Welchen Synthesizer für Newbie?

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colonel1b
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(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis 500-600 €
[x] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: ___________________________________ _______________
[x] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[ ] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[x] ambitionierter Fortgeschrittener (seit dem 5. Lebensjahr Klavier, Kirchenorgel seit dem 14.-mitlerweile 17 Jahre alt)
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument einsetzen?
[x] Zuhause
[ ] auf der Bühne
[ ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
selten oder gar nicht

(4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
bis zu egal kg

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
Um überhautp mal herausfinden zu können, was man mit Synthesizern alles machen kann; als Einstieg

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Naja, bisher eben Klassik, Kirchenmusik :D ,Filmmusik-bin aber eben sehr interessiert an Synthesizer-Musik

(7) Welche Instrumenttypen kommen für dich infrage?
[x] Klangerzeugung und Tastatur in einem Gerät
[x] Klangerzeugung ohne Tastatur plus ggf. externe Tastatur (Rack-Expander + MIDI-Masterkeyboard)
[x] Computer-Software plus ggf. externe Tastatur (VSTi + MIDI-Masterkeyboard)

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[x] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[x] 73/76
[x] 88 (Standardgröße Klavier)

(9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[x] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)-Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen. Da ich aber vor allem mit den unteren beiden bisher Kontakt hatte, wäre ich dem nicht verschlossen, muss aber nicht zwingend sein. Was es haben sollte, wäre eine anschlagsdynamische Geschichte.
[ ] Druckpunkttastatur (typisch für Sakralorgeln)
[ ] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[ ] ja:
[x] nein, lieber ein Allrounder-was heißt das? Also, ich wäre auch wirklich glücklich, wenn man natürliche Instrumente simulieren könnte

(11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[x] Synthese (Soundbearbeitung)
[ ] Sampling (eigene Sounds aufnehmen und spielen)
[x] Sequencer (Songs aufnehmen und abspielen)
[x] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ___________________________________ _______________

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
nö, das kann hässlich sein, wie es will

(13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
tja, was soll ich sagen -.- ich bin nicht ganz vertraut mit der Materie. Allerdings habe ich bisher den Korg X50 im Visier. Wenn mir einer dazu etwas sagen könnte, wäre es toll. Kommt der mit meinen Anforderungen hin?

LG
colonel1b
 
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´nabend,
Ich hätte da noch eine Frage:
Synthesizer u. Alleinunterhalter Board also mit Begleitautomat? Oder ein richtiger Synthesizer?
Sorry, 2 Fragen...;-)
 
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colonel1b
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´nabend,
Ich hätte da noch eine Frage:
Synthesizer u. Alleinunterhalter Board also mit Begleitautomat? Oder ein richtiger Synthesizer?
Sorry, 2 Fragen...;-)

Was heißt denn jetzt: "richtiger Synthesizer" ?
Also, ich fänd es toll, wenn man was einspielen könnte und dann dazu eine weitere Melodie oder was auch immer drunter ober drüberlegen könnte, aber um Gottes Willen keine Töne, die darunter gesetzt werden automatisch. Sondern, wenn es das gibt, Spur1 aufnehmen, und dann mit Spur2 was darüberspielen. Aber wie gesagt: das muss er ja auch nicht können.
Sry für diesen späten Post. -.-
 
microbug
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Das spricht für ne Workstation, allerdings wirst Du Dich da bei Gebrauchten umsehen müssen, für eine Neue reicht das Budget nicht, ganz knapp für den neuen Casio XW-P1 vielleicht, der aber einige unschöne Einschränkungen hat.

Standardtips zum Schauen:

Roland:
- JV-1000, XP-50, XP-60, XP-80

Korg:
- T-Serie, 01/W-Serie

GEM:
- S2/S3 Turbo

Yamaha:
- SY85
- EX5/7 (mit Einschränkungen)
- SY77/99

Ensoniq:
- KT-61/76
- VFX-SD/SD-1 (mit Einschränkungen)
- TS-10/12

Kurzweil:
- K2500/2600
- PC2

Alesis:

- Fusion HD

Du hast Begleitautomatik angekreuzt, daher die Nachfrage von Korgelmann. Hat mich auch irritiert.

Zu den einzelnen Geräten: Bei gebrauchten Workstations aus den 90ern muß Dir klar sein, daß Du es mit veralteten Speichermedien wie Disketten oder SCSI-Laufwerken zu tun bekommst. Zudem auch mit altersbedingten Macken wie verblaßte Displays etc.

Die aufgezählten Geräte sind allesamt Workstations, also mit Sequenzer drin, aber auch richtige Synthesizer. Gebrauchte Ensoniqs sind sehr schöne Maschinen, leider auch je älter desto anfälliger, die japaner haben das mit den Steckverbindungen und Langzeit-Zuverlässigkeiten irgendwie besser hinbekommen.

Kurzweil K2500/2600 sind ebenfalls sehr schön, allerdings auch sehr groß und schwer.

Yamaha EX5 war damals ziemlich geflopt, weil sehr teuer und die ganzen Synthesearten aufgrund falschen Spardesigns nicht richtig nutzbar, heute eher ein Gehemintip und günstig zu haben. Wenn man um die Hürden weiß, kann man damit recht gut klarkommen. Ist allerdings auch ein Riesending.

Das gleiche gilt für GEM S2/S3. Zu teuer und falscher Hersteller, der sonst nur Tischhupen baute, wollte keiner haben. Daß das Instrument selbst noch ein Erbe von Elka war, was GEM dann fertig entwickelte, interessierte keinen. Wenn man die Klangerzeugung nutzen will, unbedingt die Turboversion nehmen. Hervorragende Tastatur, hat 2x MIDI und eine sehr gute Bedienung. Nachrüstbare RAMDisk (nur Turbo, aber mit handelsüblichen Chips), ansonsten Disketten. Kann Samples diverser Formate laden. Speicher flüchtig, man muß also alles auf die RAMdisk oder Disketten speichern.
Wird oft viel zu günstig angeboten weil völlig unterschätztes Gerät. Sequenzer gut nutzbar, allerdings kein Patternmodus.

SY77/99: DX7-Nachfolger mit Samplebasierter Klangerzeugung mit an Bord, Sequenzer nicht so dolle. Pattern gehen nur auf der Drumspur. Split/Layer muß man auf Soundebene bauen, Multimode kann nur 1 Sound pro Kanal. Samples laden nur mit speziellen Boards und sehr umständlich. Die GEM stammt aus der gleichen Ära und kann das deutlich besser.
 
Michael Burman
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Ja, vielleicht eine gebrauchte, aber nicht ganz so alte Workstation...

Übrigens, die Einschränkungen des Casio XW-P1 würde ich in diesem Zusammenhang eher im Sequencer-Bereich sehen. ;-) Er ist aber auch keine Workstation. ;-)

Der Yamaha EX5/EX7 ist aus dem Jahr 1998 (Jahr der Einführung, wurde bestimmt über mehrere Jahre hergestellt, da der Motif erst 2001 erschien). Die Sampling-Option mit SCSI muss man ja nicht nutzen. Hauptsache die Hardware ist noch voll intakt und hält noch weitere Jahre... Im gleichen Jahr (1998) ist übrigens auch der Kurzweil K2000VP rausgekommen, obwohl der 2000er noch von 1990 stammt.

1996 - 1999: KORG TRINITY
2002 - ____: KORG Triton LE
2006 - 2010: Yamaha MO6/MO8
2011 - ____: Yamaha MOX6

Der KORG X50 hat, glaube ich, keinen Sequencer eingebaut. Ist also keine Workstation, sondern ein Sample-ROM-Synthesizer. Hätte er einen Sequencer eingebaut, wäre er eine Workstation. ;-) Wo wir übrigens bei der

2008 - ____: KORG M50

wären. ;)
 
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Ja, vielleicht eine gebrauchte, aber nicht ganz so alte Workstation...

Dann paßt aber das Budget nicht :) K2000VP ginge noch, vielleicht auch noch ein Korg TR (den Du garnicht genannt hast, gäbe es ja auch noch), aber mehr geht da nicht. Mit viel Glück vielleicht ne alte Motif 6, aber die wird verranzt sein, das macht dann keinen Spaß. MO6 könnte vielleicht auch noch klappen.

Bei EX5/7 gings mir ja nicht um das bei Yamaha traditonell vermurkste SCSI, sondern um die Sache mit dem zweiten DSP, der neben den Effekten auch für die AN-und VL-Synthese zuständig ist und sehr schnell die berüchtigte Überlaufmeldung produziert.

Hm, da gabs doch nochwas von Yamaha, entweder vor oder nach den EX-Modellen: W5 und W7, auch beides Workstations. Waren aber auch nicht der große Renner.

M50? Womöglich noch die 61er? Du bist böse :) Da bekommt er ja Ausschlag an den Fingern bei diesem Billigspielbrett, was nichtmal den Namen Tastatur verdient ...
 
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vielleicht auch noch ein Korg TR (den Du garnicht genannt hast, gäbe es ja auch noch)
Stimmt:

2006 - ____: KORG TR

:D

Hm, da gabs doch nochwas von Yamaha, entweder vor oder nach den EX-Modellen: W5 und W7, auch beides Workstations. Waren aber auch nicht der große Renner.
1994 - 1995: W5/W7
1994 - ____: QY300
1995 - ____: QS300
1995 - ____: W5/W7 V.2
1996 kam dann dein QY700 ;) und
1998 eben EX5/EX7/EX5R. :)

M50? Womöglich noch die 61er? Du bist böse :) Da bekommt er ja Ausschlag an den Fingern bei diesem Billigspielbrett, was nichtmal den Namen Tastatur verdient ...
Naja, die Yamaha MO(X)-Dinger sind da auch nicht viel besser... Modernere Technik / schlechtere Tastatur. Da muss man halt abwägen, was einem wichtiger ist.
 
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Einspruch. MO(x) haben beide eine deutlich bessere Tastatur als die M50-61!
 
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Naja, kann sein. Es liegt schon länger zurück als ich die Tastaturen ausprobiert habe. Für mich waren sie alle nichts, von daher erinnere ich mich nicht mehr so gut an die Unterschiede. Generell denke ich aber, dass "erwachsene" Modelle bessere Tastaturen als abgespeckte Versionen haben. Wenn einem eine gute Tastatur besonders wichtig ist, dann vielleicht lieber ein älteres Modell, dafür dann aber von der erwachsenen Sorte. Muss natürlich gut erhalten sein. Am besten ein Home-Instrument aus erster Hand, sofern so eins noch einigermaßen einfach zu finden sein wird.
 
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Ich hab die Beiden letztes Jahr im Store direkt vergleichen können und war entsetzt, wie man in ein Gerät dieser Preisklasse eine so miese Tastatur einbauen kann. Gut, ich bin halt auch inzwischen sehr anspruchsvoll geworden, was Tastaturen betrifft - zuviele Billigbretter unter den Fingern gehabt.

Bei Yamaha hatten die großen Modelle immer sehr gute Tastaturen, wobei mir im Direktvergleich die des DX7II besser gefällt als die des SY99. Yamaha ist inzwischen auch wieder bei mechanischen Tastenkontakten gelandet, alle Anderen verbauen nach wie vor das Gummizeug.
 
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Also, vielen Dank für die Hilfe hier. Ich werd mir dann die genannten Modelle mal anschauen. Wenn noch Fragen kommen, meld ich mich nochmal.

LG
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Ich würde dir empfehlen eine Übersichtstabelle zu machen. In die Zeilen würden dann die verschiedenen Modelle kommen, und in die Spalten bestimmte Merkmale wie Tastatur, ROM-Speicher bzw. Anzahl an Sounds, Polyphonie usw. Diesen Merkmalen könntest du dann zusätzlich noch die Gewichtung und Bewertungen zuweisen, so dass am Ende jedes Modell eine gewisse Punktzahl bekommt und du so eine Rangliste mit Modellen erhalten würdest. Zum Schluss entscheidest du aber nach Gefühl. ;-) So hätte ich es jedenfalls gemacht... ;-)
 
Georg Iper
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SY77/99: DX7-Nachfolger mit Samplebasierter Klangerzeugung mit an Bord, Sequenzer nicht so dolle. Pattern gehen nur auf der Drumspur. Split/Layer muß man auf Soundebene bauen, Multimode kann nur 1 Sound pro Kanal. Samples laden nur mit speziellen Boards und sehr umständlich. Die GEM stammt aus der gleichen Ära und kann das deutlich besser.

Und nicht zu vergessen ist, dass der SY77 so gut wie keine Effekte hat und einen "System-Effekt" für alle Sounds im Multimodus hat.
Übel fand ich das immer, ehrlich gesagt. Das klingt alles so trocken.
 
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Und nicht zu vergessen ist, dass der SY77 so gut wie keine Effekte hat und einen "System-Effekt" für alle Sounds im Multimodus hat. Übel fand ich das immer, ehrlich gesagt. Das klingt alles so trocken.

SY77 hatte ich nie, nur den TG77, ist aber zu lange her. Die Effekte des SY99 waren schon ok, man bedenke halt auch dessen Erscheinungsjahr, da war noch nix mit Inserts und sowas. Wenn man natürlich heutige Maßstäbe anlegt, wo die Presets der vor allem japanischen Synthis mit Effekten zugekleistert werden, klingt das natürlich auch trocken. Ich hab mir mal den Spaß gemacht und meine DX7-Sounds in den 99er geladen und dort mit einem Standardeffekt aus Chorus und ein wenig Hall per Copyfunktion ausgestattet (vor allem die E-Pianos) - kam richtig gut. Am DX7 hatte ich immer einen Boss CE3 und das Lexicon Alex dafür hängen, was natürlich bissl anders klang.
Was die Effekte betrifft, bietet die GEM allerdings da auch mehr, wenn auch nur einen Hall in Mono. Der Rest dagegen kommt ziemlich gut. Eigentlich schade, daß ich deren Klangerzeugung garnicht nutze ...
 
Michael Burman
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Was KORG angeht, wurden die Inserts, glaube ich, erstmalig mit der Trinity im Jahre 1996 eingeführt. Davor gab es "nur" zwei Effektblöcke, die man zwar auch als Inserts einsetzen konnte, dann fehlten diese Effektblöcke aber für die Global-Effekte wie z.B. Hall. Wobei z.B. den Compressor als Effekt gab es da auch noch nicht, sondern nur Distortion. Heute gibts EQ's für jeden Part sowie eine viel größere Anzahl an Inserts und Global-Effekten. So kann man das Arrangement dann auch gleich in der Workstation abmischen. Früher hat man in einem Homestudio entweder darauf komplett verzichten müssen, oder in einem gut ausgestatteten Studio über ein Mischpult und Hardware-Effekte gemacht. Wobei bei begrenzter Anzahl an Synthesizern man die Spuren erst auf Mehrspur aufnehmen musste, weil ja multitimbrale Synthesizer nicht über genügend Einzelausgänge verfügten, um gleich beim MIDI-Sequencing mischen zu können.
 
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Was hatte ich denn von Korg? PE-1000, EPS-1, Polysix, MonoPoly und leihweise mal DDD-1, und achja, 03R/W. Alles lange her.

Die damals ausgefuchsteste Effektsektion bekam man bei Ensoniq mit VFX und den kleinen SQ-1/2/R, ich hatte damals den SQ-R, der zwar weniger bot als der große VFX, aber trotzdem erstaunlich viel Effekte zeitgleich hinbekam - ein hoch auf die Ensoniq-DSPs, auch klanglich! Wenn ich keinen Kurzweil hätte, wäre ich direkt wieder auf die Jagd nach einem dieser Ensoniq-Rackmodule gegangen :)

Die GEM hat 2 DSPs drin. Einer ist nur für die Hallprogramme zuständig, der Andere für die Modulationseffekte, also quasi so wie damals Lexicon LXP-1 undd LXP-5 als getrennte Geräte. Diese beiden DSPs kann man auch immer gleichzeitig benutzen, egal ob in Sound oder Performance. Außerdem hat es da noch 4 Einzelausgänge, die man entweder als 4x Mono, 2 Stereopaare oder gemischt einsetzen kann.

Da muß selbst mein PC361 passen, der nur ein Stereo-Aux-Paar besitzt, welches sich aber auch als 2 Monoausgänge nutzen läßt. Dafür bietet der Effektpower ohne Ende, natürlich auch mit Inserts. Durch den permanenten Multimode und die sehr gute Programmierung erlebt man da nicht solche Bauchlandungen, wenn ein fetter Sound im Multimode aufeinmal nur noch fiept, weil die Effekte nimmer so gehen - das wird einfach übernommen, wenns nicht gewollt anders programmiert ist oder man zuviel Slots verbraucht.
 
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SY77 hatte ich nie, nur den TG77, ist aber zu lange her. Die Effekte des SY99 waren schon ok, man bedenke halt auch dessen Erscheinungsjahr, da war noch nix mit Inserts und sowas.

Der SY99 hat eine neuere Effektengine, die erheblich besser klingt, als die des SY77/TG77. Der SY85 hat die gleiche Effektengine wie der SY99 ist aber "nur" ein Rompler und hat keine FM-Sektion.
 
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Wenn ich keinen Kurzweil hätte, wäre ich direkt wieder auf die Jagd nach einem dieser Ensoniq-Rackmodule gegangen :)
Erstaunlicher "Vergleich", das. Gut, Kurzweil hat V.A.S.T. und samplermäßig auch einiges drauf, aber der Digitech der K2000 sitzt immer an derselben Stelle, nämlich in der Mastersumme. Auch deshalb ja der "Workaround" mit den Einzelausgängen, die auch Insertpoints sind, nach dem Motto: "Ihr wollt Inserteffekte? Hier habt ihr Anschlüsse, baut euch welche!"


Martman
 
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Öh - wer redet denn vom K2000? Ich habe einen PC3, und der ist den Ensoniqs mehr als ebenbürtig, was die Effekte angeht, und da gibts keinen Digitech-Chip mehr.
 

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