Was bringt das CAGED System wenn man ein F spielt?

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Wenn ich nun ein Solo in F mache, dann kann mit das CAGED System ja nicht helfen, oder doch?
 
Doch. Das CAGED-System beschreibt ja nur den Zusammenhang zwischen den Akkord-Shapes und den Skalen.
Du kannst die Shapes und Skalen ja je nach Tonart das Griffbrett entsprechend rauf oder herunterschieben.
 
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Das CAGED-System sollte auch in F funktionieren, nur jeweils 5 Halbtöne höher

Aus C wir dann halt F, aus A wird D....usw
 
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CAGED beschreibt die Formen, die Shapes, also die Griffe.

So hast du den F-Dur als C-Shape (Shape = Griff, Form) mit dem Zeigefinger auf dem 6. Bund, der kleine Finger auf der 5. Saite 8ter Bund. Ist zu Anfang nicht gerade komfortable, aber klappt. Tiefste Saite dabei dämpfen, Grundton ist auf der 5.
Oder F-Dur als A-Shape - Zeigefinger auf dem 7. Bund (sechste Saite dabei blocken) und wie beim A dann den Ringfinger auf den 9. Bund.

Die 5 Shapes (in Dur, 5 weitere in Moll usw), lassen sich über das Griffbrett verschieben, nimm A-Dur und nun gehe damit nach oben/rechts, der Zeigefinger wirkt wie ein Kapodaster (6. Saite kannst du dämpfen, Grundton liegt auf der 5. Saite) und mit jedem Schritt nach innen erhälst du den nächsten Akkord, erst A#, dann B (H im Deutschen), dann C usw.

Falls das in Form von wörtlichen Erklärungen zu abstrakt ist, bei YT gibt es tolle Videos dazu, mein Tipp Eric Haugen, ruhiger und relaxter Typ. Es gibt aber bestimmt auch deutsche Videos dazu.
 
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So wie du die Frage stellst, weißt du anscheinend gar nicht für was das GAGED System erdacht wurde.
Gehe noch mal 2 Lernschritte zurück.
 
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Wenn ich nun ein Solo in F mache, dann kann mit das CAGED System ja nicht helfen, oder doch?
mal als denkanstoss:

D-caged-full-fretboard-v2.png

wenn du dir die shapes im caged-system anschaust, fällt dir vielleicht auf, dass die E-Form dem F-Dur Akkord entspricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du solltest erst mal wissen worum es sich bei dem Caged System handelt, dazu gibt es gefühlt mehrere tausend Videos bei YouTube in fast allen Sprachen.

Wenn du dann eine grobe Idee hast wofür das Cage System gut ist, beantwortet sich die Frage ganz von selbst. 😇
 
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die E-Form dem F-Dur Akkord entspricht.
Eigentlich jedem beliebigen Dur-Akkord in dem Shape. Und die Form bezogen auf die Leersaiten - und darauf setzt CAGED auf - ist ein E.
 
Also: "Was bringt das CAGED System wenn man ein F spielt?" - Ich gehe mal davon aus, es mit einem DAU zu tun zu haben.
Und ich dachte der TE ist verwirrt, weil sein CAGED-System keinen F-Akkord zeigt.
Daher mein Hinweis, dass die E-Form, die er kennt, genau so aussieht wie ein F-Akkord, den man verschoben hat.

Das euch das klar ist, ist ja selbstverständlich.
 
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jetzt wird's konfus
 
Ich denke es könnte auch von Vorteil sein zu wissen, wo im jeweiligen Shape die Root Notes sind.
Bernd Kiltz hat dazu in seinem Abo-Bereich sehr schöne Übungen, allerdings ist die Information natürlich auch frei erhältlich.

So wie ich den thread sehe wäre es naheliegend, mal mit dem Stammnoten das CAGED System durchzugehen und das ein paar Tage lang zu üben, so dass es sitzt.

Mit dem Wissen über Intervalle und die Noten auf dem Griffbrett bekommt das CAGED System seinen Platz. Das fällt mir aber auch noch schwer.
 
Ich denke es könnte auch von Vorteil sein zu wissen, wo im jeweiligen Shape die Root Notes sind.
Das wäre mir zu kurz gesprungen. Denn ich will lieber wissen wo die jeweiligen Grundtöne, Terzen und Quinten liegen. Das sind die stärksten Akkordtöne. Um das zu lernen übt man Arpeggios von Moll und Dur Akkorden. Also 1,3,5 oder noch besser 1,3,5,7 von Moll, Dur und Dominantakkorden ......
 
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Absolut! Aber wenn wir mal in Schritten denken, sind die Root Notes für mich der erste Schritt
 
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Klar kann man so machen. Wenn man aber besser klingen will, kann ein weiter Schritt durchaus hilfreich sein. Gerade über Durakkorde klingt die Terz viel "stärker" als der Grundton.
 
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