Welches Kondenser Stereo Set?

von tobi-honky, 09.12.06.

  1. tobi-honky

    tobi-honky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #1
    Servus zusammen, bin auf der Suche nach einem erschwinglichen Stereo Kleinmembran-Kondensator-Mic-Set. Es soll in den bereichen
    Live-Proberaummitschnitte und Akustik-Gitarren Aufnahme eingesetzt werden. 200 Euro soll mal die Obergrenze sein (fürs Set). Es gibt ja ne Reihe günstiger Einsteigermikros (Beyerdynamik Opus53, Fame, Rhode...)

    Was meint ihr denn so? Gibts Erfahrungswerte? Bitte auch angeben in welchem Bereich das jeweils angepriesene Mic eingestzt wurde.

    Vielen Dank schon mal, Gruß Tobi
     
  2. captain future

    captain future Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.12.06   #2
    das wohl beste angebot innerhalb deiner preisgrenze von 200€ ist sicherlich das beyerdynamic 530 - von einem markenhersteller mit dementsprechender qualität und auch support falls mal nötig (einer der produktmanager ist auch hier im forum des öfteren unterwegs)
    https://www.thomann.de/de/beyerdynamic_mce530_stereoset.htm

    es gibt auch noch ein gewisses mxl603, das ich noch nie in den händen hatte, aber im forum hoch gelobt wird. kostet einzeln 99€, aber als stereoset (matched und mit zubehör) etwas mehr:
    https://www.thomann.de/de/mxl_603spr_stereo_set.htm

    wobei ich dazusagen muss dass du auch mit einem billigen behringer-set um 60 euro gute ergebnisse erzielen kannst. braucht halt etwas mehr arbeit am eq und eine niedrigere erwartungshaltung.
    viel falsch machen kannst du mit einem kauf von einem stereoset eines der großen firmen in deinem preisrahmen eigentlich eh nicht. die sind alle gut - der sound hängt dann nur mehr von dir ab... :D

    hier noch ein link zu einem tollen test eines users:
    https://www.musiker-board.de/vb/studio/146489-mikrofonvergleich-kondensatormikrofone-gitarre.html
     
  3. tobi-honky

    tobi-honky Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #3
    Danke schon mal! Bei dem Test mit der Aku-Gitarre funktionieren die Hör-links leider bei mir nicht! hätte mich schwer intressiert.

    MAcht es denn so ein unterschied, ob ich ein gematchedes paar nehme oder 2 einzelne z.b. Beyer opus 53 vs. 530 set?

    Oder ist sowas schon mal gestestet worden? Fame Set:
    http://www.musicstorekoeln.de/is-bi...yID=x6fVqHzlhDEAAAEOQXAxe6fF&JumpTo=OfferList

    find ich nämlich interessant wegen der Wechselköpfe.
     
  4. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 09.12.06   #4
    Zwei weitere Budget-Tipps mit Wechselkapseln aus der Homerecording-Ecke wären das SP C4 oder die Oktava MK 012.

    Wenn Wechselköpfe nicht benötigt werden, empfehle ich gerne die MXL 603. Die machen sich sehr gut an Saiteninstrumenten. Wir haben 3 Paar davon.
     
  5. morry

    morry Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 10.12.06   #5
    Ich hab ein Paar Opus 53 und bin seeeehr zufrieden damit.
    Bereich: Drum Overheads, Chor

    Viele Grüße
    Moritz
     
  6. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 10.12.06   #6
    ob Opus 53 oder MCE530 ist egal
    die sind bis auf die Optik identisch

    MXL 603 lösen noch feiner auf, haben jedoch eine breitere Niere als die beiden beyerdynamic. MXL 603 im Stereo-Set zu kaufen lohnt den Mehrpreis nicht. Du bezahlst sehr viel Geld für das Köfferchen und die beiden Spinnen. Wenn du das nicht brauchst, dann kauf sie einzeln und spare somit 100 Euro.
     
  7. highQ

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    Erstellt: 10.12.06   #7
    stereoset heißt einfach so viel, das diese mikros direkt hintereinander vom band liefen. so versprechn sich viele eine minimale produktionstoleranz. bei nahmenhaften herstellern, ist das imho aber unwichtig, da sie alle ihre qualität haben!

    die beyer opus 53 kann ich ebenfalls empfehlen. zu den anderen fehlt mir der direkte bezug. nach hörproben haben mir aber auch die MXL gefallen.

    kurz am rande: gestern habe ich von einer firma in meiner umgebung die billigsten t.bone mikros auf der bühne gesehen für orchesterabnahme...die leute waren trotzdem begeistert
     
  8. tobi-honky

    tobi-honky Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.06   #8
    Das klingt ja schon schwer nach Opus 53!
    Wenns noch weitere Meinungen gibt, bitte gerne.
    Ich werd denk ich trotzdem mal in einen Laden fahren und am besten mal selbst hören.
     
  9. captain future

    captain future Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.12.06   #9
    ganz so einfach ist das nicht, und würde auch nicht den mehrpreis rechtfertigen.
    "matched pair" bedeutet dass die zwei mikros durch ausmessen optimal zusammenpassen - das müssen dann nicht zwangsläufig zwei mikros sein die direkt hintereinander produziert wurden. ähnlich verläuft es bei high-end kopfhörern mit der selektion der membrane.

    dass aber auch mit zwei "nicht gematchen" paaren oder mit günstigen kondensern gute ergebnisse erzielt werden können steht außer frage. immerhin sind die mikros nur ein kleiner (wenn auch nicht unwesentlicher) teil der soundkette. ich war auch überrascht was man aus dem billigen behringer c2-set rausholen kann wenn man weiß was man tut.
     
  10. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 19.12.06   #10
    Hallo,

    noch eine Anmerkung zu den Oktavas: Die MK012 gibt's auch ohne Wechselkapselset (z. B. nur mit Nierenkapsel), da sind sie etwas günstiger. Das Paar mit Nierenkapsel liegt aber trotzdem schon bei 287 Eur (beim deutschen Vertrieb). Ich kann die Oktavas in dieser Preisklasse nur empfehlen - sind für fast alle Zwecke brauchbar. Ich benutze sie häufig bei Live-Mitschnitten von Chören als Overheads bzw. Stützmikro für die Solisten. Im Vergleich mit der Neumann-KM-Serie klingen diese nur minimal besser als die Oktavas, halt einfach die Spur "edler" und "silbriger". Dafür sind die Neumänner aber auch um Klassen teurer.

    Viele Grüße
    Klaus
     
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