An Gigs kommen - ein paar Gedanken dazu...

von LeGato, 08.02.09.

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  1. LeGato

    LeGato Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.02.09   #1
    Wie kommen wir an Auftritte?

    Manche Dinge kommen einfach immer wieder. Mein Augenzucken, wenn ich Dieter Bohlen im Fernsehen sehe zum Beispiel. Meine Freundin auf der Suche nach ihrer Uhr. Tina Turners Abschiedstourneen. Und die Frage, wie man als Band an Auftritte herankommt.

    Und weil all diese Dinge immer wieder kommen, ist es streng genommen natürlich zwecklos, einen Beitrag wie diesen zu tippen und zu hoffen, dass die Fragen dadurch weniger würden. Aber immerhin kann ich dann in Zukunft einfach auf diesen Thread verweisen, statt alles immer noch einmal zu tippen. Ich bin nun mal ein fauler Mensch... :D



    Punkt 1: Die Voraussetzungen

    Voraussetzung Nummer eins: Alle wollen Gigs!
    Als erstes sollte klar sein, dass alle aus der Band überhaupt Gigs spielen möchten. Klingt zunächst banal, ist es aber nicht. Es gibt unzählige Bands, die an unterschiedlichen Vorstellungen über Art und Anzahl von Gigs zerbrochen sind. Ein Familienvater mit drei Kindern und einem nine-to-five Bürojob hat sicher ganz andere Ansichten zum Thema "Auf Tour am Wochenende" als ein ungebundener Teenager, der vielleicht mal seine Brötchen mit Musik verdienen möchte.

    Also auch wenn's erst mal lächerlich klingt: Klärt im Vorfeld ab, was euch allen an Gigs pro Jahr realistisch und machbar erscheint. Klärt auch, wer welche Prioritäten setzen will. Sagt der Keyboarder auch schon mal einen Gig ab, weil seine Oma Geburtstag hat? Würden Drummer und Bassist auch mal dreihundert Kilometer fahren, um irgendwo zu spielen? Ist der Gitarrist - zumindest in der Anfangszeit - auch bereit, mal Geld draufzulegen, um einen Promogig zu spielen?

    Nichts ist ärgerlicher, als einen mit viel Mühe an Land gezogenen Gig wieder absagen zu müssen, weil ein Teil der Band sich das "irgendwie anders vorgestellt" hat. Also bitte vorher klären.


    Voraussetzung Nummer zwei: Ausreichend Programm
    Wie viel Zeit könnt ihr füllen? Klar gibt es jede Menge Gigs, bei denen man gar nicht dazu kommt, mehr als drei oder vier Songs zu spielen. Bandcontests und Massenveranstaltungen mit fünf oder mehr Bands im örtlichen Jugendzentrum zeichnen sich für Bands hauptsächlich dadurch aus, dass man schon wieder von der Bühne muss, bevor man überhaupt richtig darauf angekommen ist.

    Viele Bands lassen sich dadurch dazu verleiten, auf Gigsuche zu gehen, wenn sie gerade mal 20 Minuten Programm vorweisen können. Für oben genannte Veranstaltungen mag das durchaus angehen, aber für fast alles andere sollte man schon ein "vollwertiges" Programm mitbringen. 60 Minuten dürfen es gerne sein, noch mehr ist sicher kein Problem. Weniger spielen kann man dann immer noch.

    Bedenkt, dass Veranstalter ihr Publikum i.A. einen ganzen Abend lang unterhalten müssen. Ein Pluspunkt für euch, wenn ihr ihnen dabei so viel wie möglich helfen könnt. (Semi)Professionelle Coverbands z.B. werden nur selten für Gigs unter 2,5 Stunden gebucht. Absolutes Minimum für Bands mit eigenem Programm sollten 45 Minuten Show sein, Zeit für Intro, Ansagen, Mitklatschteile etc. eingerechnet.


    Voraussetzung Nummer drei: Aussagekräftiges Infomaterial
    Euer Infomaterial ist normalerweise alles, was ein Veranstalter von euch kennt. Außerdem sind Veranstalter ungeduldige Menschen. Euer Infomaterial muss daher auf einen Blick klar machen, wer ihr seid und was ihr für Musik macht.

    Dabei interessieren weder die Hobbys der Bandmitglieder noch deren Lieblingsessen oder -film. Auch Sätze wie "The Frozen Chewing Gums lassen sich in keine Schublade packen, sondern schaffen mit Elementen aus allen Musikrichtungen ganz eigene Klangwelten" sind wenig hilfreich, und auch die "schweißtreibenden Grooves" haben gefühlte 95% aller Bands im Gepäck.

    Beschreibt kurz und knackig, was ihr macht. Nicht mehr und nicht weniger. Habt dabei keine Angst vor Schubladen, die können sehr hilfreich sein, wenn es darum geht, Bands zügig einzuordnen. Und genau darum geht es einem Veranstalter bei eurer Bewerbung. Richtig kreativ sein könnt ihr auf der Bühne, euer Info aber sollte in erster Linie informativ sein.

    Eine gute Bewerbung sollte folgendes enthalten:
    • Bandfoto (so professionell wie möglich)
    • Individuelles Anschreiben für den Veranstalter
    • Bandinfo
    • Demo-CD (idealerweise drei, allerhöchstens fünf Songs)

    Die mittlerweile um sich greifende Unsitte, einfach einen MySpace- oder Youtube-Link per Mail zu versenden mit der höflichen Bitte, sich dort doch einfach mal umzusehen, hat den Vorteil, dass sie sehr billig ist. Der Nachteil ist jedoch, dass dadurch nur in seltenen Ausnahmefällen Gigs reinkommen werden.

    Das soll natürlich nicht heißen, dass MySpace- oder eigene Homepage überflüssiger Luxus wären! Eine gute und informative Internet-Präsenz verschafft Veranstaltern und Agenturen schon mal einen ersten Eindruck, und machmal kommen sogar Anfragen direkt über die Website rein.

    Aber wenn ich etwas von jemandem möchte (z.B. eine Buchung von einem Veranstalter), mache ich es ihm so leicht wie nur möglich, sich für mich zu entscheiden. Wenn irgend möglich, lege ich ihm mein Infomaterial direkt auf den Schreibtisch, schiebe meine Demo-CD persönlich in seinen Player und kredenze ihm während des Reinhörens noch einen eigenhändig frisch aufgebrühten Kaffee.

    Jemandem unaufgefordert eine kurze Mail mit einem einfachen Link zu schicken und ihn zu bitten, doch einfach selbst mal nachzugucken, ist schon fast eine Garantie dafür, dass eure Bewerbung im (in diesem Falle virtuellen) Papierkorb landet.


    Voraussetzung Nummer vier: EIN Ansprechpartner.
    Die schlechte Nachricht: Für Akquise und Booking eurer Band ist ab sofort nur noch eine einzige Person zuständig! Klar wäre es schön, wenn man sich diese Arbeit (und es handelt sich hier auf jeden Fall um richtig viel Arbeit!) mit mehreren Personen teilen könnte. Aber spätestens ab der ersten Kontaktaufnahme mit potentiellen Veranstaltern sollte nur eine einzige Person zuständig sein.

    Nichts ist für einen Veranstalter schlimmer als mit zwei oder drei verschiedenen Personen wegen eines einzigen kleinen Gigs sprechen zu müssen. Wenn ihm dann auch noch jeder von euch was anderes erzählt, ist das Chaos perfekt. Erfahrungsgemäß ist aber der einzige Weg, genau dieses Szenario dauerhaft zu vermeiden, alles in die Hände einer einzigen Person zu geben.

    Also egal ob erstes schüchternes "Hallo" am Telefon, Diskussionen am Venue über fehlende grüne Gummibärchen im Catering oder wütendes Einfordern der Gage drei Monate nach dem Gig - alles läuft ab sofort über euren soeben neu ernannten Booker und Tourmanager. Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung! :D



    Punkt 2: Die Akquise

    Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit: Adressen von Clubs, Festivals, Jugendzentren, Kulturzentren etc. raussuchen und sich bewerben. Dabei gilt: Persönlicher Kontakt ist durch nichts zu ersetzen! Wenn ihr auch nur entfernt die Möglichkeit habt, den Veranstalter direkt zu besuchen, tut es! Eine Mail oder ein Schreiben sind schnell beiseite gelegt. Jemanden, der direkt vor einem steht, kann man nur schwer ignorieren.

    Bedenkt aber bitte, dass fünf dunkle Gestalten, die plötzlich vor der Tür stehen, u.U. eher für Unmut bis Entsetzen sorgen, speziell wenn man gerade ungelegen kommt. Also verabredet bitte im Vorfeld telefonisch einen Gesprächstermin, zu dem dann allerhöchstens zwei Bandmitglieder erscheinen, damit das Ganze nicht so nach Mafia-Gespräch aussieht. ;)

    Auch die Zeit vor/nach Gigs außerhalb der eigenen Region kann man für solche (wenn's geht angekündigten!) Besuche nutzen. Vielleicht gibt es ja vor Ort noch andere Auftrittsmöglichkeiten, und wo man schon mal in der Gegend ist...

    So kann man auch Kneipen, Jugendzentren, Clubs etc. persönlich mit Infomaterial versorgen, auch wenn das sonst nicht möglich wäre.

    Oft genug ist aber aufgrund der räumlichen Entfernung der persönliche Kontakt vor Ort einfach nicht möglich. In diesen Fällen heißt es dann, sich mit einer Kombination von schriftlicher und telefonischer Bewerbung in das Gedächtnis der Veranstalter zu schleichen.

    Erfahrungsgemäß hat sich folgendes Vorgehen bewährt:

    • Ansprechpartner ermitteln. Entweder steht schon ein Name z.B. auf der Website oder im Branchenverzeichnis, oder ihr fragt einfach telefonisch nach("an wen kann ich mich wenden, wenn ich mit meiner Band...?").

    • Bewerbung so weit wie möglich personalisieren. Anschreiben direkt an den zuvor ermittelten Ansprechpartner ("Sehr geehrter Herr...") ist das Mindeste. VIP-Behandlung ist immer gut. Vielleicht einen personalisierten Backstagepass beilegen? Oder eine kleine Tüte Gummibärchen? Kreativ sein! Eure Kontaktadresse muss leicht zu erkennen sein. Möglichst alle Kontaktmöglichkeiten (Telefon, E-Mail, Handy, Postadresse, ...) angeben.

    • Bewerbung per Post abschicken. In Werbeagenturen gilt der Dienstag als bester Tag zum Versand von Mailings. Im Normalfall kommt die Sendung dann am Mittwoch an, und mittwochs sind die Menschen in Gedanken nicht noch (wie montags) oder schon wieder (donnerstag, freitag) im Wochenende

    • Nach Versand des Infomaterials eine Woche warten. Wenn sich der Veranstalter in dieser Zeit von alleine meldet - um so besser, er hat Interesse! Glückwunsch!

    • Nach einer Woche telefonisch nachfragen. Demomaterial angekommen? Und, schon reingehört? Ganz wichtig: Euer Minimalziel für dieses Telefonat lautet NICHT, einen Gig klarzumachen. Das wäre quasi der Jackpot. Euer Minimalziel lautet "in guter Erinnerung bleiben". Also immer schön freundlich!

    • Ab jetzt ist das weitere Vorgehen von der Reaktion des Veranstalters abhängig. Einige muss man ständig wieder anrufen, andere sagen gleich, ob sie Interesse haben oder nicht. Euer Ziel ist es immer noch nicht, den Veranstalter zu überreden. Aber versucht auf jeden Fall, eine klare Aussage zu bekommen! Viele Veranstalter versuchen sich aus Höflichkeit um eine Absage zu drücken. Dadurch bleibt so eine Anfrage ewig offen. Erstens nervig, zweitens steht das bei der nächsten Kontaktaufnahme immer zwischen euch und dem Veranstalter. Also versucht, eine klare Aussage zu bekommen: Kein Interesse? Kein Problem. Vielleicht dürfen wir uns ja später noch einmal bei Ihnen melden...? Doch Interesse? Glückwunsch!

    Und diese Aktion bei jedem Veranstalter, den ihr auf der Liste habt, ein bis zwei Mal im Jahr. Idealerweise habt ihr für jede neue Bewerbungsaktion einen besonderen (vielleicht auch konstruierten? ) Anlass: Neues Infomaterial, neue Songs, neues Demo, neue CD, liebe Grüße zu Weihnachten ... auch hier: kreativ sein.

    Langfristiges Ziel ist es, sich langsam in das Bewusstsein der Veranstalter zu schleichen. Das erfordert viel Arbeit und Ausdauer, und zwar über Jahre! Eine gut gepflegte Kontaktliste mit Veranstaltern ist nicht mit Gold aufzuwiegen!

    Bei meiner Showband hat es z.B. ca. sieben Jahre gedauert, bis die Veranstalter und Agenturen von sich aus auf uns zukamen, um uns für große Events zu buchen ... also Geduld! :)




    Punkt 3: Kundenpflege

    Ihr habt also einen Gig an Land gezogen. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt nur nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Euer nächstes Ziel heißt: Demnächst (z.B nächstes Jahr) wieder hier spielen!

    Diesem Ziel kommt ihr sehr viel näher, wenn der Veranstalter zufrieden mit euch ist. Natürlich erwartet er (und ihr auch, denke ich), dass ihr euer Publikum gut unterhaltet und eine grandiose Show abliefert. Das ist schon die halbe Miete für den nächsten Vertrag. Aber eben nur die halbe!

    Die andere Hälfte besteht aus eurem Verhalten vor und nach der Show im Backstage. Klar ist es cool und total Rock'n Roll, schon betrunken aus dem Bus zu kippen, zwanzig Sekunden nach Ankunft das Catering auf Vollzähligkeit zu überprüfen, sich mit einem bandinternen Wettsaufen auf den Gig einzustimmen und nebenbei den Tontechniker und die Bühnencrew übers Mikro wissen zu lassen, dass sie alle total unfähig sind. Zwischendurch kann man die Kippen so herrlich auf Teppich und Polstermöbeln ausdrücken, und nach dem Gig ist es ja schon fast Tradition, das letzte Bier in den Bus zu schleppen und das Catering für den nächsten Tag/die andere Band schon mal vorsorglich einzutuppern. Hey, wir sind schließlich im Musikbusiness!

    Nur könnte es dann mit dem Vertrag für die nächste Veranstaltung eng werden, selbst wenn die von jemand anderem ausgerichtet wird. Man sollte gar nicht glauben, wie gut sich viele Veranstalter untereinander kennen und worüber die den ganzen Tag lang so reden. Ein schlechter Gig oder rüpeliges Benehmen im Backstage sprechen sich unter Veranstaltern so schnell rum wie ein Schuhsonderverkauf im Schwesternwohnheim.

    Euer neuer Verhaltenskodex beinhaltet also ab sofort Händeschütteln und Smalltalk mit Veranstalter und örtlicher Crew, das Eingehen auf Sonderwünsche des Veranstalters, SACHLICHE Diskussionen bei Problemen, maßvollen Umgang mit Alkohol und - ja, richtig gelesen! - das Aufräumen des Backstageraums vor Abreise.

    Das mag einigen jetzt lächerlich erscheinen, aber ich habe im Laufe der Jahre einige - professionelle - Bands gesehen, die wegen ihres Verhaltens am Venue keine Gigs mehr bekamen. Und ich habe gesehen, wie Veranstalter und Agenturen meine Band immer wieder gern buchen, weil wir so pflegeleicht und freundlich sind. :cool:



    Punkt 4: Einige Gedanken zu Agenturen

    Ab einem gewissen Level kommt bei Bands die Frage nach der Zusammenarbeit mit Agenturen oder professionellen Bookern auf. Grundsätzlich keine schlechte Idee, wenn man folgende Punkte im Hinterkopf behält:
    • Agenturen arbeiten im Normalfall als reine Gig-Lieferanten, alles andere macht die Band selbst oder ihr Management. Die Agenturen bieten die Bands bei Veranstaltern an und kassieren im Vermittlungsfall eine Provision, die auf die Gage draufgeschlagen wird. Also verdient ihr an einem Agentur-Gig weniger Geld, oder ihr werdet für den Veranstalter teurer. Das ist nichts Schlimmes, man muss sich dessen nur bewusst sein.

    • Agenturen und Booker arbeiten für Geld, nicht für belegte Brötchen. Interessant werdet ihr für diese Leute daher erst, wenn ihr mit euren Gigs auch tatsächlich Geld verdient. Wer also 97% seiner Gigs in Jugendzentren für 'nen Kasten Bier spielt, wird bei Agenturen nicht unbedingt offene Türen einrennen...

    • Agenturen gehen davon aus, dass ihr einen von ihnen vermittelten Gig spielt, sofern ihr nicht andernweitig gebucht seid. Einmal absagen geht noch klar, ein zweites Mal ist schon haarig, und beim dritten Mal seid ihr mit eingier Sicherheit raus. Wenn also euer Sänger einen Gig nicht spielen will, weil er "mehr Zeit mit seiner Freundin verbringen" will, solltet ihr dringend gut eingearbeitete Ersatzleute bereithalten. Oder auf die Zusammenarbeit mit Agenturen verzichten.

    • Seid euch bewusst, dass ihr Dienstleister seid. Eure Agentur vermittelt eure Dienstleistung an den Veranstalter. Benehmt euch also entsprechend. Unzufriedene Kunden haben die Agentur schneller angerufen als ihr wieder zu Hause seid.


    Einige weitere Informationen zum Thema "Zusammenarbeit mit Agenturen" findet ihr in diesem Post.



    Punkt 5: Selbst Gigs veranstalten

    Nicht ganz einfach, aber machbar. Vielleicht mit anderen Bands zusammen? Allerdings bleibt dann der gesamte Organisationskram (Venue organisieren, Werbung, Versicherungen, GEMA, Getränkeausschank, Security, Kassenpersonal, Abfallentsorgung etc.) an euch hängen. Unterschätzt das nicht, das ist Arbeit. Es ist sogar so viel Arbeit und auch unternehmerisches Risiko, dass ihr euch vorher unbedingt z.B. hier im Board darüber informieren solltet. Die Suchfunktion hilft euch gerne weiter.

    Puuuuhhh, das war jetzt 'ne ganze Menge Zeugs, vielleicht hiflt's ja dem einen oder anderen weiter. Und vielleicht sehen wir uns ja demnächst mal "on the road" - ich freu' mich drauf! :great:
     
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  2. Campfire

    Campfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #2
    sehr gut zusammengefasst!

    Eine Anmerkung: Die Bewerbung per Mail mit Myspace- und Homepage-Link ist bei einigen Veranstaltern die ich kenne durchaus beliebt, da schnell erledigbar, Link anklicken und man hört die Band....

    was dann aber bitte in der Mail schon stehen sollte: grobe einordnung der Band (Musikrichtutungsschublade, ein paar Beispielgigs der letzten Zeit dass man weiss in welcher Liga die Band spielt....)
    sowie der schon erwähnte Ansprechpartner, auch mit Telefonnummer......
     
  3. metalicat23

    metalicat23 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #3
    Wow,
    das ist mal ein wirklich hilfreicher und ausführlicher Beitrag zur Gigakquise.
    Vielen Dank.

    Ein paar Sachen würden mich aber doch noch interessieren.

    Ja, jeder weiß dass solche Beschreibungen in total vielen Bandbeschreibungen vorkommen, allerdings ist mir auch nicht wirklich klar wie man sonst den eigenen Musikstil beschreiben soll. Ein Satz wie "XYZ spielen Hardrock." klingt ja auch nicht viel besser.


    Was ich bis heute auch nicht verstehe ist warum Veranstalter unbedingt mit Post bombardiert werden wollen.
    Typischer Fall wäre ja dass man ne Mail schreibt ob prinzipiell Interesse besteht. Auf die Mail bekommt man aber so gut wie nie ne Antwort, also ruft man an und bekommt gesagt das man doch sein Demomaterial schicken soll.
    Ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Kurz ins Netz gehen und anhören ist doch viel einfacher als sich durch Berge von Bandbewerbungen zu wühlen.
     
  4. Messer_Mecky

    Messer_Mecky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #4
    Danke für den ausführlichen Beitrag

    Ich denke, der Veranstalter will lieber etwas in der Hand haben. Eine Band , die sich um Gigs kümmert.
    Einen Link per Email schicken kann jeder.
    Eine Bandmappe , die von der Post oder sogar persönlich abgeben wurde, ist da schon was ganz anderes.
     
  5. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.02.09   #5
    Du musst erst einige Beiträge anderer Benutzer bewertet haben, bevor du LeGato erneut bewerten kannst.

    :-((
     
  6. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #6
    Hör sich Scheiße an, aber es ist definitiv besser zu pauschalisieren und sich zu reduzieren: wir machen z.B. Hardrock, wenn das den VA interessiert, wird er im Demo die Feinheiten hören, wenn er aber Oberkrainer-Musik sucht, kann er es schon mal weglegen.

    Die VA sind in der Regel 20-30 Jahre älter als ihr, wenn mal euere Jahrgänge auf diesen Posten sitzen, wird sich wahrscheinlich auch dieses System ändern - momentan bekommt man Gedrucktes und Scheiben zum Einlegen!
     
  7. ErgoLue

    ErgoLue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #7
    Wort für Wort durchgelesen, Bewertet und jetzt noch

    [x] für Tacker!

    :great: danke dir!

    mfGLue
     
  8. Xytras

    Xytras Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.02.09   #8
    genau das stand bei mir eben auch da... :(
     
  9. .301

    .301 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.09   #9
    Geht mir ähnlich. Ohne den großen Crash wüde die Datenbank jetzt alle meine bisherigen Beiträge zählen (>50) und ich könnte Kekse verteilen. So bleibt mir halt nur zu sagen "Klasse Beitrag".
     
  10. Witchcraft

    Witchcraft R.I.P. exMOD Ex-Moderator

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    Erstellt: 08.02.09   #10
    Messer Meckie hat es ja schon ganz gut beschrieben.
    Es macht einfach einen besseren Eindruck und zeigt das man sich wirklich bemüht,
    ein lieblos hingeklatschter Link ist da eher weniger zuträglich. Zudem nerven Portale
    wie MySpace auch mit ellenlangen Freunde-Listen, Werbebannern und zudem ist
    es auch nicht jedermanns Sache sich dort anmelden zu müßen um beispielsweise
    Fotos ansehen zu können.

    Kommt wohl auch drauf an in welchem Bereich ich mich als VA bewege, aber wenn
    ich eine Top-40 Band im Bereich von 3 bis 5 k€ buche, möchte ich schon genau
    wissen mit wem ich es zu tun habe. Ein Weblink auf MySpace ist da vollkommen
    unaktzeptabel.
    In Jugendzentren ist es vielleicht nicht ganz so tragisch, dort kostet eine versiebte
    Veranstaltung nicht unbedingt Geld und Köpfe :D
     
  11. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.02.09   #11
    ich kann ebenfalls nicht bewerten - affenschande :D

    auf spezielle tips für coverbands (sind ja in ner anderen situation als "normale" bands) wäre ich noch gespannt :)
     
  12. LeGato

    LeGato Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.02.09   #12
    Äääh, wie meinen? In Bezug auf die Akquise sehe ich da keine prinzipiellen Unterschiede...

    Wer ernsthaft nennenswerte Mengen von Auftritten spielen will, für den gelten unabhängig vom zu verkaufenden "Produkt" immer die gleichen Regeln. Die Unterschiede zwischen Coverbands und Bands mit eigenen Songs sind allenfalls quantitative, keine prinzipiellen.

    Bei gut gebuchten Coverbands wird es in punkto Gage vielleicht nicht gerade um einen Kasten Bier und zwei belegte Brötchen gehen, aber prinzipiell wird jede Seite versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ob Garagenband oder professionelle Show-Coverband.

    Coverbands sollten den oben beschriebenen Dienstleistungs-Gedanken sehr ernst nehmen, deutlich ernster als Bands mit eigenem künstlerischen Anspruch, dessentwegen (wow, was für ein Wort! :D ) sie möglicherweise gebucht werden. Aber für alle Bands dieser Welt gilt: Übersteigen die "Kosten" (auch in Form von divahaftem, rüpeligen oder einfach unprofessionellem Verhalten) in den Augen des Veranstalters den erhofften Gewinn, ist die Band raus.

    Sorry Fastel, aber wenn du gehofft hattest, ich würde jetzt einfach mal in den Keller gehen und die Schatzkiste mit den goldenen 10 Tipps für Coverbands holen, muss ich dich enttäuschen. Nicht weil ich die Tipps für mich behalten möchte, sondern weil es sie leider nicht gibt.

    Es geht immer darum, ein Produkt (die eigene Band) zu verkaufen. Und da sind die Regeln für alle Arten von Bands gleich...
     
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  13. gigbox

    gigbox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.10   #13
    Hallo zusammen,

    ich bin aufgrund der Superzusammenfassung von LeGato Mitglied hier geworden um erstens Daumen hoch dafür zu zeigen und zweitens eine kleine Ergänzung zu formulieren.

    Grundsätzlich stimme ich der Wertigkeit einer schönen Bewerbung per Post zu, an anderer Stelle wurde aber auch auf den Veranstalter selbst eingegangen. Ich bin Ende 20 und mache seit ca. 10 Jahren Konzerte, vom Clubgig bis hin zu Festivals war schon alles dabei. Ich habe mir in dieser Zeit eine gewisse Web 2.0 Affinität angeeignet, um mit den Trends gerade bei jungen Bands mithalten zu können, aber auch, um meine eigenen Bands zu vermarkten.

    Meine Erfahrung mit postalischen Bewerbungen ist daher zwiegespalten. Das Ablegen und wahrnehmen von Bewerbungen folgte in der Regel dem Muster auspacken, ansehen, CD einlegen, Papierkram wegschmeißen, im Idealfall alles abheften. Dies erfordert aber auch eine gute Ablagesystematik, die konstant gepflegt wird.

    Im Zuge des iPod, sowie der einfachen digitalen Aufbereitung jedweder Informationen auch für Laien, kam ich irgendwann an den Punkt, so wenig Papierkram wie möglich anzusammeln, weil sich die Regalbretter durchbogen und ich in Ordneren erstickte. Gänzlich lässt sich der Papierkram natürlich nicht vermeiden (Auftrittsbestätigungen, Verträge, usw.), aber dieser findet mittlerweile gut in einem Ordner Platz.

    Musik, Bandinfo, Fotos, usw., schaue ich mir meist gleich auf dem Bildschirm an, denn am PC sitze ich eh die meiste Zeit und habe mir viel Sortiererei gespart. Und wenn es gefällt, landet der Bewerber zumindest unter meinen "Freunden" und in meinem Kopf unter: interessant für...(Cover, Hardcore, Jazz, etc.)

    Was dennoch super ankommt, sind CDs, die alles enthalten, was ich als Veranstalter benötige:

    1. CD (bloß keine Mini-CD)
    2. Jewelcase (bloß kein Slimcase) fürs CD-Regal
    3. Booklet (Vorsicht mit selbst gemachten Kopien, bitte alle Kontaktdaten rein (wer bookt?) und ein bisschen Seele (Texte und/oder Fotos/Artwork)
    4. ggf. Infos zum Vertrieb/Label, muss aber nicht

    Eine solche CD landet bei mir nicht im Papierkorb. Im Gegenteil, wenn ich die Möglichkeit habe, z.b. beim Radio ein wenig Promo für meine Show mit dieser Band zu machen, weiß ich, dass ich auf Nachfrage gut aufbereitetes Material bekommen kann. Und ich habe etwas, mit dem sich die Presseleute vielleicht ein bisschen ködern lassen. Die kommen, weil sie die vorher erhaltene CD gut finden, hauen nach 3 Minuten wieder ab, haben aber dann zumindest die CD, falls sie sich nicht mehr sicher sind, wie der Sänger der Band hieß.

    Dafür lohnt sich die postalische Bewerbung dann doch und wenn die CD gefällt, braucht es bei mir jedenfalls nicht mal ein Anschreiben oder eine Info. Das bekomme ich alles auch später, wenn mich das Handwerk, also die Musik (und deren Verpackung), überzeugt. Wenn ich eine CD bekomme, weiß ich ja schon irgendwie, was die Band damit bezwecken will: Buche uns, gib uns all deine Connections, bring uns auf Tour, mach ein Album mit uns. Denn das Potential einer guten Band ist auch heute noch immer die Musik und der erste Eindruck. Wenn mich das Anschreiben nervt, mag die CD noch so gut sein, sie wird erst der zweite Eindruck werden. Gefällt aber, was ich höre und sehe, geht sie vielleicht sogar den Weg ins persönliche CD-Regal.

    Großkotzige Pappfolder, DVD Hüllen, eben alles, was nicht ins Normregal passt, sind unhandlich und landen dann meist doch im Müll oder im Vorrat für leere Hüllen J

    Darum ein Hoch auf den Tipp: Gummibärchen mitschicken :Doder innovativ sein: statt CD, alles auf einen editierbaren USB Stick, den ich gleich checken und ggf. wieder verwenden kann. Da passen dann auch Promofotos, Texte, Info, Rider, Mustervertrag, etc. mit drauf. Nur den Virus solltet ihr nicht unbedingt mit draufziehen.

    In diesem Sinne: schaut euch genau an, WEM ihr eure Unterlagen schicken wollt, der eine mag es so, der andere so. Häufig findet man ja auch Hinweise auf der Homepage der Clubs, JUZEs, Veranstalter, usw., wie man sich bewerben soll. Am einfachsten ist es, wenn man auf alle Optionen zurückgreifen kann. (Onlinepaket, Promopaket per Post, Mix aus beidem)

    Die Zusammenstellung entsprechenden Materials hat zudem den Vorteil, dass sich eine Band die Frage stellen muss, wo ihre Zielgruppe liegt (also eher gediegen, oder doch lieber Rock&Roll, Web 2.0 oder aber klassisch) und so auch effizienter nach entsprechenden Clubs und Veranstaltern suchen kann. Das spart Kosten und Zeit bei der Akquise.
    Andererseits ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Band als Marke und Dienstleistung, eben als Produkt im allgemeinen, auch bei der Definition von Zielen sicherlich hilfreich.

    Erwähnt wurde diesbezüglich die Band, die mit 20 Minuten Set bereits große Bühnen rocken will. Step by Step aber kontinuierlich (LeGato sprach von 7 Jahren, um tieferes Interesse bei den Agenturen zu erzeugen) sollte hier eher das Motto sein.


    Alles kann, nichts muss: also, haut rein…

    eure gigbox
     
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  14. Ellis D.

    Ellis D. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.10   #14
    Super Tips!
    :great:

    Mh ich dachte ehrlich dran, mir solche "custom made" Pappfolder machen zu lassen, mit Logo vorne drauf gedruckt, innen links liegend Bandinformationen und Referenzen und rechts innenliegend unsere aktuelle Demo, quasi als Paket für den interessieren. Meinst du die Idee ist eher unpraktisch? Und ist das dann wirklich großkotzig? Es zeigt doch eher dass wir uns da reinhängen und nich so halbfertige Sachen abgeben.
     
  15. gigbox

    gigbox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.10   #15
    Hey, vielleicht ist großkotzig nicht generell das richtige Wort, habe aber da schon die unpraktischsten Sachen in der Hand gehabt. Entscheidend für MICH ist letztlich die CD und wie ich damit verfahren kann. Wenn mich das Paket und die Aufmachung (wegen mir auch mit Folder, Gummibärchen und Gratishut ;) ) überzeugt, dann möchte ich die CD gerne archivieren. Und das mache ich nach wie vor in einem CD Regal. Habe ich keine Hülle, muss ich erstmal eine ausm Magazin nehmen und dann auch noch was draufschreiben oder so.

    Was ich geil finde: Die Aufmachung attraktiv, egal wie, aber immer die Option, die CD mit Jewelcase ins Regal zu packen. Wenn man den Empfänger abholt, indem man ein Aktivitätselement einbaut, noch geiler. Idee hierfür: macht doch einen Bausatz mit größerem Folder und allen Infos, legt ein Jewelcase bei und dann kann man aus dem großen Folder das Booklet quasi herauslösen (sollte dann entsprechend leicht herauslösbar sein) und ins Jewelcase einsetzen kann. Während die CD läuft hat man was zu basteln und beschäftigt sich automatisch mit dem Booklet und so auch mit der Band.

    Alternativ, weil kostengünstiger: fertig konfektionierte Digipacks. Da Hast du auch ne hübsche Variante, aber den ganzen Bausatzkram nicht.

    Hoffe, ich konnte ein paar Anregungen geben.

    lg markus von der gigbox
     
  16. Ellis D.

    Ellis D. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.10   #16
    Hi Markus!
    Danke für deine Antwort, das bringt etwas licht in die Sache.
    Ich hab mich tatsächlich mal mit Alternativen beschäftigt, und genau das was du angesprochen hast hatte ich in etwa auch in betracht gezigen, nämlich sogenannte "Digifiles" (die kannte ich vorher auch nicht). Kann man auch 6 oder 8-seitig bekommen.
    Da können wir bequem einmal die angesprochene Daten-CD (mit Fotos, pressekram etc.) und noch die Demo stilvoll unterbringen, ein Booklet beilegen etc.
    Das bietet ewig viele möglichkeiten, ist dann in der archivierung aber sehr praktisch!
    Nur dass die Firma aus Berlin, die solche Sachen vertreibt, seit 7 Tagen nicht geantwortet hat. Sowas ist natürlich schlecht fürs Geschäft :bad:
     
  17. gigbox

    gigbox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.10   #17
    Hey Ellis D.

    schau mal beim großen online Shop vorbei, der ein bisschen wie ein Fluß in Südamerika heißt ;)

    Dort gibt es komplette Pakete, die Digipacks inkl. Konfektionierung anbieten und das echt günstig.

    Da haben wir unsere Platte auch bestellt - warten grade auf die Auslieferung, daher noch kein Daumen hoch für die Ware an sich, aber das angebot ist super, eben inkl Druck usw.

    lg m
     
  18. Style-Box-Team

    Style-Box-Team Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.10   #18
    Hallo - ich bin auch Neu hier - bin durch ein Buch von Jörn K. auf dieses Forum aufmerksam geworden.

    Was haltet Ihr in diesem Zusammenhang von Anbietern, wo sich Veranstalter auf einer Site mit Kontaktadresse registrieren können (Es werden Informationen zur Veranstaltung, Preisvorstellung, ca Besucher etc genannt).

    Als Band hat man dann gegen eine geringe Gebühr(ca 4 Euro/Kontatk) die Möglichkeit sich Kontaktadressen, TelNr, MailAdresse zu kaufen und sich in welcher Form auch immer anzubieten.

    Überlege gerade ob das Sinn macht - bin skeptisch wg der Kosten. Andererseits komme ich so an "qualifizierte Veranstalteradressen".

    Würde gerne wissen, was Ihr davon haltet.

    Grüße
     
  19. Bassonkel

    Bassonkel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.10   #19
    klingt sehr nach dem, was sonst eine agentur macht. obwohl die agenturarbeit noch weit aus mehr einbezieht, als den austausch von kontaktdaten!?!?!

    wie willst du eigentlich sicher stellen, dass du nur daten von "seriösen" veranstaltern in deinem archive hast? du würdest ja schließlich für deine "dienstleistung" geld nehmen. von daher musst du ja auch eine gewisse garantie geben. wenn du verstehst was ich meine!?!?

    p.s. willkommen im forum :)
     
  20. Beyme

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    Erstellt: 06.05.10   #20
    so ganz spontan halte ich das für Abzocke... verstehe den Vorteil nicht. Die Veranstalteradressen kann man sich doch mit etwas Mühe selbst raussuchen, da muss man doch fast nur googlen.
     
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