Warwick Streamer ProM - Generalüberholung

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Moin,

an meinem Streamer nagt etwas der "Zahn der Zeit", daher ist eine "kleine" Überholung fällig, allerdings bin ich mir bei einigen Sachen nicht so 100%ig sicher, was da zu tun ist.

1) Sattel
Der Bass hat noch einen Just-A-Nut-1-Sattel drauf allerdings sind die Schrauben da ausgeleiert bzw. fehlen auf der H-Saite sogar. Lohnt sich da das Upgrade auf einen JAN-3 oder gar nen ganz anderer Sattel? Kann mir da jmd was empfehlen?
Ebenfalls find ich für den Bass garkeine Spezifikationen, wie und wo mess ich dann am besten, ob ich die 45mm oder 47 mm-Version brauche?

2) Anschlussbuchse
Mittlerweile wackelt das Kabel da etwas drinne, gibt ab und zu dieses unschöne Knacken, wie wenn man das Kabel bei angeschaltetem Amp reinsteckt. Einfach Ersatzteil im Warwick-Shop bestellen und glücklich sein, oder?

3) Elektronik
Der Poti für Höhen/Bassregelung ist (zumindest beim Bass-Teil) festgerostet o.ä., lässt sich auf jeden Fall nicht mehr bewegen. Da an dem Poti aber direkt schon ne Platine drangelötet ist, bin ich mir da nicht sicher, ob ich da einfach nen gleichartigen Poti reinlöten kann, bzw was ich da als Ersatzteil brauche.

So, ich hoffe, dass ich euch genug Informationen gegeben habe, so dass mir hier jmd. unter die Arme greifen kann. Wenn irgendwas an Infos fehlt, dann gebt bitte bescheid :)
 
Eigenschaft
 
Moin
Hab auch nen Pro M. Auf keinen Fall den JAN 1 austauschen. Die neuen bedämpfen nach meiner meinung
den Sound.
Das knacken beim einstecken des Kabels ist normal weil dabei die Batt. eingeschaltet wird. Wenn Du aber beim bewegen des eingesteckten Kabels Signalaussetzer hast dann austauschen.
Poti müsste das hier sein: http://shop.warwick.de/product_info.php/info/p566_MEC-16-mm-Poti--Bass---Treble.html
Platine ablöten, neues Poti anlöten, fertig. Wenn Du nicht löten kannst oder magst, jemanden fragen der es Dir macht.
 
Ganz vergessen zu schreiben, nen neuer Sattel muss so oder so drauf, habs oben nachgetragen.
 

das blöde dabei ist, das man direkt bei Warwick nur per Kreditkarte oder per Nachnahme kaufen kann, nicht per Bankeinzug. Wenn jemand ne Quelle hat, wo man ohne sieben Euro für Nachnahme zu zahlen, den JAN I zu bestellen kann, wäre ich froh...
 
Nö, passt schon. Punkte hab ich eh genug und ein nettes Dankeschön ist mindestend ganuso viel wert.;)

@macsniper:
Was den Sattel angeht, würde ich nicht unbedingt auf den JAN III umsteigen. Ich kann zwar das Argument, er würde den Sound "bedämpfen" nicht ganz nachvollziehen, allerdings dürfte er materialbedingt tatsächlich einen anderen Sound erzeugen als der JAN I, oder "Webster-Sattel" wie ihn manche nennen, aus Messing.
Das war im übrigens auch der Grund, warum Warwick von Metall auf Kunststoff als Material für die Sättel umgestiegen ist. Man sagt den Kunststoffsätteln nach, einen homogeneren, nicht ganz so unterschiedlichen Sound der Leersaiten im Gegensatz zur gegriffenen Saite zu erzeugen.

Dennoch, wenn du mit dem JAN I bisher zufrieden warst, sehe ich keinen Grund umzusteigen.
 
Nö, passt schon. Punkte hab ich eh genug und ein nettes Dankeschön ist mindestend ganuso viel wert.;)
naaguut;)


@macsniper:
Was den Sattel angeht, würde ich nicht unbedingt auf den JAN III umsteigen. Ich kann zwar das Argument, er würde den Sound "bedämpfen" nicht ganz nachvollziehen, allerdings dürfte er materialbedingt tatsächlich einen anderen Sound erzeugen als der JAN I, oder "Webster-Sattel" wie ihn manche nennen, aus Messing.
Das war im übrigens auch der Grund, warum Warwick von Metall auf Kunststoff als Material für die Sättel umgestiegen ist. Man sagt den Kunststoffsätteln nach, einen homogeneren, nicht ganz so unterschiedlichen Sound der Leersaiten im Gegensatz zur gegriffenen Saite zu erzeugen.

Dennoch, wenn du mit dem JAN I bisher zufrieden warst, sehe ich keinen Grund umzusteigen.

Interessant, das Kunstoff (Sattel) und Metall (Bünde) homogener klingen soll als Metall und Metall. Aber ist zumindest ein Grund warum der Webster (JAN I) durch den JAN III abgelöst wurde.
Ein anderer Grund war ja das man so auch bei gespannten Saiten die Höhe einstellen kann, aber das ist finde ich keinen sooo großen Vorteil. Besser finde ich da, das der JAN I für alle Griffbrettradien nutzbar ist, der JAN III ja nicht mehr, da die Krümmung ja fest ist.
 
Man sagt den Kunststoffsätteln nach, einen homogeneren, nicht ganz so unterschiedlichen Sound der Leersaiten im Gegensatz zur gegriffenen Saite zu erzeugen.

Wie ist das denn nun in der Realität? Weil der Leersaitensound von meinem Streamer ist schon deutlich von dem einer gegriffenen Seite zu unterscheiden. Kommt da ein JAN-III wirklich näher dran?
 
[Martin];3364439 schrieb:
...Besser finde ich da, das der JAN I für alle Griffbrettradien nutzbar ist, der JAN III ja nicht mehr, da die Krümmung ja fest ist.
korrekt. das ist auch ein "geheimnis" recht flacher aber trotzdem praxistauglicher saitenlagen.
Wie ist das denn nun in der Realität? Weil der Leersaitensound von meinem Streamer ist schon deutlich von dem einer gegriffenen Seite zu unterscheiden. Kommt da ein JAN-III wirklich näher dran?
als leersaite spiele ich eigentlich nur die dicke dropped-d, wenn es *pfump* machen soll ;)
 
Den JAN III habe ich bei meinem Selbstbau verwendet und bin eigentlich ziemlich angetan von der Höhenjustierung.
Einfach die beiden Madenschräubchen auf die gewünschte Höhe gedreht und fertig. Beim Webster muss das für jede Saite einzeln erfolgen, mit dem Vorteil einen Radius einstellen zu können.
Allerdings lässt auch der JAN III, jedendenfalls was meine Erfahrungen damit angeht, eine flache Saitenlage zu. Ich würde das nicht schon im Vorfeld als K.O.-Kriterium werten.
Beim Klang fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten, allerdings höre ich keine großen Unterschiede zwischen leer gespielter und gegriffener Saite.

Bei meinem aktuellen Projekt ist der Webster eingeplant, nach Fertigstellung kann ich dann vermutlich mehr sagen, auch wenn's dir dann wahrscheinlich nichts mehr helfen wird...:(
 
So, die Ersatzteile sind heute gekommen. Einbau von Sattel und neuer Buchse lief problemlos, nur bei dem Poti gibts etwas Probleme, da ich dafür die komplette Platine, die da mit dran hängt, ablöten müsste, allerdings mein Lötkolben etwas zu grob dafür ist, das nachher wieder punktgenau zusammenzulöten. Gibts da nen Trick, wie man das evtl. vermeiden kann? (Also sowohl das Ablöten der Platine als auch das "Überlöten" von mehreren Verbindungen)
 

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