Intonation schulen - aber wie?

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Beethoven
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Hallo!

Spiele schon seit einer Weile Cello und höre an sich auch ganz gut, wann mein Ton zu hoch und zu tief ist. Wenn ich mich allerdings auf einer Aufnahme höre, fallen mir manches Mal noch einige schiefe Töne auf, die ich vorher für sauber hielt. Oder in Stimmproben fällt dem Stimmführer auf, dass der und der Ton nicht stimmt - ich selber hatte ihn für sauber gehalten.
Wie kann ich meine Intonation am besten weiter schulen?

Danke!
 
Eigenschaft
 
im dem fall is das sehr schwer. eigendlich gar nicht mehr, wenn der ton für dich sauber klingt sollte er das auch eigendlich sein. sonst vllt langsame tonleitern spielen und jemand der daneben steht sagt ob die töne sauber sind oder nicht. von nem stimmgerät würd ich abraten, das ist mist
 
Üb Dreiklänge auf und abwärts (dur und moll)
"Spiel" dabei bewusst mit der Intonation. Hör, dass es zu hoch ist oder zu tief.

Üb, üb, üb und lass dich von wirklich gut hörenden Leuten korrigieren.
 
Hallo!

Vielen Dank für die Antworten. Ich glaube ich habe mich mißverständlich ausgedrückt. Ich höre schon, dass der Ton falsch ist, wenn ich genau hin höre und mir Zeit lasse.
Nur wenn ich irgendetwas schnell runter spiele, und darin ist ein falscher Ton, dann fällt der mir nicht als falsch auf. Wenn ich den Lauf langsam nachspiele, sind (oder werden ;)) die Töne sauber bei Vergleichen mit leeren Saiten. Nun wollte ich gern mein Gehör "präziser" machen. Nach Stimmgerät habe ich bereits gespielt, aber mein Vater (Geiger) hielt da auch nicht viel von.
Tonleitern und Dreiklänge habe ich eben mal gespielt und dabei ganz gute Ergebnisse erzielt, danach wurden auch schnellere Läufe sauberer.
Bei ebay gibt es eine CD (ich weiß nicht, ob man hier Links setzen darf, daher sucht doch mal nach "Cello Übungs-CD-Set"). Was ist davon zu halten?

Viele Grüße! Euer Ludwig van
 
lieber ludwig (träumen darfst du ja ;)),

DEIN VATER HAT RECHT :)

aber wenn du das selber hörst, brauchst du nicht so ne cd - üb lieber in der Zeit (jetzt hör ich meinen Vater... ;))
M.E. sind Drei- und Vierklänge und Skalen die beste Lösung - auch wenn ich sie zu wenig geübt habe (mein Gehör ist -im Gegensatz zu meiner Rechtschreibung- um Glück recht gut).

In dem Sinne:

Cello und Bass (letztere hat Bünde - mein frettless aber nicht ;))
 
Musik ist reine Mathematik , also ist ein Stimmgerät das Beste zur Überprüfung :p
 
Das kann auch nur ein Pianist oder Gitarrist schreiben...:screwy:

Kein Mathematiker, Streicher, Bläser, Instrumentenbauer oder (guter) Klavierstimmer würde so etwas sagen - die Wohltemperierte Stimmung ist nicht alles, denn:

Dividiere mal 220 durch 13 (also die Oktave runter vom Kammerton a 440 Hz, zerlegt in ihre Halbtöne) - ohne Rest oder Periode... :twisted: :confused: :twisted: :confused: :twisted:

Die Subjektivität des Hörens ist unumstritten, gerade in höheren oder tieferen Lagen taugt ein Stimmgerät GARNICHT!!!!!!!!!!!!!
Nach unten nimmt man um wenige Cent (die kleinere Einheit nach Herz) größere Intervalle als sauber wahr, nach oben eher kleinere! Dabei ist interessant, dass jeder Mensch anders hört. Es kann also kein allgemeingültiges, für jede Tonart und jeden Menschen sauber klingendes Stimmgerät geben.

Aus den Vorläufern der wohltemperierten Stimmung sind übrigens die unterschiedlichen Charakteristiken der verschiedenen Tonarten entstanden, allerdings ist eine Diskussion hierüber eher im Musiktheorie-Teil dieses Board, dort Harmonielehre, Kompositionslehre oder Musikwissenschaft angezeigt ;).

Einen Klavierstimmer, der NUR nach Stimmgerät stimmt, kann kein guter sein.

CELLO und Bass


Sorry, wenn ich mich hier echauffiere, aber diese Diskussion habe ich ca. 1000000 mal geführt und mich vor längerer Zeit auch mal unter "anerkannten" musikwissenschaftlichen Theorien schlaugemacht. Leider hab ich die Literatur nicht mehr griffbereit.
 
Und Recht hast Du, Cello. Ich verpass' meinem E-Bass zwar auch immer die Grob-Stimmung nach Stimmgerät, für mein Empfinden klingt er aber sauberer, wenn ich ohne Stimmgerät noch mal ein paar Cents nachdrehe. Und das geht auch meinen Bandkollegen so.

Ich komme übrigens von der Blockflöte - die ja auch nur bedingt Temperiert ist, und je nach Anblasdruck sauberer oder unsauberer intoniert :D
 
Blockflöte und Intonation :evil: :twisted: :confused: :screwy: :confused: :twisted: :evil:


- sorry:redface: ist so rausgerutscht:redface: , passiert mit immer wieder:redface: -


Ich bin übrigens mit meinem Gehör beim Stimmen meines Basses schneller als mit einem Stimmgerät - und sauberer...


Lassen wir Eddy sein Stimmgerät und machen wir saubere Musik ;)

- Ich hoffe du verzeihst mir meine obrigen Ausrutscher, insbesondere in der BaRockmusik gibt es ja auch schöne und wohlklingende Werke für Flöte und Cello...


EDIT: @IcePrincess: Ohhauaha, ich seh erst jetzt, dass du Mod bist (schleimein :))
 
Kein Thema... ich weiß im Prinzip ja schon, wieso die Blockflöte so verrufen ist...

nämlich schon deswegen, weil es Übung erfordert zwei Flötisten so aufeinander einzublasen, dass die Töne gleich klingen...

...Mod bin ich noch nicht sooo lange ;) momentan bemühe ich mich nach Kräften mich in der Bläserecke unbeliebt zu machen :D
 
Dann kann ich ja bei den Streichern und den Bässen weiterhin gegen die schießen ;)
Und Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung.

Es liegt einfach in der Natur dieses..., nennen wir es Instrumentes. Nun sollten wir nicht vergessen, dass es ja dieses Instrument einige Jahre gibt...
 
Ich frag mich aber an was ihr euch richtet . Woher wisst ihr wie ein "richtiges" C klingt ? Um sein Gehört zu schulen braucht man immer was , wonach man sich richten kann.
 
ein "c" ist nicht zwingend ein "c". Die Relation zwischen den Tönen, also der Zusammenhang ist wichtig. So klingt ein "c" im a-moll - akkord evtl. tiefer, als ein "c" im as-dur akkord.
Ausgegegangen wird von dem Ton, mit dem gestimmt wird, meist a. Als zweites dann von dem Grundton der jeweiligen Tonart.
Es dauert aber, bis man das Gefühl dafür entwickelt hat...
 

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