Welchen Bass für Soul bis max. 700€ ??

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Hy,

Ich habe ne Zeit lang Gitarre gespielt und spiel jetzt auch Bass. Leider hab ich in dem Bereich wenig Erfahrung. Ich werd mir eine Marshall Box (8 Ohm 200 Watt) kaufen, da brauch ich dann noch ein Topteil dazu. (Empfehlungen??)

Zurzeit spiel ich einen billigeren Peavey Zodiac. Möchte eher in richtung "Soul", Instrumental gehn. Irgendwie sowas wie Booker T and the Mg's vom Bass Sound her.

- Hat jemand Vorschläge welchen Bass ich kaufen sollte? - max. 700€

- und von den Pick Up's her - P oder J Style...was würd da eher passen?

Danke schonmal :)
 
Eigenschaft
 
Für sowas ist natürlich ein Precision artiger Bass bestens geeignet. Von Fender sind da natürlich die mex/highway one und möglicherweise jap. Modelle angesagt, auf dem Gebrauchtmarkt sicher auch relativ günstig. Es gibt da dann neuerdings die Marke FGN, die bauen in Japan Nachbauten, die durch die Bank (von 5 angetesteten) gut bis bässer waren. Du kannst natürlich auch versuchen, einen gebrauchten Ibanez Blazer /so hieß der, glaube ich) über die Bucht zu kaufen. Wichtig bei allem, was Fender heißt, es zu testen, die haben eine ziemliche Sereienstreuung und es kommt noch hinzu, daß der Ton des einen Basses nicht jedem gefällt, aber anderen.
Leider habe ich keine Ahnung, was der Basser der o.g. Bande für Saiten spielt, Flats sind es möglicherweise.
Wenn Du es etwas flexibler haben möchtest, bibt es da den Reggie Hamilton Bass von fender, Jazzbassform mit P und
j Tonabnehmer oder der Billy Cox Cort Bass.
Zum Verstärker: möglichst was mit zumindest einen Röhre in der Vorstufe, und abhängig von der Lautstärke der Band, einen Röhrenverstärker (ich hab' für sowas einen Dynacord Bassking mit 40 oder 50 Watt). Zur Not geht auch ein Transistorverstärker mit vorgeschaltetem Sansamp. Der simuliert Ampeg.

Mehr fällt mir dazu nicht ein ohne genauere Angaben Deinerseits.

Edith fällt gerade noch die G&L Tribute Serie ein SB 1 heißt der Bass, soweit ich erinnere. Und Maruscyk oder so baut auch recht günstug gute, derartige Instrumente.
 
Jazzbass klingt viel schlanker und höhenreicher als ein Precision, der hat eben nur einen Ton (Klang) der ist aber Sahne.

Der gute Donald spielt das einen 51er Precision, die gibt es las Japannachbauten, kosten so um 700 bis 800 Euronen.

Dieser Bass, bzw. der Tonabnehmer, hat aufgrund der Tatsache, daß er nur 1 polepiece pro Saite hat, einen recht rohen Ton, da die Saite nicht wirklich gut abgenommen wird. Der bekannte Precisiontonabnehmer besteht ja aus 2 Teilen, beim 51er ist es wie ein Stab mit 4 poles.
 
ok, danke schonmal. Gibt es denn einen grunsätztlichen Soundunterschied was P oder j Style anbelangt auch. Ansonsten hätt ich nämlich auch den Fender Jazz Bass 60 (Mex) ins Auge gefasst.

Hab hier ine Bild vom Basser der MG's: http://i153.photobucket.com/albums/s228/Selfscience/bookertandthemgs.jpg

kA was der hier spielt, vielleicht weiß es jemand^^

Der spielt einen 55 er Precision Bass. Den gibt es auch noch neu zu kaufen, allerdings wird er unter dem Namen Sting Signature Bass verkauft (weil Sting auch einen spielt)

Der Bass ist nicht schlecht, hat aber leider das Sting Logo im 12. Bund, das ich sehr hässlich finde.
Eine Billigversion dazu gibt es noch von Squier:

Squier Classic Vibe 50s Bass

Der oben abgebildete Bassist hat damals sicher nicht so viel Auswahl an Bässen gehabt wie heute und war mit dem Bass zufrieden.
In diesem Video sieht man, dass er einen 59 er Precision spielt. Schon mit Palisander Griffbrett. (Gibt es in dieser Version nur im Custom Shop. (3000 Euro)

Wenn Dir aber der Classic 60s Jazz Bass liegt nimm ihn. Die Classic Serie aus Mexico ist in jedem Fall zu empfehlen.
Ansonsten lege ich Dir noch die Classic 50s Precision Bässe ans Herz.

Honey Blonde

Sunburst

Fiesta Red


Dazu ein 50s / 60s Setup und sie sind perfekt. Habe selber drei davon und es sind meine Lieblingsbässe obwohl ich auch teurere besitze.
Musikalisch bin ich auch eher 50s orientiert, so dass das ganz gut passt.

f8t56p303n2.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
der Bassist heist Donald "duck" Dunn und war ewig Studiobassist beim legendärem Stax-Label und hat später auch mit den BluesBrothers gespielt (unbedingt den Film anschuen!!)
zum Sound: früher bei Stax und bei den BB 62er Precision mit fetten Labella Flats, inzwischen hat er ein Sondermodell von Lakland https://www.thomann.de/de/lakland_skyline_duck_dunn.htm
für 700 steine würde ich spontan einen 50´s classic precision https://www.thomann.de/de/fender_50s_precision_bass_2tsb.htm und ein Satz Labella Flatwounds empfehlen, recht viel besser kommst du meiner Meinung nach an diesen sound eh nicht ran
ausser dass du natürlich noch so endgeil spielen musst wie der liebe Duck

soviel von meiner seite

mäx
 
Hallo docs,

der Bass spielt meiner Meinung nach keine große Rolle. Irgend ein passiver Bass.
J- und P-Bass stehen natürlich oben auf der Liste. Den Bass würde ich aber eher danach aussuchen wie er in den Hand liegt und nur sekundär, wie er klingt.

Viel wichtiger sind mMn die Saiten. Meine Empfehlung wären Fender Flatwounds 095er E-Saite. Du kannst es auch mit Thomasik oder D'Addario Chrome Flat wounds probieren.

Zieh mal auf einen Peavey Flatwound Saiten auf. Die Fender Saiten kosten unter 20 Euro ...
Danach erübrigt sich vielleicht schon ein neuer Bass? Auf jeden Fall wirst Du dann sehen, dass J oder P Bass egal ist. Es geht mit beiden. Ein 60s Jazz Bass ist bestimmt sehr gut geeignet! Es kann aber auch der preiswertere Jazz Bass (oder Precision) Standard sein. Die richtigen Saiten und Du hast einen guten Soul Sound.

Gruß
Andreas
 
@Moulin
wow da war einer knapp schneller
tut zur frage zwar nicht viel zur Sache aber du hast natürlich recht auf dem foto ist kein 62er zu sehen:great:
aber der bassist ist definitiv der gute Duck

übrigens drei sehr schöne Bässe hast du da

nix für ungut

mäx
 
Schlagt mich, aber neben den ganzen "klassischen" Instrumenten (mit denen man die gewünschten Sounds sicher super hinbekommt) solltest Du vielleicht auch mal was Moderneres antesten. Evtl. liegt es Dir ja vom Handling eher. Ich würde empfehlen, vor dem Kauf auch mal einen Ibanez BTB 700 (Viersaiter) oder BTB 705 (Fünfsaiter) anzuspielen (aber eher keinen der anderen BTBs, die klingen alle nicht so "klassisch"). Die BTB 700/705 haben einen Korpus aus dem klassischen Klangholz Esche (gibt einen schön "federnden" Ton) und aktive EMG-Tonabnehmer, die den Sound sehr schön übertragen. Der Ahornhals mit dem Palisandergriffbrett ist ebenfalls eine klassische Kombination. Und wenn Du Elixier-Saiten draufspannst, wird der Ton noch etwas milder.

Viele Grüße
Jo
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, danke für die Antworten und Tipps! :)

@Moulin: 3 echt tolle Bässe :eek: so einen könnt ich mir auf jeden Fall vorstellen. Noch eine Anfängerfrage bezgl. den Tonamnehmer: Warum siehst das bei dir anders aus als im Link? Ist das nur ein Tonabnehmer oder hast du da was drüber geschraubt?^^

@Cadfael: Ja, neue Saiten könnt eich auch versuchen. Ist halt nicht ganz so verlockend wie die genannten anderen Bässe :D Bin aber eigentl. auch mit meinem Peavy Zodiac zufrieden bisher.

@Bluesbastard: Der Lakeland sieht gut aus..is aber ein "wenig" überteuert eventuell (?)^^ Signature-Model eben. Hab aber echt nicht gewusst dass es den zu kaufen gibt.

lg

EDIT: @Moulin: Habs gerade "gethomannt" und denke dass es so ein Bridge-bzw. PU Cover ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, danke für die Antworten und Tipps! :)



EDIT: @Moulin: Habs gerade "gethomannt" und denke dass es so ein Bridge-bzw. PU Cover ist.

Ja genau, unser Moulin covert für sein Leben gern ;)

Nun mein Senf, ... wenn dir ein Jazz Bass in der Hand passt wie die Faust auf´s Auge, dann kauf ihn. Passt dir ein Preci besser go for it.
 
Hallo docs,

ich habe nichts dagegen, wenn Du dir einen neuen Bass käufst! :)
Hier siehst Du Booker T mit Green Onions - und einem Precision Bass mit Chrome Covers: http://www.youtube.com/watch?v=U-7QSMyz5rg
So einen Sound bekomme ich allerdings auch mit meinem modifizierten Squier Jazz Bass hin!

Dieser Artikel von mir dürfte für Dich extrem wichtig sein - und einige Fragen beantworten: https://www.musiker-board.de/reviews/354335-zubehoer-fender-chrome-cover-9050l-rockinger-foam.html
Schlüssel zu diesem Sound (auch im Video-Link) sind Flatwound Saiten und evtl. Foam. Der Foam muss aber nicht unbedingt sein.

Klar sind die 50s Precisions von Moulin toll! Ich hatte alle drei in der Hand - und alle drei klingen etwas unterschiedlich. Aber die 50s Precisions haben am Steg eine Breite von 45 mm! Das sind richtige Knüppel! Sowas mag man, oder mag man nicht. Einen P-Bass Standard kannst Du auch mit Chrome Covers und Flatwound Saiten ausstatten. Den aktuellen Standard P (oder J) gibt es ja sogar in Candy Apple Red und Lake Placid Blue - zwei "Custom Colour" Farben der 1960er Jahre. Wenn man da die Version mit Palisandergriffbrett nimmt, evtl. Chrome Covers drauf tut (berücksichtige die Warnhinweise in meinem Review!!!) und Flat Wounds, sieht das aus wie ein 1965er Bass ...
Unterschied sind die Hälse! Der Standard P hat nur 42 mm und der Jazz Bass sogar nur 39 mm am Steg. Da solltest Du wirklich danach gehen, wecher Hals und welcher Body (J und P liegen anders vor dem Körper) Dir am besten passt.

Die Pickups halte ich auch für Nebensache (abgesehen davon, dass die PUs der neuen Standards überall gelobt werden). Die Saiten und der Foam (mit den Chrome Covers) macht den Soul Sound der 60s. Okay; ein dünner Hals bringt vielleicht nicht einen ganz so wuchtigen Sound, aber da sollte man sehen, ob dann der Standard P mit 42 mm ein Kompromiss ist. Falls Du breite Hälse liebst und prima damit zurecht kommst, kannst Du natürlich einen 50s P nehmen! Aber der Zodiac von Peavey dürfte eher einen Jazz Bass ähnlichen Hals haben. Da kann die Umstellung schwer werden und der Bass schnell unattraktiv. Teste also unbedingt die Hälse.

Der Tipp mit Flatwounds auf dem Zodiac soll Dir vor allem zeigen, was die Saiten alleine schon ausrichten können. Nimm blos nicht zu dicke Flats! Bei den Fender Saiten am besten mit 095 beginnen, bei anderen vielleicht mit 100ern. 100er und 105er Fender sind schwer zu spielen!

Gruß
Andreas
 
Danke Cadfael!

Und der Bericht über deine modifizierte Squire war echt interessant. Du schreibst auch, dass nicht nur die Saiten, sondern auch die Cover plus Foam einen Einfluss auf den Sound haben. Ich hätte gedacht dass sei rein ein optischer Zweck :D

Ja das mit den unterschiedl. Halsdicken muss ich mir auf jeden Fall nochmal anschaun.

Bislang würd ich genau zu diesem Model tendieren: https://www.thomann.de/at/fender_50s_precision_bass_mn_fr.htm (meintest du die mit der "Standard" 50s ?)

Inklusive Chrome-Cover :)

Ich muss da von der Spieltechnik nicht wirklich viel Umlernen weil ich naja, sowieso noch Anfänger am Bass bin.

Da ich handwerklich nicht so geschickt bin frag ich am besten gleich im Shop, ob die so gut sind und mir das Cover plus den Foam montieren können.
Den Sinn vom Foam hab ich noch immer nicht ganz geschnallt. Wie soll das die Saiten dämpfen. Der Foam berührt ja nichts^^
Alles andere hab ich kapiert und war sehr aufschlussreich :)

Fragt sich auch noch welches Topteil geeignet wär für meine Marshall Box^^

lg
 
Ich würde Dir raten einen Standard Precision gegen einen 50s zu testen (wegen des Halses). Der für Dich bessere Hals sollte gewinnen ...
Hier die derzeitigen Farben (und Hälse): http://www.fender.com/products/search.php?partno=0146102302
Wenn Du auf Rot stehst, wäre Candy Apple Red eine tolle Lackierung. Bei meinem Jazz Bass siehst Du ja, wie CAR aussieht. Fiesta Red ist nicht Metalic und ein sehr "abgeweißtes" Rot. In dem Video wird ein P-Bass nach 1958 gespielt (Palisandergriffbrett). Da aber noch das Alu Pickguard drauf ist, ist es vermutlich ein Bass von 1959 oder den ganz frühen 1960ern.

Was das Draufmachen im Geschäft angeht ...
Vielleicht können die das - vielleicht aber auch nicht! Moulin und ich gehören hier im Forum zu den wenigen "Vintage Fetischisten". Wir haben die Cover eben selbst draufgebastelt. Und alleine an den Foam ranzukommen könnte in Linz schwer werden. Ich habe Moulin damals den Tipp mit der "Höhenverstellung für Bass Pickups" gegeben: http://www.rockinger.com/index.php?cat=WG162&product=08122&sid3=0d036115c2c5c1d7cb89d2dee436b920
Das ist ein weicher Moosgummi (nicht das Zeug für Blumengestecke) unter dem eine Klebeschicht sitzt (zur Befestigung am Cover). Ich würde wetten, dass die das im Musikladen noch nie gemacht haben und auch erst in meinem Thread nachlesen müssten wie das geht. Falls noch ein ganz alter Mitarbeiter kurz vor der Rente da ist, weiß der das vielleicht noch. Aber bei Mitarbeitern zwischen 20 und 45 wird es vermutlich keiner wissen / je gemacht haben.

Doch; der Foam drückt sich an den Saiten vorbei! Schau Dir die letzten beiden Bilder im ersten Beitrag meines Threads an. Die Saite schwingt zwar weiterhin (da ganz am Ende gedämpft wird, das Schwingungsverhalten wird aber beeinflusst und die Obertöne teilweise gelöscht. Die Saite ist nicht tot, gibt aber einen gewissen "Plöpp-Sound". Ich würde Dir raten, den Bass zuerst ohne Foam und nur mit Flatwounds zu spielen. Neben Fender und Thomatik Flats sind auch die von Bluesbastard angesprochenen La Bellas eine sehr gute Wahl. Aber auch hier (erstmal nicht mehr als 095er oder 100er nehmen! Man darf nicht vergessen, dass ja "die Luft der Rillen" fehlt und daher eine 095er Flat von der Querschnittsfläche einer 100er Roundwound (oder mehr) entspricht. Die Saiten die vor 40 oder 50 Jahren gespielt wurden sind für uns heutzutage kaum zu spielen. Wenn Du wirklich dickere willst, dann mach das später. Erstmal relativ dünne probieren als Einstieg in die Flatwound Welt.

Die Cover sehen toll aus, schränken aber die Spieltechnik sehr ein! Moulin und mir macht das nichts - aber wir gehören zu einer Minderheit. Überlege Dir also genau, ob Du wirklich Cover haben willst. Selbst wenn, würde ich die Cover erst ohne Foam (und mit Flatwound Saiten) montieren. Spiel erstmal so. Du kannst danach immer noch Foam unter das Bridge Cover kleben. Zwei Schrauben kannst Du ja lösen und das Foam kann jeder draufkleben. Die richtige Position ist eh so eine Sache. Dummerweise muss danach wieder die Brücke eingestellt werden, da der Foam die Saiten runter drückt.
Es gehört auch Erfahrung zum Umgang mit Foam - und die hat heutzutage niemand mehr in einem Musikladen! Daher hilft es Dir nichts, wenn Leute ohne viel Praxiserfahrung auf deine Kosten Erfahrungen sammeln. Mach die Cover vielleicht erst drauf, wenn Du 100% sicher bist, dass kein Reklamationsgrund für den Bass vorliegt! Selbst wenn sie Dir im Geschäft die Cover drauf machen wirst Du den Bass nicht problemlos umtauschen können (weil Du z.B. doch nicht mit dem Hals klar kommst).

Gruß
Andreas
 
:D

Bislang würd ich genau zu diesem Model tendieren: https://www.thomann.de/at/fender_50s_precision_bass_mn_fr.htm (meintest du die mit der "Standard" 50s ?)
Inklusive Chrome-Cover
Ich muss da von der Spieltechnik nicht wirklich viel Umlernen weil ich naja, sowieso noch Anfänger am Bass bin.
Den Sinn vom Foam hab ich noch immer nicht ganz geschnallt. Wie soll das die Saiten dämpfen. Der Foam berührt ja nichts^^
Alles andere hab ich kapiert und war sehr aufschlussreich :)
lg

Ich würde die halsdicke nicht überbewerten. Ich hatte auch mal Angst vor breiten Hälsen. Man gewöhnt sich daran ganz gut und inzwischen ist es so, dass ich auf schmaleren Hälsen nicht so schnell spielen kann wie auf einem alten Preci. ;)


Der Foam dämpft nicht so, wie man sich das vorstellen würde. Er nimmt nur störende Obertöne weg.
Er berührt auch die Saiten, sieht man hier am Beispiel meines '51 er Reissue:

f5t17p282n1.jpg



f5t17p293n2.jpg


Ich würde erst mal den Bass mit Cover ohne Foam spielen. Vielleicht gefällt der Dir schon so. Manche mögen Obertöne.
Den Streifen kann man jederzeit einsetzen. Vorher auch einfach mal mit inem Stück Küchnschwamm den Sound testen.


Ich habe mal meine Bässe in einem Video zusammengefast um einen kleinen Soundeindruck zu schaffen. Hier zu finden:
http://www.youtube.com/watch?v=rkRpPvJ2tgY

Montageanleitung für den Foamstreifen findest Du hier:

http://129039.homepagemodules.de/t54f9-Vintage-Muting-System-bei-Fender-Baessen.html
 
Okay, ich werd die 50er Serie (https://www.thomann.de/at/fender_50s_precision_bass_mn_fr.htm) gegen die Standard (http://www.fender.com/products/search.php?partno=0146102302) vergleichen^^

Lake Placid Blue sieht find ich auch toll aus!

Was mich wundert ist der Preisunterscheid. Die Standardserie ist doch um knapp 100 € billiger. Ich denke von der Qualität sind beide Serien ziemlich gut schon?

Vom Hals her würd ich dann auch ein Palisander Griffbrett nehmen. Weiß zwar nicht ob dass beim Bass ähnlich ist, aber auf der Gitarre bevorzuge ich Palisander statt helle Ahorn Hölzer.

Ob ich dann die Chrome-Cover montiere, entscheide ich noch^^ irgendwie siehts einfach zu gut aus um es nicht zu machen :D

danke, lg
 
Die beiden Serien unterscheiden sich nicht qualitativ. Pickup und Elektrik sind auch gleich. Die 50s Bässe sind einfach ein bischen teurer weil sie etwas spezieller sind. (Ein Reissue Modell sozusagen)
Wenn Du auf Palisander Griffbretter stehst ist der Standard doch wieder genau das Richtige für Dich. Dazu noch günstiger im Preis.
Lake Placid Blue finde ich auch toll und der von Dir verlinkte Bass steht auch auf meiner Wunschliste. ;)
 
.. und LPB gehört eben auch zu den ganz "traditionellen Farben", die genau in die Zeit fällt, als Fender vom einteiligen Ahornhals zum Palisandergriffbrett gewechselt hat. Das weiße Pickgaurd stimmt "historisch" ebenfalls - und die Chrome Cover würden dann auch passen. Die meuisten LPB Modelle der 60s hatten eigentlich eine LPB lackierte Kopfplatte. Es gab aber wenige Modelle, bei denen es "vergessen" wurde (typisch Fender). Daher sähe so ein Standard Preci in LPB nicht nur toll aus, er wäre sogar weitgehend historisch getreu. Sogar getreuer, als manches Reissue Modell (bei denen es grundsätzlich dutzende von kleinen Fehlern gibt).

Also:
1. Aussuchen, welcher Hals Dir besser liegt oder welcher Dir in Natura besser gefällt.
2. Flatwound Saiten drauf (z.B. Fender 095er - Thomasik, D'Addario Chromes oder BaBella 100er).
Und nach ein paar Wochen oder Monaten:
3. Evtl. Chrome Covers drauf
4. Foam drauf

Falls Du einen Thumb Rest (Daumenstütze) drauf machen wolltest, würde sie nach unten gehören. Die Daumenstützen oben gab es erst ab 1972/73; also falsch für "deine Zeit". Für einen Preci der früzhen 1960er wären die normalen schwarzen Plastik Teiel für 3-6 Euro richtig. Bei einem 1968er Preci wäre eine leicht bräunliche Plastikstütze autentischer. Da war vermutlich das Schwarz nicht Lichtecht, oder man hat einfach schlechtes / verunreinigtes Granulat gespritzt.

Gruß
Andreas
 
Warum übeerhaupt Marschall? hast Du die Box schon?
Ich habe mir eine Roland D Bass 115 Combo gekauft, die gibt es aber auch als 210. Bei Musik Service gerade sogar im Angebot.

Power genug und drei Vorwahlstufen: Clean, Vintage und Modern. Die wiegen wenig und klingen super. Deine Marschall Box wiegt ohne Topteil schon 37 Kg, eine Roland Combo komplett nur 23 Kg.

Reviews findest Du im Forum.

Auch nicht schlecht, leicht und schöner Cleansound - aber auch wesentlich teurer:

Markbass
 

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