Was bringt der Hartke VXL Pre-Amp?

von bass_maurice, 11.07.06.

  1. bass_maurice

    bass_maurice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.06   #1
    hey! hab mich die ganze zeit gefragt was der hartke VXL preamp fürs spielen bringt...für recording würd ichs ja noch verstehn weil er ein direct out hat aber ansonsten wird er überall als effekt geführt und hat nich mehr als die shape-funktion die zusätzlich schaltbar ist...
    also was bringt der?
    maurice
     
  2. Naturkost

    Naturkost Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.06   #2
    Mh.. ich glaub ich versteh die Frage nicht ganz...:screwy:

    Was der bringt?
    Ist halt ein Pre Amp im Bodentreter Format, genauso wie z.B: Sansamp Bassdriver, Behringer BDI 21 oder EBS Microbass...

    Du kannst in also direkt in eine Endstufe spielen (oder in die Endstufe des Amps) oder ihn vor den amp schalten und so einen noch vielfältigeren Sound haben...

    btw: Der Hartke kann auch noch Zerren und hat son Obertonwellen hinzufüg Poti, klingt aber imho beides grausam ;)
     
  3. bass_maurice

    bass_maurice Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.06   #3
    achso also könnte man damit seinen amp zweikanalig fahrn wenn man will indem man den grundsound am vxl komplett anders einstellt als am amp?
    wieso klingt des ding scheiße
     
  4. basement studios

    basement studios Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.06   #4
    dieses hüsche teil liefert dir "den basssound direkt ins pult"
    also du brauchst prinzipiell keine box mit verstärker mehr, da in dem teil dass alles simuliert wird.... und halt den typischen hartkesound hat.
    ob du drauf stehst oder nicht ist deine entscheidung, ich bin nicht sooo begeistert von.

    wie naturkost schon sagt auch als preamp zu gebracuhen.
    und das ist vermutlich das was du mit effekt meinst:
    natürlich ist ein preamp auch als effekt verwend- (und im geschäft führbar...)
    der verändert den sound und wie sehr das dann ein effekt ist oder nicht ist schon wieder dir überlassen ;)
    aba es stimmt schon: als zerrer ist das teil nicht zu gebrauchen, und ich würde sowieso eher einen boss-effekt kaufen (der dann auch wirklich ein effekt ist und zum richtigen zerren dient...)

    lg
    simon

    hab grad bei deinen infos gesehen dass du schon nen bass v-amp hast....
    ich würde sagen dann brauchst du das teil absolut nicht!
    dann hast du ja schon ampsimulationen und genügend effekte....

    was willst du dann mit dem ding?
    nur weil da hartke draufsteht?
     
  5. Der Unsichtbare

    Der Unsichtbare Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.08   #5
    Ich hoffe es ist okay, wenn ich diesen alten Thread mal wieder rauf hole: Mich würde interessieren, wie der Grundsoud ist, den man aus dem Pedal bekommt. Ist er vergleichbar mit dem eines HA 3500 oder 5500, also Typisch Hartke?
     
  6. bassomane

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    Erstellt: 27.01.08   #6
    Ich werde dir antworten, wenn ich ihn morgen getestet habe. Habe ihn haupsächlich als DI Box mit EQ bestellt. Positiver Nebeneffekt ist die leichte Röhrenzerre, der Brite Regler und der Shaperegler. Was das Teil wirklich bringt erfahrt ihr in Kürze.
     
  7. bassomane

    bassomane Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.08   #7
    Hab den VXL nun ausgiebig getestet und so schaut es nun aus:

    Die Verarbeitung ist sehr gut. Das Teil wirkt sehr massiv und die Potis laufen schön sahnig und gleichmäßig. 5/5

    Anwendungsmöglichkeit: Das Teil ist perfekt als DI BOX MIT EQ um direkt in die PA oder in den PC zu fahren. Wer einen gut klingenden Bass hat und nur leichte EQ Korrekturen vornehmen will bekommt sehr gute Ergebnisse. Wer seinen Sound stärker verbiegen will (muß) ist hier auf der falschen Baustelle. Mittenboosts sind nicht möglich, dafür kann man mit der Röhrensimulation und dem Shapefilter seine Mitten auf vielfältige Art und Weise entfernen.

    Wer extrem mittige Boxen oder Bässe hat kann einen SOUNDVERBESSERUNG erzielen. Für alle anderen ist das Teil als Soundverbesserer ungeeignet.

    Als PREAMP ist das Teil durchaus auch geeignet. Testweise bin ich mal direkt in den Effect Return meines EBS Drome Combos gegangen. Die Klangqualität war mehr als ansprechend. Niemand außer mir hätte einen großen klanglichen Unterschied feststellen können. Die Dynamik, Ansprache Tieftonverhalten war ebenbürtig. Der Brightfilter des EBS fehlt zwar, aber die Höhen klingen auch so sehr fein, wenn man es mit dem Treble Filter nicht übertreibt. Ein Schuß Röhrensimulation (Harmonics 12:00 und Blend 9:00) hinzugefügt und es klang noch etwas edler. Da das Signal nur für -10db Pegel geeignet ist und nicht an eine +4dB Endstufe angeschlossen werden kann gibt es einen Punktabzug. 4/5

    Als EFFEKTPEDAL vor dem Amp ist der VXL nur bedingt zu empfehlen. Da ich mit meinem Basssound schon sehr zufrieden bin, kann ich keine Klangverbesserung erzielen. Bässe und Höhen kann ich auch am Amp einstellen und eine Röhrensimulation habe ich sowohl auf meinem EBS HD350 und am Hartke 3500. Der Bass Shape Filter ist für sehr gut klingendes Equipment viel zu extrem. Für sehr mittige, bass- und höhenarme Übungsgscombos dürfte er ganz gut geeignet sein. 3/5

    Summa summarum eine sehr gute DI Box und ein gutes Recordingtool. Man bekommt sehr schnell ein gutes und vor allem ein sehr stimmiges Ergebnis auf das Band. Da sowohl der Bass- als auch der Höhenregler sehr breitbandig wirken bleibt unbrauchbarer Soundschrott außen vor. Die Röhrensimulation ist nett, aber nur leicht dosiert für mich brauchbar. Stärkere Einstellung höhlen mir die Mitten zu stark aus. Der Shapefilter ist für mich unbrauchbar, weil einfach zu extrem. 6dB Absenkung statt 20dB würden den Filter wohl viel brauchbarer machen. Für 99 Euro bekommt man trotzdem viel für sein Geld. Dank der sehr guten Verarbeitung ist er dem Behringer BDI 21 vorzuziehen. Der mxr kostet 170 € und hat auch einen unbrauchbaren, weil zu extremen Zerrer an Board. Der Sansamp ist in der Kategorie wohl die Nummer eins, aber mir persönlich keine 250 € wert. Der EBS Microamp wäre wohl das ideale Tool für mich, aber bei einem Preis von 350€ war er nicht einmal eine Überlegung wert.

    Mein Resümee: Da ich sehr viel Live spiele wollte ich eine DI Box mit EQ falls mein Amp mal einen Defekt hat. Im Loooper eingeschliffen verwende ich das Teil nun auch als Booster für Slaps oder Solos. Zu Hause gehe ich damit direkt in den Laptop um Nummern über Kopfhörer rauszuhören. Da das Teil mit der Batterie sehr sparsam umgeht kann man sich das Netzteil sparen. Das ist einfach angenehm. Da ich mir von der Röhrensimulation mehr erwartet habe und der Britefilter nur im Röhrenmodus arbeitet gibt es einen Punkt Abzug. 4/5
     
  8. Herke

    Herke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.08   #8
    Hi, also ich spiel seit ca 1 jahr und bin noch mehr oda weniger anfänger.

    Ich besitze: Bass IBANEZ GSR 200 + Amp PEAVEY TOUR 450 + Box PEAVEY TVX 410

    Und im gesamten ist mir der sound ziemlich zu "standart-rockig". klingt nur nach dröhenen und passt irgendwie nicht zu meiner musikrichtung.
    Ich würde lieber mehr in die hardcore (Band zB: Rise Against), metal richtung gehen.
    Hab schon öfter angeboten bekommen das dieses teil gut zum anzerren (wie zum beispeil AMPEG SVT Tops) geeignet ist.

    @ bassomane
    Was meinst du genau mit "Wer seinen Sound stärker verbiegen will (muß) ist hier auf der falschen Baustelle".
    Glaubst du ich bekomme mit diesem gerät + mein equipment ein gutes ergebnis?
    Das einzige (schwache glied) was ich zur zeit ersetzen würde wär der IBANEZ GSR 200, und bräuchte auch empfehlungen. Amp+Box behalt ich.

    wenn ich mir nach dem hartke noch zusätzlich ein effektgerät kaufe (zoom B2.1u oder Boss GT-6B), glaubt ihr wär es dann mit dieser verkabelung sinnvoll und geeignet für einen guten angezerrten hardcore sound. PS: bin mit der technik noch nicht ganz vertraut

    IBANEZ GSR200 (oder Neuer Bass) ==> Hartke VXL ==> Zoom oder Boss-Effekt ==> PEAVEY TOUR 450 ==> PEAVEY TVX 410
    EDIT: und bei einem etwas größeren live-konzert würds dann zusätzlich zu der Bass-box noch über di PA laufn.
    Denk mal über entweder den Hartke ausgang oda dem Tour 450 DI ausgang. Aber dann eher übers tour weils ja di effekte auch noch inludiert? seh ich das richtig?
    Nicht das es dann live zu extremen verstärkungen/rückkoppelungen kommt (wegen preamp+multieffekt+amp?)


    Danke jetzt schon für jede hilfe. ;-)

    Mfg Herke
     
  9. bassomane

    bassomane Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.08   #9
    Hallo Herke!

    Hab mir grad mal den Bass Sound von Rise Against angehört. Den bekommst du mit einem Plektrum und dem Hartke sicher gut hin. Das klanglich noch überzeugender Ergebnis wird dir allerdings der Sansamp liefern.

    Von mehreren Klangverbiegern hintereinander zu schließen halte ich gar nichts. Der Boss Gt6 sowie de ME-50 haben eine Sansamp Simulation drauf. Im direkten Vergleich mit meinem ME-50 gefällt mir der Hartke VXL viel besser. Er klingt fetter, geht bis in den Subbassbereich runter (fehlt den digitalen Simulationen komplett) und reagiert einfach direkter. Der Boss GT-6 ist sicher eine Allzweckwaffe aber ihn nur für Sansampsimulation zu kaufen ist wohl etwas übertrieben. Die Zoom Effekte sind zwar auch ganz nett, aber wohl qualitativ noch eine Stufe unter dem Boss GT-6. Mein Tip: Bestelle dir den Sansamp und den Hartke und teste beide parallel. Gib den schlechteren zurück!
     
  10. Herke

    Herke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.08   #10
    Danke für die hilfe.
    War gerade heute im musikhaus, und werd mir mal den hartke in nächster zeit bestelln.

    Wieso haltest von 2 geräten hintereinander nichts?
    denn hartke würd ich dann nur für einen guten grundsound + anzerren brauchen.
    und der rest vom anderen gerät: sehr wichtig wär mir DEFRETTER und LIMITER/KOMPRESSOR. und vl noch in ganz seltenen fällen an stärker verzerrter sound
    Ich will mir halt das zoom oda boss nicht extra für den anzerrsound kaufn wenns schon der hartke macht. Aber eben für die oben genannten effekte, oder auch volume-pedal und wah-pedal.

    Hättest auch eine Bassempfehlung für mich? Ein bass der vl den Hardcore sound noch unterstüzt.


    Mfg Herke
     
  11. bassomane

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    Erstellt: 05.02.08   #11
    Der Defretter von Boss geht gerade mal als netter Gag durch. Die Kompressoren vom Boss ME-50 finde ich durchaus gelungen. Das Problem vom Boss ME-50 ist für mich , dass es einfach etwas Dynamik, Mitten und Subbass klaut. Es klingt zwar alleine gespielt sehr gut, aber jedes mal wenn ich es dann live oder bei einer Probe einsetze fehlt mir was. Ich nehme es dann wieder aus der Signalkette raus und es klingt wieder besser. Daher meine Empfehlung so wenig Effektpedale wie möglich zu verwenden oder einen True Bypass Looper in dem man dann zB das neue Boss ME-20 reinhängt. So hast du dann alle gängigen Effekte auf Abruf und kannst dann auf Knopfdruck wieder zu deinem orginalen Basssound zurückkehren.
     
  12. Herke

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    Erstellt: 05.02.08   #12
    Gilt das selbe für das Zoom B2.1u?
    True Bypass Looper? also bei meinen amp zb in Effect loop (send und return)

    Was hälst du von Bässen wie die IBANEZ ATK serie oda SRX 500?
    Mfg
     
  13. bassomane

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    Erstellt: 05.02.08   #13
    Sorry, hab mich wohl etwas undeutlich ausgedrückt. Mit einem Bypass Looper meine ich z.B einen Little Lehle http://www.musik-service.de/lehle-little-prx395755593de.aspx. Damit kannst du Effekte in deinen Signalweg hineinrouten und wieder komplett herausnehmen. So hast du klanglich keine Verluste, falls du den Effekt gerade nicht verwendest.

    Die von dir genannten Bässe sind beide hervorragend für deinen Sound geeignet.
     
  14. Herke

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    Erstellt: 09.03.08   #14
    Hi.

    So hab mich jetzt für den Hartke VXL und den Boss Kompressor/Limiter entschieden.

    Soll ich beider besser vor den AMP oder beim amp in den effekt-loop schließen?
    Vor- und Nachteile?

    Mfg Herke
     
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