Welche Tonabnehmer für Westerngitarre???

von c-note, 20.09.07.

  1. c-note

    c-note Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.07   #1
    Hallo allerseits,

    ich bräuchte einen Tonabnehmer für eine Westerngitarre. Da es zahlreiche Auswahlmöglichkeiten gibt, blick ich da gar nicht mehr durch. Single Coil, Piezo, Transducer, magnetische Tonabnehmer. Habe den Dean Markley ProMag plus ausprobiert (soll ja Standard sein) klingt mir aber nicht originalgetreu. Welche sind denn ratsam und erfordert nicht unbedingt ein aufwändiges Einbauen???

    Freu mich auf jede Antwort...
     
  2. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.09.07   #2
    Wenn deine Gitarre eine herausnehmbare Stegeinlage hat, ist die Piezo-Variante imho eine der einfachsten, was den reinen Arbeitsaufwand angeht.

    [​IMG]

    Allerdings darf man auch hierbei den Arbeitsaufwand nicht unterschätzen, der für das Anpassen der Stegeinlage auf die neue Höhe erforderlich ist.

    Ansonsten ist nur ein kleines Loch zu bohren für die Durchführung des Kabels in den Korpus. Dieses Loch ist später natürlich nicht mehr zu sehen, weil die (zu verändernde) Stegeinlage darüber liegt.

    Gggfls muß die Bohrung für die Gurtpin-Buchse aufgeweitet werden, da letztere zwecks Steckeraufnahme doch um einiges dicker ist, als ein Standard-Gurtpin.

    Ob die Variante die besten klanglichen Ergebnisse erzielt ist eine andere Frage und hängt von mehreren Kriterien ab wie:
    • Qualität des Piezos
    • Abrichtung der Stegeinlage
    • Material der Brücke
    Außerdem raten einige Hersteller dieser Nachrüst-Sätze auch dazu, der Gitarre nach der Neubesaitung erst ein paar Tage Zeit zu geben, bis der Druckausgleich der Saiten auf Stegeinlage und Piezo stattgefunden hat. Häufiger Seiteneffekt ist die unterschiedliche Lautstärke einzelner Saiten, was man dann mühsam über Equalizer versuchen muß, halbwegs zu kompensieren. Erzielt man nicht auf Anhieb ein befriedigendes Ergebnis, ist das Nachbessern insofern auch sehr aufwändig, weil jedesmal wieder ab- bzw aufgesaitet werden muß, um den Erfolg zu überprüfen.

    Deshalb wird oft auf das Anbringen mehrerer 'Klebe'-Piezos ausgewichen,

    [​IMG]

    was imho ohne Kenntnis des exakten Schwingungsverhaltens gerade dieser Gitarre aber auch schnell ins Experimentelle abdriften kann.
     
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