Welcher Bass für Homerecording - Budget 400€

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Andreaz

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Hallo zusammen,

ich investiere aktuell mehr Zeit in das Homerecording und bastel an (Backing)-Tracks für mich und meine Band.
Bisher habe ich den Bass entweder über die mitgelieferten "Plugins" von Logic Pro X bzw. Garageband und MIDI-Track oder über eine Gitarre + Pitch Shift gelöst, was zu einem passablen Ergebnis führt, aber einfach nicht ideal ist.
Die Plugins mit Midi sind mir zu "perfekt" und und eine Gitarre mit Pitch Shift gibt halt auch nicht die Dynamik eines Basses wieder...
Deswegen soll jetzt ein erschwinglicher Bass her mit dem ich die Spuren ordentlich aufnehmen kann.

Musikalisch geht es in Richtung Punk, Heavy Rock und Metal aller Arten, hauptsächlich mit 6-saitigen Gitarren auf D Standard gespielt, aber auch mal eine 7-Saiter im "normalen" B Standard.

Nun habe ich mich schon informiert und ein paar Bässe rausgesucht die mich ansprechen würden (folgen weiter unten), allerdings bin ich mir unsicher was das "beste" Werkzeug ist:
4 Saiter oder 5 Saiter?
Welche Tonabnehmer Kombination? J, P, PJ, Humbucker?

Budget sind wie im Titel schon erwähnt 400€ bis maximal 500€, Gebrauchtkauf ist absolut kein Problem.

Bässe die ich in die Vorauswahl genommen habe, wobei ich hier nur die 5-Saiter Variante eines jeden Basses liste:









Danke schon mal im Voraus!

Greetz Andreaz
 
Hauself Zwo

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Grundsätzlich kannst Du jeden dieser Bässe nehmen.
Fünfsaiter halte ich für eine gute Option: Der Aufpreis zum Viersaiter ist überschaubar, und gerade wenn man Gitarren in D-Standard hat oder 7-Saiter, tut die tiefe H-Saite schon gut.
SRMD205 und HBZ-2005 haben SingleCoils, da fehlt bauartbedingt etwas der Wumms (vor allem beim Steg-PU). Das wäre also nicht meine erste Wahl in Deiner Musikrichtung, weniger "bottom" kann aber auch gewünscht sein (Geschmackssache).
Da ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen kein Freund von Harley Benton bin, würde ich zum Ibanez SR305 raten.
Bei den HBs käme der MM85A für mich in Betracht.
Alternativ finde ich
- Yamaha TRBX 305
- Spector Performer 5
interessant, ist aber die Frage, ob Du so viel ausgeben willst....
Bässte Grüße
Hauself Zwo
 
soundmunich

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Für meinen ähnlichen Zweck (also Einspielen von Bass-Spuren; zudem bin ich Keyboarder mit Zweitinstrument Gitarre) hab ich gut gebraucht gekauft:

Ibanez BTB555NTF für 400 Euro (mit Bartolini PUs, aktiv und passiv klangregelbar, und inkl. Case)

Foto 26 50.jpg


(Bild damals vom Verkäufer)

Daneben hab ich inzwischen noch einen brauchbaren fretless und einen Epi EB3 jeweils sehr günstig gebraucht dazu genommen. Damit (und notfalls dem EPI neckthrough Thunderbird von einem meiner Jungs) hab ich (fast) alle Sounds (na ja, die Suche nach einem günstigen Jazz-Bass läuft noch ...)
 
Andreaz

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Generell mag ich es gerne, wenn der Bass den Mix nicht nur "fett" macht, sondern man den Bass auch hört (Ride the Lightning von Metallica z.B.).
Das ist denke ich aber eher eine Frage des Mixing/Mastering als wie des verwendeten Bass-Tonabnehmers, oder liege ich da komplett falsch?
Den TRBX hab ich ganz vergessen, der steht natürlich auch auf der Liste:embarrassed:
Gerade das Factory Blue und das Mist Green gefallen mir da sehr gut, den konnte ich auch schon vor einiger Zeit (3-4 Jahre) mal im Laden anspielen

Die einzigen anderen Bässe mit denen ich bisher persönlich Erfahrung gemacht habe:
Ibanez SR300, vom unserem ehemaligen Basser, den ich ein paar Mal im Proberaum Jux gespielt habe
Harley Benton B-550, vor gut 2 Jahren bestellt, ging aber zurück weil die Bünde schlecht waren
Epiphone Thunderbird hat mein Gitarren-Kollege in der Band - absolut kein Fan, weil kopflastig ohne Ende
 
Tracii

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Generell mag ich es gerne, wenn der Bass den Mix nicht nur "fett" macht, sondern man den Bass auch hört (Ride the Lightning von Metallica z.B.).
Das ist denke ich aber eher eine Frage des Mixing/Mastering als wie des verwendeten Bass-Tonabnehmers, oder liege ich da komplett falsch?
Damit der Bass fett ist, braucht er Bässe. Damit man ihn hört, braucht er Mitten und Höhen. Am besten daher - vor allem, wenn man eigentlich keinen speziellen Wunschsound hat, den man erreichen will - ein möglichst "komplettes" Signal aufnehmen, das ist nachher im Mix am leichtesten bearbeitbar. Und so eins kann man prinzipiell mit jedem PU erreichen, korrekt. :)
 
Domeni0

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Also ich hab bis vor kurzem noch einen Epi Thunderbird für Metallica Songs verwendet. Der hat ordentlich Sustain und hat ne gut funktionierende Klangregelung. Habe selber noch nen BTB404, bei dem ist die Klangregelung etwas flexibler, hat aber für mich nen zu breiten Hals.
 
Hauself Zwo

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... den hätte ich auch genommen ;), ein schönes Teil. Meinen BTB 675 gebe ich auch nicht her, der liegt aber auch gebraucht noch über dem Budget von @Andreaz
eine Frage des Mixing/Mastering als wie des verwendeten Bass-Tonabnehmers, oder liege ich da komplett falsch?
Ich würde sagen: Beides spielt zusammen. Der Tonabnehmer ist nicht das allein Entscheidende, aber wenn bestimmte Frequenzen sehr unterbelichtet oder überbetont sind, muss man im Mix oft gewaltig schrauben, um das zu ändern. Allerdings ist in Deiner Auswahl und den bisher vorgeschlagenen Bässen kein "Extremfall" (der Epiphone EB0 wäre so ein Beispiel) dabei. Also hast Du im Prinzip freie Auswahl.
 
Andreaz

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Danke auf jeden Fall schon mal für die Tipps und Unterstützung :)

Ich habe gestern beim stöbern gesehen, dass beim Thomann noch ein TRBX305 als B-Stock verfügbar war, den hab ich mir jetzt mal zum Ausprobieren bestellt.
Soll angeblich Samstag kommen, was ja ideal wäre, dann kann ich mich an den Feiertagen gleich ausgiebig damit beschäftigen :D
 
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Andreaz

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Der Yamaha kam leider erst gerade eben an und ich konnte ihn nur gerade in den letzten Zügen der Mittagspause ausprobieren.
Mal davon abgesehen, dass ich nur mit Pick spielen kann(Fingerpicking will ich mir aber aneignen ^^) und auch nur schnell einen dürftigen Sound im Helix gebastelt hab, überzeugt mich das Teil schon.
Bespielbarkeit out of the box sehr angenehm, Bünde sind sauber abgerichtet(keine Deadspots und keine scharfen Kanten), klingt amtlich und schwingt ordentlich.
Da hab ich bei Gitarren für mehr Geld schon schlechteres gesehen :)
 
Andreaz

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Der Beginn einer Freundschaft mit dem Bass...?
Das möchte ich nicht ausschließen, aber Gitarre wird immer #1 bleiben ;)
Ich betrachte den Bass eher als "Mittel zum (Homerecording-)Zweck" und um ein bisschen "frischen Wind" rein zu bringen.
 
Hauself Zwo

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nicht ausschließen, aber Gitarre wird immer #1 bleiben
Erfahrungsgemäß kann man nicht nur eine(n) lieben ;)...
Bei mir wird Bass immer Nr. 1 bleiben, trotzdem habe ich genau so viele Gitarren wie Bässe :)oops:!!!) ...
Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Spaß mit dem Bass!
 
Flex Bass

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Ich würde bei einem reinen Studiobass darauf achten, dass das Instrument Humbucker hat und gut abgeschirmt ist. Single-Coils lassen sich doch leicht von Neon-Röhren, Handies oder anderen elektrischen Geräten "aus der Ruhe bringen".
 
Rubbl

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Neon-Röhren, Handies oder anderen elektrischen Geräten "aus der Ruhe bringen".
wenn du das im Studio nicht im Griff hast, solltest du es lieber gleich lassen.
Ist jetzt zwar klein bisschen off-topic, aber ich würde für den gewünschten Sound lieber alle Lampen rausdrehen, zum Baumarkt fahren und alles mit LEDs ersetzten (bei mir schon lange passiert), als dem Musiker sagen, er soll lieber mit Humbuckern spielen. Was machst du, wenn einer mit ner Vintage Tele auftaucht? Ihm ne ESP mit EMGs in die Hand drücken, weil es da weniger brummt?
Versteht mich nicht falsch, man muss das wissen, das ist schon ok. Aber echt KEIN Argument für ein "Studio - Instrument".
 
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Flex Bass

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wenn du das im Studio nicht im Griff hast, solltest du es lieber gleich lassen.
Ist jetzt zwar klein bisschen off-topic, aber ich würde für den gewünschten Sound lieber alle Lampen rausdrehen, zum Baumarkt fahren und alles mit LEDs ersetzten (bei mir schon lange passiert), als dem Musiker sagen, er soll lieber mit Humbuckern spielen. Was machst du, wenn einer mit ner Vintage Tele auftaucht? Ihm ne ESP mit EMGs in die Hand drücken, weil es da weniger brummt?
Versteht mich nicht falsch, man muss das wissen, das ist schon ok. Aber echt KEIN Argument für ein "Studio - Instrument".

Es ging hier ja um die Anschaffung eines erschwinglichen Bass für's Homerecording ... und da machen Humbucker das Leben einfach leichter – mehr wollte ich nicht sagen ;)
 
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chrisderock

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Naja..... Die Frage ist weniger welchen Bass man will sondern welchen Sound man will. Will ich einen eher mittigen Sound geh ich Richtung Warwick (soundmässig gesehen). Will ich nen Höhen betonten Sound tendire ich Richtung Stingray. Will ich was "holziges" dann Ist sowas wie n Jazzbass angesagt. Daher wirklich die Frage: Wie soll es am Ende klingen?
 
Hauself Zwo

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Die Frage ist weniger welchen Bass man will sondern welchen Sound man will
Laut Fragestellung des TE ist das nicht die Priorität. Gesucht wird
ein erschwinglicher Bass ... mit dem ich die Spuren ordentlich aufnehmen kann. ... in Richtung Punk, Heavy Rock und Metal aller Arten
"Erschwinglich und ordentliche Aufnahme" bleibt da bei mir hängen. Da hat man mit Humbuckern tatsächlich weniger Einstreuungsprobleme.
Gerade in den vom TE genannten Musikgenres geht es imho vor allem um Durchsetzungsfähigkeit und Definition, damit der Bass nicht alles zudröhnt und die flotten Passagen (vorausgesetzt, man kann sie sauber spielen ;)) einigermaßen knackig rüberkommen.
Was machst du, wenn einer mit ner Vintage Tele auftaucht? ... echt KEIN Argument für ein "Studio - Instrument".
Wir reden hier von Homerecording (siehe Ausgangsfrage).
Und um Deine Frage zu beantworten: Wenn die Vintage Tele brummt und man das nicht in den Griff bekommt, fliegt sie raus (ich habe kein Studio und lebe auch nicht von Studioarbeit, ich darf so extrem sein ;)).
 

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