zitterhände

okay, gut, dann haben wir uns jetzt verstanden^^
 
...
Was bleibt da noch so an möglichen Techniken, kann da jmd aus eigenen Erfahrungen berichten?

Also bei mir ist es so, dass ich definitiv nicht einen ganzen Abend/Auftritt lang fehlerfrei spielen kann. Dafür bin ich zu viel Amateur. Aber die Nervosität MUSS sein, ohne können sich die Endorphine doch nicht im Körper niederlassen und die Glückseeligkeit hervorrufen, die man doch, wenn auch nicht vordergründig sucht.

Machen wir vielleicht sogar aus diesem Grund Musik ... ?
 
Ich ueberleg auch schon seit nem halben Jahr, ob ich es nicht lassen sollte.

Ich kann zu Haus alles fehlerfrei und sauber, im Proberaum schon unsauber, auf der Buehne hab ich regelrechte Blackouts. Habs natuerlich auch mit Freibier und auch mal mit Benzodiazepinen probiert, da passiert das, was mir schon der Veranstalter sagte, es wird eher schlimmer.
Selbst wenn ich sehr verhalten dran nippe.

Ist halt bloed, denn es findet sich kaum eine Band, die nur zum Spass im Proberaum spielen will. Die wollen alle auf die Buehne. Zu Hause mit Drumcomputer wird mittelfristig auch ein wenig langweilig.

Von daher ein bissl schwierig. Eventuell versuch ich es noch einmal mit diesen Rescuetropfen. Geht das auch in die Hose, stell ich die Klampfe in die Ecke. Was schade ist, denn das proben macht ja weitestgehend Spass.

cu
martin
 
Ich ueberleg auch schon seit nem halben Jahr, ob ich es nicht lassen sollte.
Ich habe 2 Gitarristen erlebt, bei denen sich durch regelmäßiges Auftreten, sich diese Anspannung gelöst hat.
Es ist wie jemand, der Flugangst hat, er wird psychologisch gut vorbereitet, (Du übst und weißt, dass Du die Stücke kannst!!) und dann muss er sich mit der Situation regelmäßig konfrontieren.
Bandmitglieder wissen Dein Talent zu schätzen und unterstützen Dich ... Du bist nicht alleine und wirst die Angst nach einiger Zeit überwinden!!

Nicht aufgeben!!

Schöne Grüße,
think.funny
 
Sorry aber zu dem Thema hab ich ne etwas krasse Meinung (ist kein persönliche Angriff nur meine Meinung dazu):

Ich finde, man sollte nur vor Publikum spielen wenn man sich vor Publikum wohl fühlt und es einem Spas macht. Klar ist ein bisschen Nervosität auch dann normal und durchaus positiv.

Aber wenn man sich live so unwohl fühlt und so viel Angs hat, dass man zittert, dann sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man das mit der Bühne nicht lieber lassen sollte.

Mal im Ernst:
Du tuts weder dir noch deinem Publikum was gutes, wenn du so auf die Bühne gehst....

Sorry, klingt hart, aber ist meine Meinung dazu...

Deine Meinung in allen Ehren, aber irgendwie kann ich dem gar nicht zustimmen!
Wenn sich ein Bühnenanfänger auf die Bühne stellt, steht er unter dem Druck, alles richtig machen zu wollen. Sich, aber noch mehr dem Publikum zu beweisen, dass er das kann, was er da macht. Das ist doch völlig natürlich, am Anfang fehlt noch das Selbstvertrauen, welches erst mit Erfahrung und mehreren Auftritterfahrungen kommt. Dann vergeht oder vermindert sich erst die starke Nervosität.
 
wie langweilig auftreten ohne aufregung wäre. sich gegenseitig verrückt machen is doch einfach das lustigste was es so bandintern gibt.
das ist letztendlich wie ein referat halten, mit dem unterschied, daß du nach den ersten paar tönen, spätestens aber nach dem ersten song abfeierst wie ein bekloppter, was mir in der uni glaub ich noch nie passiert is ;)
und wenn mal die hände zittern, pfff, draufgeschissen, das hört auch wieder auf, einfach ein paar grobmotorikerstücke an den anfang des sets stellen und den frickelkram dann machen, wenn man eingespielt is.
ich z.b. hab irgendwann mal 3 oder 4 songs lang so richtig ekliges zittern im standbein gehabt, so daß, wenn ich das gewicht auf jenes verlagerte, bei irgendwelchen abgehsachen, fast zusammengeklappt wär. scheiß drauf!
um die kurve zu dark seven's posting zu kriegen und zudem, was ich eigentlich sagen wollte: ich glaube die nervosität wird man nie richtig los, wenn einem wichtig ist, was man da tut. man lernt aber mit der zeit mit ihr umzugehen und sie somit vielleicht sogar zu etwas positiven zu machen, wenn man anfängt, dieses kribbeln zu schätzen.
 
Hallo an alle,

ich spiele nunmehr seit 3 Jahren Gitarre und bekomme reglmäßig den Zitterer wenn ich vor Publikum spiele (kommt ja selten genug vor).
Meiner Meinung nach kann man die Nervosität nicht wegbekommen, aber man kann lernen damit umzugehen.
Vor ein paar Wochen hatte ich meinen ersten Soloauftritt. Hierbei hat mir geholfen, nur vor Freunden und Bekannten zu spielen. Das hat einen klaren psychologischen Vorteil: Die Gefahr ausgebuht zu werden ist hierbei eher gering.
Ausserdem kann man zu Anfang leichte Songs spielen bzw. solche, die man 100% drauf hat. Wenn die ersten paar Songs klappen, man den ersten Applaus bekommen, dann legt sich auch die Nervosität einigermaßen (so ging es mir zumindest).
Es ist, da stimme ich den Meinungen hier im Thread zu, eine Frage des Selbstbewusstseins.
Wenn ich hinterher das Publikum frage, dann bemerken die wenigsten irgendwelche Fehler, die sich reingeschlichen haben.
Leider kann man mir das immer vom Gesicht ablesen (ich arbeite aber daran).

Bis dahin

- Torsten
 
das einzige mittel, was wirklich gegen nervosität hilft, ist sport ! also kein hochleistungsport, sondern vorm auftritt treppen steigen o.ä.
warum sport? nur durch bewegung werden die körpereigenen stress-hormone schnell abgebaut !
 

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