Zweite Stimme spielen!

von bendschi, 31.10.08.

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  1. bendschi

    bendschi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.08   #1
    Hallo.
    weiß ned obs schon mal besprochen wurde aber hab nix gefunden.
    wie kann ich zur ner schon vorhandenen melodie ne zweite stimme spielen die dazu passt.
    also nehmen wir mal die melodie von freude schöner götterfunken z.b.

    E|---0-0-1-3-3-1-0---------0-0------------------|
    B|-----------------3-1-1-3-----3-3--------------|
    G|----------------------------------------------|
    D|----------------------------------------------|
    A|----------------------------------------------|
    E|----------------------------------------------|

    gibts da dann ine regel, "ne quarte drunter passt dazu". oder wie funktionierts.
    danke
     
  2. Seraph

    Seraph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.08   #2
    quinte und terz geht immer gut, sexte teils auch, einfach mal testen
    ansonsten oktave drüber oder drunter.
     
  3. bendschi

    bendschi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.08   #3
    ja oktave is ja des gleiche nur andre lage. des will ich ja ned. dann probier ichs mal mit den andern 3en.
    vielen dank
     
  4. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.08   #4
    Prinzipiell kannst du alle Intervalle nehmen. Die Entscheidung liegt dann bloß ganz bei dir, welche du als wohlklingend (=konsonant) bzw. nicht so schön klingend (=dissonant) empfindest.

    Wie Seraph schon gesagt hat, werden meist eigentlich Terzen, Quarten, Quinten, Oktav genommen.
    Dann gibt es aber noch andere Intervalle die als nicht so schön empfunden werden. Das wären in meinen Ohren die Septime, Sekunde, der Tritonus( aka. das "Teufelsintervall"^^) - obwohl dieser gerade im Metal natürlich beliebt ist, da er ja soo schön böse klingt...

    Also wie gesagt...prinzipiell geht alles, gut klingen muss es - und das kannst nur du selbst entscheiden.
    (Wobei natürlich manchmal auch Dissonanzen erwünscht sind - hör dir mal Matthias IA Eklund an, dann weißt du was ich meine ;))
     
  5. bendschi

    bendschi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.08   #5
    angenommen ich nimm ne quarte tiefer, spiel ich dann einfach alles ne saite tiefer genauso, oder muss ichs in der tonleiter ne quarte runterschieben und damit auch die notenabstände verändern
     
  6. The Melvin

    The Melvin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.08   #6
    Die Abstände bleiben gleich. Die Noten sind nur jeweils 5 Halbtöne tiefer.
     
  7. bendschi

    bendschi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.08   #7
    alles klar danke ich probiers mal aus.
    benny
     
  8. Fünf

    Fünf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.08   #8
    Es ist wichtig, in der gleichen Tonleiter zu bleiben, und möglichst passende Töne zu den jeweiligen Akkorden zu nehmen. Dann kann man nichts verkehrt machen.
    Jetzt kann man sich fragen, wo denn da die Akkorde stehen. Als Beispiel:

    Die C-Dur Tonleiter besteht aus den Tönen C D E F G A H C
    Die drei passenden Akkorde sind C-Dur (C E G) F-Dur (F A C) und G-Dur (G H D)

    Bei der Melodie könnte man jetzt z.B. immer den Grundton oder einen anderen Ton des passenden Akkordes spielen:
    E E F G G F E D C C D E E D D <-Originalmelodie
    C---A-D--C-C-G-G----- C---H | <- mögliche Töne
    --------------------------G---G |

    (sry, ich musste diese Striche zwischen den Tönen der zweiten Stimme machen, da die ganzen Leerzeichen wegrationalisiert werden)


    E kommt in der C-Tonleiter nur in einem Akkord vor -> C-Dur
    Deswegen kann man dazu einen anderen Ton aus dem C-Dur-Akkord wie C oder auch G spielen.
    Gleiches gilt für F -> da kann man dann einfach einen anderen Ton aus F-Dur dazu spielen (hier A, möglich ist auch C).
    G kommt in zwei Akkorden vor: C-Dur und G-Dur - dementsprechend kann man alle Töne aus diesen Akkorden dazu spielen ( C E G D und H). Aber je nachdem welchen Ton man nimmt, bildet man einen anderen Akkord, was den Klang halt verändert.
    Man kann auch den ganzen Dreiklang zu einem Ton bilden, wie ich es am Ende gemacht habe (der Ton war D, und gehört daher zu G-Dur).

    Als tab sieht das Ganze ding dann so aus:

    E|---0-0-1-3-3-1-0----------0-0--------------|
    B|---1------3---1---3-1-1-3-1---3-3---------|
    G|------ -2----------0-0---0--0--4------------|
    D|---------------------------------5------------|
    A|----------------------------------------------|
    E|----------------------------------------------|



    Wenn man es jetzt nun noch etwas dramatischer gestalten will, kann man noch die Akkorde aus der parralelen Molltonart nehmen: A-Moll
    Diese hat genau die gleichen Töne wie C-Dur, nur beginnt diese Tonleiter mit A:
    A H C D E F G
    Die drei Akkorde wären: A-Moll (A C E ), D-Moll (D F A) und E-Moll(E G H)
    Und jetzt kann man hiermit halt so verfahren wie oben. Man kann so dann in eine Melodie in Dur ein paar moll-töne einfließen lassen... klingt auch recht nett.

    Beispiel:

    E E F G G F E D C C D E E D D <-Originalmelodie
    C---D-E--C-C-G-A------C--H |<- mögliche Töne
    -------------------E------G--G |

    C + E -> C-Dur ; F + D -> D-Moll; E + G -> E-Moll und so weiter...



    E|---0-0-1-3-3-1-0-----------0-0-------------|
    B|---1----3-5---1-- -3-1-1-3-1---3-3--------|
    G|--------------------0-2-----------4----------|
    D|----------------------2------------5---------|
    A|----------------------------------------------|
    E|----------------------------------------------|


    So, genug klug durch die Gegend geschissen :p

    edit: ach ja, die Töne der zweiten Stimme sollen (in diesem bestimmten falle) so lange wie möglich ausklingen, und nicht nur mit dem Ton darüber anschlagen und direkt abgedämpft werden... das ist jetzt keine Regel, sondern so find ich, dass es besser klingt.
     
  9. bendschi

    bendschi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.08   #9
    viele informationen auf einmal =) aber vielen dank
    werd mich mal drüber setzten unds ausprobiern.
     
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