Welche Intervalle kann man benutzen, um ein Solo zu doppeln?

von slash71418, 21.03.08.

  1. slash71418

    slash71418 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.08   #1
    Hi @ all,
    ich wollte mal fragen, wie das funktioniert ein Solo mit 2 Gitarren zu spielen bzw zu doppeln. Hab das noch nie gemacht. Natürlich kann man einfach alles genau so spielen oder eine Oktave höher, aber welche Intervalle bieten sich denn noch an, um ein Solo mit 2 Gitarren zu spielen.
     
  2. 36 cRaZyFiSt

    36 cRaZyFiSt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.08   #2
    such mal nach terze ;)

    die zweite gitarre spielt einfach die terze
    das sind entweder 3 (kleine terz) oder 4 (große terz) töne abstand vom grundton (den die erste gitarre spielt)
     
  3. Klobuerste91

    Klobuerste91 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.08   #3
    Eine Quinte passt auch immer gut.
     
  4. Ralf86

    Ralf86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.08   #4
    Sexte passt auch (entspricht ner Terz unter der Melodie)
     
  5. Yberion

    Yberion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #5
    Um das mal kurz zu sagen: Alle.
    Das geht mit wirklich jedem Intervall. Es sollte natürlich möglichst auch beides aus der gleichen Skala sein. Also wenn du jetzt die zweite Stimme eine Quarte höher sein soll, dann werden das nicht immer reine Quartabstände sein, sondern da kann auch mal eine übermäßige auftauchen. An sich ist das ja ein sehr dissonantes Intervall, klingt aber in diesem Fall dann trotzdem richtig, weil es die Skala eben so vorschreibt.
    Nimm dir doch einfach eine Melodie und schreib dann eine zweite Stimme dazu mit allen Intervallen. Fängst eben bei der Sekunde an und gehst dann bis zur Oktave und was dann kommt, wiederholt sich ja dann. Klingt alles unterschiedlich und du musst wissen, was dir wann am besten gefällt.
     
  6. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #6
    hmm da fällt mir gleich mal ne frage ein:
    wie geht das dann mit kleiner/großer terz, reiner/übermäßiger quarte usw. wenn das solo nicht nach einer tonleiter/skala geschrieben wurde sondern einfach frei erfunden wurde??:confused: also wann weiß ich da ob ich groß oder klein brauche??

    mfg
     
  7. mYa

    mYa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #7
    @roggerman: wenn das solo in keiner tonart verankert ist, dürfte es - mMn - auch egal sein wenn das gedoppelte etwas dissonant ist oder? :D Gut klingt, was gefällt
     
  8. dogfish

    dogfish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #8
    Würde trotzdem mal schauen ob du die Töne nicht einer Tonart zuordnen kannst - auch wenn es "frei erfunden" ist. Ansonsten das Gehör nutzen ;)
     
  9. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #9
    okay danke für die schnellen antworten ;)

    also erst gucken obs nicht zufällig doch ner tonleiter angehört, ansonste nach gehör - geht klar :D

    mfg
     
  10. ginod

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    Erstellt: 22.03.08   #10

    Wenn das solo freu erfunden ist, ist es mit sicherheit trotzdem Töne aus einer Tonart. Ansonsten wären die Töne ja schief. Etweder benutzt du Appregio Töne oder du benutzt Tonleitern. Tonleitern haben alle einen Klangcharakter, du musst a ber drauf achten, dass du die benutzten Akkorde aus dieser benutzten Tonleiter auch bilden kannst ansonsten beisst sich das ganze. Die Akkordtöne müssen in der Tonleiter zu finden sein.
     
  11. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #11
    hmm...neee glaub mir es gibt genug leute die ein solo auch einfach frei heraus schreiben ohne irgenwelche kenntnisse über tonleitern(oder sie haben zwar die kenntnisse, haben aber keine lust danach zu spielen :D) verstehste - einfach so drauf los spielen ohne jedes muster oder irgendwelche vorbestimmten töne...das mag jetz vllt anfängerhaft klingen"einfach so drauf los spielen" aber ich kenn genug leute die sowas machen und deren soli klingen trotzdem geil

    mfg
     
  12. dogfish

    dogfish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #12
    Auch die Leute werden sich in einer bestimmten Tonart befinden und wissen, welche Töne sie spielen "dürfen" und welche nicht. Im einfachsten Fall werden da einfach die fünf Pentatonik Patterns durchgespielt, da muss man dann noch nicht mal die Töne benennen können ;)
     
  13. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #13
    nene glaub mir ich kenn da jemanden der hat wirklich null ahnung von notenlehre, kann kein einziges pattern(anfangs hatte diese person das feld der notenlehre nämlich nich verstanden und später keien bock gehabt das alles zu lernen:D) und der spielt halt wirklich einfach so wie seine finger gerade laufen

    aber ich geb zu, solche leute liegen dann schon ziemlich in der unterzahl ;)

    mfg
     
  14. dogfish

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    Erstellt: 22.03.08   #14
    Und müssten der Wahrscheinlichkeitsrechnung nach auch sehr oft dissonant klingen :D
     
  15. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.08   #15
    hmm das wäre wohl sehr wahrscheinlich aber bei ihm funzts iwie...komische sache^^

    aber ich glaube wir hören jetz auf über diesen typen zu reden denn ich glaube das hilft dem threadsteller bei der anfangs gestellten frage nich so richtig weiter :D

    mfg
     
  16. doschdn

    doschdn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.08   #16
    Was dir dogfish zu sagen versucht: Wenn du ein Solo nur nach Gehör schreibst, ohne irgendwelche Patterns und sonstwas zu kennen, wirst du dich wahrscheinlich trotzdem unabsichtlich in einer Tonleiter befinden. Das ist nämlich automatisch so, wenn es gut klingt. Da kannst du garnix dagegen machen, außer halt ein Solo schreiben, das schrecklich klingt. ;) Du bist quasi dazu verdammt, Tonleitern zu benutzen.

    Das ganze war jetzt leicht pauschalisiert. Natürlich kann man einem Solo oft man mit leiterfremden Tönen das gewisse etwas verleihen. Außerdem gibt es ja noch so Kram wie Inside/Outside usw. Aber Pop/Rock Solos basieren fast immer auf Tonleitern. Und vorallem Leute, die keine Theorie kennen, "halten" sich erfahrungsgemäß am allermeißten unbewusst an die Theorie, weil sie durch ihre Hörgewohnheiten dazu verleitet werden. ;)
     
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