Welche Erfahrungen habt ihr mit Amp-Selbstbau?

von Slayer88, 15.04.05.

  1. Slayer88

    Slayer88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.05   #1
    Hi ihr,

    ein Kumpel von mir hat mir neulich mal ausgerechnet, dass ich EINIGES billiger komme, wenn ich mir einen Amp zusammenbaue, und dann sogar noch mit VIEL mehr Leistung...
    Habt ihr Erfahrung mit Selbst(zusammen)gebauten Amps? Kann man da auch als normaler Mensch halbwegs eine Tonqualität herstellen oder muss man dazu was studieren ;-)
    Außerdem: Was könnt ihr mir für Tipps geben?

    Ich brauch halt min. 100 Watte für'n Proberaum, besser wäre auch VIEL MEHR für 'ne Bühne...

    Gruß und Danke im Vorraus
     
  2. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 16.04.05   #2
    Nein!
     
  3. Slayer88

    Slayer88 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.05   #3
    o_O

    Nein was?
    Ich habe jetzt soooooooo große Antworten erwartet... aber nö, ich krieg ein "Nein" ...

    WAD ISS NEIN?
     
  4. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 16.04.05   #4
    Das soll er mir mal vorrechnen,auf das Ergebniss bin ich aber gespannt.
    Ja
    Studiert muss man dazu nicht haben.Aber ein paar Grundlagen wären schon hilfreich.
    Lass es sein.
    Oder dein Kumpel baut Dir nach seiner Rechnung einen Amp zusammen,auf das Ergebniss bin ich gespannt.
     
  5. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 16.04.05   #5
    Selbstbau lohnt sich nur bei sehr individuellen/außergewöhnlichen Zwecken. Alles andere machen die Großserienhersteller.
     
  6. Pete

    Pete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.05   #6
    Selbstbau um Geld zu sparen halte ich für sinnlos.
    Wenn es dir um den Spaß am Basteln geht ist das was anderes.
    Aber damit sowas gut klingt sollte man doch so einige Grundlagen haben.
     
  7. AK

    AK HCA Bass/Elektronik HCA

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    Erstellt: 16.04.05   #7
    Ich habe in meiner Laufbahn schon einige Amps gebaut. Neben Bass-Amps und PA-Amps auch ein paar Combos....ob es Spass gemacht hat...ja natürlich, und sei es nur um es mal gemacht zu haben. Die ersten waren ziemlich Scheisse, die letzten ziemlich gut...ob es sich finanziell gelohnt hat...auf keinen Fall! Du wirst immer viel mehr Geld ausgeben als Du geplant hast.
    Selbst wenn Du eine Bauanleitung hast oder sogar einen kompletten Bausatz, sind mindestens fundierte Grundkenntnisse nötig - und wenn Probleme auftreten dann reichen die nicht mal aus.
    Wenn Du nicht grade ein interessierter, leidensfähiger Hobby-Elektroniker bist, würde ich die Finger davon lassen.
     
  8. FuckingHostile

    FuckingHostile Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.05   #8
    schau mal hier: http://diy.musikding.de/ Da kannste mal ordendlich was lesen.
    Is jetzt kein Bassamp aber wenn du dir den Dual Rectifier ansiehst wirst du schnell zu der Erkenttniss kommen, dass das sehr aufwändig ist. Das Problem ist halt dass die Schaltung eines Röhrenamps VERGLEICHSWEISE einfach ist, im Gegensatz zu einer Transenschaltung. Dafür sind die Sachen wie Ausgangsübertrager für Röhrenamps nicht nur schwer zu bekommen sondern auch teuer. Gewinn macht man da jedenfalls nicht mit.

    Mit Amps habe ich keine Erfahrungen aber ich habe mir einen Sansamp GT-2 Bodentreter nachgebaut. Das hat sich finanziell gelohnt. Ich habe insgesamt ca. 40€ ausgegeben während das original 180€ kostet. Und meins ist Custom-Handmade-In Western-Germany. Bei Effekten allgemein würde ich sagen lohnt das (außer Wahs oder irgendwelche anderen Pedale. Die Mechanik ist nämlich das teuerste.). Allerdings habe ich für meinen Sansamp mit Platinenätzen und so ca. 15 Stunden gearbeitet. Hätte ich das in einer Firma für Geld gemacht wäre ich also billiger gefahren. so gesehen lohnt es sich nur wenn man etwas haben will was es noch nicht gibt und wenn man Spass am Basteln hat. Ansonsten vergiss es einfach. Allein die Idee eine eigene Schaltung zu entwerfen ist für einen Durchschnittsmusiker irrwitzig, weil das verdammt kompliziert ist und man selbst wenn man alles richtig zusammenbaut noch Fehler in der Schaltung haben kann.
     
  9. Luggi

    Luggi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.05   #9
    Naja ich würde schon sagen dass sich das lohnt!
    hab nen mesa boogie recto preamp nachgebaut und ca. 300 ois ausgegeben.
    wenn man bedenkt , dass der neu weit über 2000 kostet, hat sich das eindeutig gelohnt.
     
  10. FuckingHostile

    FuckingHostile Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.05   #10
    Es geht ja hier offenbar auch um ein top also auch eine Endstufe. Vorstufen Nachbauen lohnt sich schon. das ist meistens auch nicht sooooo arg.
     
  11. Norbert

    Norbert HCA Bass Amps/Elektronik HCA

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    Erstellt: 18.04.05   #11
    Naja bei diesem Thema juckts mich schon in den Fingern meinen senf dazuzugeben.

    Erfahrungen: bisher immer gute (manche Teile von mir laufen seit 25 Jahren ohne Probleme, sind aber auch hochwertig bestückt und dimensioniert)


    Meine Meinung:
    Amp selbstbauen:
    PreAmp durchaus lohnenswert, wenn Du viel Zeit hast, Dir auch Gehäuse selbst machen kannst und natürlich auch über das know how verfügst, um Fehler (selbst eingebaut, oder entstandene) zu beseitigen und die Scahltung auch verstehst, nicht nur nachbaust. Kann finanziell noch interessant sein.
    Endstufe: war bis vor 20J im Eigenbau noch interessant, wobei es damals aber bei 200W mit Bausätzen aufgehört hat.

    heute: einen guten amtlichen Transistoramp wirst Du Dir selbst nicht mehr entwerfen und bauen können, das ist absolut unrentabel von zeit und Kosten hier überhaupt noch nachzudenken.

    Einen Röhrenamp (Endstufe) zu bauen ist schon in der Summe der Einzelteile teurer als Kauf, weil Du nicht so günstig an gute Trafos kommst. Und wenn, dann soll das Ding ja auch ein paar Jahre halten und entsprechend "gesund" dimensioniert sein, d.h. auch Kondensatoren und der Kleinkram kosten was...

    Ich denke da an den "Rocker" aus ELRAD 198x: der war schon gut und kräftig, aber nicht mehr für jedermann (600V!) nachzubauen, teuer und mechanisch sehr aufwendig.

    Studiert muß man nicht haben, erleichtert aber die Sache, allerdings muß man sich auch schon da mit der Materie ein wenig intensiver beschäftigen, weil nur theoretische Grundlagen... das reicht nicht so ganz (bei uns wurde damas auch noch "Röhrentechnik" als Wahlpflichtfach angeboten und wir hatten eine Dozenten der selbst "Hifi/Amp/und Röhren-Pabst" war und wirklich geniales Fachwissen hatte.....und einen guten amp-Entwickler in der Verwandtschaft... nur so geht das...
    Natürlich muß man sich auch meßtechnisch und gehörmäßig helfen können; viele Schmutzeffekte kann ich mit dem Ohr beurteilen!!!

    Aber: es soll ja Spaß machen; der kommt bestimmt nicht zu kurz; Frust kommt eben auf bei mieserablen bausätzen (gibts denn heute noch billige UND gute?) oder bei billig-Bauteilen (C's, Ts, IC's) von Bastlerfirmen, die unerwartet schnell den geist aufgeben.
    Frust natürlich auch, wenn man mal versehentlich wieder die Spannung verkehrt herum angelegt hat oder eine Sicherung "vergessen" hat, oder fehlende Protections einen Speaker "himmeln", oder, oder....

    An einem kleinen Vor/Endstufenprojekt (Röhre) bastle ich selbst gerade, nur zu dumm, daß der Tag nur 24 Sd hat; Spaß macht es auf alle Fälle und für's Hobby dürfen die Kosten ja auch al etwas höher sein.....
    servus

    Norbert
     
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