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rundd schrieb:da in mein thread wohl keiner reinschaut, frag ich hier nochmal, auch wenn ich grad etwas vom thema abweiche:hybrid-amps haben doch eine röhrenvorstufe...!?wie sieht es bei diesen combos mit verschleiss der röhren aus?
OneStone schrieb:5 Jahre? 10 passen wohl eher... (@Hybridamps)
OneStone schrieb:Edit: Zu lange Standby ganz ohne Strom ist auch der Tod für die Röhren, das mal nebenbei...sogar viel schneller als mit Stromfluss in Ruhe.
Reflex schrieb:wie ist das eigentlich bei röhrenamps ohne standby schalter?
wenn man master volume auf null dreht, ist das dann so, als ob er auf standy wäre?
Dann kostet ja jede Röhre 25 Eier...unsaturated schrieb:...ich hab eigentlich keine lust alle 6 :screwy: - 24 Monate 100 :screwy: für neue Röhren auszugeben.
PYRO schrieb:Ich hab ja geschrieben "mindestens"!
Exakt, das killt, wenn das länger so ist, die Röhren.PYRO schrieb:Wie meinst du das genau? Also Power an und Standby aus, also "stumm"?
OneStone schrieb:Exakt, das killt, wenn das länger so ist, die Röhren.
fiedel schrieb:Nein, mann soll sogar zum an/abstecken der Gitarre (Gitarrenwechsel) nich die Lautstärke auf Null drehen, sondern auf Standby schalten. Das schont dann die Röhren am besten. Viele lassen sich auch einen Standby- Schalter beim Ampservice nachrüsten. Das lohnt sich, wenn mit dem Amp geübt, geprobt und live gespielt wird, auf jeden Fall.
PYRO schrieb:Kannst du bitte den physikalischen Hintergrund dazu erklären? Die Röhre wird ja dann nur geheizt und es fließt sonst kein Strom durch sie, oder?
Moerk schrieb:Wenn mein Fender noch an ist und ich den Standby ausmache, dann hört man noch ein paar Sekunden etwas. Werden da die Elkos entladen? Und wie macht man das Ausschalten denn jetzt richtig? Wieso steht so etwas nie in den Bedienungsanleitungen?
Moerk schrieb:Zum Hughes und Kettner Tube 20: Ich hatte so einen und in zwei Jahren musste ich dreimal die Röhren wechseln, weil er eben keinen Standby-Schalter hat. Ein Kollege von mir, der recht viel spielt, musste sie sogar drei mal in 8 Monaten wechseln lassen. Er hat ihn dann konsequenterweise verkauft.
Moerk schrieb:Die Röhren selber kosten übrigens eher weniger, aber man muss ja auch die Arbeitsstunden und Transportkosten dazurechnen, wenn man die nicht selber wechseln möchte/kann. Ich hatte bei meinem Hughes und Kettner 60 Euro plus Benzin bezahlen müssen. Er hat übrigens zwei EL84.
OneStone schrieb:Die Kathode ist ja Bariumoxid-beschichtet. Wenn da jetzt längere Zeit kein Strom fließt, sprich dieses Material nicht emittieren muss, dann bildet sich da irgendein Stoff, der eben nicht gut emittiert, die sog. "Zwischenschicht", dann hat man Stellen auf der Kathode, die nicht mehr in der Lage sind, Elektronen zu emittieren. Damit verliert die Röhre an Verstärkung und der Innenwiderstand steigt, sprich die Röhre kann nicht mehr soviel Strom verkraften.
Komplizierter kann ich das jetzt nicht erklären, da musst du selber nachlesen, aber das mit der Zwischenschicht sollte reichen... Daher gibt (gab) es für Röhrenrechner ja auch zwischenschichtfreie Kathoden, die längere Zeit ohne Strom überleben können (E90CC, wenn ich mich recht entsinne).
OneStone schrieb:das dauert viele stunden bzw tage....