Wie "Karriere" machen? Oft gefragtes Thema. Hier ein paar Infos dazu.

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Ich habe diesen Post vor einiger Zeit in einem Thread, in dem einer die Frage gestellt hat "Wie mache ich mit meiner Band Karriere?".

Leider wurde der Thread gelöscht, da er an falsche Stelle gepostet wurde.

Meinen Post und meine Erfahrungen zu diesem Thema würde ich gerne trotzdem weitergeben. Ich beraube die vielen "Nookies" hier ungern der Illusion, mal groß raus zu kommen aber leider sind es Fakten und die sind selten gerecht.

Ich hoffe der Thread überlebt ein paar Tage oder kann sogar sticky gemacht werden.
Denn ich finde es beantwortet viele oft gestellte Fragen. Vllt können hier ja andere auch ihre Erfahrungen posten.

Hier meine:

Homepage:
Selber machen! Macht Spass, ist schnell gelernt und kostet nichts. Ansonsten an Hochschulen gehen und nachfragen ob nicht ein Student so was als Projekt machen will. Und sicher habt ihr auch Kumpels die das können. Wenn das eine prof. Webdesign-Firma macht, kostet es einige Tausender…

Demo:
Ein professionelles Demo, das in nem professionellen Studio aufgenommen ist, ein designtes Cover hat und das man pressen lassen hat ist heute absolute Pflicht. Selbstgebrannte Heimaufnahmen will keiner mehr in die Hand bekommen und sind die größte Antiwerbung die ihr euch antun könnt.

Auftritte:
Um an Auftritte zu kommen verfasst ihr einen professionellen Promo-Text und versendet ihn zusammen mit dem Demo an alle euch bekannten Clubs, Veranstalter und Festivals. Nicht unterschätzen. Bei einem „großen Fang“ bekommt man auf 100 versendete CDs vielleicht 10 Auftritte. Bei Clubs ist es meistens von Vorteil selbst hinzugehn und die CDs persönlich abzugeben. Und ganz wichtig ist zusätzlich, dass man nach dem wegschicken nicht „aufgibt“. Immer allen noch mal hinterher telefonieren und nachhaken. Dabei darf man gern nervig und total hartnäckig sein. Natürlich kann man Clubs etc auch für Gigs mieten. Aber da wirds dann teuer...

Öffentliches Interesse:
Mit dem Demo geht man (gleichzeitig mit dem „Auftritte suchen“) an die Öffentlichkeit. Sprich man schickt es an alle möglichen Magazine (Print- und Online-Zines) um Reviews und öffentliches Interesse zu bekommen. Ist dieses öffentliche Interesse da, geht es zum nächsten Schritt. Achja auch hier hilft Geld. Man kann in allen Magazinen "Anzeigen schalten" oder sich z.B. "Interviews kaufen". Allerdings kostet einen halbe Seite Interview in Magazinen wie dem hammer oder dem Rockhard so ca. 2.000€

Labels:
Hat man genügend (natürlich positive) Kritik bekommen, geht man damit mit einer schön gestalteten Pressemappe mit den bisherigen gesammelten Referenzen an Labels. Auch hier gilt es, dass die Quantität alles ausmacht. Also soviel wie möglich verschicken. Mit sehr sehr sehr viel Glück kommt so an einen Plattenvertrag. Alelrdings ist es in der Praxis eigentlich so, dass man ohne persönliche Beziehungen nur eine Chance hat, wenn man sowas von gut ist, dass es schon fast weh tut. Oder viel geld. Denn einkaufen kann man sich eigentlich überall.


Und am Ende die Schwierigkeiten und Probleme die das alles mit sich bringt:

Zeit:
All dies wirklich mit Herzblut und äußerster Sorgfalt zu machen, ist einige Wochen lang so was wie ein Fulltime-Job. Wer hat schon Zeit für so was? Deshalb gibt es A&R-Leute die so was beruflich machen. Allerdings kosten die viel Geld Was uns zum nächsten Thema führt:

Geld:
Alles oben Genannte kostet ne Stange Kohle. Fürs gut gemachte Demo gehen min. 3.000€ (Studiokosten, Mastern lassen, Pressen lassen) drauf. Fürs verschicken ca. 1,60 pro CD d.h. für 200 gehen gleich noch mal 320€ drauf. Also unter 3.000€ würde ich kein komplettes Promo-Paket ansiedeln. Aber leider ist es in der Musikbranche wie fast überall: Wenn du reich bist, bekommst du fast alles.

Ihr müsst was besonderes sein:
Der folgende Punkt ist vor allem wichtig wenn ihr (wie leider fast alle) ne Art von Metal spielt und keine zig-tausend Euro für "Bestechung" zu Verfügung habt. Der „Markt“ ist so was von überschwemmt von Metalbands, dass nur die richtig guten, die Wiedererkennungswert haben und besser als der Rest sind wirklich Chancen haben, aus ihrem Kaff herauszukommen. D.h. wenn ihr nicht denkt, dass ihr was Besonderes seid und es verdient habt, ist das Geld zum Fenster rausgeworfen.

Wir haben inzwischen alles in Allem über 6.000€ in die Band gesteckt und noch keinen Cent wieder gesehen. Obwohl wir nen Insider der Szene haben, der alle Namen kennt, und uns alles unter seinem Namen verschickt. Also ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, wenn man mehr will, als nur lokale 30-Mann-Publikum-Gigs zu spielen….

Achja Gage vergessen:
Natürlich kann man als unbekannte Band keine Gage verlangen. Wenn man viel Glück hat, bekommt man die Anfahrtskosten und die Verpflegung für den Gig gestellt. Aber selbst das ist nicht selbstverständlich.
 
Eigenschaft
 
Teilweise ein gutes Posting, teilweise ein bissi zu subjektiv geschrieben.

Man sollte und kann als unbekannte Band eine "Gage" verlangen, man sollte aber nicht übertreiben (100-200€ als Anfangsangebot find ich realistisch), und sich nicht zu schade sein auch mal umsonst zu spielen.

Eine gute Chance um Presse zu bekommen sind Band-Contests, zwar schaut da sonst meist kaum was raus, aber man kann die Chance auch nutzen um andere Bands kennenlernen.

Was generell wichtig ist: Networken. Geht auf alle Konzerte in eurer Umgebung, macht euch mit lokalen Bands/Veranstaltern/Presseleuten bekannt.
 
Interessanter Erfahrungsbericht. Ich finde klar erkennbar, daß es sich um deine Subjektiven Erfahrungen handelt, und somit stört mich das auch nicht.

Homepage:
Selber machen! Macht Spass, ist schnell gelernt und kostet nichts. Ansonsten an Hochschulen gehen und nachfragen ob nicht ein Student so was als Projekt machen will. Und sicher habt ihr auch Kumpels die das können. Wenn das eine prof. Webdesign-Firma macht, kostet es einige Tausender…
Gerade die Webpräsenz halte ich für sehr wichtig. Wenn man das drauf hat, kann man's gerne selber angehen, mittlerweile hat ja fast jeder einen Bekannten oder Schwager der das kann. Aber gerade Bandwebseiten finde ich oftmals sehr schlecht gemacht. Das hat interessanterweise auch nicht unbedingt etwas damit zu tun, ob's die Webagentur oder der kleine Bruder von der Feunding gebaut hat. Bei den professionellen ist das Design meist gut, aber die Bedienbarkeit nicht weniger haarsträubend - nicht barrierefrei, ohne guten Grund auf bestimmte Software/Hardware Anforderungen eingeschränkt, umständlich zu bedienen bzw. zwingt dem Besucher irgend ein doofes Flashnavigationskonzept auf, .... Das Ganze soll doch Interesse an der Band wecken, Informationen erreichbar machen und werben. Statt dessen scheint es oft als Ersatz für das erste Musikvideo herhalten zu müssen.

Demo:
Ein professionelles Demo, das in nem professionellen Studio aufgenommen ist, ein designtes Cover hat und das man pressen lassen hat ist heute absolute Pflicht. Selbstgebrannte Heimaufnahmen will keiner mehr in die Hand bekommen und sind die größte Antiwerbung die ihr euch antun könnt.
Da würde ich gerne Erfahrungen von andern dazu hören. Ich hoffe sehr darauf, daß Homerecording an Verbreitung gewinnt, nicht anders rum. Aber ich bin auch schon seit Ende der 90er auch nicht mehr aktiv gewesen, also kann ich das kaum beurteilen.

Man kann in allen Magazinen "Anzeigen schalten" oder sich z.B. "Interviews kaufen". Allerdings kostet einen halbe Seite Interview in Magazinen wie dem hammer oder dem Rockhard so ca. 2.000€
Echt? Das mit den Interviews kaufen wusste ich nicht. Machen die das so offen?

Ihr müsst was besonderes sein:
Der folgende Punkt ist vor allem wichtig wenn ihr (wie leider fast alle) ne Art von Metal spielt und keine zig-tausend Euro für "Bestechung" zu Verfügung habt. Der „Markt“ ist so was von überschwemmt von Metalbands, dass nur die richtig guten, die Wiedererkennungswert haben und besser als der Rest sind wirklich Chancen haben, aus ihrem Kaff herauszukommen. D.h. wenn ihr nicht denkt, dass ihr was Besonderes seid und es verdient habt, ist das Geld zum Fenster rausgeworfen.
Wer hat schon die Eigendistanz um das zu erkennen! Und gerade wenn Bands sich besonders anstrengen etwas Besonderes zu sein, wird es of peinlich. Aber ich glaube das stimmt schon, mit Heavy Metal in allen Variationen ist zur Zeit das Überangebot bestimmend. Wobei: Ob das mit Bluesrock besser ist?

Wir haben inzwischen alles in Allem über 6.000€ in die Band gesteckt und noch keinen Cent wieder gesehen. Obwohl wir nen Insider der Szene haben, der alle Namen kennt, und uns alles unter seinem Namen verschickt. Also ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, wenn man mehr will, als nur lokale 30-Mann-Publikum-Gigs zu spielen….
Ich bin neugierig was jetzt deine Ziele sind, wenn du von Karriere sprichst. Dem Post nach dürften die ja schon ein wenig an die hart erlebte Realität angepasst sein, aber es klingt trotzdem so, als ob du mehr als nur ein Hobby betreiben möchtest.
 
Ich bin neugierig was jetzt deine Ziele sind, wenn du von Karriere sprichst. Dem Post nach dürften die ja schon ein wenig an die hart erlebte Realität angepasst sein, aber es klingt trotzdem so, als ob du mehr als nur ein Hobby betreiben möchtest.

Sagen wir so:
Ich hoffe aber die Hoffnung ist serh gering, da ich absoluter Realist bin.
Ich sehe die Musik als Hobby in das ich gerne Geld investiere, bin aber sehr überzeugt davon, dass wir besser (nicht technisch sondern emotional musikalisch) sind als die meisten da draußen und das Zeug dazu haben, mehr zu schaffen. Aber wie gesagt: Die Chance ist verschwindend gering.

Aber das soll kein Thread über mich werden sondern eine Hilfestellung und Tipp-Sammlung für Anfänger ;)

@Interviews in Magazinen,
ja wird so gehandhabt. Selbst die allermeisten Interviews der "großen" Bands sind bezahlte Aufträge durch Managements und Labels. Nur absolute Stars wie Maiden etc kommen da "kostenlos" rein, da diese den Käufer dazu bringen das Magazin zu kaufen. Es läuft in dem Business fast nichts ohne Bezahlung. Selbst Eisbrecher (der Gitarrist ist unser Produzent) bezahlen Kohle, um irgendwo als Vorband spielen zu dürfen, was auch ganz normal ist. Leider.
 
Die Bandhompage ist mittlerweile beim überangebot der bands das zünglein an der waage.

Beim Punkt, das sowas schnell gelernt sei, muss ich dir widersprechen. Wenn man ne halbwegs gute Seite will, die nicht nach 08/15 baukasten aussieht (bei uns gibts nen typen der bands einen "professionellen" webauftritt erstellt. er nimmt dazu ein cms und ein standart-template, sprich 4 bands aus dem näheren umkreis haben fast die gleiche page), braucht mal mindestens einen monat intensivste übung in photoshop, wenn man das nebenher lernt wohl bis zu nem halben jahr.
 
Die Bandhompage ist mittlerweile beim überangebot der bands das zünglein an der waage.

Beim Punkt, das sowas schnell gelernt sei, muss ich dir widersprechen. Wenn man ne halbwegs gute Seite will, die nicht nach 08/15 baukasten aussieht (bei uns gibts nen typen der bands einen "professionellen" webauftritt erstellt. er nimmt dazu ein cms und ein standart-template, sprich 4 bands aus dem näheren umkreis haben fast die gleiche page), braucht mal mindestens einen monat intensivste übung in photoshop, wenn man das nebenher lernt wohl bis zu nem halben jahr.

Kuck mal unsere Page an. Sieht die unproffesionell aus?
War meine allererste Erfahrung mit webdesign. Und hat ca 3 Monate gebraucht.

Also es ist kein Hexenwerk, sich das selbst beizubringen.
 
Kuck mal unsere Page an. Sieht die unproffesionell aus?
War meine allererste Erfahrung mit webdesign. Und hat ca 3 Monate gebraucht.

Also es ist kein Hexenwerk, sich das selbst beizubringen.

Nö, ist es nicht wenn man ein bisschen ein Händchen dafür hat.
Was mich viel mehr stutzig macht ist, dass du hier einen Artikel schreibst über etwas von dem du nicht wirklich sooo viel Ahnung zu haben scheinst:

Zitat Homepage:

Erster Auftritt bestätigt!
01.08.2008


Ich kann dir auch bei den wenigsten deiner Ausführungen zustimmen. Nicht was das Demo angeht, bedingt was die Auftritte angeht, überhaupt nicht was die Labels angeht.

Das das viel Zeit, Geld und Engangement kostet ist ja irgendwie logisch.

Aus meinen persönlichen Erfahrungen und Kontakten in der Szene hab ich den Eindruck, dass es sowas wie einen "geraden Weg" nicht gibt. Da hilft auch kein steriles hochlganz Demo oder gekaufte Interviews. Ich kenne Bands die über eine poplige Kassette mit handgeschriebene Titel ihren Plattenvetrag gekriegt haben. Bands die ohne Demo tolle Gigs gekriegt haben und Bands die mit den tollsten Sachen und Promounterlagen sich selbst verraten haben. Imho zeigt das vor allem, das Erfolg nicht planbar ist. Und irgendwie bin ich auch froh, dass nicht jede Band mit einem guten Demo und viel Engangement erfolgreich ist ;-)
Gerade in Zeiten des Internets würde ich nur noch wenig auf klassische Vermarktung setzen.
Ich glaub der einzige Tipp den man wirklich geben kann ist: "Entdeckt euch selbst"
 
Kuck mal unsere Page an. Sieht die unproffesionell aus?
War meine allererste Erfahrung mit webdesign. Und hat ca 3 Monate gebraucht.

Also es ist kein Hexenwerk, sich das selbst beizubringen.

Die Page an sich gefällt mir ganz gut, maximal die images hätte man nicht-dsl freundlicher gestallten können. Und nichts gegen deine Fähigkeiten, aber für so ne Seite braucht jemand, der sich darin halbwegs auskennt, eine woche.
Wenn sich ne Band jetzt neu findet, hat man ne seite lieber gestern als morgen und sich 3 monate mit der materie befassen und lernen tuen die wenigsten.
Dass man das aber machen sollte, wollte ich betonen
 
Kuck mal unsere Page an. Sieht die unproffesionell aus?

Wenn du schon fragst...

Für ein Erstlingswerk sehr sehr beachtlich! Hut ab!

Aber: Du musst unbedingt was mit der Dateigröße deiner Grafiken machen! Es haben noch lange nicht alle User DSL, und z.B. mehr als 220 kb Größe für die Grafik auf der Startseite ist purer Horror!

Rein weiße Schrift, dazu noch mit Serifen, ist auf rein schwarzem Hintergrund nur sehr schwer zu lesen, die Augen ermüden schnell. Lange Texte wird sich da niemand durchlesen. Der Textsatz könnte auch übersichtlicher sein. Die Zeilenlänge z.B. in der Biographie ist viel zu lang.

Der Quelltext ist einigermaßen gruselig und nicht valide. Die Zeit der Tabellen-Layouts ist mittlerweile vorbei, und die CSS-Anweisungen gehören eigentlich in eine eigene Datei. Der Quelltext deiner Seiten ist schwer zu pflegen, und Suchmaschinen können ziemlich wenig damit anfangen. Die vielen Keywords, die du im Head eingetragen hast, werden z.B. von Google überhaupt nicht mehr ausgewertet.

Wirklich professionelles Webdesign ist noch mal eine ganz andere Liga, von der Programmierung ganz zu schweigen. Aber wie gesagt: Für ein Erstlingswerk gibt's von mir den Daumen nach oben :great:

Zu den anderen Ausführungen: Joah, wenn man's so macht, macht man sicher keinen Fehler. Aber eine Garantie für mehr Gigs oder gar einen Vertrag bei einem Label ist das alles sicher nicht. Ist halt alles recht allgemein, ein wirliches Marketing-Konzept sieht anders aus.
 
Achja Gage vergessen:
Natürlich kann man als unbekannte Band keine Gage verlangen. Wenn man viel Glück hat, bekommt man die Anfahrtskosten und die Verpflegung für den Gig gestellt. Aber selbst das ist nicht selbstverständlich.

oder man machts sie wie die new york dolls damals, indem man wenn man in nem club auftritt dem beitzer sagt, dass man eintritt verlangt, aber die stammgäste kommen gratis rein. so hat man in dieser hinsicht eingentlich nix zu verlieren
 
Auch wenn es möglicherweise nicht so ganz rein passt:

Den wichtigsten Punkt vergisst man immer: Ist es überhaupt erstrebenswert in der Musikbranche "Karriere" zu machen ? Es ist etwas anderes ob man als Hobby einmal im Monat auftritt oder ein Viertel Jahr am Stück 7 mal die Woche und davon leben muss. Ich denke das kann einen mit der Zeit ziemlich auf den Sack gehen. Jeden Tag am Club anreisen, aufbauen, warten bis man mit spielen an der Reihe ist und sich bis dahin langweilen, spät ins Bett kommen und früh aufstehen ( damit man pünktlich beim nächsten Auftrittsort ist), also so gut wie kein Schlaf, nur selten Zu hause, so gut wie keine Privatsphäre, da ständig mit Kollegen zusammen, kein Urlaub, da kein Geld etc.)

Ich zum Beispiel wäre kein Mensch, der für diese Art von Leben geeignet ist. Ich will Musik machen um mich zu entspannen und Spaß zu haben, als Ausgleich und als sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Konkurrenzdruck hat man im Leben genug, da braucht man das nicht auch noch in der Freizeit.

Nur mal als Denkanstoß.
 
Illinäus;3243139 schrieb:
Es ist etwas anderes ob man als Hobby einmal im Monat auftritt oder ein Viertel Jahr am Stück 7 mal die Woche und davon leben muss. Ich denke das kann einen mit der Zeit ziemlich auf den Sack gehen. Jeden Tag am Club anreisen, aufbauen, warten bis man mit spielen an der Reihe ist und sich bis dahin langweilen, spät ins Bett kommen und früh aufstehen ( damit man pünktlich beim nächsten Auftrittsort ist), also so gut wie kein Schlaf, nur selten Zu hause, so gut wie keine Privatsphäre, da ständig mit Kollegen zusammen, kein Urlaub, da kein Geld etc.)

Klingt doch perfekt. Mein Onkel und mein Vater haben bis zur Wende genau so ein Leben geführt (außer dass man nicht frühs sondern am späten Mittag oder so aufstand, so weit weg durfte man ja eh nicht fahren). Jeden Tag irgendwo gezockt bzw. getechnikert statt sich dem herkömmlichen Berufsleben unterwerfen zu müssen. Immerwieder irgendwer neues zum Fachsimpeln. Ich lass mir immer sehr gern davon erzählen und würde es sofort auch so machen. Aber mit dem Mauerfall war der Markt innerhalb kürzester Zeit tot.

Und die Warterei, was daran nervig und langweilig sein soll, geht mir eh nicht in den Kopf. Da wird mit den Mitanwesenden Blödsinn gelabert, zum nächsten Aldi getigert, ein wenig gefilmt und fotografiert, sämtliches Equipment der anderen Bands namentlich identifiziert, am Instrument rumgewerkelt... Und natürlich rumgefressen bis der Arzt kommt. List goes on.

Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber mir wärs auf jeden Fall lieber als alles, was ich beruflich bisher getan habe.
 
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Reaktionen: 1 Benutzer
Ich muss mal dringend mein Kommentar dazu abgeben......

Zunächst einmal....eigendlich sollte hinter jedem DeinerAbsätze stehen:
"Ihr braucht Kontakte". :D
Das ist nicht nur ein wichtiger Punkt, das ist der allerwichtigste. Mit Kontakten wird alles billiger, einfacher, schneller und man bekommt noch mehr Kontakte. Selbst wenn man Geld hat geht nicht viel ohne Kontakte.

So knallhart es klingen mag....
Wenn ihr jemanden nicht mögt, denkt trotzdem darüber nach ob er euch nicht noch nützen kann.

Um Mal meine Erfahrungen auf den Tisch zu legen:

- Ihr braucht Kontakte.

- Ihr braucht ein professionelles Auftreten....musikalisch, grafisch, menschlich. Wenn ihr glaubt ein Verhalten, ein Bild oder ein Lied sei "cool". Denkt nochmal wirklich darüber nach. Es muss eurem Charakter als Mensch und als Band entsprechen. Keine Band wird erfolgreich mit Texten und Logos voller Blut und Tot, wenn man nicht wenigstens ein krankes Hirn in der Band hat :D.....nur ma so als Beispiel.

- Ihr braucht Kontakte.

- versucht etwas zu machen, was noch keiner vorher so gemacht hat, oder besinnt euch auf alte Vorbilder und erfindet sie neu

- Ihr braucht Kontakte.

- Zeit oder Glück....wer kein Glück hat braucht Zeit, wer keine Zeit hat braucht Glück bis zum 5000er Publikum. Besser ist natürlich beides :D

- Action!!! Eine Bühne Lebt von Musikern die Leben und ein erfolgreiches Konzert lebt von Stimmung. Reißt euch den Arsch auf um das Publikum zu begeistern. Lauft über die Bühne (falls groß genug), hüpft, versucht euer Gesicht beim spielen unter Kontrolle zu bekommen. Falls ihr an ein Mikro gefesselt seit, nutzt die Zeiten wo ihr es nicht seid :D. Kein Mensch will Versteinerte Gitarrenstatuen, denen in komplizierten Soli der Mund offen steht ;D......das geht erst, wenn ihr berühmt seid. Wichtig dabei ist die Action, nicht unbedingt eine trainierte Show.

- Musik ist business. Wenn ihr als Kleine Band noch antikomerz sein wollt werdet ihr es noch merken. Musik ist Geld! Konzerte Kosten Geld, aber sie bringen auch Geld. Manch ein Veranstalter arbeitet heut tatsächlich noch "für die Szene" und will nur mir einer 0-Rechnung nach Hause. Aber auch für eine 0-Rechnung fließt vorher ein Haufen Kohle hin und her.

- Passt auf wann, wo und wie oft ihr spielt. Manch eine Band ist daran gescheitert, dass sie ein und dasselbe Publikum einfach zu oft Beglückten, dadurch zunächst zu Lokalhelden wurden, die woanders aber keiner kannte oder hören wollte.Irgendwann hatte dann auch das lokales Publikum genug von der Band. Also haltet euch Rar. Lieber ein großes geiles, als 3 kleine Konzerte.

- denkt immer an die Kontakte. Es gibt wichtige und einflussreiche Leute - sie können die Band weiterbringen oder begrenzen. Also immer mal aufpassen, mit wem ihr wie redet! Anschleimen könnt ihr übrigens vergessen! Wichtige Leute trifft man durch zufall, oder sie kommen zu euch!

Letztendlich entscheidet aber am Meisten einfach nur, ob du ein Arschloch bist oder nicht...bzw. ob du weißt, wann du eins sein darfst und wann nicht ;)

Ansonsten kann ich deinen Argumenten schon zustimmen. In der Regel trifft das zu und die anderen können auch glauben, dass solche Minimalinvestitionserfolge ;) eine Ausnahme sind. Das funktioniert nur mit Beziehungen. Nur wenn du einen Kontakt hast, der auch bereit ist sich ne Kassette anzuhören, kannste auch ne Proberaumkassette abliefern. Manchmal trifft man mit sowas sogar nen besonderen Nerv bei Vintage-liebhabern...und gerade was Punk und Metal angeht kann man da evtl. noch landen - die machen ja auch noch Vinyl. Aber keine Kassette ersetzt ein gutes Album auf CD, von daher am Allerbesten beides anbieten.
Übrigens ist auch jedes professionelles Auftreten nichts Wert, wenn dann nicht auch Qualität geliefert wird. Also alles abwägen und vor allem selbst lernen, was richtig ist. Mit solchen niedergeschriebenen Erfolgsrezepten, die eigendlich auf purer Logik basieren kommst du nicht zu deinem Erfolg.
Wichtig ist nur, dass du gut bist....auf welche Art und Weise auch immer...und dafür gibts nunmal keine Formel oder Antwort.
Wenn ich ehrlich bin glaube ich auch, dass aus dir nicht allzuviel Erfahrung spricht, aber das soll mal nicht Thema sein.

Eines stört mich aber wirklich:

Achja Gage vergessen:
Natürlich kann man als unbekannte Band keine Gage verlangen. Wenn man viel Glück hat, bekommt man die Anfahrtskosten und die Verpflegung für den Gig gestellt. Aber selbst das ist nicht selbstverständlich.

Quatsch! :D
Eine Band darf sich nie unter Wert verkaufen! Anfahrtskosten sind eine absolute Pflichtforderung. Damit fängt man an. Später steigert sich die Gage mit Anzahl der Aufnahmen, der Dauer der Bandexistenz und jedem einzelnen Konzertbesucher.
Eine Band die sich unter Wert verkauft wird niemals, niemals, niemals, nie eine Headlinerposition erreichen, da sie immer als günstigen Vorband gebucht wird. Und wer als Vorband spielt verliert Publikum.
Veranstalter sind mitunter abgebrühte Geschäftsleute. Denn eins dürft ihr trotz aller ideologien nie vergessen.....Musik ist heute ein absolutes Geschäfft. Es geht überall um Kohle. Selbst der kleine Jugendklub um die Ecke braucht Kohle. Gage ist ein Verhandlungsmittel mit dem man als Band druck aufbauen kann aber genauso gut loyalität äußern kann. Die höhe der Gage ist repräsentativ für den Status oder auch "Rang" eurer Band, wenn es um Spielpositionen und Buchungsfragen geht. Setzt die Gageforderungen geschickt ein aber vergesst dabei nicht: Wer einmal weniger fordert wird irgendwann gefragt werden warum er jetzt wieder mehr will.
Also spielt niemals, niemals umsonst....außer vielleicht bei privaten Veranstaltungen unter Freunden.
Ab einem durchschnittlichen Publikum von 50 Leuten, dass definitiv wegen euch kommt oder wegen euch bleibt, sind Forderungen um die 250 Euro völlig in Ordnung. Kompromissdeals (z.B. pro Besucher 1€) sind ebenfalls legitim, wenn ihr unbedingt dort spielen wollt oder der Veranstalter wichtig ist.
Solltet ihr nicht ein absolutes Vertrauensverhältnis zu dem jeweiligen Veranstalter haben, macht Veranstaltungverträge. Sowas macht nicht nur einen professionelleren Eindruck, sondern sorgt dafür, dass beide Seiten abgesichert sind. Sollte der Veranstalter ihn nicht unterschreiben wollen, spielt nicht! Aus meiner Erfahrung gab es dann immer nur Ärger, wenn man mal eine Ausnahme gemacht hat. Manchmal wissen Veranstalter genau, warum sie keinen Vertrag unterschreiben wollen.

Ohne Gage habt ihr zwar in der Anzahl mehr, aber nicht mehr erfolgreiche Konzerte.
Mal ganz davon abgesehen....wollt ihr das andere sich die Kohle einstecken während ihr für den Sprit noch draufbezahlt?!

Ich war früher Veranstalter und spiele heute in einer Band mit der es ganz gut läuft.....ist also alles nicht ausgedacht, was ich geschrieben hab.

Schließlich und endlich ist es aber so..... der Erfolg kommt zu Dir, nicht umgekehrt.
 
Also in Sachen "eine Demo muss 3000€" kosten und professionell gemacht worden sein", bin ich etwas skeptisch.
Was ist "professionell"? Das es in einem Studio aufgenommen wurde und teuer war?
Für den Anfang (und dein Thread richtet sich wohl an Anfänger) lohnt sich das überhaupt nicht und ist ziemlich unrealistisch.

Zu eurer Internetpräsenz. Die finde ich ganz gut, nur die Bandfotos sind...naja...irgendwie "lieblos".

Ich will dir nicht auf die Füße treten, sicherlich hast du mehr Erfahrung als ich, nur glaube ich willst du damit die falschen Leser ansprechen. Und überhaupt, mir scheint das eher als ein Erfahrungsbericht bzw. eine sehr "realistische" und nicht wirklich mutmachende Information zu den jeweiligen Unterthemen über die hier auch viel diskutiert wird. Helfen tut einem das in meinen Augen eher weniger.

Gruß Hamstersau (und gute Nacht)
 
Also eine befreundete Band hat ihr erstes Demo mit einem 8-Spur-Kassettenrecorder aufgenommen. Allerdings auch schön einzeln eingespielt und abgemischt.

Dem Label hat das so gereicht und ich muss auch zugeben, dass ich nicht gehört hab, dass es nicht aus nem Studio ist.
Mal davon abgesehen ist es Schwachsinn in ein großes Studio zu gehen, wo du am Ende einen Kerl hast, der sich weder für deine Musik noch für deine Band interessiert.
Wenn wir uns mal ganz neutral betrachtet auf dem Markt umschauen gehen große Bands (oder die HipHop-Leute) alle in Hinterhofstudios oder meinetwegen auch in Weltklasse-Studios...was sie aber alle gemeinsam haben ist ein Techniker mit dem sie befreundet sind.
Da wären wir wieder mal bei den Beziehungen, denn dann wird es auch billiger ;D. Was ich aber vor allem meine sind Techniker, die sich mit dieser Art von Musik befassen und sie auch gut finden und daher auch damit umzugehen wissen. Nicht jedes Studio wird euch perfekt erscheinen lassen - das ist wie ein paar Schuhe...es muss einfach passen.

Ein klassisches, gutes Hinterhofstudio kostet zwischen 100-150 Euro am Tag. Wenn ihr da also ein WE verbringt kostet das inklusive Mastern etc. unter 500 Euro. Das würde ich dann aber auch schon als ein äußerst Qualitatives Demo bezeichnen.....alles andere wäre übertrieben. Allerdings muss man auch bedenken, dass ein Demo meist die erste Aufnahmeerfahrung ist bei der man ALLE seine Schwächen knallhart vors Gesicht gedrückt bekommt. Wenn man die nötige Selbstkritik hat, kann man sich auch selbst hinsetzen und es eben über Spurrecorder aufnehmen. Letztendlich macht ein Studio nichts anderes und wer sich mit so einem Gerät auseinandersetzt kann wirklich brauchbare Ergebnisse erzielen. Wie gesagt muss man aber bedenken, dass man die nötige Selbstkritik und auch ein gutes Gehör braucht. Vorteil ist aber, dass man nicht unter Zeitdruck steht.....obwohl man sich auch daran beizeiten gewöhnen sollte.
Also niemand muss bei den noisy-rooms (in Berlin) für 20Euro die Stunde ein Studio mieten :D. Aber auch wenn man ein Demo selbst aufnimmt......es tut nicht weh es zu bedrucken und bei einem Flyerhersteller ne CD-Hülle machen zu lassen. Das ist eigendlich schon standart, selbst bei den schlimmsten Straßenpunkbands.

Ein Album sollte man so aber nicht aufnehmen! ....aber man kann ja gelegentlich nen Demo machen ;) - das macht mir heute noch Laune, obwohl wir das eher nutzen um uns die Songs mal mit etwas Abstand selbst anzuhören........und die Qualität ist selbst mit zwei in den Raum gestellten SM58 recht beeindruckend. Bei einer Demo sollte man aber einzeln abnehmen, am Besten auch mit Spezialmikros.
 
3000 für ein Demo ist völlig übertrieben! In der Regel reichen 3 Songs zum bewerben, bzw werden bei Wettbewerben etc. 3 Songs verlangt. Und 1000Euro pro Song halte ich für viel zu teuer.
Wir haben 700€ für 7 Songs bezahlt und die können sich meiner Meinung nach sehen lassen. Zumindest für Low-Budget, und zum Bewerben reicht das meiner Meinung nach allemal!!

Falls es interessiert: www.myspace.com/discordkickass
 
selbst 700 finde ich nen bissl viel.

Für 1200 mach ich zur Zeit nen 14 Song-Album. Okay....sind 14 kurze lieder :D
 
also gerade zum thema Demo kann ich folgendes beisteuern:
mein gitarrelehrer spielt in einer profi-coverband (zwar nur so nebenher projekt, aber vom level her sehr hoch).. sind alles Profimusiker, als reine geld geschichte.

Auch die ham dann ein demo aufgenommen. Bei einem bekannten, der sie auch tontechnisch sonst immer betreut. Aus finanziellen gründen wurde -soweit ich weis- alles bin auf gesang und solo gleichzeitig aufgenommen und in ca. 2 tagen waren die ca. 10 songs im kasten.
Kosten im 4stelligen bereich. Warum?
weil anscheinend doch so viel wert gelegt wird auf die qualität. Immerhin werden solche bands ja gebucht und kosten über 4000Euro (inkl. Technik) und der veranstalter will ja nicht zur probe kommen um mal zu hören, obs sie die lieder schon können :D

Also für mich steht sowieso fest, dass man im rock/metal bereich in meiner umgebung nicht weit kommt, wenn man selber schreibt.
Insofern würde ich auch sagen, dass 3000 Euro einfach zu viel geld ist.. allerdings hab ich auch von leuten gehört die 1 cd 1000mal um ca. 10000 euro produzieren lassen haben und jetzt einfach drauf fet sitzen. :screwy:

Aber mal raus, aus dem proberaum und zumindest bei jemanden aufnehmen der sich auskennt ist immer gut! Selber machen in ehren (mach ich auch oft genug) aber extra für die band ein studio aufziehen und was so dazu gehört halte ich für blödsinn.
Was jetzt nicht heißen soll, dass man das nicht tuen soll oder darf, aber als band bringt einen das lange nicht so viel weiter, als mit einem guten techniker zusammen an einer CD zu arbeiten.

Lg Melody
 
Naja....da würde ich aber behaupten, dass sie sich fett auf die fresse gelegt haben bei der summe :D

Ich würde meine Band inzwischen zwar noch nicht als professionell abtun, aber auf dem Weg dahin. Wir sind inzwischen bei nem großen Label und Spielen viele und große Shows. Wir haben nie soviel Geld für ein Paar Songs ausgegeben. Aber eine komplette Produktion lag bei uns auch um die 20.000,-. Allerdings zwahlt sowas ein Label! Als Band würde ich mir solche Kosten niemals aufdrücken, da dir einfach der Vertrieb fehlt. Durch die Gegend tingeln und Geschäfte Fragen ob sie interesse haben ist bullshit. Kann man am aber am Anfang machen. Letztendlich kommst du nie an die Kontakte, die so ein Label hat....und die hat man als Band eben nicht so schnell.

Nun muss man aber auch sagen, dass wir eigendlich garkeine Kosten mehr selbst zu tragen haben.
Jeder Anfängerband würde ich Raten sich um sowas erstmal garkeinen Kopf zu machen. Auch eine Aufnahme ist nicht nötig, wenn ihr nicht nen Publikum habt, dass die auch kauft. Juckts euch trotzdem, macht es so günstig und dabei so gut wie geht. Wenn ihr euren kleinen Stamm um euch verteilt, dann spart halt mal ein paar Gagen und gönnt euch nen kleines Studio. Aber bis dahin habt ihr in eurer Szene eh genug Fuß gefasst und Kontakte gehabt um euch bei befreundeten Bands mal umzuhören, wie so ein Recording-Start in eurem Umfeld am Besten funzt.
Macht erst Aufnahmen, wenn euer kleiner Fankreis danach schreit!

Den einzigen Tip, den ich schon beinnahe gebetsartig wiederholen muss: Schließt Freundschaften, Bekanntschaften und Kontakte. Nur das allein bringt euch weiter und ihr werdet durch andere Bands aus eurem Umfeld erfahren, welcher Weg der Beste ist und ihr müsst deren Fehler nicht wiederholen.
 

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