Warum performen manche gut ausgebildeten Sängerinnen und Sänger trotzdem nicht verlässlich?

  • Ersteller StefVoc
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Mit "nach drei Tönen" habe ich vielleicht sogar untertrieben. Wenn ich mich recht erinnere, hat er es gerade noch geschafft, dass Mundstück an den Mund zu führen. Es war noch vor dem ersten Ton vorbei.

EDIT: Und da waren auch keine Drogen im Spiel. Ich war mit einem aus der Band bekannt und habe nachgefragt, was da los war. Einfach nur Aufregung.
...
 
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Vielleicht passt das auch ganz gut in das Thema?
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Nur auf Aufnahmen, aber nicht live. Hier geht es aber nicht um Aufnahmen, sondern um singende Menschen:
Also zumindest bei Charts-Pop, Schlager und dergleichen wird doch seit Jahrzehnten überwiegend auf Vollplayback zurück gegriffen....
 
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Also zumindest bei Charts-Pop, Schlager und dergleichen wird doch seit Jahrzehnten überwiegend auf Vollplayback zurück gegriffen....
Da hast du faktisch sicher recht.

Aber welchen Bezug haben deine beiden Einwände, dass KI-Stimmen auf Aufnahmen qualitativ gut sind und dass auch für Performance-Situationen Vollplaybacks verwendet werden zur Fragestellung im Ausgangsposting? Den sehe ich noch nicht.
 
Da bin ich bei dir.
Mich interessiert nur, ob Menschsein automatisch Kontrollverlust bedeuten muss.
Ich verstehe überhaupt nicht, was Du meinst. Zwischen leichten Abstrichen wegen schlechter Tagesform und Kontrollverlust liegen doch Welten. Und zur Ausbildung kommt eben auch das Ausmaß der Erfahrung mit der eigenen Stimme hinzu. Nach all den vielen Jahren in denen ich singe habe ich inzwischen derart viele Aufnahmen von mir gehört, dass ich wohl auch in einer schlechten Situation noch einigermaßen weiß was aus mir rauskommt, aber ich schätze, es ist normal, dass man die Erfahrungen ja erst sammeln muss 😄
 
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Einfach in Ohnmacht gefallen.
Das ist mir auch mal passiert in einem Solokonzert.... da war ich knapp 30 und hatte eigentlich schon einige Erfahrung. An dem Tag (Premiere eines neuen Programms) kam aber einiges zusammen: Aufregung, zuviel Aufbau und Soundcheck, zu wenig gegessen... Ich hatte einen Pianisten und einen Kontrabassisten dabei. Das Konzert wurde 10 Minuten unterbrochen und dann haben wir weiter gespielt. Das wurde dann super.
 
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Ich durfte auch letztens ein super Konzert eines guten Freundes lauschen, in der lokalen Jazz-Bar. Er ist eigentlich Berufsmusiker in der Klassik (instrumental), hatte aber während seines Studiums (und noch lange danach) selber typische Songwriter-Songs geschrieben. Zusammen mit einem Freund und lokalen befreundeten Instrumentalisten hatten die beiden zum ersten mal ihre eigenen Songs "Live" aufgeführt.

Klar, war nicht alles astrein, vor allem da beide ja keine Berufssänger sind, aber keine der Kleinigkeiten hat in irgendeiner Weise von dem Abend weggenommen. Im Gegenteil: Dafür gab es ganz oft Symphathiepunkte! Es hat den ganzen Abend vermenschlicht und in dieser Weise auch super zu der Gesamtmessage des Abends beigetragen.

Sowas erwarte ich mir aber auch von anderen (größeren) Konzertformaten. Man geht ja auch unter anderem hin um zu lauschen, was die Person denn (live) für eine Leistung erbringen kann. Dass dabei nicht alles CD-rein ist nimmt ja nichts vom Können weg. :mmmh:
 
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