Wechsel der Tuner - Minimale Höhe der Saitendurchführung?

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Moin zusammen!

Aufgrund des nicht mehr passenden Threadtitels habe ich mir erlaubt, einen neuen Thread zu öffnen (hier der Vorgängerthread, wo es um Bezugsquellen ging). Hoffe, das ist OK?!

Da eine der Locking Mechaniken an meiner 2022er Jackson Soloist defekt war, wollte ich neue Mechaniken verbauen, am besten von Gotoh. Man hat mir an verschiedenen Stellen die SG381-MG-T empfohlen, die 1:1 passen sollen.

Wie ich jetzt feststellen musste, ist es ein staggered Satz, d.h. 2 unterschiedliche Längen. Beide sind kürzer als die Originalmechaniken. Ich habe jetzt mal zum Test die hohe und die tief E-Saite gewechselt (hohe Saite die kürzere Variante). Der Unterschied ist optisch schon recht groß, funktionieren tut das aber. Die Saite liegt nirgends auf, aber natürlich ist der Winkel vom Sattel nun größer.

Ist das ein Problem oder spricht da nichts gegen? Mir fehlt hier leider die Erfahrung...

Vielen Dank im Voraus!

Gotoh.jpeg
Gotoh.jpeg
 
Das sieht aus meiner Sicht doch sehr gut aus. (y)
BDX.
 
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Ist das ein Problem oder spricht da nichts gegen?

Moin,
ich sage so; Fender hat "Reiter" die die Saiten nach unten drücken. Andere Hersteller verzichten darauf.
20221208_133149.jpg


Probleme deswegen sind mir nicht bekannt.
 
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Kannst du die Höhe der Achsen nicht separat einstellen? Imo müsste E am längsten
und e am niedrigsten sein.
 
Ne, das sind drei etwas längere und drei kürzere (staggered)…

Aber das klingt ja schonmal gut! Vielen Dank 🙏
 
Du hast wohl 3l3r montiert. Ich dachte eher an sowas:
IMG_20240420_115831844_HDR.jpg
 
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3l3r? Was meinst Du damit? Es handelt sich exakt um diese hier:

1713614621007.png


Wie gesagt: man hat mir gesagt, das seien genau die richtigen für die Soloist. Die hat (von Werk aus) aber 6 gleich lange Mechaniken...daher nun meine Frage.
 
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Lass Dich nicht verunsichern. Es gibt zwei Arten von "staggered". Einmal in 3+3 - so wie Du sie hast - dabei sind eben jeweils immer drei Stück gleich lang (bzw. kurz oder verkürzt) und es gibt die Variante mit sechs unterschiedlich langen (abfallend in der Länge, wenn man vom Sattel aus drauf schaut). Beides funktioniert gut.
 
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Im anderen Thread hatte ich es schon gesagt - solange die Saiten nicht auf dem Truss Rod Cover aufliegen, ist alles OK - insbesondere wenn die Gitarre eine feste Brücke hat.
 
Bei mir führte der Mechanikwechsel bei einer fixed Bridgegitarre nicht einfach so zu frustlosem Gebrauch, weil die Achsenhöhe (bei allen sechs Tunern) von Bestandstuner auf Zieltuner reduziert wurde und somit Winkel und Spannungen auf Sattel (und Steg) höher wurden.
Ich kann nur dazu raten, den Sattel sorgsam vorzubereiten (und ggf. die Saitenreiter des Stegs).
 
Ich kann nur dazu raten, den Sattel sorgsam vorzubereiten (und ggf. die Saitenreiter des Stegs).
Was meinst Du mit "vorbereiten"? Saitenreiter habe ich zudem nicht.

Ich habe gestern alle Mechaniken gewechselt und muss bislang sagen, dass ich keinerlei Probleme feststellen konnte. Im Gegenteil: die Stimmstabilität scheint verbessert und auch beim Nachstimmen (wo es insbesondere bei der G-Saite immer mal wieder zu kurzen "Hängern" kam) läuft jetzt alles butterweich...
 
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Bei mir war im Wesentlichen das Problem, dass die Reibung durch den Einbau von Mechaniken mit kürzerer Achse (Schaller M6 statt PRS SE) auf dem Sattel für Instabilität der Stimmung sorgte. Ein neuer Sattel samt professioneller Anpassung auf die Gitarre schaffte Abhilfe.
Wenn in Deinem Fall mit dem Tausch "alles takko" ist, ziehe ich gerne meinen Ratschlag zurück.
 
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Alles gut ;) Ich hoffe, es bleibt auch so. Aber so oft, wie die SG381 MG-T empfohlen werden (gerade für Jacksons) kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass da was nachkommt - auch wenn der Höhenunterschied schon recht heftig ausfällt...
 
Bei mir war das Einbauopfer eine PRS SE Mark Holcomb. Der Händler baute mir noch bei den Bestandstunern den PRS USA Sattel ein - jedoch auch da war sie nicht stimmstabil, mit dem Einbau der Schaller Lockingtuner wurde die Stimmung noch trüber... (Post)
 

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