Welcher Mikrocharakter eher für mich geeignet?

von Elinnar, 04.03.12.

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  1. Elinnar

    Elinnar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.12   #1
    Hallo,
    ich besitze bisher 2 Dynamische Gesangsmikros. Eins von EV(N/D 367s (Superniere)) und eins von SL(Superniere), das ich klanglich besser als das EV finde.
    Ich benutze das Mikro für Sprache und Gesang, wobei es auf die Sprachverständlichkeit ankommt.
    (Noch zur Erklärung, es wird beim Square Dance benutzt, also nicht Live mit Band usw. sondern Musik von Konserve)

    Ich halte das Mikrofon immer in der Hand, also kein Stativ.
    Außerdem bin ich doch recht faul und lege mir das Mikro öfters mal ans Kinn an und stütze es da ab (ich weiß, soll man eigentlich nicht, aber wenn man mal 2 bis 3h das Mikro immer am ausgestreckten Arm halten soll und das 3 mal die Woche ist es ziemlich nervend.)

    Welche Richtcharakteristik wäre denn für mich jetzt eigentlich besser? Niere, Superniere oder Hyperniere?

    Ich überlege mir nämlich ein neues Mikro zu kaufen und schwanke zwischen dem Sennheiser e935(Niere) und dem e945(Superniere), auch wenn beide keinen Schalter haben und ich den eigentlich schon brauche.
    Ich habe allerdings gesehen, dass es Mikrokabel mit Schalter gibt, wie dieses.
     
  2. Nail.16

    Nail.16 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.12   #2
    Du musst Dir nur mal die Richtercharakteristik-Diagramme anschaun. ;)

    Superniere nimt weniger von der Seite auf, dafür ein bisschen mehr von 180° hinten, als die Niere. Wenn Du also Boxen so hast, dass sie irgendwie auf das Mikro gerichtet sind, dann ist Superniere meisten besser. In Deinem Fall ist es aber auch nicht schlimm, wenn da bisschen was überspricht... Das Problem hat man nur auf lauten Bühnen, wo es störend ist, wenn über das Gesangsmikro auch allerhand Bühnen-"Müll" ins Pult kommt.

    Nachteil von Superniere ist, dass es schneller aufhält, wenn man es nicht mit der Achse direkt zum Mund zeigen lässt. Eine Niere verzeiht Besprechung von der Seite eher. Eben dadurch, weil es auch von der Seite mehr einfängt. Nur für Sprache würde ich Dir zur Niere raten. Du sagst ja selber, dass Du manchmal faul bist und das Mikro nicht richtig hälst.


    Was den Schalter betrifft: Bei Mikros ab 150€ aufwerts kommt man langsam in die Semiprofi-Liga. Da gibt es keinen Schalter, weil der Mensch am Pult das übernimt. Das Kondensator e865 gibt es auch mit Schalter. Ist aber Superniere. Sprachverständlichkeit wäre aber sicher gut genug für Deine Anwendung. Preislich auch in der Gegend eines e935/45
     
  3. Elinnar

    Elinnar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.12   #3
    Wir sind immer die Leute am Pult. D.h. wir machen alles selbst.
    Stehen tun wir eigentlich immer hinter den Boxen. Maximal auf gleicher Höhe mit ihnen.
    Kondesnator muss ich leider ausschließen, da man sich auch oft an Anlagen anstöpselt, die überhaupt keine Phantomspannung haben, wie diese (Das sind die eigentlichen Anlagen für Square Dance. Diese finde ich aber klanglich, wie auch insgesamt eher schlechter. Viele "Caller" haben diese Anlagen aber trotzdem.)
     
  4. Nail.16

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    Erstellt: 04.03.12   #4
    Mit Schalter und dynamisch... das AKG D7 wäre eine Option. Aber meine Frage nach der PA wäre schon noch interessant. Denn bei einer brauchbaren PA und ein bisschen EQing, reicht eigentlich auch ein 100€-Mikro, um Sprache für verständlich zu verstärken... Sicher gibt es noch Unterschiede zu teuren Mikros, aber man wird dennoch jedes Wort verstehen können... Gesang ist natürlich was anderes. Da lohnt es sich dann schon mehr, aber die PA spielt eben auch eine wichtige Rolle.
     
  5. Elinnar

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    Erstellt: 04.03.12   #5
    Also im Moment besitze ich noch:
    Mischpult: Behringer Xenyx 802
    Aktiver Lautsprecher: Alto PS2a

    Kaufe mir aber kommende Woche 2 RCF Art 310a und in nem Monat, wenn ich dann wieder Geld habe ein Soundcraft EPM6.

    Verständlich ist es. Das ist nicht das Problem.
    Die Frage ist nur "geht es noch besser"? Das EV ist nun doch schon an die 5 Jahre alt und inzwischen mein Ersatzmikro. Das andere (SL) finde ich hört sich besser an als das EV und auch die Dynamik ist weit besser. Die Sprachverständlichkeit ist vergleichbar.
    Also ich muss bei meiner jetzigen PA mit dem SL die Tiefen auf ungefähr zwischen 10 und 11 Uhr stellen, die Mitten auf ungefähr 2 Uhr und die Höhen auch ungefähr 2 Uhr.

    Zufrieden bin ich soweit noch mit dem Mikro. Wenn ich dann allerdings das bessere Equipment habe ist die Frage ob mir das SL noch ausreicht?!
     
  6. Astronautenkost

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    Erstellt: 04.03.12   #6
  7. mix4munich

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    Erstellt: 04.03.12   #7
    Ich besitze das Sennheiser e945 und kenne auch das e935 gut. Für reine Sprachübertragung würde ich das e945 empfehlen, da das e935 etwas bassiger klingt, mehr Umgebungsgeräusche aufnimmt und geringfügig früher zum Koppeln neigt. Die Klangqualität und Sprachverständlichkeit ist bei beiden sehr gut.

    Viele Grüße
    Jo
     
  8. Elinnar

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    Erstellt: 05.03.12   #8
    Was genau meinst du mit "Koppeln"?


    Das Telefunken ist mir zu teuer. 200€ sind die absolute Schmerzgrenze. Das E945 ist ja schon fast doppelt so teuer wie meine bisherigen Mikros, die ich vom Klang her nicht schlecht finde.
     
  9. mix4munich

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    Erstellt: 05.03.12   #9
    "Koppeln" ist kurz für rückkoppeln, also ein Feedback auslösen. Und das e945 ist noch etwas eher gegen Feedback gefeit als das e935.

    Viele Grüße
    Jo
     
  10. Elinnar

    Elinnar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.12   #10
    Ah, Rückkopplung... Ja gut, das hab ich auch gelesen, dass das e945 sehr rückkopplungssicher sein soll.
     
  11. Witchcraft

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    Erstellt: 05.03.12   #11
    Eines meiner Lieblingsmikros, auch bei Sprachanwendungen :great:
    Recht feedbacksicher und es verzeiht auch Fehler in der Handhabung.
     
  12. Harry

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    Erstellt: 13.03.12   #12
    Ich hau mal in dieselbe Kerbe: seit ca. einem Jahr benutze ich auch ziemlich häufig das AKG D7.
    Echt ein super Mikrofon, tolle Auflösung und kaum Probleme mit Rückkoppelung.
     
  13. Elinnar

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    Erstellt: 23.03.12   #13
    Hallo,
    ich hab ein wenig im Netz umgeschaut und bin jetzt total verwirrt welches Mikro zu bevorzugen wäre.

    Da gäbe es von Sennheiser das e835,e840 und e845. Alle 3 mit Schalter, was ich sehr gut finde.
    Dann das e935 und das e945, beide ohne Schalter. Da müsste ich an das Mikrokabel einen Stecker mit Schalter nehmen.

    Dann von Beyerdynamic das TG V50s, TG V70s und TG V71s. Alle 3 mit Schalter.
    Und dann noch das Shure 58Beta. Auch kein Schalter, also Lösung mit Schalter am Kabel.

    Das e935 und das e945 habe ich beide letzte Woche mal getestet. Haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich zwischen den beiden keinen wirklichen Unterschied feststellten konnte.

    Wie sind die Mikros alle so einzustufen auch im Vergleich zu e935/e945?
     
  14. Nail.16

    Nail.16 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.12   #14
    Die 8XX-Serie von Sennheiser finde ich nicht so toll. Neigt irgendwie zur Undeutlichkeit. Außer das e865, das ist eigentlich ein recht gutes Mikro, wobei ich es für Sprache bevorzuge. e935/e945 sind auf jeden Fall besser als e835/840/845. Unterschied zwischen 935 und 945 ist Hauptsächlich die Richtercharakteristik (Niere vs. Superniere), ansonsten gibt es wenig Unterschied. Das e945 ist höchstens minimal kräftiger, während das e935 vllt. minimal weicher klingt.

    Zu den Beyerdynamik kann ich leider nichts sagen, aber man findet sicher was im Forum :)
     
  15. Basselch

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    Erstellt: 24.03.12   #15
    Hallo,

    ... kann man wohl sagen ;) - hier!

    Viele Grüße
    Klaus
     
  16. Elinnar

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    Erstellt: 02.04.12   #16
    Und wie genau sind die Mikros jetzt einzuordnen? Da müsste es doch theoretisch eine Reihenfolge geben.
    Wie sind die Audix Om Mikros da außerdem so einzuordnen?
     
  17. Astronautenkost

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    Erstellt: 03.04.12   #17
    Kommt auf das Audix an. OM6/OM7 gehören zur dynamischen Spitzenklasse. Das OM5 ist auch noch sehr gut.
     
  18. Elinnar

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    Erstellt: 03.04.12   #18
    Mir wurde in nem anderen Forum das OM3 empfohlen. Ist das in der gleichen Liga wie die andern?
     
  19. Astronautenkost

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    Erstellt: 03.04.12   #19
    Das OM3 ist mit dem Beta 58 qualitätsmäßig vergleichbar.
     
  20. Elinnar

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    Erstellt: 03.04.12   #20
    Hm ok. Danke. Das Om3 kostet ja doch nochmal 30Euro weniger als das Beta 58.
    Da bin ich dann von ausgegangen dass das Beta doch noch etwas besser wäre.
     
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