Was macht Progressive Metal/Rock eigentlich aus?

von Sermeter, 23.02.06.

  1. Sermeter

    Sermeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.06   #1
    seit ca. einem jahr höre ich viel progressive rock/metal.
    ich kann einen progressiven song zwar als einen solchen identifizieren, auch wenn ich ihn zuvor noch nie gehört habe, weiss aber eigentlich gar nicht genau, was progressive musik eigentlich ausmacht.
    sind es nur die technischen anforderungen und die komplexen songstrukturen, die einen song progressiv werden lassen? wohl nicht, oder? was gehört da sonst noch dazu?
     
  2. -FZ-

    -FZ- Registrierter Benutzer

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  3. Sermeter

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    Erstellt: 23.02.06   #3
    danke für den link. sehr informativ!
    darauf hätte ich auch selber kommen können... :o
     
  4. <*(((><

    <*(((>< Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.06   #4
    jo. eigentlich schon :D.
    ist so doch aber viel schoener
     
  5. Workingman

    Workingman Registrierter Benutzer

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  6. Fluxkompensator

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    Erstellt: 13.03.06   #6
    So was gibt es doch gar nicht. Außer man sagt sich das der und der jetz dieses neue Instrument einsetzt und man verkauft das als Progressivität.

    Gab es 1970 nicht mal ein Progressive Pop-Festival in Köln mit Deep Purple als Headliner?

    Habt ihr gesehen wie Gilmours´s neue CD im ZDF vorgestellt wurde? Die waren extra auf seinem Hausboot. Der hatte einen der machte mit Gläsern Musik. Das hat die vom ZDF als Innovativ hingestellt. Dabei hat der gute Gilmoure seid 1975 nichts mehr dazugelernt. Es hört sich alles nur noch nach Money an.

    Natürlich kann man auch sagen: Ich habe 30 Jahre Marianne Rosenberger und Roy Black gehört. Jetzt ist Roy tod und ich höre nun Metallica. Die sind richtig progresiv und spielen gelegentlich mit einem klassischen Orchester. Somit dürfte Progressivität alles eine Frage des Standpunktes sein und welche Interessen man verfolgt.
     
  7. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #7
    Das Beispiel mit Marianne Rosenberger und Metallica leuchtet mir zwar nicht so ein (ja, ich habe begriffen, dass das ziemlich hypothetisch ist...), aber das mit den Interessen würde ich unterschreiben. Auch Unwissenheit führt dazu, dass man, wie im Falle von ZDF und Gilmour, etwas als "innovativ" oder halt "progressiv" bezeichnet. Und das sich ein "progressive" vor jeder denkbaren genre-Bezeichnung gut macht, ist ja auch nicht weiter verwunderlich. Viele bands wollen auch "progressiv" sein, können es aber nicht.

    trotzdem dürfte es extrem schwierig sein, eine halbwegs allgemein gültige Definition aufzustellen, weil man praktisch zu jedem genre-Merkmal, das man dem progressive rock zurechnet, auch jede Menge Gegenbeispiele findet, die zwar die geforderten Bedingungen nicht erfüllen, aber eindeutig trotzdem progressiv sind.
     
  8. Sermeter

    Sermeter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #8
    @riffer und Hodgesaargh:
    ich habe mich mit der empfohlenen lektüre beschäftigt. dabei ist mir dieser abschnitt aufgefallen. er dürfte wohl einiges zu eurer diskussion beitragen.
     
  9. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 15.03.06   #9
    Mir fällt auf, dass der Begriff "progressiv" mitteelrweile schon inflationär benutzt wir. Sobald eine Band nicht straighten Rock oder Metal macht, der klar in eine typische Kategorie passt, sprechen Labels und Magazine gleich davon, dass sie progressiv sind oder progressive Elemente in Ihre Musik einbauen.

    EDIT: Hab mir jetzt erst den von Sermeter genannten Punkt aus den Babyblauen durchgelesen. Ok, da haben sie recht. Mit einer Genrebezeichnung kann ich gut leben. Viele bilden sich dann aber drauf ein, dass sie Prog hören, das das ja angeblich besonders innovativ un anspruchsvoll ist. Und dem ist ja nicht unbedingt bei jeder Band so, die in der Schublade "progressiv" steckt.
     
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