Wie mach ich riffs?

  • Ersteller johnny-boy
  • Erstellt am
... oder man fängt mit der theorie erstmal an (ist nicht ganz so extrem unsinnig you know...), findet/sucht sich ein tonales zentrum raus, tonika meinetwegen, und fängt an ein paar skalen zu pattern, dur & moll meinetwegen. wenn man will/mag kann man ja auf diese sub-/dominanten achten. und dann denkt man nach...

und macht hier und da "ausreisser" die das ganze sozusagen "würzen" und deiner musik einen eigenständigen (möglichst) klang geben.

mit "einfach drauf los" enstehen sachen auch... aber nur per zufall, und ich gehöre ehrlich gesagt zu den menschen die ungern auf "zufälle" warten.
später wird man entrüstet feststellen, dass man es viel einfacher (und vor allem schneller!) hingekriegt hätte wenn man sich erstmal theoretische grundlagen draufgeschäffelt hätte.

das ist jedenfalls meine meinung, aber jeder solls selber machen wie er will, also nicht rummeckern pleaze. die theorie ist nur zur hilfe und zur orientierung da! sie ist kein zwingendes muster nach dem gepsielt werden muss!
ich glaub wenn man das erstmal rafft, dann gehts sehr viel schneller voran...

(nachts habe ich übrigens auch die meisten und auch besten einfälle, nur mit den nachbarn ists n problem)
 
Du kannst ein geiles riff nicht finden...

...es findet dich!

:cool:



Meine überzeugung :great:
 
musik findet im kopf statt. etwas was du im kopf nicht hast hast du auch nicht in den fingern.

das einzige was mich findet ist der schlaf, den kann man nicht bewusst herbeiführen.

und nichts in der musik wurde nicht von einem menschen erfunden/gemacht. als menschliche erfindung liegen der musik genauso regeln und prinzipien zugrunde, wie alles anderem was mit menschlichem handeln zu tun hat, von daher... muss man das noch erläutern ?
oh gott ich hab zuviel freie zeit irgendwie....
 
@Rumba:
Du has Recht, allerdings habe ich eher sehr begrenzte theoretische Kenntnisse und dennoch könnte ich dir, wenn ich denn lange genug Zeit hätte, um die rhythmischen Feinheiten per Guitar Pro aufzuschreiben, zu jedem Song 1-2 Soli zu jedem Part des Songs spielen, ebenso kriege ich recht easy Zweit- und manchmal auch Drittstimmen für Gitarrenparts hin.
Mein Problem ist da eher die Anreihung mehrerer Parts...
Entweder, meine Songs klingen mir zu langweilig, oder die einzelnen Parts passen scheinbar zwar in sich, aber nicht zusammen.
Wie du mehrere Parts verbindest, kannst du mit Theoriekenntnissen lernen.
Aber wie die einzelnen Parts sich zu entwickeln haben - das musst du auch schon vorher im Gefühl haben. Ich wage zu bezweifeln, dass es auch nur einen guten Komponisten gibt, der nicht vor seiner Schulung geniale musikalische Ideen im Kopf hatte oder zumindest die Musik im Blut. ;)
 
@johnny boy:
Ich würde mir an deiner Stelle mal Riffs von Meshuggah und Darkane(von der Insanity und Rusted Angel platte) anschauen. Bestimmte Passagen sind extrem fies mit vielen Rhythmuswechseln innerhalb der einzelnen Riffs. Zu Meshuggah brauch ich glaub ich kein Wort mehr.
Für die rechte Hand würde ich dir Lieder von Iced Earth empfehlen. Der Gitarrist benutzt viele verschiedene Galopprhythmusvariationen, versuch einfach charakteristische Riffs von den band nachzuspielen, wenn du die erst mal intus hast kommt das feeling von allein und du kannst dir eigene Variationen und Riffs kreieren.

P.S.: Wichtig ist, dass du nicht überhastest sondern alles langsam angehst falls du noch nicht schnell genug bist. Immer mit Metronom!
 
@plainshift

ja...
ich bin nur gegen die auffassung gute musik hätte nichts mit theorie zu tun, aber es stimmt auch nicht dass es nichts mit praxis zu tun hat, aber was ist praxis ?
im grunde ist jede musik = praktische schulung des hörvermögens
natürlich eignen sich bestimmte musiken besser oder schlechter dafür ...
demnach ist jeder mensch schon potenziell ein musikaliches genie ? jain...
ja, weil ich es nicht 100% ausschliessen kann
nein, weil meine erfahrung und mein wissen es zeigt, dass musik auch "handwerk" ist, erlernbar, aber nicht als gen im menschen oder im fruchtwasser einer schwangeren oder sonstwie im blut vorhanden.
...
...
...
die ausnahme ist natürlich paco de lucia ... da gibts auch keine gscheiten erklärungen zu, er ist einfach ein verrückter außerirdischer (das ist MEINE überzeugung :) )
 
AndyP schrieb:
...Ich dachte damals immer, das Riff muss extrem schwer sein, variantenreich, und so viel verschiedenes Zeug reinhauen wie es nur geht. Aber nach einiger Zeit bin ich darauf gekommen, dass man als Gitarrist immer den Drummer im Hinterkopf haben muss. Es hilft oft sich einen geilen Beat zu denken und dann darüber zu spielen. Da reicht es oft wenn man nur Em und 2 Töne dazuhaut. Ein cooler Beat und geiler Rhyhtmus macht dann diesen "einfachen" Riff ziemlich geil.
Sowas wollt ich jetz auch schreiben
biggrin.gif

Einfache und kurze Riffs kommen manchmal (meiner Meinung nach meistens) viel fetter rüber als ewig langes Zeug...
Was auch geil klingt wenn du ab und zu die Saiten abdämpfst
Das eine Lied von Linkin Park
Points of Autority is imho das beste Beispiel dafür wie geil das klingt:D
(Das Lied is wirklich gut...)
 
Phili schrieb:
.
Ich würde dir dann raten, mal ein paar Metalstücke vom Rhythmus her nachzuspielen, um erst einmal mitzukriegen, was so geht und wie sich das selbstgespielt anfühlt. .

Ja Rhytmus gefühl in der rechten hand ist sogar wichtiger als das in der linken find ich,also ist aufjedenfall schon mal die halbe miete wenn manb es rechts drauf hat.
 
Phili schrieb:
...Mir fällt es übrigens recht leicht, Riffs zu "erfinden".....

Mir auch!!! Vorzugsweise fallen mir Riffs am Abend bzw. Nacht bei planlosem "umherdüdeln" ein.
 
Nunja
ich spiel zwar erst 4 Monate, hab aber schon so ca. 6-7 Songs gebastelt, oder besser Rifffolgen :)

Und eingefallen sind mir die Riffs auch immer, wenn ich Amp lauter gemacht und drauf los gespielt hab. Einmal auch, als ich einen bestehen Song von mir nochmal spielen wollte und mir aufeinmal was viel besseres in den Kopp kam :)

Für richtig krasse Riffs fehlt mir halt noch das technsiche Vermögen, aber dat kommt noch hehe, mir gefallen se so schon :p

Und Rhytmusgefühl hab ich glaub ich eher nich lol. Jedenfalsl wenn es heißt immmmmerrr im Takt zu bleiben usw.
Rythmus ausdenken is meist kein Thema, aber dnn ohen Metronom.

Naja, aber das bessert sich auch langsam. Vor kurzen nen "Triolen-Song" gemacht auf nen 108er BEat ( ja nic hso schnell, aber groovt schön :) )
Triolen sind toll hehe
 
huhu,

gelten für bass die selben spielregeln?
 

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