Zupfen, Fingerstyle, wie richtig erlernen?

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Edgeraze

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Grüß' Euch,

also ich spiele seit ca. 4-5 Monaten Akustik, hauptsächlich singe und begleite ich rhytmisch mit den standard Akkorden. zZ. versuche ich ich Barre zu erlernen, klappt auch ganz gut bisher aber........ es langweilt mich auf Dauer (Barre sitzen auch, nur die Geschwindigkeit muss noch besser werden), ich möchte endlich richtig zupfen können, also keine so einfache sachen wie Nothing Else Matters oder so wo man sogesehen eine Saite nach der anderen mehr oder weniger zupft.

Habt ihr gute Beispiele für Anfänger oder Tipps wie man mit Fingerstyle am besten beginnt und schnell zu den ersten Erfolgen kommt? am besten zusammengesetzt aus den einfachsten Akkorden wie Em, Am, Dm, E, D, C, G, usw. ich lerne und merke mir die Sachen eigentlich recht schnell aber weiß echt nicht, wo ich anfangen soll, HILFE!!! :(

Sorry falls es schon änlichen Thread gibt, hab irgendwie auf die Schnelle nix finden können.

LG,
Edgeraze
 
schmendrick

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Habt ihr gute Beispiele für Anfänger oder Tipps wie man mit Fingerstyle am besten beginnt und schnell zu den ersten Erfolgen kommt?

Das ist das Problem unserer Jugend... :) Wenn du dir das nicht stur antrainieren willst so dass jeder Störfaktor das ganze Gefüge auseinanderbrechen kann sondern es "fließen" lassen willst, investiere 1-2 Jahre in einen Konzertgitarrenlehrer, dann geht`s von ganz alleine.
Edit: Und nochwas: Nothing else matters ist NICHT einfach, es kommt auf die Ansprüche und die Sauberkeit an.
 
F

*flo*

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Hi

für Fingerstyle kann ich absolut empfehlen:
Ulli Bögershausen "Von Anfang an, Band 1"
basiert i. Pr. nur auf den Akkorden C,Am, Dm,G mit Variationen für Zeige- und kleinen Finger
hauptsächlich wird die Technik der rechten "Zupf" - Hand angesprochen.
danach dürfte "what else matters" zu packen sein

Alternativ bzw, eine zweit Schiene für folkpicking wären die Bücher vom guten,alten
Peter Bursch
Die Bücher sind unterschiedlich aufgebaut (im Idealfall gleichzeitig durcharbeiten) aber
bringen dich sicher weiter.

*flo*
 
Edgeraze

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Das ist das Problem unserer Jugend... :) Wenn du dir das nicht stur antrainieren willst so dass jeder Störfaktor das ganze Gefüge auseinanderbrechen kann sondern es "fließen" lassen willst, investiere 1-2 Jahre in einen Konzertgitarrenlehrer, dann geht`s von ganz alleine.
Edit: Und nochwas: Nothing else matters ist NICHT einfach, es kommt auf die Ansprüche und die Sauberkeit an.

nun ja, das ist so ne sache. gitarrenlehrer kommt bei mir nicht in frage, dazu fehlt mir einfach grundsätzlich die zeit und nach körperlicher arbeit hat man nicht immer gerade die beste laune zum spielen. ;) mit einfach bei NEM meinte ich eher den anfang und nicht das volle lied. ;) anfangs hab ich fleißig an dem song gesessen und die ersten 30sek hab ich schon sauber hinbekommen (ob richtig oder falsch sei mal dahingestellt, es klang jedenfalls nicht stumpf oder so), jedoch hängt mir der song nach all den jahren schon bis zum halse raus dass ichs ganz aufgegeben habe. mal schauen, vllt setz ichs irgendwann wieder fort, diesen klassiker muss man eigentlich als gitarrist können.

@flo: danke für die vorschläge. leider verstehe ich meist bahnhof bei den büchern, habe schon 2 (eines von peter bursch) und kam nicht wirklich voran. was gut hilft sind videos ala youtube wo ich das ganze abschauen kann, so habe ich mir die meisten songs bisher beigebracht. finde aber nicht wirklich was passendes zu fingerstyle für anfänger dort.

außerdem, wenn ich was lerne muss es mir auch spaß machen, also die lieder gefallen. ich stehe auf den modernen typischen rock wie zB. 3 doors down. der anfang dieser ballade zB. "let me be myself" wäre schon was großes für mich.
 
toni12345

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außerdem, wenn ich was lerne muss es mir auch spaß machen, also die lieder gefallen. ich stehe auf den modernen typischen rock wie zB. 3 doors down. der anfang dieser ballade zB. "let me be myself" wäre schon was großes für mich.

Das Problem ist halt, dass viele "gute" Lieder von Gitarristen gespielt werden, die auch mal klein angefangen haben und so lange geübt haben, bis sie was richtig geiles rausrotzen können.
Was ich damit sagen will: Von der Methode, sich ohne große Vorkenntnisse irgendwelche Tabs zu holen und zu sagen: "Da steht ja alles, was ich spielen muss, ich muss nur lange genug üben", halte ich gar nichts. Das Zusammenspiel von zehn Fingern an zwei Händen will erst mal langsam eingeübt werden, und viele Tabs wirken höllisch kompliziert, wenn man das zugrunde liegende System nicht kapiert.

Ich würde mich also auch an Peter Bursch und Konsorten halten und mich langsam rantasten. Wenn du mit einer Stelle im Buch nicht zurecht kommst, findest du ja vielleicht einen netten gitarrenspielenden Menschen, der dir ein bisschen weiterhilft.

"Let me be myself" spielt der Gitarrist übrigens mit Plek, also fällt das eigentlich nicht unter Fingerstyle. Erkennen kannst du das z.B. auf dem Video von einem Liveauftritt im Radio.

Gruß,
Toni
 
redy

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halloechen,

ich lerne ausschliesslich fingerstyle mit einem lehrer. ich hatte das glueck auf einen sehr flexiblen lehrer zu stossen und bin alle 1-2 wochen bei ihm, als lernkontrolle und fuer neue sachen.

angefangen habe ich nur mit der hohen e saite und den noten e,f & g. fingeruebungen dazu und ein paar einfache sachen. sukzessive kommen dann immer mehr saiten und noten dazu.

nach 2 monaten bin ich soweit das ich erstmals alle saiten & alle noten anspiele. ist jez aber ziemlich heftig, weil ich noch immer mit der rechten hand falsch anzupfe. aber es geht voran, muehsam aber stetig und das macht mir dann doch recht viel mut.

denk mal darueber nach zu einen lehrer zu gehen. das bringt viel mehr als autoditaktisch vorzugehen. alle 2 wochen eineinhalb stunden ist nicht zu viel und im monat kommst damit auf ca. 50 teuros. das sollte es dir wert sein. du lernst es quasi von der picke auf und vermutlich auch um einiges frust-befreiter, was dann auch viele zum aufgeben bewegen.

lg
redy
 
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Vielfalt

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Hallo,
also ich habe mir alles autodidaktisch beigebracht (aus der Notwendigkeit heraus) und habe dafür das Buch von Anneliese Holzer genommen: Gitarrenschule.
Wenn du es allein lernen willst, dann solltest du -es ist jedenfalls besser - Noten lernen. Bei dieser Shule lernst du Noten sukzessive auf der Gitarre zu greifen. Wenn du aber mit Büchern nicht weiter kommst, keine Noten lesen kannst, dann würde ich dir raten, zu einem Lehrer zu gehen.
 
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gonzo-lee

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Hi

für Fingerstyle kann ich absolut empfehlen:
Ulli Bögershausen "Von Anfang an, Band 1"

Kann ich nur unterstreichen. Sehr gutes Buch. Nur das mit dem "schnell" kannst du vergessen. Üben, üben , üben.
 
slowh

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Bei mir ists immer so, wenn was nicht klappt und ich probier und probier und es klappt immer noch nicht- Dann lass ich die Gitarre 3 Tage stehen - Am 4 Tag nehm ich sie und versuche es gleich nochmal und siehe da es kommt - - und jetzt nicht aufhören sondern immer weiter machen. im grossen und ganzen braucht man halt nur Zeit und sollte kleine Rückschläge einfach hinnehmen - auch wenn es dadurch wieder ein Jahr länger dauert - so ists - deshalb haben wir uns ja dieses Instrument ausgesucht und kein Keyboard oder sowas :great:
 

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