Youtube und was man dort mit Musik -nicht- machen darf

Claus
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Die Ersteller von musikpädagogischem Content auf Youtube bekommen derzeit wieder einmal ernste Probleme, trotz der Rahmenverträge von Youtube mit Lizenzgebern.



Gruß Claus
 
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soundmunich
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Die Aussage
"Die Ersteller von musikpädagogischem Content auf Youtube bekommen derzeit wieder einmal ernste Probleme, trotz der Rahmenverträge von Youtube mit Lizenzgebern."
beinhaltet Fragen und ungeklärte Begriffe und Sachverhalte: Wer ist von was wirklich "Ersteller", was ist "musikpädagogischer Content", was sind ernste Probleme, wer sind die Lizenzgeber (alle, automatisch???) und wer hat mit wem einen Rahmenvertrag über was???

Man darf solche Beiträge, wie die beiden gezeigten, die auf womöglich unbekannten Historien beruhen und ganz konkrete Fälle betreffen, nicht einfach verallgemeinern. Hier reden sich Leute auch ihren Frust von der Seele, und zwar aus Laiensicht. Zudem haben sie womöglich die Nutzungsbedingungen von youtube nicht vollständig gelesen und/oder verstanden. Zugegebenermaßen mag das für den Laien auch schwierig sein, aber bei Bedarf muss man sich halt für seinen Fall professionelle Hilfe holen und nicht selbst und nach eigenen Regeln irgendwelche Antworten/Reaktionen loslassen (und dann auch noch meinen, "die anderen" müssten wohl in gewünschter Weise damit umgehen).

Stimmungsmache wie: Schaut mal, diese armen Leute und das böse youtube sind wenig hilfreich.

Außerdem gestatte ich mir den Hinweis, dass youtube kein "öffentliches Gelände" ist. Weder muss youtube jeden Nutzer akzeptieren oder gar gewähren lassen oder sich für ihn stark machen, noch muss ein Interessent youtube nutzen. youtube muss auch nichts (Begründungen für Grundsätze bis hin zur Untätigkeit bei Kontaktaufnahmen) offenlegen, sondern ist ein Privatunternehmen, das sein Angebot zu seinen Spielregeln betreibt. Etwas grob gesagt, kann ja jede(r) eine andere Plattform nutzen, wenn ihm/ihr die Regeln und die Handhabung von youtube nicht passen. youtube selbst ist keine Zusage, sondern ein Angebot, dessen Regeln man akzeptiert, wenn man es nutzt.

PS: Selbst dieses Forum hier hat Regeln, die eine BGB-rechtliche Auseinandersetzung aushebeln und nach Über/Unterordnung funktionieren. So manche Ansprüche - selbst vermeintlich auf Ausdiskutieren von persönlichen Sichtweisen und Problemen - gibt es hier nicht. Niemand ist gezwungen, hier Mitglied zu sein ;) Bei youtube ist das nicht anders, hat aber zusätzliche Regelungen, die dem internationalen "Verkehr" und dem Umfang der Aktivitäten Rechnung tragen.
 
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Ich stelle einen Sachverhalt zur Diskussion, der Musiker betreffen kann, die im Board aktiv sind, weil mich deren Meinungen dazu interessiert.

Angesichts des gleichen Vorgehens von Youtube bei den beiden Uploadern Steinhauer (D) und Beato (USA) finde ich die Beispiele für eine Diskussion besonders geeignet.
Es finden sich leicht weitere Betroffene mit sehr unterschiedlichem musikpädagogischen Angebot. Da sich diese Art der YT-Verwarnungen häufen, gehe ich von systematischen Maßnahmen zur Contentkontrolle aus, zu denen sich Youtube aufgefordert sieht.

Youtube halte ich dabei natürlich nicht für "böse", sondern für ein Wirtschaftsunternehmen, das seinen wirtschaftlichen Zielen in der digitalen Welt nachgeht.
Bekanntlich agiert Youtube auch nicht aus eigenem Antrieb gegen User, sondern weil es dazu scheinbar qualifiziert aufgefordert wird.
Ein Beispiel dazu, wie scheinbar der Anspruch sein kann:
Anspruch auf Mondscheinsonate geltend gemacht
Die Bauchlandung des Anspruchsstellers wird hier mitgeteilt

Gruß Claus
 
DerZauberer
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@soundmunich - bei Rick Beato von einem "Laien" zu reden ist schon etwas seltsam, finde ich.

Thema ist durchaus interessant, und bedarf meiner Meinung nach durchaus einer Lösung - wie geht man in unserer modernen Welt mit der Verwendung von Musik-Schnippseln und Lehrmaterial um? In den "Anarcho"zeiten des Netzes gab es Tabs auf diversen Sites - rechtlich nicht legal, aber verfügbar. Heute gibt es dieselben Tabs (gerade bei alten Songs sind es oft immernoch dieselben wie aus den 1990er/2000er Jahren) hinter einer Paywall.

Genauso gibt es Video-Anleitungen auf Youtube zu Songs, die "durchkommen"... und eben solche die nicht. Bei populären Songs mit Publisher-Power dahinter wird gerne mal der Riegel vorgeschoben, bei irgendwelchen Akustik-Blues-Nummern der 1930er Jahre eher weniger (auch wenn die noch nicht "Public Domain" sind).

Und ich finde den Ansatz hier einfach Content erstmal zu verhindern ("Rechte liegen bei uns" --> "der darf das nicht" --> runtergenommen --> "wir machen aber nix in der Richtung) doof. Wie Rick Beato immer wieder sagt: Seine entsprechenden Videos sind ehr "demonitized", er verdient also nix, warum trotzdem verhindern?

@Claus - YouTube reagiert durchaus auch aktiv, musst nur mal einen entsprechenden Background-Track verwenden... das "merkt" die Software sofort und schon ist der Content nicht mehr "deins". Die Software ist clever. Facebook kann das auch schon "live" - irgendwo im Hintergrund läuft ein Song, und schon ist Audio gemuted.

Irgendwie versteht man ja alle - die Rechteinhaber wollen ihre Rechte verteidigen und LIzenzen im Griff haben, die "professionellen" Content-Ersteller wollen Geld verdienen (entweder mit den Videos selbst oder mit daraus realisierten Sales), der "kleine" User will entweder zeigen was er kann und was an Inhalten beitragen ("ich zeige euch wie ihr Song X spielt), oder der andere "kleine" User will einfach nur einen Song lernen weil er den daheim oder mit seiner Hobbyband nachspielen will.

Es braucht also eine Vereinbarung / Regel, wie mit "Lehrvideos" umzugehen ist, WENN (!) man will, dass es diese auch im "kleinen" Umfang und nicht nur mit einigen wenigen lizensierten Anwendern gibt. Sonst werden Technik und Rechtsabteilungen in absehbarer Zeit sicherstellen, dass es sowas schlicht nicht mehr gibt. Hier ist aber eine Situation von ganz wenigen mit "Power" gegen ganz viele mit "Hobby-Engagement". Wird also schwierig. Werden wir hier im Forum garantiert nicht hinbekommen.
 
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@soundmunich - bei Rick Beato von einem "Laien" zu reden ist schon etwas seltsam, finde ich.
Wikipedia sagt: "Richard Beato (* 24. April 1962) ist ein US-amerikanischer Musiker, Songwriter, Tontechniker, Plattenproduzent und YouTuber." Ich finde auch sonst nichts, dass er juristisch gebildet oder gar Rechtsanwalt/Lawyer ist. Damit ist er auf dem Rechtsgebiet Laie - entsprechend finde ich Dein Seltsamkeitsempfinden schon etwas seltsam :rofl:

Dagegen bin ich z.B. deutscher und europäischer Patentanwalt, also speziell auf dem Gebiet geistiges Eigentum qualifiziert, kenne genügend Fälle und weiß aus eigener Praxis, wie sehr es auf jedes kleine Detail ankommt. Und nur noch zur Komplettierung: schon europäische Länder haben im Vergleich unterschiedliche Regelungen (ein einheitliches "europäisches Recht" gibt es nicht, sondern nur den Versuch einer Billigkeit, wozu der EUGH immer noch widersprüchliche "Urteile" fällt), und da das US-Recht nochmal ganz wesentlich anders ist, kann man letztlich in Deutschland nicht wirklich etwas damit anfangen, zumal auch die Vertragsgrundlagen in den einzelnen Ländern unterschiedlich sind.

Damit bleibe ich dabei:
bei Bedarf muss man sich halt für seinen Fall professionelle Hilfe holen
Und, nur der Vollständigkeit halber, sicher nicht bei mir (ich habe auf den einschlägigen Gebieten schon Mandanten - nein, nicht youtube -, so dass mir weitere Mandate wegen Interessenskonflikten verboten sind).
 
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Bevor wir uns in Spitzfindigkeiten ergehen:

Es kann nicht im Interesse einer Plattform wie YouTube sein, dass sich (rechtswissenschaftliche) Laien vor der Nutzung dieser Plattform beraten lassen müssen, dass also das "You" in YouTube nur bei professioneller Beratung machbar ist. Und selbst wenn das aus Sicht der Plattform noch verkraftbar wäre ("die paar Musik-Verrückten"), so ist es aus der Sicht der musikinteressierten Menschen dann eben doch eine doofe Situation, wenn man auf YouTube quasi nicht mit Musik arbeiten kann, wenn man kein umfassend beratender Vollprofi ist.

Wir sind uns einig, dass keiner irgendwas "muss" (außer sich an die geltenden Regen halten), aber ich rede halt davon, was Leute "wollen". Und da gibt es eine Gemeinsamkeit - sowohl User wollen guten Content, und YouTube will follower-starke Kanäle und Werbeeinnahmen daraus bzw. Premium-Zugang verkaufen.

Daher neu formuliert: Ich halte die derzeitige Nutzbarkeit von YouTube für musikbezogene Themen für mehr als unzureichend und hoffe, dass an einer Verbesserung der Situation gearbeitet wird.
 
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dass also das "You" in YouTube nur bei professioneller Beratung machbar ist.
Wer professionell tätig ist, und das gilt ja wohl für die obigen Leute, sollte sich auch professionell beraten lassen. Nur Geld einnehmen wollen, ohne sich entsprechend abzusichern, ist eben unprofessionell.

(Z.B. dürfen Marken im geschäftlichen Verkehr nur vom Inhaber (oder dessen berechtigten Lizenznehmern) verwendet werden und ist jede andere Benutzung gilt nach fast allen nationalen Rechten grundsätzlich als grob fahrlässig, da sich jeder Teilnehmer am geschäftlichen Verkehr über bestehende Rechte anderer informieren und sie einhalten muss. D.h., dass eine Verletzung eines geistigen Eigentumsrechtes schon mal neben der privatrechtlichen Rechteverletzung eine Straftat darstellt. Private Nutzer sind entweder frei oder können (allerdings am besten auch mit qualifizierter rechtlicher Beratung und Vertretung) Ansprüche abwehren.)

Man ist nie gegen falsche Rechtsausübung oder Verbrechen gefeit: ich kann erst mal irgend einem Auto draußen die Türe eintreten. Der Eigentümer muss erst einmal herausfinden, wer verantwortlich ist und seine Ansprüche geltend machen ... Ich weiß, eine böse Welt, aber die wird durch philosophische Betrachtungen im Business nicht besser.

Ich halte mich aber im Weiteren hier raus, da meine Meinung und Kenntnisse eben durch die juristische Realität geprägt sind, die keiner Gestaltung unterliegt, sondern einfach Tatsachen darstellt.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

PS: Du willst Spitzfindigkeiten vermeiden und gleichzeitig juristische Themen behandeln? Das ist ein Widerspruch in sich. Die Juristerei besteht aus Spitzfindigkeiten, behaupte ich mal.
 
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Mir geht es weder um die Diskussion von denkbaren Rechtsverstößen noch um Ansprüche oder Nicht-Ansprüche der streitenden Parteien auf Youtube.

Interessanter finde ich die Bedeutung der Inhalte dieser Videos für User im Board, die Konsequenzen der "copyright claims" und die Meinungen von Board-Kollegen, die solche einschlägigen Kanäle tatsächlich kennen bzw. aktiv nutzen - ich mache das regelmäßig.

Soweit ich das verstehe, fließt Geld für Werbeeinblendungen an Youtube und ggf. an Inhaber der Rechte an Musiktiteln. Die musikpädagogischen Content-Ersteller liefern YT neben dem Bezug auf einen veröffentlichten Musiktitel reichlich originalen Content und erzeugen damit Abonnenten und Clickraten.
Geld für ihre Leistung kommt dann ggf. aber keines an und bei den Rechteinhabern anscheinend zu wenig, sonst würden sie nicht derart agieren.

Mary Spender erklärt das am eigenen Beispiel recht anschaulich:

Ich hoffe jedenfalls, es handelt sich nur um eine Strategie der Rechteinhaber, um von YT einen größeren Anteil der Werbeeinnahmen zu erhalten, dann würde irgendwann auch ein Ergebnis dazu vorliegen.

Wenn das aber eine Zukunftsstrategie der Absatzkontrolle ergeben soll, dann würden solche "copyright claims" m.E. zum Sockenschuss. Kein Mensch wird Fankanalabonnent bei Künstler/in XY, weil ein Titel von XY bei Steinhauer oder Beato nicht mehr zu hören ist.

Gruß Claus
 
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DandyKong
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Ich schaue eigentlich recht häufig YT-Beiträge an. Das vermehrt Werbeanzeigen die Beiträge begleiten und unterbrechen ist offensichtlich. Ist eben deren Art...Die Funktion Werbung überspringen wird meist nach 5 Sekunden verfügbar.

Zum Stichwort: Sockenschuss ; es erweckt schon einen ranzigen Beigeschmack, einen schnöden Eindruck, dass hier der Konsument beinahe irregeleitet werden soll, wenn immer wieder darauf hingewiesen wird, dass es käufliche Varianten gibt, bei denen keine Werbung eingeblendet wird. Damit wird mir irgendwie indirekt suggeriert, du siehst die Werbung nur, weil du für unser Angebot noch kein Family-Angebot erworben hast. Die Werbung selber bewirbt damit nicht mehr primär ein Produkt oder eine Ware, sondern eher nur noch sekundär, wenn nicht sogar tertiär. Die Werbung wird benutzt, um Beiträge zu verlängern und deren Sinnzusammenhang zu verfärben. Nun haben die amerikanischen Gerichte eine ganz andere Rechtslage als mir persönlich bekannt ist. Andere mögen diese Art der Kommunikation vielleicht für normal halten. Es wundert mich immer wieder, welche psychologischen Experimente an amerikanischen Universitäten möglich waren.

Das mit den neuen Technologien auch neue und andere Möglichkeiten der Kontrolle welcher Art und von wem auch immer entstehen, ist wie ein Segen und Fluch zugleich. Uploadfilter, welch' schniekes Wort, sind eben entwickelt, weil man es konnte. Das Hintergrundmusik auf Facebook "gemuted" wird, habe ich persönlich noch nicht erfahren. Aber nun gut, wieder was Neues. Ob es damit besser oder schlechter ist, mag ich nicht entscheiden.

YT wird, wie auf Instagram üblich, gewisse Influencer etwas anders betrachten und behandeln, als einen Durchschnittsbürgerbeitrag. Vielleicht sind es die allgemein üblichen Sitten, die hier auf dem Prüfstand sind. Als YT begann, gab es die zusätzliche Werbung noch nicht. Genauso hatte zur damaligen Zeit nicht jeder Telefoninhaber gleichzeitig auch eine Kamera. Die Geschichte der Filmindustrie hat mit den Smartphones und Actioncams ein neues Kapitel eingeleutet, welches eben noch nicht abgeschlossen ist. Während das Kino selber ja offensichtlich keine Systemrelevanz mehr hat.

Ob ein Video nun als Lehrmaterial oder als Kritik betitelt wird, um damit ein finanzielles Interesse abzustreiten, ist Zitat UWG: "ein Wachtelschlag auf einem Felde". Letztendlich läuft es auf ein faires Miteinander hinaus, bei dem man nicht nur die Seite mit dem Copyright sehen sollte, sondern auch mal darüber nachdenken muss, welche Wettbewerbsvorteile und -nachteile mit den Beiträgen transportiert werden. Die Musikindustrie einerseits, andererseits die Teilnehmer; Alle mit- und gegeneinander verursacht eben manchmal ein Zwicken bei dem ein oder anderen.

eckigeraugen Gruss
 
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Nur eine kurze Zwischenbemerkung, bin mir nicht sicher ob das allen hier klar ist: YouTube selbst sperrt hier überhaupt nichts, wer diese o.g. Sperrungen veranlasst bzw die von YT bereit gestellten Tools zum Sperren nutzt, sind Plattenfirmen, Verlage bzw die Rechteinhaber/Verwalter der Songs. YouTube selbst erkennt nur den möglichen Copyright Verstoß ("Hey schau mal, da wird dein Lied verwendet!"), der 'Rechteinhaber' entscheidet dann, wie es weiter geht - von es passiert gar nichts oder Werbeeinnahmen gehen an ihn bis zum Copyright Strike.
 
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der 'Rechteinhaber' entscheidet dann, wie es weiter geht - von es passiert gar nichts oder Werbeeinnahmen gehen an ihn bis zum Copyright Strike.
Die Möglichkeiten, wie es weiter geht, sind aber von YouTube erdacht und vorgegeben. Etwa das bei drei "Copyright Strikes" innerhalb von 90 Tagen(?) der Account gelöscht wird. Ebenso, welche Einspruchsmöglichkeiten es gibt und wie die behandelt werden.

Es ist nun nicht so, dass YouTube einfach mit den Achseln zucken und sagen könnte "wir setzen nur um, was uns durch Gesetze vorgegeben wird". Sie hätten da viel Spielraum, den sie zugunsten der Video-Ersteller nutzen könnten, es aber nicht tun. Wenn niemand Videos auf YouTube hochladen würde, würde das Geschäftsmodell zusammenbrechen. Da könnte YouTube durchaus mehr tun, um Video-Ersteller gegen Angriffe zu verteidigen.
 

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