Kaufentscheidungen dbx EQ`s Freqenzweiche, BSS EQ, TC Effekte

  • Ersteller robert015
  • Erstellt am
robert015
robert015
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
28.10.20
Registriert
26.05.05
Beiträge
366
Kekse
1.283
Ort
NRW
Hilfe ich bin einkaufsgeil

Brauch mal wieder Meinungen, ich überlege schon wieder mal mir etwas zu gönnen. Auf meiner Liste stehen:

DBX EQ 231 oder doch BSS FCS 960 (gebraucht natürlich), TC D-Two, TC M-ONE XL oder ohne XL? DBX 223 XL Weiche.

Erst mal zu den EQs, ich brauch mal nen ordentlichen für den Main-Mix, der dbx ist natürlich nicht mit dem BSS zu vergleichen, die Frage ist aber, ist der dbx für uns (mich) nicht ausreichend, bei den paar Auftritten die wir haben? Hat den von euch schon mal wer benutzt? Gerade in Sachen Rauschen (da ich ihn direkt vor die Endstufen schalten muss und nicht in den Main-Inserts des Pultes haben möchte) bin ich da sehr allergisch, da gab es bisher nix, was mich überzeugte.

Angenommen ich gönne mir den BSS (weil ich ja gar ne weiß wohin mit dem vielen Geld) macht es dann Sinn, die „billige“ dbx Weiche nachzuschalten, hat die schon mal wer benutzt? Rauschen und Dynamikumfang wären hier interessant?

Tja zu guter letzt noch die Effekte, muss es das TC-M ONE XL sein oder reicht für unsere Wald und wiesen Band nicht das Einfache? AUX des Pultes sind eh unsymetrische Klinken also warum dann XL?

Wenn man ein TC M300 besitzt als Nächstes erst ein Delay anschaffen wie ein D-Two oder doch mal noch ein zweites Multieffekt (ein M-ONE) ?

[FONT=&quot]Gruß Robert[/FONT]
 
Eigenschaft
 
Also als EQ würde ich, wenn das Geld da ist definitiv den BSS nehmen, evtl. sogar mal schauen ob du nicht bei Epay einen Klark für das Geld schießen kannst.

Das Thema Frequenzweiche wurde ja schon angesprochen. Hier taugt der Behringer Controller echt.

FX:

Hier ist die Enscheidung sicher nicht ganz so einfach. Das D-Two als Delay wird sicher gut akzeptiert und ist ein ziemlich feines Teil, evtl. mal noch nach dem Pendant von Roland schauen.

Als Multifx geht das M-one sicher gut, egal ob XL oder nicht, aber ich würde noch nach einem reinen Hallgerät schauen für die Vocals.
 
Hallo Robert,

du willst zwischen einem EQ für 2000 € und einem für 250 € wählen ?
Nun, welcher dabei das bessere Ergebnis liefern wird dürfte schon im Vorfeld klar sein.

Ich darf dann mal so ein "Mittelding" ins Rennen bringen, welcher neu noch immer günstiger
sein wird als ein gebrauchter 960.
http://www.musik-service.de/DBX-2231-Stereo-graphic-Equalizer-prx14485de.aspx

Wie du dich vielleicht erinnerst, haben wir zwei von den Teilen in der Megaphon-PA in den
Monitorwegen. Wohl auch aufgrund der Noise-Reduction ist Rauschen bei diesen EQ's kein
Thema, die Teile hängen bei uns auch direkt vor den Amps.
Ich bin jedenfalls vollkommen zufrieden damit und werde in den nächsten Tagen noch
einen dritten für's FOH anschaffen, da die bisherigen EV so langsam die besten Zeiten
hinter sich haben.

Der "kleine" dbx (da habe ich auch einen von) ist mit dem 2231 jedenfalls nicht
vergleichbar, sowohl von der Filtergüte, als auch vom Rauschabstand nicht.
 
Und wenn schon wirklich viel Geld für einen EQ Ausgeben dann würde ich nicht auf den BSS sondern den Klark DN360 setzten.
Damit wär das dann auch voll ridertauglich...
 
Danke euch für die Anregungen und Hinweise!

Also so ne Behringer Frequenzweiche schreckt mich irgendwie ab, nicht weil ich etwa im Geld schwimme sondern weil ich als einziges Gerät ein Behringer Autoquad hab, das mir gefällt, alles andere, das ich getestet hab, war wirklich ... na ja... aber es scheint ja wirklich so zu sein, als wenn man die Weichen benutzen kann, eventuell teste ich das mal.

@witchcraft
Kann mich gut an die beiden dbx im Rack auf der Bühne erinnern, ich glaube ich hab da sogar ein Foto von in der PA- Treffen- Galerie. Gut zu wissen, dass die was taugen, werd ich mir merken.
Und klar kann man den BSS nicht mit dem dbx vergleichen aber ab und an muss es mir auch mal erlaubt sein, eine blöde Frage zu stellen :) deren Beantwortung sich nun aber auch erledigt hat, ich konnte den BSS für moderates Geld erwerben, man muss auch mal über seinen Schatten springen und was ausgeben, bringe das Teil dann gerne zum PA-Treffen mit inklusive der Art310A ... was für eine Mischung :) .

@Tobse
Ein Klark ist sicher jedem ein Begriff aber auf riderfestigkeit kommt es bei uns nicht an, wobei ich mich frage, warum ein BSS nicht riderfest sein sollte? Sind da noch Unterschiede zu merken?

Als nächstes wird dann das D-Two angeschafft, freu mich schon.

Beste Grüße...
 
wobei ich mich frage, warum ein BSS nicht riderfest sein sollte? Sind da noch Unterschiede zu merken?
Der Klark ist halt einfach der bekanntere der beiden und (meines Wissens nach) auch schon einige Jahre länger auf dem Markt. Ich würde den BSS bei uns in D aber auch als riderfest bezeichnen. Wie das international aussieht, kann ich aber nicht sagen.
Ich würde mal behaupten, daß Du mit dem Teil keinen Fehlkauf gemacht hast.
 
Ja klar, das ist ein gutes Teil, und 90% aller Techs und Rider würden ihn wohl auch akzeptieren. Aber ich habe (auch bei deutschen Produktionen) schon einige KOllegen erlebt, die ihn nicht akzeptieren. Genannte Gründe: rauschen, Filtergüte. Waren aber öfters die Kollegen, die für eine 16 Kanal Show zwingend einen 56er Rahmen brauchen und ganz schön sauer sind wenn auf dem Strassenfest nicht die H3k steht (bei der sie wahrscheinlich ncihtmal die Auxe anschalten könnten...)

Ich persöhnlich habe mit beiden Geräten nur gute Erfahrungen gemacht, dadurch das ich aber schon BSS Ablehner kennen gelernt habe, was ich bei Klark noch nie erlebt hab, würd ich den Klark eben vorziehen.

Das der BSS aber ein tolles Gerät ist das weit über der KLasse der DBX, Yammis und Co anzusiedeln, und ein guter Kauf ist bleibt dabei unumstritten.
 
Wenn die Diskussion um den Terzbänder noch offen ist, kann ich den 'kleinen' BSS wärmstens empfehlen. http://www.musik-service.de/BSS-FCS-966-2-Kanal-Grafik-Equaliz-prx395603090de.aspx

Den haben wir vor zwei Jahren - unter anderem gegen den dbx 2231 und den Yamaha 2031B - getestet und dann schweren Herzens, wegen mageren Portemonnaies, dennoch gekauft. Im Nachhinenein kann ich sagen, es war die richtige Entscheidung.

Wenn Du nicht auf die umschaltbare Bandbreite (FCS 960) angewiesen bist, dann bist Du mit dem erheblich preiswerterem 966er hervorragend bedient. M.E. besser, als mit dem dbx 2231.
 
Moin, moin
den FCS 966 hatte als Neukauf ich auch "im Auge" aber ich bin ja ein kühler Rechner und habe lieber Geräte, die beim Wiederverkauf ihr Geld wieder einbringen. Die umschaltbare Filtergüte ist dabei nebensächlich gewesen obwohle sie bei Monitoranwendungen sicher nützlich sein kann, um unauffälliger und gezielter zu arbeiten.

Was mich interessiert, wie habt ihr denn den Vergleichstest gemacht, nur nach Gehör und Bedienbarkeit oder auch mit Messgeräten, bzw. warum habt ihr euch letztlich für den bss entschieden?

Bin im Moment auch auf dem Weg zum Proberaum und werde mir jetzt das Teil mal näher anschauen.

Grüße Robert
 
Hi, Robert,

jetzt muß ich mal weiter ausholen und bitte um Nachsicht, wenn ich das Testgeschehen nicht im elaborierten Ingenieurssprachgebrauch wiedergeben kann. Ich bin Rechtsverdreher, kein Toni und erst recht kein Mathematiker - nur interessierter Laie.. :cool:

Aufs "Testhören" allein haben wir uns natürlich nicht verlassen. Allgemein erkennbare Merkmale wie etwa Potentiometer-Knistern oder andere auffällige akustische Unzulänglichkeiten (wie inakzeptables, hörbares Grundrauschen) haben zwei zunächst vorgesehene Testkandidaten sofort disqualifiziert. Welche das sind, möchte ich nicht sagen, sonst gibt's wieder eine unerträgliche B-Diskussion. ;)

Übrig blieben, wie oben erwähnt, der Yamaha Q2031 B, der ‚große dbx' und ... mein kleiner grüner Liebling von BSS. Wir wollten uns aber vergewissern, daß der EQ beim Ziehen der Filter auch tatsächlich "vernünftig" greift - und zwar um die Scheitelfrequenz so schmal wie möglich, aber auch nur so breit wie nötig. (Wir benutzen den BSS übrigens auch zum Recording, mit gutem Erfolg).

Von dem, was ich noch weiß und was mich zugegebenermaßen nachhaltig beindruckt hat, war die Einfachheit des Nachweises von Grundrauschen auf dem Oszillator-Bildschirm. Geht eigentlich ganz einfach. Du kannst mit dem Oszi das Grundrauschen erkennen, wenn Du die Filterkurven mit einem Sweep-Generator vergleichst. Also Signal anlegen und die VV abrichten; dann wird das Signal abgeklemmt und der Eingang kurzgeschlossen = et voilà.

Dann wollten wir sehen, was mit der Signalbearbeitung tatsächlich passiert, ob der Kandidat wirklich bei einer Amplitudenänderung weitgehend proportional reagiert, wenn wir die Filter setzen. Auch das ist einfach zu bewerkstelligen, indem Du Sinuswellen überlagerst, die die vom EQ zu filternden Frequenzbänder exakt treffen. Wenn Du jetzt die Filter ziehst, dann siehst Du ‚wie ideal' oder ‚weniger ideal' der EQ mit der Amplitudenänderung mitgeht.

Übrigens, wie ‚true' der Bypass in Wirklichkeit ist, kannst Du auch per Sweep-generator anzeigen lassen. (Da hat der dbx, obwohl anfänglich mein Preis-/Leistungsfavorit, am schlechtesten abgeschnitten)

Für den Yamaha hab' ich von vorneherein nicht viel übrig gehabt. Als Grobmotoriker sind für mich die kurzen Fader-Wege "von Nachteil".

Und, wie gesagt, die Meßverfahren für Filtergüte und Bandbreite hab' ich nicht mehr so in Erinnerung und auch inhaltlich nicht ganz so antizipiert. :redface: Aber in allen Belangen (da hat unser "Elektronentänzer" noch so einiges angestellt) war der BSS der deutliche Testsieger, gefolgt vom dbx 2231. Dem Yamaha blieb damit nur noch die "rote Laterne".
 
Und wenn schon wirklich viel Geld für einen EQ Ausgeben dann würde ich nicht auf den BSS sondern den Klark DN360 setzten.
Damit wär das dann auch voll ridertauglich...

Beide Geräte sind international anerkannt und absolut Ridertauglich (das jemand BSS FCS-960 abgelehnt hat und Klark wollte ist mir noch nie untergekommen).

Persönlich halte ich den BSS FCS-960 für das bessere und flexiblere Gerät aufgrund der schaltbaren Güten sowie des regelbaren Hochpassfilters.

Beim Klark DN-360 solltest Du in deiner Anwendung zwingend die optional, gegen Aufpreis, erhältlichen Trafos zum symmetrieren nachrüsten (regulär ab Werk unsymetrische Outputs).
Im Insert ist das nicht weiter dramatisch, in deiner Anwendung allerdings sehr wenn Du ab EQ eine unsymetrische Signalführung hast.

Wenn Du einen FCS-960 gebraucht kaufen kannst, würde ich diesen empfehlen.

Gruß
Soca
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben