Palmer eins - basstauglich?

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Hi,

ich habe den Bericht über den Palmer Eins gelesen und finde die Idee an sich ganz geil. In der Woche kann ich nur in ner kleinen, hellhörigen Mietwohnung üben und meine kleine Combo klingt echt bescheiden. Da wäre so ein Röhrenamp schon was Feines. Nun frage ich mich, ob der P eins auch mit nem Bass befeuert werden könnte - ausgewiesen ist er ja als Gitarren-Amp.

Mir fehlt da jegliche Erfahrung. Könnt Ihr da was zu sagen?

Danke schon mal
TC
 
Eigenschaft
 
Da der so ausgelegt ist (1W!), dass er möglichst in die Endstufensättigung gefahren werden kann, glaube ich, dass Du mit dem Bass evtl. zu wenig Dynamikreserven haben könntest...
Frag doch einfach mal bei den Palmers direkt an!
 
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In der Woche kann ich nur in ner kleinen, hellhörigen Mietwohnung üben und meine kleine Combo klingt echt bescheiden.
Da würde ich eher zur komplett lautlosen Variante raten.
Ich benutze Folgendes und bin sehr zufrieden damit:



plus



Der Kopfhörer ist für diesen Preis einfach unglaublich gut.
 
Also - ich erhoffe mir ja einen schönen Röhrensound - deshalb kommt die Mixer-Kopfhörer-Kombi nicht wirklich in Frage. Außerdem spiele ich (so leise es geht) einmal in der Woche mit meinem Kumpel (Gitarre) bei mir. Der hat so eine Winzigst-Marshal-Combo - Wahnsinn was da proportional zur Größe rauskommt (Neid). Ich habe derzeit ne Ibanez SW15-Combo. Puh. Ich dachte - für's Üben in der Woche reichts, aber der Sound ist soooooo bescheiden.

Deshalb schwebt mir eben ein klitzekleiner Röhren-Stack vor, so ala P eins + fmc 1x10. Der Amp sollte eben nicht im Niedrigstlastbereich gefahren werden. Deshalb kommt was Größeres kaum in Frage, außer ich möchte meine Nachbarn loswerden.

TC
P.S.: Ich werde tatsächlich mal Palmer kontaktieren und schauen, was die sagen
 
Hallo Technocore

grundsätzlich könntest du den Palmer Eins auch mit deinem Bass benutzen - aber ehrlich gesagt - schön klingen wirds wahrscheinlich nicht :D Ist aber natürlich Geschmackssache!

Für das leise Bassspiel wäre aber auch z.B. die Röhren DI (PDICTC) für dich geeignet, hier kannst du dich informieren: http://www.palmer-germany.com/mi/de/PDICTC-Rohren-DI-Box-PDICTC.htm
Ist natürlich eine Preisfrage ;)
 
wenn da eine vernünftige Box dranhängt, etwa FMC oder SAD 1x12, sieht das vermutlich gar nicht schlecht aus...
das Problem bei den kleinen Kisten sind die Speaker, und nur die... ;)

cheers, Tom
 
Ich habe als Übungsamp einen Hughes & Kettner Bassmaster (5 Watt Röhre). Angeschlossen ist daran eine FMC 112 Box. Wenn die Röhre hörbar in die Sättigung geht, ist die Lautstärke schon so hoch, dass man am besten keine direkten Nachbarn haben sollte. Von daher könnte das mit dem p eins gut passen.
 
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wenn du nen Verzerrer hast der schön Röhrig klingt (oder die Vorstufe von nem Amp^^) kannst du gut über einen Multieffekt von Zoom über Kopfhörer spielen (wegen der Lautsprechersim, sonst klingt die Zerre schei**), die eingebebauten Verzerrersims bei meinem B2 finde ich bescheiden, aber mit vorgeschaltetem Verzerrer gefällts mir gut. Das ganze funktioniert übrigens auch über Hi-fi Boxen oder Pc Lautsprecher, da muss man halt nur mit der dynamik etwas acht geben;)
 
Erstmal vielen Dank für eure Ratschläge. Die PDICTC ist tatsächlich etwas zu teuer. Bei meinem Plan Amp + FMC 110er bin auch so schon ziemlich weit von Gut+Böse für ne ÜbungsKombi in ner Mietwohnung. Es ist halt nur als (mehr oder weniger) fest installiertes Zweitequippment gedacht (an den Wochenenden kann ich mich dafür ja richtig austoben :rock:).

Dummerweise kann ich den P eins weder in Hamburg noch in Frankfurt irgendwo antesten. Wenn ich irgendwann die Möglichkeit habe, werde ich es hier nochmal posten.

TC
 
Bei mir hängt vor dem Mischpult ein gp-lightstone Tube-Bass-Preamp als Fußhupe. Ist auch zum Recorden super, dann muss ich meine Angehörigen nicht mit Mywatt 200 + 2153er nerven.
Macht echt Laune, der lightstone (ist KEIN Verzerrer, sondern ein Röhren-2-Kanal-Preamp).
 
Dummerweise kann ich den P eins weder in Hamburg noch in Frankfurt irgendwo antesten
Es gibt ja eine ganze Herde von kleinen Gitarrentops. Wenn du eh regelmäßig in Frankfurt bist, dann geh doch einfach mal mit deiner Box zum Schmidt und probier ein paar Amps im >15 Watt-Bereich aus: Vox AC4, H&K Tubemeister 5, Egnater Tweaker, Blackstar HT-5, Orange Tiny Terror, ....
 
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Es gibt ja eine ganze Herde von kleinen Gitarrentops. Wenn du eh regelmäßig in Frankfurt bist, dann geh doch einfach mal mit deiner Box zum Schmidt und probier ein paar Amps im >15 Watt-Bereich aus: Vox AC4, H&K Tubemeister 5, Egnater Tweaker, Blackstar HT-5, Orange Tiny Terror, ....

Manchmal hat man ja Bretter vorm Kopf :nix:. Durch den Bericht über den P eins war ich soo auf das Teil fixiert.... tssss.... Nach Durchschauen deiner Vorschläge werd ich mal meinen Bass einpacken und mich auf zu Session/Schmidt machen und hören, was da so aus den Gitarrenamps raus kommt (Vox oder H&K lesen sich ja vielversprechend und liegen innerhalb der finanziellen Schmerzgrenze).
 
Na siehste. :great:
 
Und, was hat dein Antesten ergeben? Frag mich auch, ob der Palmer EINS auch als Bassamp taugt!
 
Ich bin noch nicht dazu gekommen :-((. Kein Laden mit einem Palmer eins in Reichweite. Weder Just Music noch Session Music haben den derzeit im Programm. Und bestellen zum Ausprobieren ist nicht mein Ding, wenn die Chance hoch ist, dass das Teil zurückgeht.
 
Okay, danke.. bei uns steht der Palmer Eins auch nirgends rum! Halt uns mal bitte auf dem Laufenden, wenn du Lust hast! :)
 
Hey dereinevogelda,
450 Euro für einen einkanaligen 15-Watter der absolut keinerlei Gimmicks aufweist, nichtmal die Bias-Kontrolle am VU-Meter mit einstellmöglichkeit, wie das die großen Magnifiers haben? :gruebel:
Ich weis ja das Wertarbeit ein bisschen was kostet, aber ist der Preis für einen so unpretentiösen Wohnzimmeramp ok?
Ich meine ich finde zwar, dass mit Wattzahlen Maßlos übertrieben wird ("Dreimal soviel wie dein Gitarrist hat, mindestens 200 Watt, sonst hört man dich nicht!")
-ich spiele selbst mit ner 40(!!) Watt Transe gegen 2-3 Gitarren, 2 Sängerinnen und nen Schlagzeuger der ausm Punk kommt und sich definitiv nicht zurücknimmt an... [mal im ernst, probt ihr alle mit Gehörschutz?]-,
aber dennoch wird man selbst an ner 810 wohl Probleme bekommen, so einen Amp ausserhalb der eigenen 4 Wände zu Spielen. Headroom? Glaub ich eher nicht...
Langer und verworrener Rede kurzer Sinn: Ist das wirklich praxisdiehnlich? Also an der Gitarre ja, aber nicht zu dem Preis...
Und um noch mehr ins Offtopic zu gehen: Findet ihr das nicht auch etwas ätzend, dass bei Minimal- und Heimamps gern auf so sachen wie den Mittenregler oder den ganzen EQ, nen Mastervolume und schießmichtot was noch verzichtet wird? Das sind zwar so gesehen Peanuts, aber wenn zB. Für einen im Prinzip Baugleichen Amp der gleichen Reihe mit diesen doch eher praxisdiehnlichen Features (und mehr Leistung) immer gleich das Doppelte hingelegt werden muss, nervt das...
LG Mr. Nice
 
Kleiner Nachtrag:

Habe auf der Messe auf dem Palmerstand nach dem Palmer eins bzgl. Bass gefragt. Die Antwort war: Im Prinzip ja. Der Frequenzbereich gibt das her, aber ob die Leistung ausreicht??? Das wollte mein Ansprechpartner dann mit nem Bass-Spezi klären und bat mich zu warten.................. Und das ist der aktuelle Stand :)

Letztlich habe ich mich eh für eine andere (flexiblere und leider auch teurere Lösung entschieden). Wenn mal irgendwo ein Palmer eins rumsteht, werde ich es trotzdem mal probieren - der Neugierde wegen ;)
 
Hey dereinevogelda,
450 Euro für einen einkanaligen 15-Watter der absolut keinerlei Gimmicks aufweist, nichtmal die Bias-Kontrolle am VU-Meter mit einstellmöglichkeit, wie das die großen Magnifiers haben? :gruebel:
Ich weis ja das Wertarbeit ein bisschen was kostet, aber ist der Preis für einen so unpretentiösen Wohnzimmeramp ok?

Wenn der Sound stimmt, man keinen Schnickschnack braucht und die Verarbeitung passt, warum nicht? Guck mal nach, was die 15 Watt Röhrenamps der Gitarristen so kosten!

Ich meine ich finde zwar, dass mit Wattzahlen Maßlos übertrieben wird ("Dreimal soviel wie dein Gitarrist hat, mindestens 200 Watt, sonst hört man dich nicht!")
-ich spiele selbst mit ner 40(!!) Watt Transe gegen 2-3 Gitarren, 2 Sängerinnen und nen Schlagzeuger der ausm Punk kommt und sich definitiv nicht zurücknimmt an... [mal im ernst, probt ihr alle mit Gehörschutz?]-,

Diese Faustformeln kommen meiner Meinung nach gut hin. Wenn der Gitarrist seine 30 Watt Röhre aufreißt, können es gerne eher 200 Watt als 90 Watt beim Bass sein. Beim voll ausgefahrenen 100 Watt Gitarrenstack (die Sinnhaftigkeit sei mal dahingestellt) können 300 Watt Bassamp bei wenig Membranfläche auch mal schnell zu wenig sein. Wie man mit einer 40 Watt Transe noch hörbar sein soll, wenn 2-3 Gitarren und ein Tier am Schlagzeug ihr Unwesen treiben, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!

Gehörschutz ist natürlich Pflicht!

Und um noch mehr ins Offtopic zu gehen: Findet ihr das nicht auch etwas ätzend, dass bei Minimal- und Heimamps gern auf so sachen wie den Mittenregler oder den ganzen EQ, nen Mastervolume und schießmichtot was noch verzichtet wird? Das sind zwar so gesehen Peanuts, aber wenn zB. Für einen im Prinzip Baugleichen Amp der gleichen Reihe mit diesen doch eher praxisdiehnlichen Features (und mehr Leistung) immer gleich das Doppelte hingelegt werden muss, nervt das...

Beim Übunsamp brauche ich in der Regel keinen 3-Band EQ, oder eine ausgefuchste Klangregelung. Man muss sich ja das Frequenzspektrum mit niemandem Teilen. Und wenn der Grundsound passt reicht es doch!

Noch heftiger finde ich es z.B. beim Orange AD200B - hier hat man "nur" Gain, 3 Band EQ, Master und man hat keinen DI Out, das ganze ist nicht mal handverdrahtet und man zahlt ein Vermögen dafür. Trotzdem wäre die Kiste meine erste Wahl, wenn ich wieder einen Vollröhrenamp wollen würde - ganz einfach den Sound kein anderer mir bekannter Amp hinbekommt.
 

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