[Zubehör] Guitars Upgrade - Tremmory / Tremolo-Stabilisator

  • Ersteller Ersteller LPK
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  • #21
Danke für die ausführliche Beschreibung. Das Rädchen dient dann zum Deaktivieren? Wenn man das löst, bewegt sich der Stift oben frei hin und her richtig? M.E. eine durchdachte Sache und wenn die Qualität stimmt, find ich den Preis okay.
 

  • Ersteller
  • #22
Danke für die ausführliche Beschreibung.

Bitte. Sehr gerne geschehen.

Das Rädchen dient dann zum Deaktivieren? Wenn man das löst, bewegt sich der Stift oben frei hin und her richtig?

Deaktiviert -> Rändel- oder Inbusschraube gelöst.
Aktiviert -> Rändel- oder Inbusschraube festgeschraubt ("Handwarm"! Es reicht bis zum Widerstand, dann ein klein wenig mehr -> nach fest kommt ab 😉 )

M.E. eine durchdachte Sache und wenn die Qualität stimmt, find ich den Preis okay.

Sehr durchdacht! Am Besten ist die Tatsache, das man baulich an der Gitarre nichts verändert. Keine Löcher bohren, keine Holzarbeiten (z.B. das Federfach vergrößern)!

Es ist schnell eingesetzt und noch schneller wieder draußen 😂

Die Qualität ist 1A Spitzenklasse 👍 Bester Edelstahl! Dennoch tut der Preis weh: ~110,- € sind schon eine Hausnummer, aber die Vorteile dieses Systems überwiegen nach meinem Dafürhalten bei Weitem.

Ich denke, jemand der intensiv sein Tremolo nutzt, zum Beispiel bei einem Stil wie Jeff Beck ihn drauf hatte, da wäre das Tremnmory eher nichts. Aber das ist ja wegen des ultraschnellen Einbaus sehr schnell gestestet und wenn es nicht zum persönlichen Spiel passt, dann ist es schnell wieder draußen und die Gitarre ist immer noch die alte. Kaputt machen kann man nichts!
 
  • #23
In einem anderen Thread (da geht es um Trem stabilizer) hatte ich dies hier geschrieben und mag vielleicht als Ergänzung dienen:

[...]Zurück zum Tremmory: ich hatte die Version „S“ (die Größeneinteilung ist ähnlich den Maßeinheiten für Klamotten….I, eigentlich ganz okay, aber das TremFach der Charvel war/ist recht klein(kurz), es passte grad so rein…..und genau das war problematisch, weil sich das Tremmory bei upbends manchmal aus der TremKralle löste.
Fazit: allergenauestes Ausmessen der „TremCavity“ und am besten dann zwei Varianten ordern und probieren. Grundsätzlich halte ich aber dieses Gerät für eine brauchbare Lösung und die Rändelschraube läßt sich gut handhaben, allerdings fällt die TremFach Abdeckung weg (hat man ja eh selten draufgeschraubt[...]

Jetzt hab ich mir wieder das Tremmory S (gebraucht) für meine PRS* S2 gekauft und ich bin sehr zufrieden…..alles passt und funktioniert wie es soll:
(Eingebaut ist ein VegaTrem)
IMG_0941.jpeg
 
Grund: Textpassage durch Zitat ersetzt
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  • Ersteller
  • #24
...weil sich das Tremmory bei upbends manchmal aus der TremKralle löste.

Das hatte ich noch nicht. Wäre aber ein Punkt, den man in der Community beobachten sollte -> evtl. stellen sich dann die Probleme dar, wenn ein Tremmory "von der Kralle springt".

Ich habe mir das bei mir auch sehr genau angesehen, weil ich zunächst auch die bekannte Öse vermisst hatte. Konnte aber bisher nichts nachteiliges feststellen.

Ist das Bild Deine PRS* @bemoll ? Mich irritiert da der Verlauf der Saitenerdung -> das sieht aus, als wenn das Kabel abisoliert an der Kralle mit eingeklemmt - also nicht verlötet - worden ist :ROFLMAO: ...ist aber nicht 🤔 ...oder...
 
  • #25
das sieht aus, als wenn das Kabel abisoliert an der Kralle mit eingeklemmt - also nicht verlötet
Ja, das ist die PRS* US SwingState Lösung: kannste mal hier, mal dort festklemmen….:D
Spaß beiseite:
Das Erdkabel ist mit einem fetten Lötpunkt an der Kralle fest, das Tremmory verdeckt das….ohne jedoch irgendwas zu beschädigen. Ich hatte zunächst Bedenken und das Tremmory eine Kralle weiter oben montiert, aber dann wurde ich rücksichtslos ……
 
  • #26
Ich hatte das Tremmory, das ich in meiner Ibanez* Saber Prestige verwende, vom Gebrauchtmarkt geholt.
Da war nur das kleine Schraubrad dabei, aber keine Möglichkeit, das Tremmory mit einer Madenschraube und einem Inbus zu fixieren.

Das Drehrad geht mir beim Spielen aber schon immer ein wenig im Weg um, ich spüre es über den Bund meiner Jeans rutschen beim Bedienen des Tremolos, und ich warte nur auf den Moment, dass es sich doch mal verhakt.
Das Schraubrad braucht man ja nur dann, wenn man das Tremolo kurzfristig feststellen und auch wieder lösen möchte. Das ist bei mir nicht der Fall, ich will es dauerhaft festgestellt haben. Also wäre die Lösung mit der Inbusschraube für mich praktischer, als das Schraubrad. Auch eine Abdeckung für das Tremolofach könnte dann wieder angebracht werden.

Kann bitte jemand von Euch ein Detailfoto von der Fixiervariante mit der Madenschraube machen?
Ich würde mich eventuell gerne auf der Seite des Herstellers nach der Möglichkeit erkundigen, da Ersatzteile beziehen zu können.
Danke im Voraus! 🤘:giggle:





Nachtrag:

Das mit dem Foto, um das ich oben gebeten habe, hat sich eventuell erledigt.
Ich habe im Netz gerade das hier gefunden:

Zubehör.webp


M4, ist das eventuell etwas, das man ganz simpel im Baumarkt bekommen kann? :unsure:
Sowas wie das hier?
 
  • Ersteller
  • #27
M4, ist das eventuell etwas, das man ganz simpel im Baumarkt bekommen kann? :unsure:

M4 bedeutet metrisches Gewinde bei einem Durchmesser von 4 mm - x3 ist dann die Länge oder Höhe - je nachdem wie man das sieht - der Inbus Madenschraube.

Oder Du guckst bei Amazon -> guckst Duuuhhhh

Die sind wie das Tremmory selber aus Edelstahl. Würde ich bevorzugen.

Du kannst auch mal selber bei Amazon suchen. Trage in die Suchleiste oben "M4x3 Inbus Madenschraube" ein.

Wenn Du möchtest @Pie-314 , hole ich die Schraube mal kurz raus aus meinem System und messe sie exakt mit einer Messlehre nach. Komme ich aber erst heute Abend später oder morgen zu -> bin gleich außer Haus 😉
 
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  • #28
Danke für Deine Auskunft!

Wenn Du möchtest @Pie-314 , hole ich die Schraube mal kurz raus aus meinem System und messe sie exakt mit einer Messlehre nach. Komme ich aber erst heute Abend später oder morgen zu -> bin gleich außer Haus 😉

Nein, das ist nicht notwendig. Aber danke! :-)

Das, was ich auf Amazon finde, ist ähnlich dem aus meinem Conrad Link von oben.
Ich denke, da komme ich klar! :-)
 
  • Ersteller
  • #29
Das, was ich auf Amazon finde, ist ähnlich dem aus meinem Corand Link von oben.
Ich denke, da komme ich klar! :-)

....neee, die Schraube bei Conrad ist 2mm länger - steht also 2 mm raus - und aus "normalem" Stahl. Dieser kann rosten.

Mein Vorschlag von Amazon entspricht von den Maßen und vom Material her der, die beim Tremmory verbaut wird.

Ich persönlich würde keine Materialien "durchmischen". Nun haben beide Schrauben primär stinknormales Eisen als Basis, kritischer wird es wenn unedle Metalle mit edlen Metallen durchmischt werden. Baust Du an einem Haus Regenrinnen aus Kupfer ran, sollten auch die Dachfenster mit Kupferblechen verschalt werden -> "edel frisst unedel" sagt der Volksmund.

"Reiner" Stahl wird wahrscheinlich um einiges härter und fester sein als Edelstahl, obwohl dieser von Tremmory verwendete Edelstahl schon sehr fest ist. Will sagen, sei hier besonders vorsichtig und zieh die Inbusschraube nicht zu fest an -> es könnte das Gewinde schnell "ausnudeln" ;)
 
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  • #30
Ich hab mich jetzt mal für diese hier entschieden.
Es sind M4x3mm, und mehr als fünf Stück sollte ich bis auf Weiteres nicht benötigen.

Vielleicht bringt es jemandem ja mal was, wenn dieser Link hier steht, auch wenn sich das Angebot beim großen A immer wieder mal verändert.

Vielen Dank (mal wieder :giggle: ) für Deinen Input hier @LPK ! :-)(y)
 
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  • Ersteller
  • #31
Vielen Dank (mal wieder :giggle: ) für Deinen Input hier @LPK ! :-)(y)

Sehr sehr gerne! Noch einen Hinweis: Die original Inbusschraube soll ja laut Deinem Bild im Post #26 mit einem 2mm Inbusschlüssel geschraubt werden. Deine Inbusschraube von Amazon benötigt evtl. einen 3mm Schlüssel. Aber probier das in Ruhe aus, wenn die Schrauben da sind. Kleine Inbusschlüssel bekommst Du für wenig Geld in jedem gut sortierten Baumarkt 😉
 
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  • #32
Heute wurden die geliefert, die ich in #30 verlinkt hatte.
Fünf Stück, 1,99 €uro.

IMG_20260530_162909877_HDR.webp


IMG_20260530_162925548_HDR.webp


Passen perfekt! :giggle:(y)

So als Tipp, falls mal jemand ein Ersatzteil benötigt. :-)





Für mich deutlich besser so. Da ich ja viel Bending Licks spiele, möchte ich das Tremolo eh dauerhaft durch das Tremmory "fixiert" lassen, ich brauche somit die Rändelschraube nicht.

Und jetzt kann ich auch die Federkammer wieder mit einer Backplate verschließen.
Die Scheibe der Rändelschraube hat so weit aus der Federkammer geragt, dass eine Backplate nicht drauf gepasst hätte, außer, sie wäre ausgeschnitten gewesen.
Und ich laufe nicht mehr Gefahr, mit dem Hosenbund hängenzubleiben.
 
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  • Ersteller
  • #33
Für mich deutlich besser so. Da ich ja viel Bending Licks spiele, möchte ich das Tremolo eh dauerhaft durch das Tremmory "fixiert" lassen, ich brauche somit die Rändelschraube nicht.

Und jetzt kann ich auch die Federkammer wieder mit einer Backplate verschließen.
Die Scheibe der Rändelschraube hat so weit aus der Federkammer geragt, dass eine Backplate nicht drauf gepasst hätte, außer, sie wäre ausgeschnitten gewesen.
Und ich laufe nicht mehr Gefahr, mit dem Hosenbund hängenzubleiben.

...ich habe das so gelöst:

Federfach_001.webp

Für wenige Euro beim letzten Saitengroßeinkauf beim BigT eine universal passende Federfachabdeckung mit bestellt. Mit einem Dremel habe ich ein kleines ovales Loch genau über der Inbusschraube des Tremmolos gefräst.

Ich wechsel die Saiten -> das schöne ist jetzt ja, das dank des Tremmolos diese sich wie bei einer festen Brücke wechseln lassen -> eindehnen und stimmen -> jetzt löse ich 1x die Inbusschraube -> stimme nochmals -> setze die Inbusschraube fest -> stimme final und stelle - fals nötig - die Intonation nach -> setzte die Saitenklemme am Sattel fest -> ab jetzt stimme ich nur noch an den Rändelschrauben meines FR-Systems und das Tremmolo bleibt bis zum nächsten Saitenwechsel fest.
 
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