Zedern Brettgitarre

von beaver, 21.03.06.

  1. beaver

    beaver Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.06   #1
    hallö'le,

    ich weiß Zedern Brettgitarren sind selten. Und obwohl ich den Klang nur von meiner Klassik-Git kenne, stell ich mir Zeder als echt geile clean-Gitarre vor.

    Jetzt frag' ich mich, ob Zeder als Brettgitarre vll länger hält als diese 15-70 Jahre als Akustikdecke. Immerhin ist das Holz weniger mechanischen Kräften ausgesetzt, sondern nur den Schwingungen.

    2.) Schon mal jmd Zedern E-Git gespielt? Bzw. kann mir Marken nennen?
     
  2. smack1081

    smack1081 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.06   #2
    Die Frage ist, ob ein Gitarrist länger hält als 70 (!!!) Jahre...?!
    Mal goolge gefragt? Suchwort "E-Gitarre Zeder": Ähhm. Jackson JS20 Dinky (Zederbody, Gibson Les Paul Melody Maker (Zederhals)
     
  3. Morloc

    Morloc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.06   #3
    hi, ich habe eine prs mit semihollow-body (mahagoni) und zedern top, und das ist DIE cleangitarre überhaupt. eigentlich ist es die gitarre für alles ausser für higain. ihr ton ist sowas von schön, spritzig, schnell und ausgewogen -aber zugleich herrlich warm und voll, das man´s nicht glauben mag im vergleich zu meiner custom 24 die auch phenomenal klingt -aber eben für cleane und angezerrte sachen um meilen hinterm berg steht...
    fazit: zedern-top ist top (in verbindung mit semihollow)!

    wie´s mit ner solid-zedern-gitte aussieht weis ich leider nicht...sorry

    mfg
     
  4. beaver

    beaver Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.06   #4
    ich bin wohl von der alten Schule und denke auch an meine Kinder.

    Naa, das bei der Jackson ist 'n Druckfehler.
    Zeder Hals kann ich mir nur schwer vorstellen, da das Holz so weich ist, dass man kaum 'ne gewölbte Decke hinbekommt.

    Ansonsten gibt's noch die Parker Fly Artist aus Fichte. Will ich auch unbedingt mal antesten; aber Zeder hat irgentwie was im Klang...
     
  5. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.03.06   #5
    Bei E-Gitarren wird manchmal Cedro oder Spanish Cedar verwendet, das ist aber laut der aktuellen G&B ein Holz aus der Familie der Mahagonihölzer.
     
  6. Guitar_Thorben

    Guitar_Thorben Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.08   #6
    thomann


    Da steht das der Body aus Indischer Zeder ist... übrigens sieht sie um einiges bessr aus als auf dem Foto ;)
     
  7. RomanS

    RomanS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.08   #7
    Amerikanische "red cedar" findet man gelegentlich als Decke, z.B. für Semiakustikgitarren, bei manchen Edelgitarrenbauern wie Sadowsky; ich selber hab hier nen Thinline Tele-Body von USACG liegen, bin aber noch nicht dazugekommen, die Gitarre fertigzustellen; was mir aber aufgefallen ist: das "red cedar"-Holz ist relativ weich, mit einer dünnen Nitro-Lackierung oder Öl/Wachs-Versiegelung wird so eine Gitarre relativ schnell ein natüliches "relicing" zeigen ;) - vielleicht wär da doch eine härter Ekel-Pfui PU-Lackierung angebracht.

    Wie schon oben erwähnt: "Spanish cedar" auch Cedro genannt, wird in letzter Zeit recht häufig bei E-Gitarren verwendet (z.B. bei den englischen Gordon Smith-Modellen), soll recht Mahagoni-artig klingen; auch einige günstige Squier-Modelle aus Indien und Indonesien sind aus dem Holz gebaut.
     
  8. Swen

    Swen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.08   #8
    Ich habe auch einen Body aus indischem Zeder. In wie weit sich dieses klanglich von anderen Zederarten unterscheidet, weiß ich nicht. Bis jetzt hatte ich die Gitarre nur einmal mit im Proberaum und über einen Tonabnehmer gespielt, den ich vorher auch nicht kannte. Ich weiß also nicht was vom Ton da das Holz und was der Tonabnehmer ausmacht. Es klang klar und definiert für den Tonabnehmer, der eigentlich viel Bassanteile und wenig Mitten haben soll (lt. Beschreibung von Anderen, Shdow SH680), sehr höhen- und mittenreich mit wenig Bässen. Ich mußte im High Gain sogar die Mitten etwas rausnehmen (hatte die vorher auf 16 Uhr, also fast vollaufgedreht) und den Bass voll aufdrehen. Dann klang es aber recht gut. Im Crunchbereich konnte ich alles beim Alten lassen. Clean fehlten mir dann auch die Bässe. Der Ton kam nicht so war rüber, wie ich es sonst von meinen Stegtonabnehmern gewohnt war. Bodyholz, Halsholz, Tonabnehmer und Amp bilden ja zusammen den Ton. Meinen Amp kenne. Das Holz und diesen Tonabnehmer nicht. Deshalb weiß ich auch nicht, was davon wie den Ton bei dieser Gitarre beeinflußt. Auf jeden fall sieht das Holz von der Färbung her Mahagoni sehr ähnlich.
     
  9. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 15.07.08   #9
    Ich habe mehrere Zedernholz E-Gitarren gebaut.Es gab früher eine USA Marke, die auch welche gebaut haben. Valley Arts, oder so Ä. Ich habe die für Tanzmusiker mit einer Spieldauer von 6 -7 Std gebaut, als Rückenschoner. Das ist nun schon 12 Jahre her, die sind immer noch Fitt. Klingen sehr gut! Aber erstens ist das Holz recht teuer, und ist so weich, das bei der ersten Gitarre nach einer Stunde eine Delle im Lack war. Die anderen haben danach als Schutzschicht eine sehr dünne Riegelahorndecke und Boden bekommen. Wegen der Optik und eben als Dellenschutz! Auch sollten keine Halsplatten sondern Buchsen verwendet werden. Aber der Klang ist wirklich Sahne. Allerdings würde eine Custom Tele aus Zeder so um die 1000€ kosten. R B (rbc- guitars)
     
  10. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 15.07.08   #10
    Hallo Roman,
    schön Dich auch hier zu finden! Ich habe vor Jahren mehrere Teles aus Zeder, richtig leichtem Zedernholz gebaut. Für Tanzmusiker, die viele Stunden das Ding tragen müssen.
    Die erste hat gleich nach der Fertigstellung eine Delle bekommen, beim reinstellen in den Ständer, von dem unteren Teil des Ständers. Habe nicht hingeschaut, dabei. Also sehr empfindlich, selbst mit Poly Lack. Habe den anderen eine Decke und Boden verpasst aus dünnem Ahorn. Gruß murle1
     
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