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Das ist so unglaublich gut. Aber es wird hier nicht gern gehörtEin befreundeter Musiker sagte mir einmal auf die Frage, wie er aus meinem Shit-Amp so einen geilen Sound herausbekomme: "willst du einen guten Sound, kauf dir ein Metronom."
.Nun ja, Gibson ist ein traditionsreicher Hersteller, der es trotz einiger Ausrutscher immer wieder geschafft hat, einer der Player zu bleiben. Der Name "Les Paul" stand immer für Qualität, right away... es geht ja darum, ob der Name an sich "von Anfang an Qualität" nahelegt oder letztlich beliebig ist, wenn diese eben stimmt. Von daher ist das schon ein valides Beispiel/Gedankenspiel.
... "Harley Benton" ein marketingtechnischer Geniestreich ist!
Gerade die anfängliche Diskrepanz zwischen der Erwartungshaltung auf der Kundenseite, bei einem Namen mit Anlehnung an Harley Davidson, und dem Preissegment hat mich damals sehr irritiert. (...)
Selbst 25 Jahre nach Einführung der Marke diskutieren wir ausführlich über sie. Mehr kann man sich als Marketingmensch echt nicht wünschen
..., aber bitte konstruiere Dir die Welt nicht einfach im Stile von Pipi Langstrumpf.
"willst du einen guten Sound, kauf dir ein Metronom."
Also, dann ist es ein unumstößlicher Fakt dass der Name gar nicht geht weil, naja, weil .... eben "Gründe". Und das hat jetzt gar nichts damit zu tun dass Sowohl Harley als auch Benton durchaus gängige Namen sind, so wie Heinrich und Berger, nur die Kombination geht halt gar nicht. Weil ja andere Produkte schon solche, oder ähnlich klingende Namen haben. Dann dürfte doch bei keinem Produkt Audio benutzt werden weil ja eine Automarke so ähnlich heisst.Nää, der Name ist peinlich, weil man sich offen ranwanzt an erfolgreiche Produkte
Du meinst den Künstlernamen? Er „behauptet“ ja, der Name wäre ihm gekommen, weil sein Studio in der Forster-Str. ist. Soviel zu Denken, Glauben, Wissen… Letzteres tuen wohl nur die, die dahinter stecken…BTW: Ich denke ja das z.B "Mark Foster" sicherlich ein Produkt von intensiven, hoch kreativen und damit extrem teuren Überlegungen ist, so wie viele der "wirklich" professionellen Namen von Marken.
Harley habe ich schon mal irgendwo gehört. Für was ist Benton bekannt?
Aber es ist halt wie es ist, der Name und das Design einer günstigen Marke ist dann halt per se "billig".
durchaus gängige Namen sind, so wie Heinrich und Berger

Ich glaube, da ist einfach kein Designer beteiligt, sondern nur Entwickler, Ingenieure, Techniker. Und irgend jemand von denen gestaltet das Produkt, und bei der Gelegenheit entsteht die Optik. Und dass wir dann höchstens noch etwas aufgehübscht nach dem Geschmack des Entwicklers.Warum ist günstiges Equipment in der Regel so lieb- und anspruchslos gestaltet? Insbesondere spiele ich da auf die Hausmarken der großen Musikhändler / Onlineshops an.
Die meisten Gitarristen wollen eine Tele, Strat,Les Paul, oder SG.. was bitte schön soll da noch designt werden.. Die Hausmarken liefern dies für kleines Geld und mittlerweile auch zu einer guten - bis sehr guten Qualität.. Die Stardesigner Leo Fender* und Lester William Polsfuss hatten da ja schon gute Arbeit geleistet...Mit anderen Worten: die Produkte der Hausmarken werden nicht designt, Und da würde es auch nichts helfen, wenn man einen Designer anheuert, der noch ein paar Stunden Arbeit investiert.

Das waren keine Deigner. Leo war Elektrotechniker, Les Tontechniker und Gitarrist in Personalunion.Die Stardesigner Leo Fender und Lester William Polsfuss
Natürlich waren das keine Designer..Das waren keine Deigner. Leo war Elektrotechniker, Les Tontechniker und Gitarrist in Personalunion.

Na, ja, die Les Paul wurde schon von oder mit einem Designteam entwickelt.
Jetzt stellt sich aber die Frage:Na, ja, die Les Paul wurde schon von oder mit einem Designteam entwickelt.

Das kann man nur bewerten wenn man die ursprüngliche Vorgabe und Designidee kennt. Gut ist dann was die Vorgabe erfüllt (und nicht was einem jeden gefällt). Wenn also die Vorgabe bei der Les Paul war, die Gitarre nicht durchdesignt erscheinen zu lassen, haben sie einen guten Job gemacht..War es ein gutes oder schlechtes Designteam?

Um Design wahr zu nehmen, bedarf es keines fachlichen Blicks. Wenn Design erklärt werden muss, funktioniert es nicht. Meinst Du wirklich, Du könntest Formen und Farben besser verstehen als andere?Das haben auf den ersten Seiten ja auch einige Musiker-Kollegen, die beruflich vom Fach sind (also Grafiker) ja auch bestätigt. Wenn man diesen fachlichen Blick nicht hat, ist das auch völlig ok. Aber dann diskutiert man natürlich schnell aneinander vorbei.