genuegend Bands zusammengespielt die nicht mal den kleinsten Ansatz von Profi hatten sich aber aufspielen wie die Stars und dann dem Mischer ans Bein pinkeln wenn er nru seien Arbeit gut machen will.
Zudem kann ich es auch verstehen das Mischer genervt sind wenn jeder im Publikum immer besser weiss wie der Sound zu sein hat. :)

Zud den 'grossen' Profis und ihrem Muellsound. Das ist auch etwas da sich absolut nicht verstehe allerdings habe ich schon gehoert das denen auch sehr oft Mischer vorgeschrieben werden. Ein Bekannter hat z.B. jahrelang eine Band gemischt die nun einen recht guten Major-Deal an Land gezogen hat. Nun wurde er als Mischer ersetzt durch einen den die Plattenfirma wollte ( der hatte wohl einen bekannteren Namen ) der aber schlechter mischt und auch die Band noch nicht solange kennt. oder wenn ich gesehen habe mit was fuer einer Gleichgueltig manche Mischer bei groesseren Bands bei denen wir Support machen durften ans Werk gingen wundert mich eigentlich nichts mehr.
 
jo stimm ich dir zu, wenn ich mittlerweile auf die bühne gehe hsab ich auch schon ne abneigung gegen den mischer... das problem ist bei uns zum beispiel folgendes:
der arme mann hinterm pult kennt unsere musik nicht, er bekommt gesagt" metalband" und raus kommt eben:
2 bratende gitarren, ein bass der in den tiefsten tiefen im hintergrund nicht hörbar ist, ne klickende bassdrum und ne snare ohne teppich...

naja da liegt er bei uns leider voll daneben, weil ich bspw. sehr viele tragende melodien spiele, unser drummer von der gesinnung her eher jazzer ist und das songwriting gar nicht "metalbandmäßig" ist
 
Jup das ist wirklich ein Problem. Deshalb kann ich nur empfehlen einen eigenen Mischer zu suchen der das Material kennt. Mit dem kann man auch die Soundvorstellungen durchsprechen. Mit dem Lichtmensch nix anderes.

Was hast du gegen 'klickende' Bassdrums ? gefaellt mir z.B. richtig gut :)
 
hallo leute, bin wieder aus der lieben schweiz zurück..
und wow der thread lebt ja immer noch allerdings mit nem etwas anderen thema..
mein beitrag diesesmal:)

Meiner Meinung nach sind Qualität und Lautstärke 2 völlig unabhängige Faktoren
Laut nicht gleich schlecht, leise nicht gleich gut, auch nicht umgekehrt..
Ein leiser mix kann sehr weh tun, ein lauter völlig angenehm sein..
hier spielen mehr faktoren eine rolle,z.b.verwendete pa, eqing der einzelkanäle, summeneqing, verwendete dynamik, verhältnisse im mix..

Mal wieder ein live beispiel, sogar passend zum oft erwähnten metal thema
2004 war ich mit ner produktion aufm summer breeze
wir haben im sandwitch kurz vor festivalende gespielt
ich war als FOH Tech mit der Produktion unterwegs
Da wir mit eingener FOh Console angereist sind war ich schon vormittags da um mein core legen zu lassen console zu stellen etc (die hatten kein guestcore :(( )
Aba hatte dadurch die möglichkeit die pa auf leerem platz zu hören und auch mal white+pink noise im analyzer anzuschaun.
System war extrem schön geflogen nett eingemessen enomermer headroom alles perfekt für ne metal nummer.. (richitg eier und volles brett ums mit den worten des standartgastes dort zu sagen :)

Es wird langsam abend, bald ist meine combo am start, also ausm backstage, ab an den foh und mal noch den collegen vom support ein bissel zuhören und inserts checken bis der change over losgeht.. am foh angekommen.. SCHMERZEN!!!!
Es war laut es war schrill es tat weh, also erstma hearsafe rein. dann hab ich mal auf die anzeige im rta geschaut waren so mitte 90db (95,vllt auch 96,97 is ja ne weile her) und es war hölle laut und schlimm.. aber wie gesagt system war einwandfrei sehr gediengen grundentzerrt im controller eingriff im gast eq war kaum nötig.. das sah der kollege der anderen porduktion wohl nicht so,,
dann kam meine truppe.. ich hatte nen pegel von rund 105db schnitt mit peaks richtung 110 und es war deutlich angenehmer..
klar is ja meine truppe kann ich nicht von aussen betrachten,, also direkt nach meiner show hearsafes wieder rein abbauen backstage und zum headliner zurück zum foh,, 120db mit peaks nach oben und es war nicht laut tat nicht weh etc...

ihr wisst worauf ich rauswill,, unser ohr(und hirn) kann uns ganz schön an der nase herumführen.. nehmt mal nen pegelmesser mit, geht auf nen gig,, augen zu und die db zahl schätzen und dann mal messen und dass immer mal wieder.,, ihr werdet sehen das ist gar nciht so einfach..

mal zum thema backline lautstärke in kleinen clubs:
Ja das ist durchaus ein Problem!!
ich bin trotzdem der meinung das ich nem drummer nciht vorschreiben kann wie laut er zu spielen hat, das ist nicht mein recht als tech.. ich kann ihn freundlich darauf hinweisen das es in diesem venue probleme mit bühnenöautstärke reflektionen etc gibt dann is aba auch schon schluß, was er draus macht ist seine sache..
ein paar tricks die man versuchen kann..

-Wenn der drummer in ear benutzt overheads etwas lauter als gewohnt auf die in ears, damit kann man viele drummer zügeln ohne das sie es bhewusst wahrnehmen und sich eingeschränkt fühlen.. aber mit bedacht einsetzten es geht nicht darum dem kerl weh zu tun sondern ihn etwas zu limitieren..
- Gitarren Stacks anschrägen um Die gitarissten direkter anzustraheln (wurde ja schon gesagt)
- Gitarren und bass deutlich auf die wedges dieser musiker dadurch kann auch die lautsrtärke der stacks reduziert werden (wedge strahlt nicht so unkontrolliert über die bühne wie ein stack)
- auf genaue ausrichtung der wedges achten!! (und auch nicht überdimensionieren)
- Mikros sorgfältig auswählen (z.b. Hyberniere für vox statt niere etc)

ein problem ist oft die röhrentopteilgitarristenfraktion
ich persöhnlich hab auch ein röhrenfetisch, das problem ist nur das man die tops oft völlig überfahren muss um die gewünschte sättigung und damit den gewünschten "meine röhre zerrt" sound zu erreichen.. dafür gibts regelbare blindwiederstände.. die werden zwischen top und box gehängt, top kann wie gewünscht aufgerissen werden und zerrt an dem widerstand ist dann die lautsärke der box einstellbar die restliche nicht benötigte leistung wird in wärme umgewandelt..
ist für jeden gitaristen der oft in kleinen venues spielt und den röhrencharacter ausnutzen will ne sinvolle investition..

so ich hoffe dem ein oder anderen hast geholfen bin gespannt was der therad noch so alles aufbringt :)

LG Tobse
 
Whych schrieb:
Jup das ist wirklich ein Problem. Deshalb kann ich nur empfehlen einen eigenen Mischer zu suchen der das Material kennt. Mit dem kann man auch die Soundvorstellungen durchsprechen. Mit dem Lichtmensch nix anderes.

Was hast du gegen 'klickende' Bassdrums ? gefaellt mir z.B. richtig gut :)


find ich klanglich schmerzend und das wirkt sehr künstlich...
 
Mahlzeit,

hier gehts ja richtig ab :)

Ich muss Whych zustimmen, dass es für einen Drummer einfach schwer ist, leise Dynamisch zu spielen, weil man natürlich den Bereich extrem einschränkt. Normal halt werte von 1-10 jetzt nur noch 1-5. Ich hoffe, ihr wisst was ich damit meine.
Ebenso, dass die Snare anders klingt. Aber ich denke nicht, dass der Sound der Snare ansich vom Publikum so bewußt wahrgenommen wird.

Aber was ich nicht denke, dass der Druck von der Lautstärke auf der Bühne kommt. Ein nicht abgenommenes Drumset macht eigentlich eh kaum Druck im Magen.
Wenn man das Set also eh abnimmt, kann der Drummer auch leise spielen und der Druck kommt von der PA und dem Mischer. Oder nicht??

unser Ex Drummer, der aus der Metalszene kam, meinte man kann auch leise Qualitativ passend zur Musik spielen. Wer das nicht kann, der sollte wohl noch ein wenig üben.


Aber es stimmt schon, dass es oft an der Bühnenlaustärke liegt. Also darauf achten, dass man lieber was leiser macht als lauter, wenn man sich nicht hört.

Gruß
Thorsten
 
toeti schrieb:
M
Wenn man das Set also eh abnimmt, kann der Drummer auch leise spielen und der Druck kommt von der PA und dem Mischer. Oder nicht??

Richting, die 'wahre' Lautstaerke kommt von der P.A. aber du brauchst ja erstmal einen anstaendigen 'Ton' den du dann wieder rauslaesst. Es hoert sich halt mal anders an ob du kraftvoll draufhaust oder eben nur 'Mittel'. Ich hab die Snare als Beispiel genommen weil gerade unsere Drummer eine Snare des Todes hat. Das Ding ist einfach verdammt laut und ich glaube nicht das er irgendwie extra stark draufpruegelt. Sieht eigentlich immer serh entspannt aus was er da anstellt. Der Rest des Drums faellt mir da nicht als unangenehm laut auf. Nichtmal die Becken wenn ich mir das so ueberlege.
Wie schon gesagt denk ich reden wir hier in dem Tread alle ein wenig aneinander vorbei was die definition Laut angeht und was unter pruegeln udn kraftvollen Spiel bei Drums verstaenden wird ;)
 
Hi

Ich weiß, jetzt wird man mich steinigen, aber wäre ein E-Drum für die Bühne nicht das Beste?
Dazu die Gitarren/Bass per Preamp innnen Mischer.

Das würde auf jeden Fall um Welten besser klingen und auf der Bühne wäre absolute Stille. Dann könnte man mit ein paar Monitoren oder noch besser InEar die Musiker für sich selber hörbar machen und dann könnte man vor der Bühne einen richtig guten Sound mischen.


Im Studio könnte man sagen, dass richige Drums besser/natürlicher klingen und ein voll ausgefahrener 100W Röhrencombo besser als eine Röhrenpreamp mit Boxensim, aber live ist das imo völlig anders.
Jedenfalls bei diesen Kleingigs. Bei großen Veranstalltungen sieht das manchmal (leider nicht immer) anders aus.

Ich behaupte mal, mit einem Tubeman bekommt man einen besseren Sound hin als mit einem aufgerissenen Recifier, der mittelmäßig abgenommen wird und der den Frontmix vermatscht.
Genau das hab ich schon erlebt! Da klingt ein so teuerer Verstärker plötzlich wie ein basslastiger Rasieraperrat!



Ich hab beide Seiten schon gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass man im Interesse der Band möglichst viel Lärm auf der Bühne vermeiden sollte.
Auf der Bühne ist es eventuell toll (jedenfalls für manche, für mich nicht), die Phonhölle loszulassen, aber der Zuschauer nimmt einen subjetiven Eindruck mit. Ein Musiker würde noch erkennen: Gute Band, aber scheiß Sound. Die meisten normalen Zuschauer sagen einfach: Klang scheiße. Punkt.



Gruß
Matthias
 
@MatthiasT:
Du magst ja Recht haben, aber es wird doch im allgemeinen so empfunden, dass der Studiosound nur eine Simulation / eine Aufnahme des eigentlichen Liveauftrittes ist. Wenn ich zu einem Livekonzert gehe, gehe ich dahin, weil ich den originalsound hören will. Diese (bestimmt auch mit anderen geteilte) Denkweise rüht sicher aus der Vergangenheit, da man damals praktisch nur Bühnensound hatte.
 
Ungemein hilfreich für einen besseren Livesound ist auch die Anlage auf das Niveau der Backline zu verzögern. Egal ob die Band laut oder leise ist. Gerade in kleinen Clubs geht da wahrlich die Sonne auf :) Wissen komischerweise aber nur die wenigsten Tonleute. Und vielen anderen ist das oftmals egal.
 
Ich spielte letztens in nem Biker-Club. Ich erwartete bröckelnde Pissbecken, Randale und Vandalismus, aber ich habe dann erlebt, dass ich selten ein anständigenderes Publikum hatte, Biker sind cool :)
Die hatten zwar alle lange Haare (so wie ich, hehe) unjd Bärte bis zum Boden, aber alle voll gut drauf.
Der Sound auf der Bühne war Murks, aber unten war es sehr gut.
Gestern spielte ich Blues, da war die Lautstärke moderat, jede Band klang geil, die Stärken wurden verstärkt, die Schwächen vermindert. Habe dem Mischer auch gesagt, dass er gute Arbeit macht :)
Ich finde halt auch, dass guter Sound und hohe Lautstärke sich selten gut vertragen, Druck bekommt man auch bei niedrigeren Pegeln hin.
Wie schon Leute vor mir sagten.
Jimi Hendrix und voll aufgedrehte 100 Watt Marshalls, liest sich in nem Posting zwar geil, aber wer sowas in nem Club macht hat keine Ahnung.
Das Publikum ist nicht nur wegen uns (Musikern) da, es redet auch gerne miteinander. Wenn man das mit hoher Lautstärke ignoriert, dann hat man ein Problem. Der Drummer gibt die Grundlautstärke halt vor, aber der Rest kann sich anpassen. Kommt nicht nur bei Blues-, sondern auch bei Heavy-Bands gut ;)
 
Fader schrieb:
Ungemein hilfreich für einen besseren Livesound ist auch die Anlage auf das Niveau der Backline zu verzögern.
...oder sogar noch ein paar ms mehr. Stichwort: Haas-Effekt.

Egal ob die Band laut oder leise ist. Gerade in kleinen Clubs geht da wahrlich die Sonne auf :)
Allerdings...

Wissen komischerweise aber nur die wenigsten Tonleute. Und vielen anderen ist das oftmals egal.
Das ist auch etwas, was schonmal i.d.R. nur im Tonmeisterstudium oder vergleichbaren Ausbildungen angesprochen wird. Und ganz im Ernst: ich hab das zwar inzwischen auch spitzgekriegt, aber ob ich da in einer stressigen Situation (in der Praxis) mit einem Sound, der einfach nicht "will" als erstes dran denken würde? Weiß ich ehrlich gesagt nicht...

Jens
 
also so verallgemeinert würd ich das garantiert nicht beschreiben wie der autor dieses threads...klar, vor allem in locations mit weniger guter anlage oder vllt ner beschissenen raumakkustik (weil die wände zb total kahl und leer sind und auch sonst nichts vorhanden ist, was den sound dämpft) matscht der sound meist heftig aber dass du behauptest, dass grundsätzlich jeder sound (oder so gut wie jeder) scheisse ist halt ich für total übertrieben...denn bei deiner radikalen auffassung gegenüber sämtlichen mischern, tontechnikern, etc würd ich mir eher mal gedanken machen ob du nicht vielleicht derjenige bist, der evtl ein kleines bisschen an "geschmacksverirrung" leidet... wenn du zb mal einen RICHTIG geilen live-sound hören willst dann zieh dir mal die "hell alive" von machine head rein! meiner meinung nach gehts nicht geiler...
desweiteren würde ich sagen, dass live-sound einfach nur anders ist. vor allem musst du auch immer mitberücksichtigen, dass livemusik in 99% der fällen 100 mal lauter ist als das, was du vielleicht in deiner anlage im auto oder daheim hörst... dazu kommt dann, dass die musik ungefiltert und "roh" ist. klar kanns mal sein dass der mischer es irgendwie verrafft, die lead gitarre im solo lauter zu machen oder er es nicht schnallt, dass vom gesang nur noch ein leises nuscheln zu hören ist, aber es sind weiss gott nicht alle so und ich kann dir leider nicht glauben, dass du bis jetzt fast ausschliesslich solchen leuten zu tun hattest. aber vllt bist du ja vom unglück verfolgt.... - hast du zufällig irgendwann mal nen spiegel zerbrochen oder sowas??? ;)

live sound ist eben gar nicht mit studio sound zu vergleichen, vllt musst du dir das erst mal klar machen.

keep banging!
 
@Peter
Dann musst du aber auch zugeben, das es Mitglieder dieser Zunft (vorallem im Amateurbereich) gibt, die von ihrem Handwerk mal absolut keine Ahnung haben.

Wir hatten nen Auftritt in einem lokalen Club - Technik war in Ordnung und dennoch war der Sound grauenhaft und das Monitoring schlichtweg net vorhanden. Da konnte man der guten Frau noch so oft sagen das man nix hörte. Geändert hats nix. Ok - bis jetzt hatte auch ich gedacht es hätte an uns gelegen. 3 Wochen später nahmen wir an einem Bandwettbewerb teil. Selbes Equipment, selber Club aber anderer Mischer - und siehe da: Es gab weder Probleme mit dem Sound noch mit dem Monitoring. Im nachhinein sprach ich mit dem Herren klagt ihm mein Leid und es stellte sich herraus, das die Dame anscheinend doch eine ganz ordentliche Mischerin war, aber nur für Metal Openairs.

Hätte man das vorher gewusst, hätte sich der Veranstalter wohl voher denken können, dass das 3 Wochen vorher Indoor mit 3 Punksbands und zwei SkaPunk Bands nicht glatt gehen konnte. Hätte aber auch sie sich denken können, dass das was anderes is...:screwy:

Die kleine Anekdote sollte aber nicht zeigen das ich Mischer als Idioten verachte oder so: Ich hab den höchsten Respekt vor jemandem, der auch im größten Stress noch weiß welchen von den ungefähr 4832103940 Knöpfen er drehen muss um ein besseres Ergebnis zu erreichen. Ich könnte es nicht. Schade is jedoch das gerade im Amatuerbereich ein paar Leute rumrennen, die genau das nicht beherschen und alle anderen in Verruf bringen.

Mich hassen die Mischer sovieso - weil ich meine Gesangsmikros immer zum übersteuern bring. Aber damit muss ich wohl leben...:D
 
ja ok, natürlich gibt es schwarze schafe, aber der autor des threads schert ja alle mischer über einen kamm (zmd fast alle wenn ich das richtig verstanden hab).
ausserdem ist mir grad aufgefallen, dass mein argument bezüglich der machine head-platte total sinnlos ist ;) die ist zwar riiiiichtig geil, hab nie ne geilere live cd gehört, jedoch wird die wohl ca 12756498305 std und 23 minuten digital bearbeitet worden sein bevor sie zum verkauf angeboten wird :D daran hatte ich gar nicht gedacht, sorry.

aber n schlechten mischer zu haben ist ech wohl das ärgerlichste was es gibt...da kann man noch so sauber und fehlerfrei spielen, es klingt trotzdem scheisse...wir hatten das letztens auf nem gig, wo der mischer es verrafft hatte, die lead-gitarre während des solos entsprechend lauter zu stellen (zumal wir das bei soundcheck mit dem besprochen hatten). da wurde dann auf einmal aus dem schönen solo ein undefinierbares gequitsche =) das ist dann echt plöt!

keep banging!
 
Auf kleinen Konzerten hab ich mit dem Sound (fast) nie Probleme.
Alles wird als Backline hinters Drumset gepackt. die Bassdrum, Snare und Gesang läuft über die PA und Abfahrt. Der Soundchek besteht meistens aus Krach. Wenn man alle instrumente indentifizieren kann ist ok.
Ich hasse PA-fritzen, die innem 70m² Raum anfangen Mikros vor die Boxen zustellen. Erstens muessen dann alle ihre Verstärker runter drehen, worunter der Sound leidet und zweitens werd ich mit'nem Matschigem Monitorsound zugedröhnt, dass ich unterm strich null raus höre...
 

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