Westerngitarre mit gutem Preis-Leistungsverhältnis | Budget max. 400 €

Mit der Gitarre meiner Mutter stellte ich schon fest, dass ich mich schon etwas "verrenken" musste um die Akkorde zu greifen. Das könnte aber auch an der fehlenden Übung gelegen haben.

Leider werde ich es vor Weihnachten definitiv nicht mehr schaffen in einen Laden zu fahren und in Ruhe zu testen. Es soll ja ein Weihnachtsgeschenk werden und ich glaube, ich bin jetzt schon recht spät dran. Ich hatte gehofft, ich könnte einer Empfehlung nachgehen und wenn es dann gar nicht passt, könnte ich die Gitarre noch zu Not zurücksenden.
Wenn du dich schon entschieden hast lass dich nciht ablenken, aber ich hatte ähnliche Probleme. Ich habe mir eine 7/8 "klassische" Gitarre gekauft. Und Akkorde wie das G waren bei mir immer direkt mit einer schlechten und unbequemen Haltung verbunden. Ich habe mir jetzt eine 3/4 Western gekauft und bin damit glücklicher als ich es mit meiner klassischen 7/8 je hätte sein können. Obwohl alle mit denen ich gesprochen habe meinte, dass wäre nur für Kinder. Ich bin nicht unnormal klein. Als Frau 165 cm aber für mich war eine 3/4 wie gesagt die beste Wahl. Mit einer größeren Korpusform hätte ich die Flinte garantiert schon nach 2 Tagen ins Korn geschmissen. Ich will sagen: unterschätz nciht wie wichtig die Ergonomie ist. Meiner Meinung nach ist zu klein förderlicher für Anfänger als zu groß. Dann ist der Klang vielleicht nur 98% super, aber du hast wenigstens was, was deine Hände zu spielen in der Lage sind.
 
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Da bin ich aber skeptisch. Obwohl sie kleiner als eine GA oder Dread ist, hat sie mehr Bass? Bei einer Orgel kommen die tiefen Töne auch nicht aus den dünnen Flöten...
Durch die Mahahoni-Decke wird sie vlt. dumpfer als eine aus Fichte klingen. Wie gesagt, wer es mag..
Meine Tochter hat so eine kleine Martin LX1E, die für die Größe erstaunlich erwachsen klingt, aber einen Bass kann sie auch nicht herzaubern. Gerade im unteren Preissegment ist mit kleinerem Korpus im Regelfall ein Bass-/Volumenverlust verbunden.
Und Taylor steht für Sachen wie gute Bespielbarkeit und Bühnentauglichkeit, aber sicher nicht für ein ausgeprägtes Bassfundament. Die verwendeten Saiten (Elixir) sprechen außerdem dagegen.
Die Bespielbarkeit einer Gitarre hängt zudem nicht nur von der Größe der Gitarre, sondern vor allem auch vom Griffbrett und der Einstellung der Saitenlage ab. Wenn du dort einen Klopper hast oder das insgesamt nicht stimmig ist oder eine zu hohe Saitenlage, dann nützt dir eine kleinere Korpusform auch nicht viel.
 
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Ich habe überall gelesen, dass die gs-mini im Vergleich zu den anderen Taylor Gitarren über einen gute Bass-Sound verfügen soll.
Unabhängig von Deiner bereits gefällten Entscheidung: "Mini" mit "Groß" zu vergleichen ist zwar auch legitim, aber ich vermute mal, dass man der gs-mini nicht DEN Bass zugetraut hat, den ein solch kleiner Korpus eigentlich erwarten lässt - also ein für das geringe Volumen entsprechend ausgeprägter Bass, der durch den wärmeren Akzent der Mahagoni-Decke in den Mitten vermutlich noch etwas mehr hervor tritt - aber wie sagt man doch so schön: alles ist relativ. Aber rein physikalisch bringt nun mal großes Volumen neben einer wuchtigeren Lautstärke auch kräftigere Bässe hervor als ein kleineres Volumen. Ohne Zweifel hat eine solch kleine Bauweise in Punkto Bequemlichkeit auch Vorteile. Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du damit genug Spaß bekommst, um beim Spielen am Ball zu bleiben - denn der Spaßfaktor einer Kleinen ist auch nicht zu unterschätzen, zumal bei Taylor ziemlich sicher die gute Bespielbarkeit jedem Anfänger entgegen kommt.

Grüße - hotlick
 
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Ich bedanke mich für alle Ratschläge und freue mich auf meine Gitarre. ;)

Ich denke, zum Gitarre lernen ist diese gewiss gut geeignet. Und wenn ich erst einmal diverses spielen kann und ein Gefühl für Klang etc. bekomme wird meine zweite Gitarre von mir selbst in einem Musikgeschäft beurteilt und gekauft. Vorausgesetzt ich bleibe dran und mir gefällt das Gitarre spielen auf Dauer. :)
 
Sorry, ich verstehe nicht, wie man für fast ausschließlich rein akustischen Einsatz eine APX oder Ibanez empfehlen kann.
Verstärkt viell. ganz ok, akustisch eher untere Schublade.
PU, Cut, sunburst, da bleibt bei 400€ nicht viel für den Klang übrig.
Gute Bespielbarkeit wäre erstmal ein oberes Gebot für einen Anfänger, dann kommt Klang und der Rest.
Für Picking/Zupfen und angenehme Handhabung sind da 000/OM bzw. Grand Auditorium/MiniJumbo zu empfehlen.
Art&Lutherie, Furch/Stanford, Cort bieten qualitativ sehr gute Gitarren fürs Geld, Sigma kenne ich nicht.
Und wenn man keine Erfahrung hat, sollte man unbedingt im Laden vergleichen, auch mit etw. teureren Modellen.
 
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Mir fiele da noch die gute Seagull S6 ein, klingt super und ist toll verarbeitet,
die habe ich selber vor einiger Zeit auf einen Tipp hier gebraucht erstanden und es nie bereut.
 

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