Wie groß sollen meine Studiomonitore sein? Unsicherheit nach Hörtest

Oromis
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Liebe Musiker-Board Community,

Zu meiner Situation:
ich möchte mir Studiomonitore für mein WG-Zimmer (21m² Altbau, 280cm hohe Wände) zulegen. Das wären meine ersten Studiomonitore. Ich habe also keine Hörerfahrung und mich entsprechend ausgiebig informiert. Mein Budget liegt bei 1300€ für das Paar. Ich selbst mische einen großen Bereich von handgemachter Musik ab (von Rock über Funk über Jazz zu HipHop - Hauptinstrumente: Gitarre, Bass, Kontrabass, VST-Schlagzeug, Epiano/Synthesizer, Cajon, etwas Geige, etwas Posaune und natürlich Gesang). Die Boxen müssen auf den (sehr großen und tiefen Schreibtisch gestellt werden und daher zwangsläufig näher als einen halben Meter Abstand zu Wand. Eine Aufstellung auf Ständer ist nicht möglich. Für raumakustische Optimierungen habe ich ein Budget von ungefähr 300€ vorgesehen. Wobei ich da als Physikstudent mit Hang zum Bastler genau einlesen und vieles selbstständig bauen möchte.

Vorüberlegungen / Im Geschäft:
Im Vorfeld dachte ich, dass ich mich wohl zwischen den Neumann KH120a, den Adam A7x oder den Genelec 8030 entscheiden werde und dann in ein paar Jahren (davor reicht das Geld nicht) mir einen Sub dazukaufe. Im Geschäft riet mir dann aber der Verkäufer bei meiner Situation eher zu 8" Monitoren, da diese 10-20 Hz tiefer gehen, was in diesem Frequenzbereich gut ein bis eineinhalb Oktaven (also immerhin rund 15% des Hörbereichs sind). Er meinte noch, dass bei einem Sub die Trennfrequenz und der lineare Frequenzgang schwierig sauber einzustellen sind. Vorallem bei einem akustisch ganz und gar nicht optimalen Studentenzimmer und man deshalb lieber auf ein breitbandigeres Gesamtpaket setzen solle.


Daher habe ich vorallem folgende Monitore im Vergleich gehört: Adam A8X, KRK VXT 8, KRK Rokit 10-3 und kurz die Neumann KH120a - die Adam A7x waren leider kaputt.

Mein Eindruck:

Die Adam A8X hören sich in den ersten Sekunden gut (da HiFi-Badewannensound) an, blenden aber meiner Meinung nach total: Der Bassbereich ist (und das sage ich als Bassist) echt überbetont. Vorallem bei 50-60 Hz rum hauen sies raus - da wo halt der E-Bass spielt. Die Höhen sind teilweise zu brilliant und kratzig, teilweise ok gewesen. Die Mitten haben mir irgendwie gefehlt, wobei männliche Stimmen schön kernig klangen.
Daher sind die Adams für mich raus.

Bei den KRK VXT 8 und Rokit 10-3 fand ich es sehr schwer: Die Rokit Monitore klangen im ersten Moment irgendwie "flacher" und nicht ganz so lebhaft. Der Sound war deutlich leiser und "unspektakulärer" als man von der Größe her erwarten würde. Aber es sollen ja auch lineare Abhören sein und keine HiFi Boxen.
Wenn ich aber dann einige Zeit über diese gehört habe und auf die VXT 8 umgeschalten habe, fehlte mir vorallem im Mittenbereich irgendwie die Klarheit - ich hatte das Gefühl, dass dort Informationen verloren gingen. Beide Monitore klingen angenehm und nicht anstrengend. Die Raumaufteilung fand ich auf den Rokit 10-3 deutlich klarer, dort hatte jedes Instrument eher seinen Platz als bei den VXT 8. Besonders beeindruckend war, dass man bei den Rokit 10-3 die Basedrum bei manchen Liedern viel besser definieren konnte und teilweise sogar per Brust gespührt hat. Bei den Adam A8x z.B. hat man beim gleichen Lied kaum Basedrum gehört, weil sie vom Bass total übertönt wurde. Letztendlich tendiere ich zu den Rokit 10-3.

Warum ich noch unsicher bin / Was mich vom kaufen abhielt:

Meine Fragen:
Wie steht ihr zu den Überlegungen des Verkäufers? Beim Foren und Zeitschriften durchforsten bin ich bisher noch nie auf diese Meinung gestoßen und irgendwie hatte ich mich im Vorfeld schon auf die Neumann eingeschossen - sie sollten für den Mitten- und Hochbereich ja auch nochmal eine Klasse besser sein als die einsteigerorientierte Rokit Reihe.
Die Rokit 10-3 habe ja eine Grundfläche von ungefähr 33x38cm und sollen auf meinem Schreibtisch Platz finden. Das tun sie auch, jedoch sitze ich dann ungefähr 1m, höchstens 1,5m von ihnen entfernt und sie müssen weiter an der Wand stehen als kleinere Monitore. Ist das bei der Größe nicht problematisch?

Was ist eure Meinung dazu?

Viele Grüße :)

Anmerkung: Die Rokit 10-3 sind 3 Wege Monitore
 
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Hey Oromis,

ich möchte mich eigentlich nur deiner Feststellung anschließen, dass Monitore mit 8" Tieftönern (die ich bisher hören konnte) in den Mitten Probleme haben. Ich habe genau das selbe Phänomen bei meinem Test der EVENT 20/20 festgestellt. Wie ich dort am Schluss geschrieben habe, wäre es interessant ein 3-Wege System im Vergleich zu hören. Vielleicht wären deswegen die EVENT 20/30 was für dich? Anhören kannst du sie ja mal.

Ansonsten würde ich dir eher erstmal zu guten 5-6" Monitoren raten und dann später nen Subwoofer nachkaufen. Genauso habe ich es auch vor, ich arbeite momentan mit den A5X von Adam und man kann auch ohne Sub schon ordentliche Ergebnisse erzielen.

Grüße
Daniel
 
Oromis
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Hallo Daniel, vielen Dank für deine rasche Antwort. Die Rokit 10-3 sind gerade 3 Wege Monitore, vielleicht haben sie mir deshalb etwas besser gefallen als die anderen beiden. Ich habe es oben ergänzt.

Da wahrscheinlich niemand genau die Kombination probegehört hat, gehts mir bei meiner Frage eher um das Prinzip: Lieber große Membran und Bässe besser mischen, bei einem einigermaßen gleichmäßigem Frequenzgang mit einem Boxenpaar oder eine Klasse besser aber dann erstmal wenig vom Bass mitbekommen und größere Probleme mit dem Raum durch Subwoofer. Puh schwierig^^
 
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ich gehöre zu denen, die nicht einfach blind einen subwoofer empfehlen, sondern gerne bezweifeln ob es sinn macht in einem unbehandelten raum einfach mehr schallenergie zu erzeugen. dadurch handelt man sich evtl. mehr probleme ein als dass man die abhör-qualität verbessert.

im laden herrschen ja meist ganz andere bedingungen als dort wo die speaker am ende stehen. wenn du schon so viel geld ausgeben willst, würde ich die lautsprecher in deinem raum aufbauen und testen. nur so kannst du wirklich wissen ob du damit glücklich wirst.
 
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... Ich selbst mische einen großen Bereich von handgemachter Musik ab (von Rock über Funk über Jazz zu HipHop - Hauptinstrumente: Gitarre, Bass, Kontrabass, VST-Schlagzeug, Epiano/Synthesizer, Cajon, etwas Geige, etwas Posaune und natürlich Gesang). ...
wenn man den Hip-Hop mal kurz aussen vor lässt, hast du (imho) bei allen genannten Richtungen und Instrumenten Vorteile bei einem besser aufgelösten Mittenbereich und angenehmen Höhen.
Ich hoffe, dass die Neumänner keine Verschlimmbesserung K+H O110 darstellen, auf denen sie wohl beruhen...
Selbst gehört habe ich letztere aber nie... um nicht in der Versuchung eines Kaufs zu erliegen... :p
Hier herrscht eine (bautechnisch) unrettbar schlechte Akustik, in der selbst die kleinen Roland D30 ein sattes Bassfundament liefern - rational wären die K+H schlicht Perlen vor die Säue...
Aber da habe ich einfach Vertrauen in bewährte deutsche Studiotechnik mit Tradition.
Unterbelichtet im Bass sind die sicher nicht, allenfalls beim typischen Club Bass dürften sie abfallen.
(wobei die Gesamtabbildung selbst da aussagefähig sein dürfte)
Ich höre (und spiele) hier Bass über AKG K-501, die eher straff statt füllig im Tiefton-Bereich sind.
Mir ist das aufgeräumte Klangbild lieber, zur Kontrolle wechsele ich ggf auf einen hifi Hörer B&W P5.

Der Hinweis von Ambee auf die eigene Umgebung ist ausgesprochen treffend
... wobei ich mir ein 10" 3 Wege System auf dem Schreibtisch beim besten Willen nicht vorstellen kann
(allein die Winkeldifferenz...) :gruebel:


cheers, Tom
 
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ich gehöre zu denen, die nicht einfach blind einen subwoofer empfehlen, sondern gerne bezweifeln ob es sinn macht in einem unbehandelten raum einfach mehr schallenergie zu erzeugen. dadurch handelt man sich evtl. mehr probleme ein als dass man die abhör-qualität verbessert.

im laden herrschen ja meist ganz andere bedingungen als dort wo die speaker am ende stehen. wenn du schon so viel geld ausgeben willst, würde ich die lautsprecher in deinem raum aufbauen und testen. nur so kannst du wirklich wissen ob du damit glücklich wirst.
Vielen Dank für deine Einschätzung. Ich denke so werde ich es letztendlich machen, bei den großen Musikläden hat man ja mittlerweile immer 30 Tage Geld zurück Garantie.

wenn man den Hip-Hop mal kurz aussen vor lässt, hast du (imho) bei allen genannten Richtungen und Instrumenten Vorteile bei einem besser aufgelösten Mittenbereich und angenehmen Höhen.
Genau da fängts leider schon an :D Ich selbst mache und mische am häufigsten eigenltich HipHop mit echten Instrumenten (vielleicht vergleichbar mit Fanta 4)
Ich hoffe, dass die Neumänner keine Verschlimmbesserung K+H O110 darstellen, auf denen sie wohl beruhen...
Selbst gehört habe ich letztere aber nie... um nicht in der Versuchung eines Kaufs zu erliegen... :p
Hier herrscht eine (bautechnisch) unrettbar schlechte Akustik, in der selbst die kleinen Roland D30 ein sattes Bassfundament liefern - rational wären die K+H schlicht Perlen vor die Säue...
Ja im Prinzip ist es Perlen vor die Säue. Ich habe aber einfach die Erfahrung gemacht, dass wer billig kauft, zweimal kauft. Beim E Bass habe ich mir nach einigen Jahren einen neuen gekauft, weil ich damals einfach noch nicht einschätzen konnte was ich will und wo ich hin will. Ich wollte genau das vermeiden, weshalb ich mir ein für mich als Student relativ ordentliches Budget angespart habe. Im Moment höre ich die Unterschiede im Mittenbereich zwischen Neumann und KRK etc nicht so gut / genau, wie ein mit Abhörmonitoren erfahrener Hörer.

Ich höre (und spiele) hier Bass über AKG K-501, die eher straff statt füllig im Tiefton-Bereich sind.
Mir ist das aufgeräumte Klangbild lieber, zur Kontrolle wechsele ich ggf auf einen hifi Hörer B&W P5.
Genau das Hin- und Hergewechsle wollte ich vermeiden. Ich wechsle gerade zwischen sämltichen Lautsprechern, die ich vor die Nase kriegen kann und meinen Beyerdynamic DT 990 hin und her :D

Mittlerweile sagt mein Bauch mir eher, dass ich die Rokit 10-3 kaufen soll. Letztendlich entscheidet man sich eigentlich bei einem Instrument auch erstmal für einen Allrounder bevor man dann genau weiß was man möchte. Mir haben sie beim hören ja auch gut gefallen.

Kopf sagt eher: Du kaufst von einer US Marke die billigste Serie, anstelle einer anerkannt guten deutschen Qualitätsmarke. Wer weiß ob das in 3 Jahren noch gut geht? Und der Einwand mit dem 10" 3 Wege System auf dem Schreibtisch fährt mich auch noch im Kopf herum. (Schreibtisch ist 80cm tief also wär ich im Endeffekt 1m maximal 1,5m weg). KRK sagt man kann die Monitore auch für den Nahbereich ab 1m benutzen, wobei ich halt nicht weiß ob bei der großen Front die Lautsprecher nicht zu weit auseinander sind auf die Nähe (glaube da würde horizontal legen auch nix bringen - mal abgesehen davon, dass dann 1m Schreibtisch insgesamt verbraten ist^^)

Naja ich werd wohl nich länger drüber grübeln.
 
Oromis
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Um das Thema abzuschließen: Ich habe mich für die KRK Rokit 10-3 entschieden - ganz einfach weil ich für einen Preis von 1000€ keine bessere Chance hab den Subbassbereich vernünftig kontrollieren zu können. Ich musste mein komplettes Zimmer umräumen und habe die Boxenständer letztendlich 40cm weg von der Wand bekommen. Habe nun einen Hörabstand von einem Meter und die Boxen klingen wirklich richtig gut. Mir fehlt natürlich die Erfahrung um es vergleichen zu können, aber ich höre alles sehr klar und das beeindruckenste ist die Raumaufteilung: Die Sängerin scheint wirklich direkt hinter meinem Monitor zu stehen - fast greifbar. Als einziges stört mich das relativ hohe Grundrauschen - mit dem kann ich aber leben.

Vielen Dank für eure Tipps und eure Beratung :) Letztendlich hat es einfach eine Woche gebraucht, bis mir klar wurde was ich möchte. Also meine wichtigste Erkenntnis: Wenn man soviel Geld in die Hand nimmt - Zeit lassen.
 

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das ist ja auch der Sinn solcher Hinweise: sie sollen dir helfen deine Situation zu überdenken und einzuschätzen
(schliesslich ist es dein Geld...) :p
Ist das 'Grundrauschen' denn auch vorhanden wenn die Boxen nur eingeschaltet, aber nicht verkabelt sind ?
Heute werden gern sämtliche Nebengeräusche dem 'Rauschen' zugerechnet und davon stammt oft ein guter Teil aus der Stromversorgung/Masseverbindung von Rechner und Peripherie.
(lässt sich durch Versorgung aus 1 Steckdose und entsprechende Ausrichtung der Netzteile optimieren)

Ein weiterer Aspekt ist der Gesamtpegel.
Die Boxen sollten so justiert sein, dass sich die gewünschte (maximale) Abhörlautstärke bei 0dB, also Vollaussteuerung des Summereglers im Programm ergibt.
Dazu musst du die Boxen selbst sicher ein gutes Stück zurückregeln - was logischerweise auch Nebengeräusche reduziert.
Idealerweise spendierst du den Boxen einen anlogen Regler. (muss nix teures sein)
Dann kannst du einerseits schnell runterregeln, falls ein Programm Amok läuft und hast die Möglichkeit, es zwischendurch mal richtig krachen zu lassen... ich nehme an, dass du nicht permanent das Lautstärkepotential der Boxen abrufen willst... :D

viel Spass, Tom
 
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Zum ersten Teil deines Postings: Das ist kein 50 Hz Brummen (oder ein Vielfaches davon), als Physikstudent und Lötkolbenschwinger kann ich das zum Glück unterscheiden :) Es ist wirklich ein eher obertonreiches Rauschen (ähnlich zum weißen Rauschen), das schon Eintritt wenn die Box einfach nur an ist und nicht mit einem Audiokabel verbunden ist. Es ist auch da wenn ich nur die Boxen an der Steckdose angschlossen habe und sonst alle Verbraucher im Raum ausgesteckt sind. In Testberichten habe ich gelesen, dass es normal ist bei der Box - das konnten die vom Soundland (wo ich die Box gekauft habe) auch bestätigen. Dort hat bisher jede Rokit 10-3 ein bisschen lauter gerauscht als die kleineren Boxen. Ich nehme an, dass es das Endstufenrauschen ist, da eine Box ja immerhin 120 Watt (bzw 80 Watt für den Basstreiber) hat. Mich persönlich stört es nicht.

Zum Gesamtpegel: Diesen kann ich an meinem Audiointerface (M Audio Fast Track Pro) steuern. Ich leihe mir noch ein dB Messgerät aus um eine vernünftige Lautstärke einzustellen. Diese markier ich dann einfach an dem Regler. Ich habe in einem Artikel - wenn ich mich recht erinnere war das von Bob Katz (http://www.digido.com/how-to-make-better-recordings-part-2.html) - gelesen, dass der "Standard" bei 77dB liegen soll. Wahrscheinlich lässt sich das (spät)abends nicht mit meinen Altbaumitmietern vereinbaren. Dh. ich werde ziemlich sicher leiser drehen, möchte es aber quantitativ kontrollieren können.

Dankeschön :)
 
Telefunky
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Zum ersten Teil deines Postings: Das ist kein 50 Hz Brummen (oder ein Vielfaches davon), als Physikstudent und Lötkolbenschwinger kann ich das zum Glück unterscheiden :) Es ist wirklich ein eher obertonreiches Rauschen (ähnlich zum weißen Rauschen), das schon Eintritt wenn die Box einfach nur an ist ...
gut, das erspart dir das Suchen... :D
stimmt, das M-Audio hat einen analogen Regler - dann ist ja alles geritzt :great:

cheers, Tom

ps: Danke für die lobenden Worte :)
 
Michael Burman
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Genau das werde ich machen :) Sammel seit einiger Zeit schon nützliche Seiten und Links. Habe mir auch das Studio-Akustik-Buch von den PPV bestellt und werde das Messmikro, für das ein Bauplan hier mal gepostet wurde, nachbauen und kalibrieren lassen. Es wäre sehr schade, wenn gute Boxen in einem akustisch nicht optimierten Raum ihre Arbeit verrichten müssten ;) Danke für deinen Link!
 
Reflex
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Hallo,

gratuliere zu den neuen Monitoren!

Sollten die bei waagrechter Aufstellung eigentlich nicht umgekehrt positioniert sein?
Also mit den Tieftönern nach innen?

Zumindest habe ich es bis jetzt immer so gehört... da ja die Mitten und Höhen für das Stereoabbild verantwortlich sind.
Das würde dann auch, soweit ich es am Bild erkennen kann, eher einem gleichschenkeligen Dreieck zu deiner Abhörposition entsprechen.

Das Dreieck sollten ja die Hochtöner bilden, und nicht die Tieftöner... hoffe du verstehst, was ich meine.
 
Michael Burman
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Schaue mal ins Manual. Dort wird es fürs Nahfeld auch so empfohlen. Ist ja auch klar: Je kleiner das Dreieck, um so näher zueinander müssen die akustischen Achsen sein. Und bei Dreiweglern liegen die zwischen dem Hoch- und Mitteltöner.
 
Oromis
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Hallo :) Also im Handbuch ist diese Anordnung für Nahfeldanwendungen vorgeschlagen. KRK meint, dass die übliche Anordnung (die ich eigentlich auch so kenne) mit den Basstreibern in der Mitte erst fürs Midfield geeignet sein soll - also so ab einigen Metern. Das steht auf Seite 22 im Handbuch: http://www.krksys.com/manuals/rokit/krk-rokit-103.pdf Ich vertrau denen da einfach mal, sie müssten es ja am besten wissen.

Viele Grüße!
 
Michael Burman
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Wie war es übrigens die Monitore auf die Stative zu heben? Hast du das alleine gemacht? :)
 
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Ich verstehe das zwar nicht ganz, aber ok.
Grade wenn man sie als Midfield-Monitore verwendet, sind ja die Boxen sowieso weiter voneinander entfernt.

Ich hätte mir gedacht, dass gerade im Nahfeld es dazu beitragen kann, eine bessere Stereo-Abbildung zu bekommen, wenn man die Hochtöner außen positioniert.

Bilden denn die Hochtöner jetzt ein gleichschenkliges Dreieck mit deiner Abhörposition?
 
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Darauf ein ganz klares Jaein: Ich habe sie alleine draufgehoben. Das ging, weil ich meinen Schreibtisch komplett umgestellt und ummontiert habe (ist so ein verstellares Ikea System). Das heißt: Ständer hin, Boxen drauf, Schreibtisch davorschieben. Trick 17: Auf die Unterarme nahe an den Körper legen - ist leichter :)

Als ich sie dann in eine gute Abhörposition verschieben wollte, habe ich aber jemanden gebraucht - ging gar nicht anders. Die bleiben da jetzt auch erstmal so stehen und werden nur in Notfällen oder wenn ich ausziehe wieder bewegt :D Obwohl die Ständer nur eine 23x23cm große Grundfläche haben, stehen die Boxen relativ sicher.

Ich werde dazwischen noch diesen Schaumstoff (Metallplatte innen verarbeitet) legen, um sie besser zu entkoppeln, da der Boden doch etwas mitvibriert und unter uns eine Mutter mit Kleinkind wohnt. Meint ihr das ist sinnvoll - bzw. wie entkoppelt ihr eure Boxen, wenn sie auf einem Ständer stehen? Ich hoffe die kleinere Auflägefläche von Monitorständer zu Schaumstoff macht nichts aus. Ansonsten schicke ich ihn wieder zurück.

@Reflex: Ja das tun sie. Die Seitenlänge ist von der Mittel/Hochtönereinheit aus gemessen ziemlich genau ein Meter. Ich kann auch an der Stereo bzw. Raumabbildung überhaupt nichts aussetzen. Im Gegenteil, ich finde sie sehr gut - wobei mein "gut" als unerfahrener Hörer mit Vorsicht zu genießen ist. Ich könnte die Monitore einfach mal tauschen und vergleichen, doch dann müsste ich eigentlich weiter entfernt sitzen, oder die Ständer näher zusammenstellen. Willst du helfen kommen ;) Vielleicht probiere ich es ja, aber im Prinzip bin ich sehr zufrieden.
 
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interessant wäre bei den Boxenständern das Schwingen in horizontaler Richtung
(der 10 Zöller arbeitet nicht trägheitslos... und die Bewegung kannst du im Mitten/Hochtonbereich definitv hören)
ich würde eher für was säulen/kastenförmiges plädieren...
Sand ist billig und man kann so manches aus dem (Garten-) Baumarkt zweckentfremdem :p

cheers, Tom
 

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