Wie bekomme ich die Töne vom Ohr auf das Griffbrett

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Hallo Freunde.

Ich hoffe, dass ich im richtigen Forum gelandet bin...

Ich spiele jetzt seit Anfang Mai einen E-Bass. Ich möchte meinen, dass ich auch stetig Fortschritte mache.
Ein Kumpel hat zur gleichen Zeit mit Drums angefangen und seine Freundin etwas später mit Gitarre.
Nun sitzen wir da und "klimpern" uns was zurecht. Ideen sind haufenweise da nur habe ich ein entscheidendes Problem:

Wie bekomme ich meine gesummten Ideen auf dem Griffbrett umgesetzt?

Dazusagen muss ich, dass ich keinerlei Vorkenntnisse habe was Instrumente angeht. Bin also ein absoluter Quereinsteiger und lerne alles Autodidaktisch.
Habt ihr hinweise für mich, wie ich mein Problem bewältigen kann? Meine Idee ist es, den ton versuchen zu summen und dann das Pendant auf dem Griffbrett zu suchen.
Kennt Ihr andere Möglichkeiten? Ich kann immer nicht glauben, dass ich der erste bin, der solche Probleme hat.

So long...
Stefan
 
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Du bist auch sicherlich nicht der erste der solche Probleme hat. Das ist völlig normal wenn man gerade anfängt. Damit das klappt braucht man nämlich ein trainiertes Ohr. Dass du das am Anfang noch nicht hast ist völlig klar. Die Antwort liegt also auf der Hand und ist die selbe wie auch auf 90% aller Fragen die man sich am Anfang stellt - Üben, üben, üben.
 
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Hi dende,
mir sagte mal jemand :"Wenn du irgendwann gut musizieren willst solltest du auch mal gecovert haben".
Und dieser jemand hatte recht.
Sucht euch Lieder die euch gefallen und nicht zu schwierig sind.
Holt euch die Tabs ausm I-net und spielt erstmal Sachen nach.
Ist die beste Schulung für alles und wenn dann in 2 jahren soweit bist kannst dann ja immernoch eigenes Zeugs spielen. :)
 
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Also wenn die Ideen vorhanden sind ist der erste schritt die Ideen zu notieren. Aber Thunderbird hat schon recht - wenn man nicht weiß wie die einzelnen Intervalle klingen usw ist das natürlich schwierig. Noch besser als Covern ist es aber sich einfach mal mit Musiktheorie und Notenlehre zu beschäftigen. Da lernt man das ganze viel feiner. Reines Covern bringt nichts bis nicht viel. Die gecoverten Songs analysieren schon. Ich bin auch Autodidakt, aber dass man sich DARÜBER informiert halte ich für wichtig. Internet, Bücher, usw. Gut, klassische Musiktheorie ist nur eine Methode von vielen. Aber eben eine enfache und zuverlässige. Das System dahinter verstehen, das Gehört trainieren, üben, irgendwann klappts.
 
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Sicher ist die Theorie wichtig..........bin auch Autodidakt und ich habe viel gecovert und machs immernoch.
Um zu Beginn überhaupt ein Feeling zu bekommen wie Musik ansich funktioniert finde ich die Praxis wichtiger.
Am besten natürlich beides vereint wenns die Zeit ect auch zulässt.
 
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Muss dazu ehrlich sagen, dass ich kein Theoretiker bin.
Ich mag es nicht mir trockene Theorie anzulesen, darum hab ich gehofft, dass es vielleicht einen Weg drum rum gibt.
Tabs haben mir dabei schon viel geholfen.
Einige Kleinigkeiten hab ich mir auch schon angeschaut.

Black Light Burns - Animal
Joe Bonamassa - Who killed John Henry
3 Doors Down - Kryptonite
Mando Diao - Down in the past.

und noch einige Passagen von z.B.

The Maccabees
The Wombats
Joy Division

Ich mag total diese melodische Schiene, darum hänge ich zur Zeit sehr auf Indie und will halt auch versuchen selber sowas zu machen.
 
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Wie gesagt ......kommt alles mit der Zeit.Spiel erstmal nach dann kommt des andere von selbst.
Theorie macht sicherlich kein Spass.....aber langfristig kommst du eh nicht drum rum (wenn du nicht irgendwann stehen bleiben willst) von daher fang frühst möglich damit an :)
 
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Sicher ist die Theorie wichtig..........bin auch Autodidakt und ich habe viel gecovert und machs immernoch.
Um zu Beginn überhaupt ein Feeling zu bekommen wie Musik ansich funktioniert finde ich die Praxis wichtiger.
Am besten natürlich beides vereint wenns die Zeit ect auch zulässt.
Völlig richtig.
Muss dazu ehrlich sagen, dass ich kein Theoretiker bin.
Ich mag es nicht mir trockene Theorie anzulesen, darum hab ich gehofft, dass es vielleicht einen Weg drum rum gibt.
Naja, man kann die Theorie natürlich schon ignorieren, nur mich würds sehr wurmen nicht zu wissen WARUM ein musikalisches Konstrukt so klingt wie es klingt. Aber wenn du dich beim Covern an Black Sabbath hälst ist zumindest sichergestellt, dass du nicht zum typischen 1-ton-bassist wirst. :D
 
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*hust*

Das ist glaube ich noch ein wenig advanced :D
Aber danke für Eure Tipps. Ich werde sehen was ich davon wie umsetzen kann.
 
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Oute mich auch als Autodidakt mit normalen theoretischen Kenntnissen und kann mich dem anschliessen was Steelwizard und Thunderbird74 schon schrieben.
"Eile mit Weile" ist der Weg, denn Alle fingen klein an mit der Musik. :great:

Wenn ihr lange genug gecovert habt seit ihr eigentlich auch soweit das die Theorie ein Thema und ein Muss wird.
Ohne das Wissen der Notenlehre wird es schwer eigene Ideen so zu Papier zu bringen das der Song in Zusammenspiel mit Gitte und Drums "Rund" klingt, denn das Notensystem ist das "ABC" und die Sprache von Musikern in aller Welt und jeder weiß dann was der Andere möchte.;):rock:

Nur das bässte,
Hotte
 
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