Wer hat Erfahrung mit dem Mundstück "Lead 342"

von jazzman, 16.02.04.

  1. jazzman

    jazzman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.04   #1
    Hallo an alle Trompeter :D

    Spiele nun schon seid einem halben Jahr mit dem asymetrischen Mundstück "Lead 342", welches angeblich mit Hilfe der NASA entwickelt wurde und würde nun gerne etwas Erfahrung damit austauschen.
    Bei mir hat sich jedenfalls, bis auf 1-2 Töne mehr an Höhe nichts getan und der Ansatz hält nun auch nicht mehr so lange wie früher.
    Halte mich auch an alle Anweisungen des Erbauers.

    Vielleicht sind ein paar brauchbare Tipps von Euch dabei um das Mundstück besser nützen zu können.

    Bin für jeden Eintrag dankbar.

    lg. E.M. ;)
     
  2. Mueggi

    Mueggi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.04   #2
    Also, als ich zum ersten Mal von dem Mundstück gehört/gelesen hab, war ich eher skeptisch was das mit der Tonhöhe und Ausdauer angeht. Ich würd sagen, des is alles Trainingssache.
    was mich noch interessieren würde, benutzt du momentan nur das Mundstück oder auch noch ein "normales".
    Hättest lieber in ein Monette investiert ;)

    Gruß
    Christian
     
  3. Kay

    Kay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.04   #3
    Hi jazzman,

    zu diesem Mundstück kann ich dir leider nichts sagen, da ich es nicht kenne, aber vielleicht etwas grundsätzliches dazu.

    Es gibt immer wieder Mundstücke, bei denen man denken soll: "Wenn ich mir das kaufe, kann ich viel besser Spielen" => blödsinn z.B. gibt es da MS die werden einfach nach irgend welchen tollen Trompetern genannt und dann soll jeder denken man würde so Spielen können wie er. => blödsinn
    ich weiß, das hast du nicht behauptet, aber das ist mein Eindruck welchen die MS-Hersteller vermitteln wollen.

    Wenn es das MS gäbe, womit ich von heut auf morgen einen Tonumfang von plus 2 Oktaven hätte, dann bräuchte keiner mehr üben(Ansatz). Das ist eben das leidige Ding eines Blechbläsers, das er nicht nur Technik üben muss sondern (erst mal) einen Ton zu spielen der schön klingt und dan auch noch einen gewissen Tonumfang auf seinem Instrument. Ein Klavierspieler hat dieses Problem nicht, der haut in die Taste (will keinen schlechter machen :D ) und hat sofort jeden Ton zu verfügung.
    Es muss jeder selber ausprobieren wo er sich am wohlsten fühlt. (breiter oder schmaler, enger oder weiter Rand). Sollte man sich dann für ein MS entschieden haben ist es nur wichtig das man bei diesen bleibt und nicht ständig wechselt.
    Das liegt daran das der Kessel von diesem MS etwas falcher ist und somit geht es etwas höher. Man kann extrem falche Kessel nehmen, dann erreicht mann noch ein paar Tön mehr, dies geht aber immer auf lasten des Sounds. Dein Ton wird extrem Dünn, besonders in den unteren lagen. Man muss eben ein gesundes mittelmaß finde und dann üben, üben, üben, und üben.
    Den Ton erzeugst du mit den Lippen und nicht mit dem MS!!!

    Gruß Kay
     
  4. c_mey

    c_mey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.04   #4
    Hallo Jazzman,
    ich habe zwar keine direkten Erfahrungen mit dem Lead 342, dafür aber mit dem Opera 544, einer anderen Abwandlung der asymmetrischen Mundstücke von John Lynch. Ich spiele es jetzt seit gut drei Monaten und bin überwiegend positiv überrascht von den Eigenschaften des Mundstücks.
    Gut finde ich das sehr angenehme Spielgefühl durch die breitere Auflagefläche der Unterlippe gegenüber herkömmlichen Mundstücken. Als Folge davon gelingt es mir länger (weil weniger Anpressdruck) und ausdauernder zu spielen als vorher.
    Was das Spiel in höheren Lagen betrifft (wofür diese Mundstücke ja immer angepriesen werden) kann ich deine Erfahrungen durchaus bestätigen. Betrachtet man ausschließlich den Range, dann kann ich mit dem Opera vielleicht einen Ton höher spielen als vorher. Ich finde aber, daß die Tonqualität im Bereich G2 bis C3 sich deutlich verbessert hat im Vergleich zu vorher. Insbesondere hat der Ton mehr Volumen als bei meinem alten Mundstück in vergleichbarer Lage.
    Eine Eigenschaft missfällt mir aber, von der ich gerne wüßte, ob du das auch schon gemerkt hast oder ob das ein individuelles Problem von mir ist:
    Wenn ich schon länger gespielt habe und die Lippen etwas zu ermüden beginnen, passiert es mir bei den Tönen A1 und AS1 bei hartem Anblasen (sfz oder ff) häufig, daß der Ton anfängt zu vibrieren.
    Ich hoffe, dein Diskussionsanstoß über asymmetrische Mundstücke wird noch um viele sachliche! Beiträge ergänzt. Vieles, was ich bisher so darüber gelesen habe sind z.T. exorbitante Übertreibungen, die der Sache wenig dienlich sind

    Tchao,

    c_mey
     
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