Wie merke ich ob Kopf oder Bruststimme?

von Elharter, 14.12.04.

  1. Elharter

    Elharter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.04   #1
    Hy liebes Forum,

    nun ja ich GLAUBE den Unterschied erkennt zu haben, bin mir aber nicht 100%ig sicher.....

    Die Hohen Töne zB bilde ich mir ein nicht aus der Brust zu schaffen, die laut - genau in meiner Tonlage - gesungenen Passagen singe ich (glaub ich halt) aus der Brust...

    Gehe ich recht in der Annahme das man schon aus der Brust/Bauch singt wenn sich zB bei ein langem Ton der Bauch schon zusammenzieht weil die Luft ausgeht!?!?!?!? Oder man bei neuen, anstrengenden Lieder man eine Art Muskelkater im Bauch zu verspüren ist.....

    Hat man dann bereits aus dem Bauch gesungen??

    Mir ist das Thema noch nicht wirklich ganz klar

    thx4hilfe

    lg

    mike
     
  2. Whych

    Whych Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.12.04   #2
    Benutz doch bitte die Suchfunktion des Forums. Hier gibts einige Threads die sich mit Kopf und Bruststimme beschaeftigen :)
     
  3. Elharter

    Elharter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #3
    ja stimmt schon.....nur ich hab nach Bruststimme gesucht und nicht wirklich eine Antwort auf meine Frage bekommen.

    ;( :confused:

    Deswegen stell ich einfach meine Frage und hoffe auf Antwort ;)
     
  4. Elisa Day

    Elisa Day Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 16.12.04   #4
    Vielleicht hilft der Thread:
    Klartext.....

    Ich kann das jetzt unmöglich alles noch mal tippen. :eek: Sorry.

    LG
    Elisa
     
  5. Elharter

    Elharter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.04   #5
    thx !!!!
     
  6. Marko@Rockvoice

    Marko@Rockvoice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.05   #6
    Auch ich verweise auf den Link - hab da noch meine "Senf" dazugegeben.

    Der Luftverbrauch ist KEIN Indikator für das jeweilige Register.
    Es ist generell so, dass Du mehr Luft brauchst je tiefer der Ton ist und umgekehrt. Dazu kommt die Tatsache, dass eine ungeübte Stimme in den Bereichen, die noch keine gesunde Resonanzbildung gefunden haben, auch übermäßig viel Luft braucht.

    Marko
     
  7. Winston Smith

    Winston Smith Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.05   #7
    Guden Tach!
    Ich bin ganz ganz neu hier und wollte mal Hallo sagen :)

    Und dann hätte ich auch direkt ne Frage an Marko@Rockvoice....
    Du hast in deinem Beitrag geschrieben, das tiefe Töne mehr Luft benötigen als hohe Töne. Wieso?
    Ist es nicht so, das ich zum erzeugen hoher Kopfstimmiger(für mich eine Verbindung aus Bruststimme und Falset) Töne mehr Luft benötige als wenn ich tiefe Töne in der Bruststimme singe?
    An die (für mich)ganz hohen Töne (h', c'') komme ich zumindest nur mit korrekter Bauchatmung und dem nutzen von möglichst viel Lungenvolumen, wohingegen doch die tiefen Töne nur weniger Action benötigen.....
    Oder hab ich da was falsch verstanden????

    Greetz, Tom
     
  8. Marko@Rockvoice

    Marko@Rockvoice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.05   #8
    Hi!
    Deine Empfindung ist gar nicht so ganz falsch, doch was Du in der Höhe benötigst ist nicht mehr Luft, sonderen eine höhere Luftkompression.
    Bei tiefen Tönen ist die Verschlussphase der Stimmlippen im Gegensatz zur Öffnungsphase sehr kurz, die Stimmlippen schwingen relativ langsam. Ergo entweicht viel Luft. Anders ist es bei höheren Tönen. Die Verschluss- und Öffnungsphase der Stimmlippen ist hier sehr kurz und somit entweicht weniger Luft.
    Es ist aber soweit normal, dass Tonbereiche, die ein Sänger noch nicht erschlossen hat, zu Anfang eine erhöhte Luftabgabe erfordern, um nicht falsche Spannungen zu erzeugen.
    Es ist entscheidend für den Atem die zur Höhe hin immer höher werdende Kompression und damit die Spannung der Stimmlippen mit angepasstem Luftdruck sauber auszugleichen, damit in jeder Tonhöhe eine gesunde Stimmlippenschwingung möglich ist. Erst dann kann man von einem lockeren Tonsitz sprechen, der in der Höhe nicht durch Verkrampfung den freien Ton limitiert.
    Dies gelingt meist nur mit viel Übung und Geduld, da sich Atem, Kompression und Stimmlippenspannung erst aufeinander einstellen müssen...
    Hat Dir das etwas weitergeholfen?
    Marko
     
  9. Winston Smith

    Winston Smith Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #9
    Morgen Marco!

    Joa, ich glaube wir reden einfach ein bißchen aneinander vorbei, du sprichst vom Luftverbrauch während des Singens und ich von der benötigten Luft um den der Tonhöhe entsprechenden Druck aufbauen zu können.
    Und um die Höhe zu erreichen benötigt man, wie du schon sagtest, eine höhere Kompression welche man nicht mit zu wenig Luft in der Lunge zustande bringt.
    Stimmst du mir da zu?
    Ich hatte deine Aussage nur so verstanden, das bei tieferen Tönen mehr Luftdruck von nöten sei, was mich en bissel verwundert hat!
     
  10. Marko@Rockvoice

    Marko@Rockvoice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #10
    Dann haben wir wirklich aneinander vorbeigeredet!
    Also kurz:
    Hohe Töne - wenig Luftverbrauch/ hohe Luftkompression
    Tiefe Töne - viel Luftverbrauch/ geringe Luftkompression

    Eine hohe Kompression kann in tiefen Tonlage eine Menge Schaden anrichten... :eek:
     
  11. Winston Smith

    Winston Smith Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #11
    Eine hohe Kompression kann in tiefen Tonlage eine Menge Schaden anrichten...

    Deswegen war ich auch ein wenig verwundert.... habe dich einfach falsch verstanden.

    War übrigens mal auf deiner Homepage.. Mensch, Mensch.... Hammer Stimme!!! Respekt
     
  12. Whych

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    Erstellt: 28.01.05   #12
    Interesante Sache und da gleich eine Frage dazu:

    Wie steuer ich die Kompression ?
     
  13. Marko@Rockvoice

    Marko@Rockvoice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #13
    Die Kompression regelt sich im Idealfall automatisch, wenn das Zusammenspiel von der Spannung der Zwischenrippenmuskelgruppen und der Luftabgabe passt und der Tonhöhe angepasst ist.
    Wenn man also bei höheren Tönen eine Verkrampfung der Aufhängemuskulatur des Kehlkopfes feststellt, dann muss es nicht zwangsläufig damit zusammenhängen, dass man eine falsche Technik anwendet, sondern die Atmung muss sich auf die Tonhöhe einstellen UND die Atemmuskulatur muss kräftig genug sein, die Erhöhung des Luftdrucks (eigentlich wollte ich das Wort "Druck" vermeiden) angemessen anzupassen.
    Das ist eine Sache, die sich bei gesunder Atemtechnik im Laufe der Zeit von ganz allein einstellen sollte.
    Die Kompression bewusst steuern zu wollen sollte vermieden werden, da es leicht zum sog. Überstützen kommt.
    Das z.B. habe ich auch lange Zeit falsch gemacht, weil ich einfach keine Geduld zum Üben und Abwarten hatte...
    Marko
     
  14. Whych

    Whych Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.01.05   #14
    Ahh ok. Dann mache ich mir da am besten mal gar keine Gedanken ueber wenns funktioniert. ;)

    Ich bin im Moment dran meine tiefe/sanfte Tonlage 'fuelliger' und auch ein wenig lauter zu Bekommen. Ich habe einen recht grossen Lautstaerkeunterschied zwischen den Tonlagen und da ich staendig wechsel versuche ich da ein wenig auszugleichen das nicht alles der Kompressor machen muss ;)
     
  15. Rolli

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    Erstellt: 08.02.05   #15
    wirklich sehr interessant das Thema.

    Ich habe bei der Kopfstimme das Problem, dass ich enorm viel Luft brauch.
    Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und arbeite vor Übergängen zur Kopfstimme mit der Konsonanten-Atmung. Aber es passiert auch schon mal, dass ich das vergesse und dann geht mir irre schnell die Luft aus. Meine Gesangslehrerin meinte ich könnte den Luftverbrauch bei der Kopfstimme aktiv steuern. Aber ich schaff das irgendwie nicht. Leider habe ich daran nicht mehr weiterarbeiten können, da mir die Zeit fehlt weiter Gesangsunterricht zu nehmen.

    Ist nicht tragisch aber immer mal wieder ein Problem.
     
  16. MagicTobi

    MagicTobi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #16
    Der Thread ist eigentlich schon durch, aber was hältst Du davon, Dich mal aufzunehmen: Einen Ton in der Brust- und den anderen in der Kopfstimme. Ich finde, so könnte man die Sache eindeutiger klären.

    Was passiert, wenn Du eine Art Sirene nachmachst:

    Mit einem tiefen Ton anfangen und nicht verkrampfend stufenlos immer höher gehen. Den tiefen Ton könntest Du von Deiner Sprache ableiten - sag irgendein Wort und ziehe es laaaaaang (die Tonlage wie gesagt stufenlos immer höher). Es müsste irgendwann ein Umbruch kommen, wo man automatisch in die Kopfstimme wechselt. Die Stimme klingt dann "dünner". Kennst Du dieses Phänomen ?

    Gruß

    Tobias

    PS. Gibt es eigentlich Leute, die immer in der Kopfstimme sprechen ?
     
  17. Marko@Rockvoice

    Marko@Rockvoice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.05   #17
    Nicht zwangsläufig! Das wird immer verwechselt... Das, was dünn klingt und auch immer dünn klingen wird, ist das Falsett. Alle Register der Gesangsstimme, bei denen die Stimmlippen periodisch schwingen sind ausbaubar. Insbesondere die sog. "Kopfstimme". Es gibt Sänger, die von Natur aus eine ebenso leicht zu gebrauchende Kopfstimme wie Bruststimme haben, oder sogar welche, die fast gar nicht in den Lagen der typischen Bruststimme singen.
    Meine Kopfstimme ist durch Training so ausgebaut, dass sie viel mehr Power hat und viel lauter sein als meine Bruststimme...


    Ja. Oft bei Frauen beobachtet. Einige davon unbewusst, SängerInnen manchmal von Auftritten damit ihre Stimme durchs sprechen nicht "fest" wird.
     
  18. M.B.1989

    M.B.1989 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.05   #18
    Hi...wie merkt man denn, ob man mit brust oder Kopfstimme singt bzw. spricht???

    und wo kann man sich den ton hindenken(bei der Kopfstimme) also wie fühlt sich das an wenn amn mit der kopfstimme singt???
     
  19. Elisa Day

    Elisa Day Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 21.03.05   #19
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