Wer kennt neue Balance-Haltung für Querflöte?

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Drachenfreundin
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Hat jemand Erfahrung mit der neuen "Balance-Haltung" bei der Querflöte? Hab es auf dieser Seite gelesen

http://www.welang.de/balancehaltung-querfloete.htm

Klingt irgendwie logisch, sehr logisch. Da ich gerade angefangen habe, überlege ich mir, ob ich nicht gleich auf diese Haltung umstellen soll. Mein Lehrer kennt diese Haltung aber gar nicht und hat keine Erfahrung damit, er würde sich aber auch nicht dagegen wehren, wenn ich unbedingt in dieser Haltung spielen will (weiß schon, solche 'Gscheidhaferl' als Anfänger lieben die Lehrer!)
Wäre echt dankbar, wenn mir jemand seine Erfahrungen mit dieser Haltung berichten könnte! Danke schon mal!;)
 
Eigenschaft
 
Hab ich gehört, dass die Flöte hauptsächlich mit linkem Zeigefinger und rechten Daumen gehalten werden soll. Ich habe das nicht geschafft, obwohl ich die letzten drei Wochen damit zugebracht habe meine Handhaltung zu korrigieren, insbesondre die der rechten Hand. Wenn dir diese Balance-haltung gelingt ohne dass du die Hände total anspannst (muss nich heißen, dass du auf die Klappen drückst) und du also die Finger wirklich entspannt hast, dann spricht überhaupt nichts gegen diese Haltung, da man ja sowieso versuchen sollte jegliche überflüssige Spannung abzubauen: Also nie auf die Klappen drücken und die Finger nicht unnötig hochreißen, Bewegung so klein wie möglich halten.
Also viel Spaß beim Probieren. Es ist immer gut etwas sofort richtig zu lernen. Umlernen ist zeitaufwendig und frustrierend.
 
Hab ich gehört, dass die Flöte hauptsächlich mit linkem Zeigefinger und rechten Daumen gehalten werden soll. Ich habe das nicht geschafft, obwohl ich die letzten drei Wochen damit zugebracht habe meine Handhaltung zu korrigieren, insbesondre die der rechten Hand. Wenn dir diese Balance-haltung gelingt ohne dass du die Hände total anspannst (muss nich heißen, dass du auf die Klappen drückst) und du also die Finger wirklich entspannt hast, dann spricht überhaupt nichts gegen diese Haltung, da man ja sowieso versuchen sollte jegliche überflüssige Spannung abzubauen: Also nie auf die Klappen drücken und die Finger nicht unnötig hochreißen, Bewegung so klein wie möglich halten.
Also viel Spaß beim Probieren. Es ist immer gut etwas sofort richtig zu lernen. Umlernen ist zeitaufwendig und frustrierend.

Ich habs nach der Anleitung mal ausprobiert und auf Anhieb erstmal an besseren Ton rausgekriegt, geht aber auch nicht immer. Wollts heut mit meiner Lehrerin besprechen (wenn denn mein Autoschluessel nicht davongelaufen waere <mitdenfingernaufdentischtrommel>), ob die da an backdraft sieht (ich kann mir z.B. vorstellen, dass der rechte Arm ziemlich angestrengt wird. Im Prinzip klingts schon logisch, weil man nicht gegen das Drehmoment arbeiten muss, wie bei der normalen Haltung.
 
Ich kapituliere. Als Anfängerin in dieser Haltung zu spielen, die auch mein Lehrer nicht kennt und - naja - etwas skeptisch betrachtet, das ist mir dann doch zu frustrierend. Schade, dass in diesem Niederbayern keine Kenner dieser Haltung da sind. Bin ja schon froh, dass ich hier überhaupt einen Querflötenlehrer gefunden habe ...
Wenn ich mal etwas länger spiele, fasse ich vielleicht neuen Mut um die Umstellung zu wagen.
Hey mohr und moniaqua, wenn Ihr schon länger spielt, dann habt Ihr vielleicht auch einen Tip, was man gegen schmatzende KLappen macht??? Danke schon mal!
 
Probiers mal mit nem Zigarettenpapier, das legst du zwischen Loch und Klappe, drückst die Klappe zu, ziehst mal kurz an dem Papier (aber ohne es dabei rauszuziehen), öffnest die Klappe wieder und schaust, ob es immer noch schmatzt.
 
Ich glaube, daß ich diese Haltung ohne es zu wissen schon immer gemacht habe.
Allerdings habe ich relative lange Finger. Ich glaube jemand mit kleinen Händen, hat bei dieser Haltung probleme, vor allem bei Ringklappen.
Zu den schmatzenden Klappen:
Besser als Zigarettenpapier funktioniert das mit Geldscheinen. Das ist etwas rauher.
Am besten ist aber, und jetzt werden einige aufschreien, feines Schleifpapier. Damit am Flötenloch kurz drüber gehen und du wirst Ruhe haben.
Natürlich darfst du nicht am Polster rumschleifen.
 
Hey, Danke! Das mit dem Zigarettenpapier funktioniert ja prima! Das Schleifpapier ist mir etwas zu rabiat ... Schade, dass es nicht auch bei schmatzenden Kindern hilft! :)
 
Schade, dass es nicht auch bei schmatzenden Kindern hilft! :)
Bei denen hilft ignorieren ;)

volkerkaufmann schrieb:
Allerdings habe ich relative lange Finger. Ich glaube jemand mit kleinen Händen, hat bei dieser Haltung probleme, vor allem bei Ringklappen.

Noe, eigentlich nicht. Ich hab definitv kleine Haende, auch Ringklappen und hatte von den Fingern her beim Ausprobiern ned mehr Probleme. Musst halt den rechten Arm a weng hoeher heben, und da seh ich evtl ein Problem fuer's Genick.

Der Tip mit dem Zigarettenpapier ist ja abdraht. :) Im Musikladen gibts extra Papier fuer den Zweck ;)
 
Die Haltung ist eigentlich gar nicht so neu, bei uns an der Hochschule wird die schon länger unterrichtet. Die Vorteile die in dem Text aufgezählt werden gibts wirklich, nur:
- die Umstellung nach ein paar Jahren "normales" Halten ist echt problematisch
- man dreht oft automatisch, unbemerkt die Flöte ein

also wenn ihr das üben wollt, unbedingt vor dem Spiegel. Sonst könnt ihrs sein lassen, ihr rutscht sonst automatisch und ohne es zu merken in die alte Haltung rein.

Wenn es dann klappt (Geduld!!!! dauert lange) dann ist es aber eine super Sache.

Einfach erstmal ausbalancieren üben ohne "reinzublassen".
Die Flöte auf die beiden Punkte aufsetzen und die Balance suchen, aber dabei die Flöte wiederrum nicht zu sehr an das Kinn pressen.
Dann direkt in der Balancehaltung versuchen anzusetzen.
Und erst wenn das klappt das ganze beim Spielen üben.

Aber es braucht wirklich Geduld und eine strenge Disziplin und im idealfall einen Lehrer der das Ganze überprüft. Viel merkt man selber (erst recht ohne Spiegel) dann einfach nicht.
 
Also ich hab von Anfang an so gespielt seit ungefähr nem 1/2 Jahr und wusste nicht mal das da was besonderes dran ist
 
Die Haltung ist eigentlich gar nicht so neu, bei uns an der Hochschule wird die schon länger unterrichtet. .
Darf ich fragen, an welcher Hochschule du bist? :)

Ich hab zum Thema auch gleich noch eine Frage: und zwar habe ich glaub ich pernament zu viel Druck auf dem kleinen Finger. Meine Handhaltung sieht (nach viel üben und ärger) eigentlich ganz korrekt aus und ich schaff es auch mit Konzentration die Finger entgültig zu entspannen. Der kleine Finger ist nicht durchgedrückt (er hat eine korrekte Form) und ich drück nicht drauf, aber ich hab ungefähr das gesammte Gewicht der Hand drauf lasten, ähnlich wie beim Klavierspielen. Vielleicht hat ja jemand einen Lösungstipp, weil so ganz richtig ist das nicht. :redface:

- die Umstellung nach ein paar Jahren "normales" Halten ist echt problematisch
- man dreht oft automatisch, unbemerkt die Flöte ein
Wie wahr, wie wahr, ...
Bei dem Thema sollte man keine Alleingänge starten. Das ist frustrierend und die Gefahr sich etwas Falsches anzugewöhnen ist groß.
 
@floetiger: ist eigentlich auch nichts "besonderes", meine Schüler lernens auch gleich so. Aber es ist halt eine Form der Haltung, und andere gibts halt auch.

@mohr: ich studier an der päd. hochschule weingarten mit hauptinstrument querflöte. Unsere Flötendozentin unterrichtet schon immer mit der Haltung, aber die hat auch nicht nur in Deutschland studiert, vielleicht ist das auch in anderen Ländern üblicher, k.a.

wegen dem hohen Druck auf den kleinen Finger: meine Lehrerin will dass ich die rechte Hand zum kleinen Finger hinverschiebe, so dass er leicht schief aussieht, da kann man eig nicht mehr viel Druck af den Finger mehr ausüben, weil er sonst einfach abrutscht.
 

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