Was genau ist eigentlich Mastering...?

  • Ersteller Öddi 1
  • Erstellt am
Ã

Öddi 1

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
03.06.09
Mitglied seit
26.02.09
Beiträge
2
Kekse
0
Ahoi,
ich stelle hier mal eine eigentlich ziemlich "bescheuerte" Frage zu diesem Thema. "Was ist eigentlich mastering...?:confused: "
Obwohl ich mich schon mit dem Thema Mastering etwas beschäftigt habe und auch sämtliche Leute aus meinem Bekanntenkreis die mit Musik zu tun haben gefragt habe, konnte ich noch keine eindeutige Antwort (außer: "das ist verdammt kompliziert...") darauf bekommen. Ich würde gerne wissen:
- was gehört alles zum mastern dazu (bzw. was macht man beim mastern)
- welche programme sind dazu nötig (empfehlenswert)
- kann man noch viel verändern durch mastern
- muss vorher ein mixdown erstellt werden
- mit wieviel bit wird gearbeitet
- was kann man falsch machen
- usw...
kurz gesagt, um was dreht es sich eigentlich beim mastering...
Ich arbeite momentan mit dem Programm Cubase Studio 4. Eignet sich das Programm auch für diese Zwecke?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und bedanke mich schon mal im voraus...
 
Pfeife

Pfeife

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
10.04.21
Mitglied seit
30.11.05
Beiträge
6.256
Kekse
9.103
Ort
Erfurt
Guck mal hier im board nach dem Kollegen Rolander, und zieh dir mal seinen Masterin-workshop auf den Tisch. Wenn das dann sitzt, und du immer noch Fragen hast, dann solltest du in den bereich des bezahlten Wissens überwechseln.
 
G

Gast 123549

Gesperrter Benutzer
Zuletzt hier
23.09.13
Mitglied seit
28.02.05
Beiträge
175
Kekse
189
Mastern stellt für mich sicher, daß:

1. Ein neues frisches Pärchen Lauscher über meinen Mix hört.

2. Mir mit großer Wahrscheinlichkeit eine zusätzlicher Garant geliefert wird das mein Mix der ohne hin schon gut auf verschiedenen Systemen transportiert,
nach dem Mastern mit großer Gewissheit überall gut rüber kommt.

Es gab aber auch Produktionen die einen Mastering-Menschen nie gesehen haben!
So schreibt der Englische Beatleas Ing. Geoff Emerick, das Sgt. Pepper ungemastert bleiben sollte.
Darauf hin gab es im Abbey Road einen riesen Streit zwischem Emerick und Studio Manager.
Man einigte sich darauf das bei einigen Titeln die Höhen leicht angehoben werden.
Also ist defacto kein Mastering geschehen. Vielmehr sollten die Regeln im Hause Abbey Road, die damals sehr streng waren, eingehalten werden.

Wenn Bands bei mir Demos mischen lassen und die Mixe ganz gut auf verschiedenen Systemen klingen, mache ich nichts anderes als den durchschnitt Pegel der Stücke anzugleichen. Die Band spart dadurch nen Haufen Kohle und für ein Demo reicht das alle male aus.

Aber der Mix muss dann schon recht ausgewogen klingen.
 
ambee

ambee

Mod Emeritus
Ex-Moderator
Zuletzt hier
14.11.20
Mitglied seit
20.03.06
Beiträge
3.727
Kekse
24.702
naja, die beatles waren ja froh wenn sie überhaupt vier spuren gleichzeitig aufnehmen konnten. da steckte die tontechnik im vergleich zu heute noch in den kinderschuhen und kann mit dem, was wir unter mixen und mastern verstehen, gar nicht verglichen werden.
 
KlausP

KlausP

HCA Gitarre
HCA
Zuletzt hier
14.07.11
Mitglied seit
25.01.04
Beiträge
6.088
Kekse
13.236
Ort
Franken
ja, aber eine der essentiellen Funktionen eines Masterings ist wahrscheinlich schon durchgeführt worden, nämlich die Titel einer LP (heute CD) in der Lautstärke anzugleichen.

Abgesehen davon ist der Thread wirklich unnötig, da es, wie Hans gezeigt hat, im Forum schon massig Material dazu gibt und wenn man dann raus ins Internet geht nochmal exponentiell mehr.
 
G

Gast 123549

Gesperrter Benutzer
Zuletzt hier
23.09.13
Mitglied seit
28.02.05
Beiträge
175
Kekse
189
naja, die beatles waren ja froh wenn sie überhaupt vier spuren gleichzeitig aufnehmen konnten. da steckte die tontechnik im vergleich zu heute noch in den kinderschuhen und kann mit dem, was wir unter mixen und mastern verstehen, gar nicht verglichen werden.

Na ja unnötig ist der Therad nicht wenn ich so was lese bekomme ich Bauch weh.

Also für damalige Verhältnisse haben Geoff Emerick und die Beatles gezaubert.
Anders als heute musste das schon bei der Aufnahme stimmig sein...Fix it in the MIX.... na ja....

Und wenn Du so nen Mix wie er damals gemacht wurde mit toller Rauminforamtion schönen Mitten trotzdem recht druckvoll und voller Leben in der Dynamik hin bekommst, ja dann, dann darfst Du Dich nochmals aus dem Fenster lehnen und sagen, das Abbey- Road-Studios nichts konnte damals.

Um gute Musik aufzunehmen braucht man halt kein Pro Tools und nicht unendlich viele Spuren.

Kinderschuhe hin oder her:
Die Beatles Produktion vor allem die o.g. reichen vielen so genannten digitalen Mixen "In the BOX" viele tausend mal das Wasser.
Und auch vielen Produktionen die auf ner SSL 4000er gemischt wurden.
Da ist leben drin man hört Saturations-Artefakte weil das anders nicht zu machen war..... man hat sich durch gekämpft weil die Technik so war wie sie war....man hat weniger gejammert als heute.

Es gab genau einen Fairchild damals, das hat sein gutes gehabt die Dynamik der Musik blieb erhalten.
Jede zweite Chris Lord Alge Mischung kotzt mich an, ich weiß gar nicht warum der Mann so hoch bezahlt wird, auch wenn er sicherlich 10 TSD mal mehr Erfahrung als ich hat.

Da hilft kein Weihwasser und keine Gläubigkeit an die Moderne Technik.
Die Jungs haben damals mit wenigen Mitteln Magie erzeugt.....und genau das ist es beim Mischen:

Sei kreativ auch wenn die Mittel gering sind.
Da muss man erst mal hinkommen, da sind wir alle viel zu verwöhnt heute.
 
ambee

ambee

Mod Emeritus
Ex-Moderator
Zuletzt hier
14.11.20
Mitglied seit
20.03.06
Beiträge
3.727
Kekse
24.702
Na ja unnötig ist der Therad nicht wenn ich so was lese bekomme ich Bauch weh.

Also für damalige Verhältnisse haben Geoff Emerick und die Beatles gezaubert.
Anders als heute musste das schon bei der Aufnahme stimmig sein...Fix it in the MIX.... na ja....

Und wenn Du so nen Mix wie er damals gemacht wurde mit toller Rauminforamtion schönen Mitten trotzdem recht druckvoll und voller Leben in der Dynamik hin bekommst, ja dann, dann darfst Du Dich nochmals aus dem Fenster lehnen und sagen, das Abbey- Road-Studios nichts konnte damals.

Um gute Musik aufzunehmen braucht man halt kein Pro Tools und nicht unendlich viele Spuren.

Kinderschuhe hin oder her:
Die Beatles Produktion vor allem die o.g. reichen vielen so genannten digitalen Mixen "In the BOX" viele tausend mal das Wasser.
Und auch vielen Produktionen die auf ner SSL 4000er gemischt wurden.
Da ist leben drin man hört Saturations-Artefakte weil das anders nicht zu machen war..... man hat sich durch gekämpft weil die Technik so war wie sie war....man hat weniger gejammert als heute.

Es gab genau einen Fairchild damals, das hat sein gutes gehabt die Dynamik der Musik blieb erhalten.
Jede zweite Chris Lord Alge Mischung kotzt mich an, ich weiß gar nicht warum der Mann so hoch bezahlt wird, auch wenn er sicherlich 10 TSD mal mehr Erfahrung als ich hat.

Da hilft kein Weihwasser und keine Gläubigkeit an die Moderne Technik.
Die Jungs haben damals mit wenigen Mitteln Magie erzeugt.....und genau das ist es beim Mischen:

Sei kreativ auch wenn die Mittel gering sind.
Da muss man erst mal hinkommen, da sind wir alle viel zu verwöhnt heute.
genug profiliert? ich hab den film auch gesehen
 
G

Gast 123549

Gesperrter Benutzer
Zuletzt hier
23.09.13
Mitglied seit
28.02.05
Beiträge
175
Kekse
189
genug profiliert? ich hab den film auch gesehen

Ich habe den Film nicht gesehen, aber dafür das Buch "Du machst die Beatles" von Geoff Emrick gelesen. Und ich kann es nur jedem ans Herz legen der glaubt man braucht unendlich viel Equipment um guten Sound zu zaubern.

Ich bin mir sicher, das bereits ich viel zu viel Kram habe und alle Wünsche die da noch schlummern, wie ein Vari Mu Kompressor als Hardware oder ein echter LA2A sind reiner Luxus.

Es gibt Freaks da draußen die würden mit meinem Setup einen Mix zaubern da würde ich die Ohren anlegen und mal kurz schlucken.

Damit will ich nicht sagen, dass meine Mixe schlecht sind, damit will ich aber sagen STOP:

Nicht Equipment macht den Sound sondern Know How und Kreativität.
Noch dazu kommt, dass man heute in Abbey-Road, so weit ich informiert bin, immer noch Recording-Sessions buchen kann mit genau dem alten Equipment was die Beatles genutzt haben.

Also ist das Kinderschuh Argument hinfällig, da offensichtlich einer riesen Masse von Profi Musikern genau dieser Sound immer noch gefällt.
 
G

Gast 123549

Gesperrter Benutzer
Zuletzt hier
23.09.13
Mitglied seit
28.02.05
Beiträge
175
Kekse
189
genug profiliert? ich hab den film auch gesehen


Ich habe den Film nicht gesehen aber dafür das Buch "Du machst die Beatles" von Geoff Emrick gelesen.
Und ich kann es nur jedem ans Herz legen der glaubt man braucht unendlich viel Equipment um guten Sound zu zaubern.

Ich bin mir sicher, das bereits ich viel zu viel Kram habe.
Alle Wünsche die da noch schlummern, wie ein Vari Mu Kompressor als Hardware oder ein echter LA2A sind reiner Luxus.

Es gibt Freaks da draußen die würden mit meinem Setup einen Mix zaubern da würde ich die Ohren anlegen und mal kurz schlucken.

Damit will ich nicht sagen, dass meine Mixe schlecht sind.
Damit will ich aber sagen STOP:

Nicht Equipment macht den Sound sondern Know-How und Kreativität.
Noch dazu kommt, dass man heute in Abbey-Road, so weit ich informiert bin, immer noch Recording-Sessions buchen kann mit genau dem alten Equipment was die Beatles genutzt haben.

Also ist das Kinderschuh Argument hinfällig da offensichtlich einer Masse von Profi Musikern genau dieser Sound immer noch gefällt.
Und da es bis zum heutigen Tag kein Plug-In gibt was wirklich klingt wie ne Bandmaschine oder auf Knopfdruck uns die Abbey-Road-Raumakustik liefert, müssen wir uns wohl oder übel eingestehen, dass Profi Studios immer noch ihre Berechtigung haben trotz fortschreitender Technik.

Ich erlebe es immer wieder das Kunden glauben man kann wegen der fortschreitenden Technik am Ende so klingen wie eine 500 TSD Euro Produktion in den USA.
Sicherlich man kann heute viel mit einem Mini Setup erreichen. Wenn aber der Kunde schon am schlucken ist weil ich ihm ans Herz lege seine Aufnahmen in einem Studio mit Neve-Pult und geiler Raumakustik zu machen, was 350 Euro am Tag kostet (Spott-Preis), dann merke ich immer wieder Musiker wissen nicht welch Aufwand auch heute noch getrieben wird.

So lange man glaubt eine Cubase-Lizenz und ein Tascam-Interface mit integriertem Mic VV und einem Thomann-China Mikrofon reicht aus um ganz oben mit zu schwimmen, wird man als Band ewig traurig bleiben.

Also ich wehre mich vehement gegen das Argument das der Fortschritt uns besseren Sound liefert.
Mit 1000% Sicherheit fährt das Nucleus Studio in Berlin, was 1000 Euro pro Tag kostet, bessere Produktion als ich.
Obwohl die Analog arbeiten und alles unendlich komplizierter ist als wenn man rein DAW basiert unterwegs ist.
Alles andere wäre auch verwunderlich.

Andreas


PS:
Back to topic MASTERING!!!
 

Ähnliche Themen

Neue Themen

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Oben