Welchen Pickup für meine handmade Westerngitarre?

rusher
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Hi,
ich wollte mich gerne mal nach Möglichkeiten umsehen, meine Westerngitarre live zu verstärken. D.h. ich bin jetzt nicht konkret auf der Suche, wollte aber eben wissen, was mich bei einem Pickupeinbau so erwarten würde, da es eventuell im Sommer so weit sein wird. Deswegen habe ich auch erst einmal kein Budget angegeben. Ich bin gerne bereit, Geld zu investieren, um eine vernünftige Lösung zu bekommen, ganz einfach weil ich wenn schon ein gut klingendes Ergebnis hätte.

Es soll eine Thomas Regn Westerngitarre (an der bisher noch gar nicht gewerkelt wurde, es gibt nichtmal ein Gurtpin) mit einem Pickup ausgestattet werden, der den Sound der Gitarre möglichst unverfälscht und ehrlich rüberbringt. Vor kurzem habe ich mir primär für meine Jazzgitarre ein Fender Acoustasonic Topteil geleistet (allerdings noch keine passende Box, betreibe das momentan über meine Bassbox, wenn ihr Vorschläge habt, könnt ihr die gerne posten), das dann wohl auch bei der Verstärkung der Western zum Einsatz käme. Das Topteil hat neben einem Notchfilter auch noch einen Phasendrehschalter, womit man Feedback schon ganz gut eindämmen kann.

Ansprüche an den Pickup:
- so wenig Bohrereien an der Gitarre wie möglich (das wird der Gitarrenbauer erledigen müssen)
- ehrlicher Klang
- möglichst feedback-sicher


Ich werde demnächst wahrscheinlich ein Set KM184 Mikros zulegen und kann bei Bedarf dann gerne versuchen, die Gitarre vernünftig aufzunehmen, damit ihr eine Klangvorstellung bekommt!
Den Sound würde ich als offen und groß, allerdings ohne aggressive, sondern eher mit samtigen Höhen beschreiben.


Hier noch der Fragebogen:
1. Welches A-Instrument soll einen Pickup erhalten?
Diese Westerngitarre

2. Wieviel Geld steht zur Verfügung?
unbegrenzt / ich möchte einfach was vernünftiges

3. Werden gewisse Stile (Fingerpicking, Strumming mit Plek etc.) bevorzugt?
Plektrumspiel

4. Welche baulichen Veränderungen an der Gitarre wären für Dich akzeptabel, welche nicht?
Generell wäre es mir recht, wenn man so wenig wie möglich dran rumbohren lassen müsste. Allerdings hat die Gitarre noch nichteinmal einen Gurtpin, also ganz ohne wird es wohl nicht gehen.

5. Soll der Pickup aktiv sein (Batterie) oder wäre auch ein externer Preamp eine Option?
Erstmal egal. Ich habe wie gesagt ein Fender Acoustasonic Ultralight Topteil, das wohl verwendet würde (also müsste doch auch ein passiver PU reichen?)

6. Für welchen Anwendungszweck ist der Pickup gedacht?
Bisher habe ich noch keinen konkreten Einsatzzweck, möchte aber gerne für alles gewappnet sein.

7. Wie soll das Instrument Live oder im Proberaum verstärkt werden?
Wie gesagt wahrscheinlich über mein Fender Acoustasonic Ultralight Top + 1x12 Box (eine passende Box muss ich mir noch zulegen)


Welche Möglichkeiten habe ich? Ich kenne mich mit den verschiedenen Tonabnehmerarten für A-Gitarren nicht so gut aus, möchte aber auf keinen Fall einen Plastiksound, wie man ihn von vielen bereits verbauten Tonabnehmern in Westerngitarren kennt.

Danke für eure Hilfe :great:
 
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Hoppla, Du bist der erste User, der den Fragebogen verwendet. :great:

Über das Fender Acoustasonic Ultralight Top musst Du unbedingt genauer berichten, das spielt ja auch nicht jeder.
Ja, da kannst Du natürlich passiv rein, allerdings würde ich im Falle von passiven Piezosystemen mehr als 3-4 Meter vermeiden. Außerdem kann es doch vorkommen, dass Du mal irgendwo direkt an die PA gestöpselt werden sollst, dann ist es im Falle einer passiven DI-Box auch besser, Du hast ein aktives System.
Also da gibt es inzwischen sehr kleine unauffällige Lösungen, auch im Endpin, deshalb würde ich eine aktive Lösung schon in Erwägung ziehen, vor allem wenn es keine finanziellen Begrenzungen gibt.

Etwas unklar sind mir noch die klanglichen Vorstellungen. :confused:
Ich höre raus, dass Dir vermutlich die einfachen und etwas scharft klingenden Piezos, die so verbaut werden, nicht so gefallen.
Nun, da gibt es bessere Systeme aber für Plektrumspiel könnte auch ein magnetische Pickup im Schallloch nicht verkehrt sein, gerade in Verbindung mit Deinem Top.
Gute magnetische Pickups klingen auch nicht nach E-Gitarre, allerdings ist es optisch nicht jedermanns Sache, wenn da so ein Riegel bei einer selbergebauten Gitarre im Schallloch hängt.
Also da müssten wir glaub noch Deine Toleranzschwelle wissen.
 
paulfender
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Hi,
ich würde mal die Shadow Schalloch Tonabnehmer testen bevor du etwas umbaust.
Das kann man im Laden machen . bei einem Umbau weiß man immer nicht so genau was dabei herauskommt.
Gruß
Wolle
 
rusher
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Hey, danke für die schnelle Antwort.

Zum Acoustasonic Top:
Ich war auf der suche nach einer Verstärkungsmöglicheit für meine Jazzgitarre (Eastman AR910CE) und habe in Köln geschaut. AER hat man da natürlich immer im Kopf, allerdings hatte ich mir ne Weile vorher den Alpha bestellt und musste ihn leider wieder zurückschicken, genauso wie den Roland AcousticChorus, weil die wohl einfach nicht mit meiner Jazzklampfe funktionierten (Kent Armstrong Floating Pickup). Auch wenns weniger Feedback gab als mit dem JC120 (unendlich guter Sound, leider auch sehr schnell Feedback :(), gefielen mir die vom Sound einfach nicht. In der Hochschule hatte ich dann in einem Proberaum die Gitarre mal an einem AER Acousticube (ich glaube die 2. Version) getestet und war positiv angetan, da gerade auch in der Jazzcombo meine Gitarre relativ selten feedbackte (ist bei der riesen Jazzklampfe mit floating Pickup schon ein problem einen passenden Amp zu finden).

Also war ich im Musikladen und hab den Acousticube ausprobiert (kostet glaub ich über 2000 Euro). Das war schon ganicht so übel. Da kam dann einer vorbei und meinte, ich soll doch einfach mal das Fender Acoustasonic Top antesten. Das habe ich dann einfach mal gemacht, auch wenn Fender mir nie so wirklich aufgefallen war in Sachen Amps. Das Top hing an ner PA Box und klang für mich da schon besser als der AER. Zudem hatte dieses Musikgeschäft die Teile auch noch für 500 statt ca 900 zu verkaufen :) Ich hab das Top nochma an ner Gitarrenbox ausprobiert und es gefiel mir noch deutlich besser! Also hab ich mal einen testweise mit nach Hause genommen und am selben Wochenende beim selben Musikgeschäft einen neuen Acoustasonic für 320 über den eBaystore ersteigert, den ich mir dann bei Ablieferung des Ausleihmodells auch gleich mitgenommen hab :)

Wie gesagt klang der in meinen Ohren besser als der AER (und das nicht nur im Bezug auf den Preis ...), man kann auch Gitarre + Mikro anschließen (keine Phantompower). Durch den Phasendrehschalter und den Notchfilter kriegt man Feedback schon ziemlich gut unter Kontrolle, die eingebauten effekte funktionieren schon, wenn man nicht die höchsten Ansprüche hat. Leider kann man beim Delay die Geschwindigkeit nicht eintappen, es gibt nur 3 Stufen, genauso wie bei den andern Effekten auch und dann noch einen Effektlevelregler. Zur Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass ich den Amp bisher ja auch nur über meine Bassbox spiele, was der Jazzgitarre ja nicht unbedingt schadet. Die Effekte kommen aber bei einer PA-Box oder zumindest einer Gitarrenbox sicherlich besser rüber. Aber eine Gitarrenbox wird irgendwann noch folgen, sobald ich sie brauche. Da möchte ich gerne noch den Pickup abwarten, damit ich den Amp dann sowohl mit Jazzgit als auch Westerngit über die Boxen testen kann.
Schade ist, dass das Acoustasonic Top keinen Effektweg hat, aber das kann ich verkraften.

SUPER AMP, UNBEDINGT TESTEN!!!

Sobald ich nen Pickup habe, kann ich gerne Aufnahmen (KM184 Miks vs Pickup) machen und die online stellen. Das wird allerdings noch ne Weile dauern, ich merks mir aber vor. Dann gibts auch ein Review zum Top.

zum Pickup:
Ich dachte mir schon, dass eine aktive Lösung die bessere wäre, eben weil man vll auch ab und an mal direkt in die PA spielen will/muss. Ich hätte gerne eine Lösung, die den Gitarrensound so ehrlich rüberbringt wie nur möglich, weil die Gitarre einfach gigantisch klingt. Wenn die Pickups ein bisschen Schärfe reinbringen wäre das glaube ich auch nicht so schlimm, weil man da mit dem "String Resonanze"-Regler am Amp das ganz gut wieder wegnehmen kann (ist sowas ähnliches wie ein Presence-wegnehm-Regler, der eben die Saitengeräusche etwas dämmen soll).
So ein magnetischer Pickup da im Schallloch schaut sicherlich nicht so schön aus, allerdings geht es in erster Linie um den Sound! Und wenn ich den besten Sound mit einem magnetischen hinkrieg, dann werd ich so einen nehmen.

PS: Die Gitarre ist nicht selbstgebaut (im sinne von "ich habe sie gebaut", sondern vom Kölner Gitarrenbauer Thomas Regn, die ich gebraucht per eBay erstanden habe (Vorbesitzer lebt auch in Köln))
 
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Hey,
zum Thema Shadow kann ich sagen, dass ich persönlich mit dem "Shadow SH-420" Probleme hatte. Befindet sich nicht mehr im Thomann- Sortiment. Ich glaube ich war nicht der einzige ;)
Ansonsten hätte ich dir Tonabnehmer von Fishman oder EMG empfohlen.

z. B. hier: http://www.markstein.de/dwDE/Produc...tm_term=Produktaktion&utm_campaign=GoogleBase

Zum "ehrlichen Klang" dee abgenommenen Gitarre muss man wohl sagen, dass dann letztendlich ein Tonabnehmer mit Mikrofon die beste Variante ist. Also doch bohren?! :gruebel: Gibt es da andere Erfahrungen? Ich lasse mich gerne eine besseren Belehren.

Grüße allerseits

Andi
 
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Naja das finde ich unpraktisch, auch wenn es eventuell die beste Möglichkeit wäre. Aber zum einen kaufe ich mir sowieso ein Set KM184, die sicherlich besser klingen als ein Mini-angebohrtes-Mikro. Zum anderen hat man dann eben auch dieselbe Feedbackanfälligkeit. Also ich hätte schon gerne eine andere Lösung. Danke trotzdem.

EMG? Bei e-Gitarren gefallen mir die nicht wirklich, ich weiß aber nicht inwiefern das Urteil auf akustische Gitarren übertragbar ist ;)
 
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Wenn es dir um die Feedback- Anfälligkeit geht, ist ein Schallloch- Tonabnehmer wohl die einzige Lösung, die in Frage kommt.
Zum EMG an sich kann ich sagen, dass ich bei E- Gitarren deine Ansicht teile ;) für A- Gitarren klingt das Teil ganz amtlich, ist allerdings keine Glanzlösung.
Zu den Neumännern gibt es nichts zu sagen, die sprechen wohl für sich :rolleyes:
 
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Jo, dass ein magnetischer Pickup weniger feedbackanfällig sein wird, als ein Piezo, habe ich mir denken können. Andere Lösungen (die Mikrofon-Pickup Lösung fällt ja weg...) gibt es nicht, oder?

Feedback und Sound bedingen sich eben leider ein bisschen Gegenseitig. Auf der Bühne bringt mir der bestklingenste PU nix, wenn es ständig Feedback gibt, allerdings will ich auch keine bombensichere Lösung, die dann nichts klingt...

Gibt es hier Leute mit Erfahrung was diverse Pickups angeht, die mir vielleicht den ein oder anderen empfehlen können? Nicht einfach nur im Internet nachsuchen und hier Links posten, das kann ich selbst auch. Also empfehlenswerte Modelle (sowohl magnetisch als auch piezo), mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt, wären schön :) Wenn einer einen Geheimtip hat, darf er den aber natürlich auch gerne posten.
 
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1. Shadow SH141 - aktiv Schallloch-PU: Ein Riesenriegel, der für meine Guild F40 nicht getaugt hat. Zu elektrisch vom Klang her. Das akustische Spielgefühl hat sich über PA nicht eingestellt.
2. Schaller Klemm-PU: Passiv. Sehr weicher Sound, löst leider nicht gut auf. Wär ansonsten ein super strumming-PU.
3. Dean Markley Tahoe: Passiver Schalloch-PU. Den hat meine Guild inzwischen bekommen (als Teil des LaJolla-active-Systems). Klingt prima und löst gut auf. Für alles, was ich spiele (Strumming, Flatpicking und Slide), reicht der prima aus.
4. Meine alte Cort hat ein einfaches Fishman-System - Piezo. Ich war damit eigentlich ganz zufrieden, muss aber zugeben, dass der Tahoe viel besser klingt.
5. Die Dobro hat einen am Griffbrett befestigten Schaller Jazz Pickup 3280. Schwer zu sagen, wie das an einer akustischen klingen würde, für die Dobro - auf der ich ausschließlich Slide spiele - ist es eine prima Lösung.

Über das LaJolla-System als Ganzes kann ich dir grad nix sagen, weil ich gestern beim Rumprobieren gemerkt hab, dass der (aktive) Barstow-Piezo, der eigentlich dazu kommt, gar nicht richtig funktioniert! Da muss nochmal wer drübergehen - hab ich beim Auftritt gar nicht gemerkt (so gut ist derTahoe eben).

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Feedback und Sound bedingen sich eben leider ein bisschen Gegenseitig. Auf der Bühne bringt mir der bestklingenste PU nix, wenn es ständig Feedback gibt, allerdings will ich auch keine bombensichere Lösung, die dann nichts klingt...

Um aus diesem Dilemma rauszukommen, finde ich eine Lösung ganz praktisch, bei der man zwei Signale hat, die man nach Bedarf mischen kann.

Ich habe in einer Gitarre den B-Band A2.2 mit UST- und AST-Pickup verbaut und bin damit ganz zufrieden. In feedbackanfälligen Situationen kann man nur mit dem schon recht ordentlichen (Piezo-)UST spielen, wenn es ruhiger und klanglich etwas offener und luftiger werden soll, kann man den AST dazu regeln. Übrigens auch eine Lösung, die mit relativ wenig baulichen Veränderungen auskommt.

Es gibt von verschiedenen Anbietern noch mehrere Lösungen mit zwei unterschiedlichen Pickups.

Gruß
Toni
 
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3. Dean Markley Tahoe: Passiver Schalloch-PU. Den hat meine Guild inzwischen bekommen (als Teil des LaJolla-active-Systems). Klingt prima und löst gut auf. Für alles, was ich spiele (Strumming, Flatpicking und Slide), reicht der prima aus.


Danke danke, der Tahoe kostet nur 50 Euro? Hast du die Möglichkeit, damit ein bisschen was aufzunehmen? Eventuell auch im Vergleich mit einem Kondensatormikro, nur dass man besser einschätzen kann, wie denn die Gitarre klingt und die Klangeigenschaften nicht nur auf den Pickup übertragt!


Ich habe in einer Gitarre den B-Band A2.2 mit UST- und AST-Pickup verbaut und bin damit ganz zufrieden. In feedbackanfälligen Situationen kann man nur mit dem schon recht ordentlichen (Piezo-)UST spielen, wenn es ruhiger und klanglich etwas offener und luftiger werden soll, kann man den AST dazu regeln. Übrigens auch eine Lösung, die mit relativ wenig baulichen Veränderungen auskommt.

Auch hier wärs super, wenn du ein Klangbeispiel hättest (und evtl mit einem Kondensatormikro-Vergleich), einmal ganz das eine Signal und ganz das andere und dann vielleicht einen Misch-Sound. Danke aber schon mal für den Tip
 
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Auch hier wärs super, wenn du ein Klangbeispiel hättest (und evtl mit einem Kondensatormikro-Vergleich), einmal ganz das eine Signal und ganz das andere und dann vielleicht einen Misch-Sound.

Du hast Glück, so was in der Richtung habe ich für einen alten Thread mal gebastelt, der dort verlinkte Download ist aber verschwunden, ich habe das Soundfile deshalb nochmal hochgeladen:

Test B-Band

Mikroaufnahme habe ich dazu leider keine, und auch einen reinen AST-Klang gibt es beim A2.2 nicht. Auf der Aufnahme hörst du auf der linken Stereospur den reinen Piezo-Sound, auf der rechten Stufe beide Signale 50/50 gemischt. Das ist die andere Extremstellung des Überblendreglers.

Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter.

Gruß
Toni
 
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Das klingt doch schon gar nicht so übel. Trotzdem bin ich gerne für Alternativen offen, also immer her mit euren Erfahrungen :)
 
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Bin mir nicht sicher, was ich dir schreiben soll, aber hier einmal ein paar Anmerkungen:


  1. Bin mir bezüglich deiner Verstärkung nicht so ganz sicher. Eigentlich sind Lautsprecher für E-Gitarren nicht dafür geeignet, A-Gitarren gut zu übertragen. Diese Lautsprecher beschneiden die tiefen und hohen Frequenzen, da sie bei der E-Gitarre zu unangenehmen Verzerrungen führen, deine A-Gitarre benötigt allerdings für ihren Sound das gesamte Frequenzspektrum. Also mit der Gitarrenbox müsstest du dir über die exakte Soundqualität des Tonabnehmers nicht so viele Gedanken machen.
    Vielleicht hilft dir aber auch eine BassBox weiter, die sind mittlerweile ebenfalls oft Fullrange, ansonsten denke ich, dass die PA-Box nicht so schlecht ist, für die A-Gitarre.
  2. Habe in den letzten Jahren viele hochwertige A-Gitarren angespielt, um dann doch eine bauen zu lassen. Und dabei habe ich immer Unterschiede zwischen dem reinen akustischen und dem verstärktem Sound gehört. Allerdings hat bei den meines Erachtens guten Abnehmern der Abnehmer den akustischen Sound unterstrichen und den Charakter der Gitarre etwas betonter hervorgehoben.
  3. Mein Tipp: Wie überall, spiele viele verschiedene Gitarren mit verschiedenen Tonabnehmern an. Ich bin dann bei dem AER AK15+ hängen geblieben. Kaum sichtbar, klanglich finde ich ihn sehr gut (vor allem mit dem internen Mikro, was den Sound schön anreichert). Hatte bisher nur einmal Feedbackprobleme, als ich mich damit vor die PA-Box stellen wollte. Habe das Mikro dann runtergeregelt und alles war in Ordnung. Ansonsten hatte ich mit den Monitoren noch nie Probleme.
 
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Naja ich hab ja bisher nur die Gitarre und den Amp. Über eine Fullrangebox dürfte eine Akustiksche Gitarre besser klingen, als über eine Gitarrenbox, da hast du recht. Ich werde mich also auch mal nach Fullrangeboxen umschauen. Danke auch für den AER AK15+ Tip! Werde ich mir auf jeden Fall anschauen!
 
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Hat jemand noch Tipps, oder kann die Sunrise Pickups guten Gewissens oder vielleicht sogar mit Soundbeispielen empfehlen? Ich habe vielleicht im Juli eventuell ne Mucke am Laufen und bräuchte bis dahin nen Pickup und ne Box.
 
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Guten Gewissens empfehlen kann ich ihn leider nicht. Hab aber keinen selbst gehört. mein Gitarrendealer (Franz im Session Walldorf) riet mir vom Sunrise PU heftigst ab - veraltete Technik/heute in jedem beliebigen Soundhole-PU in aktueller/ohne die Zusatzbox nicht nutzbar, mit Zusatzbox nochmal viel zu teuer - und ähnliches mehr. Er selbst habe die Dinger auch mal im Vorrat gehabt, als sie noch Stand der Technik waren, aber schon vor Urzeiten ausgemustert.

Tipp: Geh in nen guten Laden und lass dich beraten. Die ganzen Markengeräte - ob jetzt L.R. Baggs, Fishman, Dean Markley oder sonstwelche - taugen etwas, haben halt unterschiedliche Soundausprägungen, die aber auf jeder Gitarre und mit jeder Spieltechnik andere Effekte auf den Klang haben können. Da kann die keiner ernsthaft die individuelle Beratung abnehmen.

Und ganz ohne Umbau gehts auch nicht - ob das jetzt ein kleines Loch und ein von unten angeschlifffener Steg oder ein aufgebohrtes Gurtpinloch oder beides ist, mit irgendwas wirst du leben müssen. Ich wollte an ner guten Gitarre nix davon selber machen, da bräuchte ich sowieso nen Service.

Trotzdem: Hau rein & viel Spaß am Gig
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Ich fand/finde bei Piezos immer den Sound schwierig, es gibt immer so ein sirren/schmatzen/schnalzen. Seit ein paar Tagen habe ich eine Epiphone Masterbilt, in der eine Kombination von Nanomag/Nanoflex (Shadow) verbaut ist. Obwohl der Nanoflex wohl nicht wirklich ein Piezo ist klingt er doch weitestgehend so. Wo von ich vollkommen begeistert bin, ist der Sound vom Nanomag. Die Gitte hört sich über PA sehr original an, der TA schluckt etwas Höhen, was aber über den EQ aus regelbar ist. Ein Soundbeisoiel gibt es bei
Thomann, allerdings ist das eben eine Kombination von beiden TA (Doubleplay) wie bei meiner Epi. Nachträglicher Einbau scheint mir problemlos, da für den Nanomag kein Loch gebohrt werden muss.
 
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Hallo Rusher,

ich war lange auf der Suche nach einem Pickup für meine Martin D-35 und habe sowohl Fishman rare earth auch einen LR baggs (welchen weiß ich nicht mehr, beide mit den entsprechenden preamps) probiert und war mit dem Ergebnis immer unzufrieden. Ich habe dann zufällig auf youtube ein Video gefunden, bei dem der K&K trinity mini mit einer Kondensator Mikro Abnahme verglichen wurde. Daraufhin habe ich mir den bestellt (inklusive preamp) und bin mit dem Ergebnis extrem zufrieden. Das einzige was mich gestört hat, war die Verarbeitung des preamps. Ich habe mir jedoch bei Musikding ein paar Teile bestellt und baue mir jetzt selbst ein Gehäuse. Der K&K besteht aus einem 3 teiligen transducer und einem Schwanenhals Kondensator Mikro. Ich habe in Österreich EUR 299 gezahlt. Ich hoffe, dass dir das ein wenig weiterhilft.

LG crazytaxman
 

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