Westerngitarre bis 250 Euro gesucht

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mobi4ever

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Hallo zusammen,

ich möchte mir gerne eine neue Westerngitarre kaufen. Derzeit besitze ich eine Harley Benton Custom Line CLD-28SCE. Aber ich finde die teilweise schwierig zu spielen, da man sehr sehr fest drücken muss. Ich hab den Steg schon etwas abgefeilt und auch den Hals versucht zu justieren. Zufrieden bin ich aber nicht... Daher möchte ich mal eine neue dagegen testet.

Was haltet ihr von der Fender CC 60SCE? Oder habt ihr andere Empfehlungen? Ein Tonabnehmer sollte schon verbaut sein...

Freue mich über Input! :)
 
Jiko

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Ganz ehrlich: Für den Preis ist es schwierig, etwas zu bekommen, das besser als deine Gitarre ist, denn das wäre mitunter eine, die ich als beste in der Preisklasse empfehlen würde. Es gibt einige Gitarren für ~250€, die qualitativ auf ähnlicher Stufe herauskommen, aber eine wirkliche Steigerung wäre das nicht. Die genannte Fender wäre tendenziell eher ein Schritt zurück aus klanglicher Sicht. Ich würde eher mal 50-60€ investieren, um deine Harley professionell einstellen zu lassen und evtl. einen Satz 11er-Saiten aufzuziehen, der etwas sanfter ist als die werksseitigen 12er-Saiten.

Um eine wirkliche Qualitätssteigerung zu erreichen, müsste finanziell auch etwas mehr reingesteckt werden:


oder

https://www.rockshop.de/lag-tramontane-t-170-ace

usw. - Aber solange das nicht der Plan ist, kannst du dir - meiner Meinung nach - das Geld sparen. Die Lâg bekommt man für ca. 300€ ohne Tonabnehmer (die habe ich mir letztens aus Begeisterung nach dem Anspielen geholt, aber auch hier musste nachträglich etwas eingestellt werden) - der Verzicht auf den Tonabnehmer ist höchstens ein Punkt ist, wie man für dasselbe Geld etwas mehr Qualität bekommt. Aber selbst das ist nicht zwangsweise die ultimative Taktik.
 
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mobi4ever

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Ok! Das sehe ich ein. Wenn dem wirklich so ist würde ich noch bissl sparen und dann mehr ausgeben... Es soll ja ein Schritt nach vorne sein! Welche wären es dann bis ca 400 Euro?
 
Jiko

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Die beiden genannten liegen zwar auch da knapp darüber, aber wären durchaus empfehlenswert. Bei der Guild ist auch gleich die Tasche mit dabei, sodass das quasi nochmal gespartes Geld für Zubehör ist.
Ich persönlich war schon immer ein Fan von einer Zederndecke auf einem Mahagoni-Korpus, weshalb ich die Lâg so klasse fand. Gitarren mit Tonabnehmer hatte ich, daher habe ich hier die Version ohne Tonabnehmer genommen (Bilder: Bilder von euren Akustikgitarren ), aber auch die oben verlinkte mit Cutaway und Tonabnehmer liegt nur minimal über 400€. Hier aber ohne Tasche.

Ansonsten mache ich den Weg frei für andere Empfehlungen - typischwerweise wird es demnächst mit Sigma weitergehen, die oft empfohlen werden. Hierzu kann ich aber nichts sagen, da ich noch keine in der Hand hatte.

Was auch oft empfohlen wird und wer sehr konstante Qualität liefert, ist Yamaha.
 
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Danke schon mal! Cutaway sollte sie übrigens schon haben ;)
 
punkadiddle

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Was haltet ihr von der Fender CC 60SCE?

Hai, ich habe eine 12saitige aus der cd Serie von Fender und finde die für den aufgerufenen Preis sehr ordentlich. Ich gehe mal davon aus, dass sich das bei der CD 60 SCE ähnlich verhält. Massive Decke aus Fichte, werksmässig gute Saitenlage und klasse verarbeitet. Die Western gbts inzwischen in Natur, schwarz und neuerdings auch in dem Design Walnuss. Bei letzterer ist die Decke aus massivem Mahagoni. Alle zeichnen sich durch ein schmales Griffbrett von 43 mm aus, haben einen Cutaway und auch der verbaute Tonabnehmer macht einen guten Job. Die Hochglanzlackierung mag vielleicht nicht jeder aber die roundabout 250 € (allerdings ohne jedes Zubehör, auch kein Gigbag) sind für diese Qualität schon ein echter Kampfpreis. Fender will akustisch offenbar wieder mitmischen. Btw. Die Teile kommen nicht einmal aus China sondern werden in Indonesien gefertigt. (China vs Indonesien ist eine andere Diskussion, wollte es nur erwähnen)- Imho kann man mit diesen Gitarren nix falsch machen.

Viel Spass und vielleicht etwas beim Bestellen beeilen. Die erste Serie war, wie auch die 12saitige, sehr schnell vergriffen.

Keep on westerngitarrin`
 
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Danke für die Eindrücke! Die Lag klingt derzeit von den Empfehlungen am interessantesten - denn Cutaway hätte ich schon gerne. Preislich wäre es noch ok! Ich freue mich auch gern über weitere Empfehlungen ;)
 
Jiko

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Cutaway und Tonabnehmer treten einfach (fast) immer gemeinsam auf. Wenn man das eine will, ist meistens das andere dabei.
 
_Malte

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Ich würde auch dazu tendieren Geld in einen Gitarrenbauer zu investieren. Meine letzte Saiten tieferlegen und einstellen Rechnung waren 25 Euro... Hab mich um jeden Monat geärgert, den ich die Gitarre nicht früher vorbei gebracht habe!

Zu Fender: bevor ich angefangen habe richtig Akustik Gitarre zu spielen habe ich mir eine Fender CD 60? Für damals 99 Euro gekauft. Habe die bei meinen Eltern deponiert und vor kurzem in die Hand genommen und war fasziniert davon wie gut die sich spielen lässt... und auch davon wie grausam die klingt :-D
Ähnliches habe ich auch bei anderen Fender Akustik Gitarren von Schülern festgestellt und auch beim Probespielen einer Mandoline von Fender gemerkt.
Wenn du klanglich einen Schritt nach vorne machen willst ist denke ich Fender im Bereich Akustischer Instrumente nicht die erste Wahl :)
 
mix4munich

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+1 für den Service beim Gitarrenbauer. Letztes Jahr hatte ich vier Instrumente aus sehr unterschiedlichen Preisklassen (220 bis 1400 EUR) beim Gitarrenbauer - von 55 EUR für den reinen Einstellservice bis 250 EUR für div. Umbauten. Und alle Instrumente klangen und spielten sich danach wie Modelle aus den höheren Preisklassen - einfach leichter zu greifen, besserer, harmonischerer Klang. Auch ich ärgere mich, dass ich damit so lange gewartet habe.
 
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Das klingt gut. Vielleicht probiere ich das mal aus. Es ist nicht zufällig jemand aus der Nähe von Koblenz hier, der einen guten Gitarrenbauer empfehlen kann? Können kleine Gitarrenläden wohl auch so was?
 
mjmueller

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In Koblenz gibt es schon sehr lange den Rössel.
Sehe gerade: Der ist ja gar nicht mehr in Koblenz :eek:
Ach, war der falsche :facepalm1:
Der hier ists: J. Fritz Rössel :claphands:
 
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Sehr cool! Und da warst du auch schon? Kommst du aus der Ecke? Werde das wohl mal da machen! Egitarren könnte ich auch mal mit dahin nahmen! ;)
 
mjmueller

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Ja, der Rössel hat meine erste Super-Billig-Strat-Kopie in eine Custom-Shop-Gitte verwandelt :great:
Im (falls näher) Hunsrück gibt es auch noch den Tandler Jörg :)
 
QuidProQuo

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Und, hat sich schon was getan?

Übrigens, wenn man den Eindruck hat, dass man sich beim Spielen die Fingerkuppen plattdrückt und Barrees fast unmöglich zu spielen sind, ist fast immer ein ungenügend gefeilter Sattel die Ursache. Sehr viele Gitarren werden so verkauft. Vermutlich, da man so auf der sicheren Seite ist, was Saitenklirren angeht.

Prüfen kann man das, wenn man die Saiten (jede einzeln!) auf den 1. Bund runterdrückt und die Höhe über dem 2. Bund mit der Höhe der ungedrückten Saite über dem 1. Bund vergleicht. Falls letzeres (Höhe über 1.Bund) sichtbar grösser ist als ersteres, sollte der Sattel nachgefeilt werden.

Leider ist das die Einstellungssache, die spezielles Werkzeug braucht und damit für den "Laien" nicht so einfach zu bewerkstelligen ist. Das sollte aber ein guter Gitarrenfachmann schnell und preiswert machen können - wobei manche rumzicken und das Feilen eines Plastiksattels unter ihrer Würde finden. Das ist aber nix Schlimmes, wenn sie das dafür mit neuem Sattel preiswert anbieten (ca 20-30 Euro).

Notbehelf: Gitarre mit Kapo im 1. oder 2. Bund spielen. Dann ist zwar die absolute Tonhöhe anders, das macht aber nix, wenn man solo spielt (zB. ohne Gesang oder Backing Track)
 
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Hey zusammen,

ich war wegen Umzug und vielen anderen Sachen die letzten Monate nicht mehr aktiv - will aber jetzt nochmal durchstarten. Mit dem Gitarrenbauer hab ich probiert - aber der meinte, der würde nicht was ändern wollen. Bin aber dennoch nicht glücklich mit meiner jetzigen. Andere spielen sich wesentlich besser - aber dann ist teils der Klang nicht so toll. Habt ihr noch neue Empfehlungen für mich? Was ist zb mit den Sigma Gitarren? Oder der Epiphone Hummingbird? Ich würde so bis 400 Euro ausgeben wollen. Cutaway wäre schön (kein Muss), Tonabnehmer und leichte Bespielbarkeit ohne sich tot zu drücken sind mir wichtig! :)



Würde mich riesig freuen!
 
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Dietlaib

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Das hier wäre der Einstieg in die Yamaha FG800 - Serie. Wenn ein "X" in der Typenbezeichnung ist, haben die Gitarren Cutaway und Tonabnehmer. Alle haben massive Decken, die Hölzer für Boden und Zargen ändern sich mit dem Preis von Nato über Mahagoni, Palisander und Ahorn. Ausnahme ist die 850, die besteht ganz aus Mahagoni. In dem Preisbereich sicher eine gute Wahl.

https://www.thomann.de/de/yamaha_fgx800c_nt_468037.htm

Edit: Tonabnehmer und Cutaway kosten Geld. Ohne diese Optionen geht es deutlich günstiger. Das würde ich nur "mitkaufen", wenn ich es wirklich bräuchte.
 
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Danke für den Tipp! Werde ich mir mal genauer ansehen. Hab auch noch grade einiges Gutes über die CORT MR-710 F NS gelesen - sagt die wem was? Hatte schon mal ne Cort zu Hand und fand die von der Bespielbarkeit echt gut und ebenso verarbeitet. War aber bestimmt ein anderes Modell. Was ist mit dem Model hier?
 
Orandus

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Hi,

ich habe mir zu Silvester nach längeren Tests die Ibanez AW54CE gekauft. Hatte vorher auch eine Gitarre, die sich sehr schwer spielen ließ. Habe es selber mit einstellen versucht, und sie auch noch zum Gitarrenbauer gebracht.

Er hatte dort noch Corts, Sigmas, Fender und 2 Art&Lutherie zwischen 259 und 450€ stehen gehabt. Die Ibanez wollte ich an sich gar nicht anspielen, weil ich hier oft Negatives zu deren Akustikgitarren gelesen habe.

Aber alle anderen Gitarren lagen von der Bespielbarkeit und/oder vom Klang her hinter der Ibanez für knapp 270€. Die Saitenlage ist schön niedrig, ohne dass es schnarrt, und ich habe das Gefühl, absolut keine Kraft für die Akkorde zu benötigen. Klang und Bespielbarkeit sind natürlich sehr subjektive Empfindungen. Desweiteren gefällt mir der dunkle Mahagoni Holzton einfach super.

Seitdem kann ich die Finger kaum von dem guten Stück lassen und bin echt froh, sie doch probiert zu haben... Am Verstärker hatte ich sie allerdings noch nicht.
 
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Vielen Dank für den Tipp! Die Ibanez sollte ich auch mal anspielen! :)
 

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