Welche Leistung aus Endstufe mit einer 6L6GC Röhre?

von speedshooter, 28.02.08.

  1. speedshooter

    speedshooter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #1
    Hallo zusammen,

    mir ist aufgefallen, dass zwei meiner Verstärker bei fast gleicher Röhrenbestückung unterschiedliche Leistungsangaben haben:

    Ibanez ValBee
    2 x 12AX7 Vorstufe, 1 x 6L6GC Endstufe: 5 Watt

    Fender Champ 12
    2 x 7025 Vorstufe, 1 x 6L6GC Endstufe: 10-12 Watt

    Kann mal jemand das Geheimnis erklären? :(

    Übrigens, sind die 7025 Röhren kompatibel mit anderen Typen?

    Grüße,

    Reinhard
     
  2. Breed of Killing

    Breed of Killing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #2
    Mit einer 6l6GC können bis zu 25 Watt erzeugt werden.

    Kommt halt drauf an, was für nen AÜ der Amp hat.
     
  3. Constie

    Constie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #3
    Nicht ganz richtig. Im Gegentakt-Betrieb erzeugen zwei 6l6 ~50 Watt (also eine 25, wenn man so rechnen mag), bei den oben aufgelisteten Verstärken handelt es sich nicht um Gegentakt verstärker, demnach liegt die Leistung auch weit unter diesem Wert.
    Eine 6l6 Röhre kommt genau auf deine 10-12 Watt.

    Die Ausgangsleistung hängt immer von der Schaltung ab, sowohl bei Gegentakt, als auch bei Single-ended.

    Der Ausgangsübertrager hat damit nichts zu tun. Wenn er zu klein dimensioniert ist, raucht er meistens ab.

    Bei diesen Röhren handelt es sich lediglich um rauscharme 12AX7 Röhren von Fender.
    Du kannst andere 12AX7 Röhren an ihrer Stelle verwenden.

    mfg
     
  4. Breed of Killing

    Breed of Killing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #4
    Stimmt.... AÜ hat ja echt nix damit zu tun. Ohje...... war ein langer Tag.

    Sry...... der is ja für die Impedanz zuständig.
     
  5. Redmouth

    Redmouth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #5
    Dass unterschiedliche Amps mit der gleichen End-Röhre unterschiedliche Leistungen haben, kann einerseits daran liegen, dass der 5Watter schlicht und ergreifend gedrosselt ist oder dass die mit der Anodenspannung weiter runter gehen, damit das Ding schneller zerrt ;). Bei Pentoden macht das aber (vom Zerren her) nicht sehr viel aus. Vielleicht ist die Röhre auch als Triode geschaltet...Da geht Leistung drauf...
     
  6. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 29.02.08   #6
    Selbst wenn man einen etwas röhrenkillenden Arbeitspunkt bei etwas krasser Anodenimpedanz wählt, ist bei 12W ca. Schluss :)
    Realistisch sind so um die 9-10W wirklich clean, drüber zerrt das Ding schon merklich.


    Oder man baut einfach einen großen Schirmgitterwiderstand ein, da ist die Leistung sehr schnell im Keller :)

    HIFI gehen mit der 6L6GC meiner Erfahrung nach so 6-7W komplett ohne Gegenkopplung, mit Gegenkopplung so 9-10W. Im Gitarrenbereich würd ich daher eben die oben genannten 9-10W als realistisch ansetzen. Alles drüber ist irgendwas aber kein Sinus mehr :D

    MfG OneStone
     
  7. fauler_Zauber

    fauler_Zauber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #7
    Mein Peavey Deuce 212 macht aus 4x6L6GC 120 Watt,
    das macht (ich weiß nicht ob man das rein Technisch einfach so teilen kann)
    30Watt pro Röhre... Nennleistung wohlgemerkt, die Sicherung läßt Richtung 400Watt durch bevor sie schmilzt...
     
  8. gillem

    gillem Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #8
    Kann man eben nicht so einfach teilen.....:D
     
  9. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #9
    Ja, aber das ist eine Gegentaktendstufe (bei dieser "teilen" sich je zwei Röhren den negativen und positiven Kurventeil der Signale, was dazu führt, dass man den Ruhestrom erheblich geringer wählen kann), die im Class-A/B-Betrieb arbeitet und naturgemäß einen höheren Wirkungsrad hat - und demnach höhere Ausgangsleistungen abgeben kann.

    Im Eintaktbetrieb kann nur der Class-A-Betrieb gewählt werden, der einen hohen Ruhestrom zur Folge hat und deswegen nur für geringe Leistungen möglich ist; man kann die Leistung durch parallelschalten mehrerer Röhren beliebig erhöhen, wobei der Ausgangsübertrager sehr aufwändig gestaltet werden muss (um eine Vormagnetisierung zu verringern wird ein Luftspalt nötig, was die Leistung mindert), weswegen man darauf oft verzichtet, außer bei einigen HiFi-Jüngern.
     
  10. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 02.03.08   #10
    Der Luftspalt senkt die Primärimpedanz. Das ist aber nur im Bassbereich relevant, bei der Norm-Messfrequenz von 1kHz merkt man da praktisch nichts mehr davon :D

    Zu den 120W aus 4x 6L6GC: Dann bekommst du aus 4x EL34 aber locker 150W nach der Logik...aber ich will nicht wissen, wie da das Ausgangssignal aussieht. Ich hoffe, dass ich mal so einen Amp auf den Tisch bekomme, das würd ich zu gern mal selber messen, ich halte das gefühlsmäßig (hab dafür keine Beweise :) ) nämlich für etwas zu hoch gegriffen.

    MfG OneStone
     
  11. fauler_Zauber

    fauler_Zauber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #11
    1. Zu Class A und Class A/B Betrieb: Dann müste man gefühlsmäßig aus einer Röhre 30/2=15 Watt rauskriegen...

    2. Zu den 120 Watt: Ich weiß nur was auf dem Typenschild steht und das da 4x6L6GC drin sind...

    Ich habe nicht Elektrotechnik studiert, also muss ich das nicht genauer wissen... :)
     
  12. BigMuffBenutzer

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    Erstellt: 21.03.09   #12
    Hey dudes...

    Hab mal ne allgemeine frage, und zwar hab ich des Fame CS 120 Topteil das 4 EL34

    als Endstufenröhren hatt. Ich würd gerne 4 6l6gc oder cc? einsetzen, geht das wohl

    mit der Biaseinmessung und so klar?. Wäre geil weil die noch n bissel fetter klingen=)

    Mfg:great:
     
  13. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 21.03.09   #13
    Wie wäre es dann, wenn man einfach mal NICHTS schreibt, wenn man schon keine Ahnung hat?

    Das kann dir wohl am besten der Hersteller oder ein Schaltbild sagen. Bei den meisten Amps geht das aber.

    Abgesehen davon: Was soll eine Röhre mit der Typenbegeichnung "CC" bitte sein? Ich kenn nur eine CCa, aber die hat hiermit garnix zu tun.

    Verschiedenen Röhrentypen klingen nicht fett. Außerdem ist fett keine Klangbezeichnung. Das hängt vom konkreten Amp ab und weniger von den Röhren.
     
  14. Kramusha

    Kramusha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.09   #14
    6L6GC klingen in den meisten Amps aber fetter *in den Rücken fall* :p

    lg Stefan :)
     
  15. BigMuffBenutzer

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    Erstellt: 22.03.09   #15
    Jo danke =)

    Aber na klar haben die verschiedenen Röhren auswirkung auf den Grundsound,

    aber vielleicht meint ich auch 6v6 röhren??

    Mfg
     
  16. OneStone

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    Erstellt: 22.03.09   #16
    Schau dir mal Qamax, Qg2max, Uamax und Ug2max an, dann weißt du, warum die 6V6 in einem EL34-Amp nix zu suchen hat.
     
  17. BigMuffBenutzer

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    Erstellt: 22.03.09   #17
    aber 6l6 ist o.k? sorry aber was ist uaramx???
     
  18. Kramusha

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    Erstellt: 22.03.09   #18
    Uamax -> Maximale Anodenspannung
    Ug2max -> Maximale Schirmgitterspannung
    Pamax -> Maximale Anodenverlustleistung
    Pg2max -> Maximale Schirmgitterverlustleistung

    Lg :)
     
  19. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 22.03.09   #19
    Nein. Auch die 6L6 kannst du da nicht reinstecken, wenn da EL34 drin waren. Die 6L6GC funktioniert, wenn der BIAS-Spannungsbereich passt.
     
  20. BigMuffBenutzer

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    Erstellt: 22.03.09   #20
    gäbe es denn überhaupt ne andere Röhre fürs Fametopteil als die EL-34???

    vorstufenröhren sind 12AX7 da gäbe es noch die 12AT7 oder? die hatt glaub ich n

    bissel weniger Gain hab ich mal gelesen. Aber deshalb frag ich euch ja ihr habt da

    mehr plan =) Oder vielleicht Groove Tubes aber teuer

    Mfg
     
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