Was beibringen?

von Mirage, 18.07.05.

  1. Mirage

    Mirage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.05   #1
    Hi,

    Ich spiel seit 7 Jahren Gitarre, aber mehr so in den Rock/Jazz bereich. Jetzt hab ich zwei Schüler die Metal lernen wollen und eigentlich kaum ne Ahnung von Metal, also jedenfalls nicht Gitarren technisch.
    Sie spielen seit einem Jahr und ich bringe ihnen grad erstmal was Taktgefühl bei :D Gerade hängen sie an Metallica "Seek and Destroy".
    Kann mir hier jemand mal nen paar Seiten nennen, wo ich sehe wie man so nen Unterricht am besten aufbaut, also welche Techniken,Songs etc. ich denen als nächstes zeigen soll?
    Ihr könnt mir´s auch direkt hier reinschreiben versteht sich ;)

    Gruß

    Chris
     
  2. MrFair

    MrFair Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.05   #2
    Wenn du mit Büchern arbeiten willst, kann ich dir die Bücher von Troy Stetina empfehlen. Da gibts "Metal Rythm Guitar" und "Metal Lead Guitar" bücher (je 2 Bänder), wobei das 1. "Metal Rythm Guitar" für Anfänger wohl am Besten wäre.

    Kleiner Tip: Hier gibts ein gratis E-Book über Heavy Metal Rythm Guitar

    Ich hab das Buch selbst schon vor längerer Zeit runtergeladen und ein paar mal überflogen und es sah auch echt gut aus. Einem geschenkten Gaul schaut man sowieso nicht ins Maul, also unbedingt mal angucken.

    Zur Rythmus-Gitarre hast ja jetzt erstmal genug Material, deshalb hier mal ein paar Tips für die Lead-Gitarre:


    • Pentatonik
    • Dur/Moll Tonleiter
    • Bendings
    • Legato-Zeug (Hammer-On, Pull-Off, Slides etc.)
    • Schnellikeitsübungen (es ist leider nunmal so, das man bei Metal eine gewisse "Mindestgeschwindigkeit" haben sollte, sonst
    • Wenn beide ein Floyd-Rose haben: Whammy Bar-Sachen, Divbebombs, etc. (guter Artikel dazu: Whammy-Artikel von "Talking Hands")
    • Obertöne (ganz wichtig: Pinch Harmonics!)
    Wenn sich das jetzt so anguckt, denkt man wohl erstmal: "So anders als Rock ist das doch gar nicht?!?".
    Stimmt, das einzige was anders ist, ist der Ansatz wie man was spielt. Das man sowas schlecht in Wörter fassen kann, dürfte wohl klar sein.

    Ansonsten halt immer schön Lieder üben, wenn du da Tips zu brauchst: Grad bescheid sagen.
     
  3. 6Red6Dragon6

    6Red6Dragon6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.05   #3
    Zeig ihnen "Down" von Rage.
    Main Riff und Refrain, vielleicht an manchen Stellen etwas vereinfachen.
    Ich weiß nicht wie weit deine Schützlinge technisch sind, ich konnt's nach einem Jahr (also als ich erst ein Jahr gespielt hab, ich hab's ned ein Jahr lang üben müssen:D ) und hatte nur 5 Gitarrenstunden:eek: .
     
  4. M?tze

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    Erstellt: 18.07.05   #4
    Wenn du von dem, was du deinen Schülern beibringen willst, keine Ahnung hast, solltest du sie abgeben. Das ist nur fair, irgendwo gibt's sicher einen Lehrer, der sie weiter bringt als du.
     
  5. Asphetis

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    Erstellt: 18.07.05   #5
    Darin bin ich nicht vollkommen einer Meinung mit dir.

    Klar kann ihnen evtl. ein Lehrer der selber Metal spielt/hört besser helfen, allerdings ist es auch sehr interessant jmd als Mentor zu haben, der Jazz/Blues hört, weil die einfach ein anderes (besseres) Gefühl für Melodien haben, Akkorde in der Regel vieeel besser können etc.

    Das Metalzeugs wasse net von allein lernen kann er ihnen ja trotzdem beibringen, was weiss ich Black Album von 'tallica... in 2 Jahren schafft man das eigentlich komplett. Nur weil er die Musik nicht hört heisst das noch lange nicht das er es nicht unterrichten kann - GERADE bei Anfängern.

    Von den meisten Metal-gitarristen können die meisten (mich eingeschlossen) nichtmal ne Gitarre nach Gehör stimmen, oder EINFACHSTE Tonfolgen/Akkorde raushörn. Und das ist eigentlich shcon recht basic.
    Aber viele Metallehrer würden evtl hier wgn Bequemlichkeit nichts machen... blala "Braucht ihr später eh nicht, man hat ja Stimmgeräte" etc.

    Ausserdem versucht er ja sich hier einen Überblick zu verschaffen.
    Und mit Seek'n Destroy hat er schonmal ne gute Nummer gewählt, da rhytmisch einfach, aber ganz interessant (schöner Takt, Thrash halt xD), und insgesamt leicht zu lernen und falls mans kann ein langes Lied das wirklich gut klingt, va. im Bandkontext... nur das Solo wird halt unmöglich sein ^^.

    - so long

    [sollte keine Kritik sein, wollte nur sagen was ich davon halte]

    Zum Thema:

    Die genannten Bücher sind echt nicht schlecht, auch toll ist auch Peter Fischer's "Rock Guitar Secrets"... is zwar nicht extra für Anfänger aber es sind immens viele Spieltechniken mit Beispiellicks beschrieben, Übungen, Übungsplaner, Skalen, Arps, Tonarten, Pentatoniken ALLES xD.

    wünsch dir viel Erfolg
     
  6. 6Red6Dragon6

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    Erstellt: 19.07.05   #6
    *lol*
    Du kennst nicht so viele Metal-Gitarristen oder?:D
     
  7. Asphetis

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    Erstellt: 19.07.05   #7
    Doch und die meisten die bei uns privat Unterricht geben, sind halt so eingestellt...

    Mein Lehrer hört auch Jazz und so Zeugs (eigentlich hört er alles mögliche aber er spielt schon sehr jazzig, wenn er improvisiert)... und tut mir leid was der so an Melodien und Läufen zusammenbastelt, da kommt keiner der mir bekannten Metalgitarristen mit - die mögen ja nicht schlecht sein und auch ziemlich viel drauf haben, aber so ein Gefühl ham die einfach nicht.

    So grob können glaub ich alle metaler ne Gitarre stimmen... aber ich spiel nen dm7, und mein Gitarrenlehrer - hey da passt was nicht... schau mal stimmung ... ich teste, perfekt gestimmt... naja dann intonation und juhu im 12ten Bund der h-Saite einen Strich Abweichung beim Stimmgerät, war wirklich nur MINIMALST. Hab das behoben (Sattel weng vor, nachgestimmt) ich spiel den Akkord nochmal... er: aaah vieeel besser

    [ich hab keinen Unterschied gehört... o.0]

    Ausserdem hat er wie auch mein vorheriger Lehrer (spielte Akkustik hauptsächlich, moderne Musik) ein abnormes theoretisches Wissen...
    Und selbst wenn so mancher Metaler das auch hat (kann man ja lernen) wird er bestimmt nicht sooo viel wert drauf legen, weil die Schüler ja nicht lernen wollen ... aber dann steht man vor ner einfachen Kadenz und weiss nicht wie man da was drüber spielen soll... am-Penta passt eben NICHT IMMER!.

    tut mir Leid dasses weng durcheinander geschrieben ist, aber ich hattte wenig Zeit xD cya...
     
  8. Mirage

    Mirage Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.05   #8
    Hi,

    danke schon mal für die Antworten und Tips. Tut mir nen Gefallen und lasst das nich zu ner Diskussion über Lehrer- /Gitarristentypen ausarten.
    Was wohl noch nciht ganz klar geworden ist:
    Ich höre Metal ohne Ende, ich hatte nur bis vor kurzem keine großen Ambitionen mich damit Gitarren technisch zu beschäftigen, weil man das halt leider nich studieren kann. Also Ahnung vom Genre als solches hab ich schon (vorallem Prog) aber halt nicht so wahnsinnig viel von den Gitarrentechniken.
    Speedübungen hab ich mir auch schon nen paar angeeignet und bring die denen gerade bei. Das war mein erster Gedanke, als ich angefangen habe mich mit den Metal Songs zu beschäftigen: Scheisse!Du musst schneller werden!:D
    Mal gucken ob ich mir nen Buch anschaffe, wär ne Idee, danke für die Tips, weil bei der Fülle an Möglichkeiten steigt man nicht mehr durch.

    Gruß

    Chris
     
  9. 6Red6Dragon6

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    Erstellt: 19.07.05   #9
    @Aphetis:
    Das was du beschreibst, trifft 1. sicher nicht auf alle Jazz/Blues-Gitarristen zu und 2. sicher auch auf genausoviele Metal-Gitarristen.
    Dieselben Erlebnisse hatte ich mit meinem Metal-Lehrer.

    Sorry für OT(Ich hör jetzt auch auf:) ) aber das musste raus, weil das was du schreibst einfach nicht stimmt.
     
  10. Asphetis

    Asphetis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.05   #10
    mkay kann ja sein... aber verallgemeinern macht Spass (probiers aus!) ;)

    also nix für ungut =) *auchaufhör*

    Spieltechniken: Vibrato, A.H., Fulltone und Halftonebends evtl. Smear(quarter)tonebends, doublestopbendings, slides, Hammer-on, pull-off, deadnotes, Palm Muting... viel Wert auf Ausdruck legen (Sound kommt eben doch aus den Fingern, auch wenns als Anfänger nicht immer so klingt/aussieht, habs glaub ich damals auch nicht geglaubt...) Rhytmik... 8tel, 16tel Triolen etc.

    das war alles mir so auf die schnelle einfällt...
     
  11. Stringgod

    Stringgod HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 19.07.05   #11
    Das ist ziemlich unobjektiv. Es gibt in jeder Musikrichtung sehr gute Leute und nicht so gute Leute. Ich bin davon überzeugt, dass das Klischee, dass Metalgitarristen Grobmotoriker sind und ein weniger gutes Gefühl für Melodien haben völlig out of time ist. Es gibt auch Blues/Jazz Musiker, die keinen Sinn für 'schöne Melodien' haben, was ansich ja schon sehr relativ ist.
    Ich finde aber schon, dass wenn man wirklich gut Metal spielen lernen will, also nicht nur rumschrabbeln, sondern mit allem was dazugehört, sollte man sich nicht unbedingt n Jazzer aussuchen. Und wenn man Jazz lernen will, sollte man nicht unbedingt zu einem Metalgitarristen gehen. Das funzt meist nur bis zu einem gewissen Niveau.
    Professionelle Lehrer sind meist auf jedem Gebiet gut, aber oft nur auf einem sehr gut. Das hängt von den musikalischen Vorlieben derjenigen ab.
    Allerdings würde ich mir bei Anfängern über sowas keine Gedanken machen. Sowas wird erst kritisch wenn der Schüler merkt, dass der Lehrer nicht der richtige ist für seinen Musikgeschmack.
     
  12. Asphetis

    Asphetis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.05   #12
    Ich hab ja auch nur gemeint, dasses vlt. ganz interessant wäre mal die "andere Seite" kennenzulernen, grade am Anfang, wo man selbst als Nicht-metal-Lehrer noch alles lockerst erklären können wird.
    So könnte man den Schülern noch was mitgeben, was sie uU bei jmd andres nicht gemacht hätten - und wenns nur Erfahrungen sind.

    Klar kann man nicht sagen dass alle Met'ler scheisse im Melodien finden sind, und alle Jazzer super Theorie können aber zumindest grob trifft das schon zu (meinen Erfahrungen nach), es gibt immer welche die beides können (Jazz+Metal = Melodik+Metalgeschrammel) und manche die nix können aber die Mehrheit liegt halt irgendwo dazwischen. Klischee hin oder her...
     
  13. Mirage

    Mirage Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.05   #13
    Könnt ihr die Diskussion jetzt bitte endlich beenden? Die führt echt zu gar nichts.
    Wenn ihr noch nen paar weitere Links habt, wär das echt klasse.
    Ihr könnt mir auch einfach nochmal ( ich weiß da gibt´s schon hundert threads zu) nen paar Anfänger-Metalsongs posten.

    Danke

    Chris
     
  14. schlorri

    schlorri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.05   #14
    Wenn sie schon Metallica mögen, dann kannst du ihnen ja auch Master of Puppets aneignen.Iss nur ne Idee, und ich denke Sie werden an dem Lied Spaßhaben.


    schöne Grüße

    schlorri
     
  15. brushfire

    brushfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.05   #15
    warum müssen alle immer die selbe SCHEISSE üben....
    das geht einem ja voll aufn sack..egal in welche bandprobe man schaut,mit sehr großer wahrscheinlichkeit spielt irgendein spast mal kurz irgendwas von mescheissica....
    sorry für den spam aber mich nervts irgendwie
     
  16. Mawel

    Mawel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.05   #16
    das stimmt, ich kenne mehrere gitarristen und die dudeln beide genau dasselbe, obwohl die sich nicht kennen. echt, seek and destroy ist allgegenwärtig. aber schaden tuts keinem, wird halt nur bisl langweilig.

    ich muss aber zugeben, dass metallica zu spielen einfach spaß macht, auch wenn man, wie ich, kein metal mag.

    übrigens ist whiskey in the jar von metallica gecovert eine ganz gute übung und man kann es komplett mit solo lernen und mit allem drum und dran, zumindest hab ich das nach ne halben jahr erfahrung für angebracht gehalten. das solo ist nicht zu schnell hat 2 bendings über je nen halben ton, ein paar gute slides und spielt sich zum größten teil innerhalb des moll griffsatzes ab. übrigens rythmisch eine herausvorderung.

    als ich das konnte war ich voll stolz auf mich, weil das das erste stück war, was ein vernünftiges solo hatte, was ich komplett konnte.
     
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