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Es gibt hier mehrere Member, die keinen Unterschied hören oder eben nur einen im "könte auch eingebildet sein"-Bereich. Vielleicht liegt das auch an unterschiedlichen Abhörsitutationen, die wir mitdokumentieren sollten. Für mich ist es selbstverständlich, solche Vergleiche entweder mit einem sehr guten Kopfhörer oder mit meinen Genelec* Studiomonitoren zu hören. Ich kann mir vorstellen, ausprobiert habe ich das noch nicht, dass, wenn man die Besipiele über bassschwache MP3-Kopfhörerknubelchen oder gleich über die Laptop-Lautsprecher hört, die Unterschiede verwischen.fand ich, das die Klangunterschiede, so vorhanden, doch eher sehr gering sind.
Ist möglich, aber nicht die einzige Ursache. Es ist okay, Unterschiede zu hören. Es ist genauso okay, keine zu hören. Beides bedeutet nicht, dass man seinen Verstand verliert. Wir nehmen das tatsächlich so wahr und das liegt an der Funktionsweise unseres Gehirns und unserer Sinnesorgane. Wir können solche subtilen Unterschiede, wenn es sie gibt, im simplen A-B-Vergleich nicht zuverlässig bestimmen und es findet in unserer Wahrnehmung immer eine Verzerrung statt, das muss man sich einfach klar machen. Es gibt in der Audiowelt viele Beispiele von solchen hartnäckigen Überzeugungen, die sich in einer wiederholten Blindstudie einfach nicht reproduzieren ließen.Es gibt hier mehrere Member, die keinen Unterschied hören oder eben nur einen im "könte auch eingebildet sein"-Bereich. Vielleicht liegt das auch an unterschiedlichen Abhörsitutationen, die wir mitdokumentieren sollten. Für mich ist es selbstverständlich, solche Vergleiche entweder mit einem sehr guten Kopfhörer oder mit meinen Genelec Studiomonitoren zu hören. Ich kann mir vorstellen, ausprobiert habe ich das noch nicht, dass, wenn man die Besipiele über bassschwache MP3-Kopfhörerknubelchen oder gleich über die Laptop-Lautsprecher hört, die Unterschiede verwischen.
das ist korrekt beobachtet, und war auch ein Grund es zu schneiden... ein harter Übergang ist immer noch am auffälligsten (da sind nicht mal crossfades drin)Klangliche Unterschiede, vor allen Dingen wenn sie klein sind, kann man sich kaum über nur wenige Sekunden merken, schon gar nicht über einige Minuten.

Ist es nun schlimm, wenn jemand 60 Euro ausgibt für ein 6m-Klingenkabel, welches vielleicht oder vielleicht auch nicht "besser" klingt als das günstigere? Wohl kaum. Vielleicht spielt man sogar besser oder man hat mehr Spaß beim Spielen. Aber man muss sich auch mal die Frage gefallen lassen, ob es das solide 20-Euro-Kabel nicht vielleicht auch getan hätte.
Aber wenn es Spaß macht, mit einem besonderen Kabel zu spielen, soll man das gerne machen!
Einen Punkt darf man auch nicht vergessen: Die Klinkenstecker!
Eine besondere Krux liegt am Übergangswiderstand zum einen zwischen Buchse und Stecker und zum anderen zwischen Kabel und Stecker. Ich bevorzuge definitiv Lötungen vor Schraubklemmen. Die Kontaktfläche einer Löötung ist wesentlich größer, sodass sich ein viel kleinerer Übergangswiderstand an dieser Stelle ergibt. Man muss nur darauf achten keine kalten Lötstellen zu erleiden, da diese den Klang erheblich verschlechtern können, weil der Übergang plötzlich sehr hochohmig wurde und das Gros am Signal über den Kondensator auf Masse abfließt. Man muss aber jetzt nicht anfangen Silberlot zu verwenden. Das ist wiederum Quatsch, da Silber nur in reiner Form sehr gut leitet und bei dem Lot nur ein geringer Anteil Silber vorhanden ist. Zudem bevorzuge ich Goldkontakte gegenüber anderen Kontakten. Der häufigste Grund von schlechtem Kontakt liegt aufgrund von Oxidationen in verschiedenen Formen vor. Das Gold viel besser leite, ist ein irrtum, der leider häufig verteten wird. Der wirkliche Grund Gold einzusetzen liegt darin, dass die Fläche fast gar nicht erst oxidieren kann. Wenn es um Leitfähigkeit geht, müsste alles aus Silber oder Kupfer sein. Leider bilden gerade diese beiden Metalle sehr leicht eine Oxidschicht. Daher kann ich zur Klangverbesserung auch die richtige Pflege der Kontakte anraten. Aber bitte nicht mit Kontaktspray oder solchen Müll, der mehr kaputt macht als das er nützt.
Wie gesagt: würde man statt der dämlichen, anachronistischen Klinken vernünftige Stecker mit definierten Kontakteigenschaften einsetzen, wären wir viele Probleme los.
Ok, ich verstehe ja nichts von Dingen die Strom führen. Aber ich beobachte natürlich, dass Gitarristen unheimlich konservativ sind. Wahrscheinlich würde eine bessere Steckverbindung schnell zu einem nicht Vintage-Sound führen, den alle hassen. So wie ja aktive Tonabnehmer eine kluge Massnahme gegen den Klangverlust im Kabel sind. Aber dreh die mal einem Blueser an! Ich selbst hatte auch noch nie eine Gitarre mit aktiven Tonabnehmern. Deshalb ist die Qualität von Kabeln ja auch ein Thema für mich.P.S.: Ich bin mir dessen bewusst, dass es bessere Steckverbinder gibt. Vorallem in der Industrie. Aber ich denke nicht, dass man als Musiker bereit ist 200g an Gewicht extra zu schleppen und 20 euro für einen Stecker auszugeben.
Fast jeder Gitarrenamp hat einen Klinkenausgang....über den laufen dann schon mal 120 Watt oder mehr.In den Zeiten, als man Klinken sogar für Lautsprecherkabel verwendet hat
Hauptsächlich, weil wir sehr konservativ sind. Auf die alten Helden schauen.
Moin!
Die Größte Schwäche von Klinke ist, dass man nie mit Leistung stecken sollte. Das liegt daran, dass beim Einführen des Steckers Teile kurz geschlossen werden. Wenn plötzlich die 4A oder was weiß ich an Masse abfließen, können nicht nur Verstärker, sondern auch der Stecker selbst beschädigt werden. Das hat aber nichts mit der eigentlichen Kontaktfläche oder dem Übergangswiderstand zu tun. Wie gesagt, spricht deswegen nichts gegen die Klinke. Bei Speakon und Co bleibt jeder Kontakt für sich. Alesis hat leider in den 80ern viele Netzteile mit Klinke ausgestattet. Daher findet man kaum welche von denen, da sie einfach reihenweise aufgrund der Kurzschlüsse beim Steckvorgang den Tod gesehen haben. Daher sollten Leistungsführende Leitungen unter keinen Umständen mit Klinke angeschlossen werden. Das nicht, weil der Stecker das nicht kann, sondern der Nutzer Murphy bedingt das Gerät falsch nutzen und deswegen gen Jordan schicken kann.
Schicken Gruß,
Etna
Nope. Wenn der Widerstand während des Einsteck-Kurzschlusses gegen Null geht, sieht die Endstufe nur noch ihren (sehr kleinen) Innenwiderstand. Und dann produzieren auch die paar Rausch-Millivolt schon einen gehörigen Strom. Natürlich ist es schlimmer, wenn man bei voller Aussteuerung steckt, aber auch bei "nur ein bisschen Rausch" ist das nicht unbedingt empfehlenswert.Bei Endstufen ist die Kurzschlussgefahr allerdings deutlich geringer, denn die beschriebenen 4 Ampere fließen ja nur dann, wenn die Endstufe gerade voll ausgesteuert wird, also die Box gerade volle Lautstärke bringt.
Nope. Wenn der Widerstand während des Einsteck-Kurzschlusses gegen Null geht, sieht die Endstufe nur noch ihren (sehr kleinen) Innenwiderstand. Und dann produzieren auch die paar Rausch-Millivolt schon einen gehörigen Strom. Natürlich ist es schlimmer, wenn man bei voller Aussteuerung steckt, aber auch bei "nur ein bisschen Rausch" ist das nicht unbedingt empfehlenswert.