Velocity und Repetition

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Hallo Freunde,
ich bin neu im Board. Auch relativ neu, was das Digipiano-Spielen anlangt. Deshalb kommen Fragen auf. Was Anschlagdynamik und Aftertouch ist, weiß ich. Steht ja im Yamaha-Prospekt. Wer kann mir mal den Unterschied bzw. die Wichtigkeit von Repetition und Velocity erklären? :confused: Die Dana scheint ja ein richtiges Ass zu sein ...! Da ich ziemlich viel Rock'n'Roll, auch Blues, spiele, kommen bei meiner Spielweise sehr viele Tremoli vor. Andererseits liest man im Board so gut wie nichts über die "Tremolitauglichkeit" von Tastaturen. Wundert mich eigentlich. :( Euer fairplayer
 
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Das ist bei Wikipedia sehr schön und, soweit ich das Thema überblicke, sachlich zutreffend erläutert Velocity und Repetitionsverhalten (ganz 'runterscrollen) als das wiederholte Anschlagen derselben Taste auf einer Klaviatur. Themen wie Repetitions-, Stoßzungen- und Dämpfermechaniken bei Akustikklavieren mag jemand beantworten, der sachkundiger ist als ich.
 
Gute Repetition ist das Verhalten einer Taste, die mehrmals schnell hintereinander angeschlagen wird und das gut mitmacht.

Velocity ist die Anschlagsdynamik, wenn man die Taste kräftiger anschlägt, erklingt der Ton lauter und umgekehrt.
 
Vielen Dank, Freunde. Wie gut (schlecht?) ist nun die Repetition beispielsweise bei FP-4, FP-7, CP-33, CP-300, MP-4, MP-5, MP-8, RD-700 SX usw. im Vergleich untereinander? Oder anders gesagt: Welcher Hersteller bietet, welches DP hat die beste Repetition? Was sind Eure Erfahrungen? Kann man sagen (nach meinem Gefühl): Je besser die Repetition, umso besser die Tremoli-Tauglichkeit? Der fairplayer
 
Von 'gutem' oder 'schlechtem' Repetitionsverhalten zu sprechen trifft m.E. nicht des Pudels Kern. Eher 'langsam' oder 'schnell' oder auch 'zäh', 'fedrig', however.

Erlaubt ist, was gefällt - jedenfalls was die Digi-Pianos angeht. Sie bieten neben der mehr oder minder gut getroffenen Akustik-Piano-Synthese auch noch E-Piano-Samples, Orgeln, Synthie-Klänge, Pads, Brass etc. Darauf sollte die Tastatur abgestimmt sein, wobei sich Orgeln auf einer gewichteten Hammertastatur nur 'suboptimal' spielen lassen.

Geh' zu dem Musikalienhändler Deines geringsten Vertrauens ;) und spiel mal verschiedene Teile an, dann bekommst Du recht schnell ein Gespür dafür, welche Tastatur (von 'Klaviatur' will ich in diesem Zusammenhang gar nicht reden) Dir zusagt und welche nicht.
 
Es kommt doch nicht nur darauf an welche Klaviatur einem gefällt oder nicht.
Was wichtig ist ist doch auch ob die Klaviatur das Verhalten eines echten Klaviers gut simuliert oder nicht.
Schließlich möchte man doch gut Klavier spielen lernen ohne sich fehler beizubringen nur weil die Klaviatur komisch ist.

Wenn du auf nem echten Klavier anfängst du lernen hast du auch keine Wahl. :p
 
Sag mal, cirro, so langsam kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren - im Gegenteil: Du vertiefst ihn eher - , daß Du entweder nicht bereit oder nicht in der Lage bist, das Geschreibsel Deiner Vorposter (inkl. meinem Senf), zu lesen. Das gilt sowohl im Allgemeinen als auch im Besonderen für andere Threads.

Sorry,aber: :mad:
 
Es kommt doch nicht nur darauf an welche Klaviatur einem gefällt oder nicht.
Doch es ist so: Die DPs sind sehr unterschiedlich in der Kalviatur - da kann man nach eigenem Geschmack/Vorlieben wählen. Was ja grundsätzlich gut ist... :great:

Was wichtig ist ist doch auch ob die Klaviatur das Verhalten eines echten Klaviers gut simuliert oder nicht.
Wie du schreibst: Es wird das Verhalten eines echtes Klaviers simuliert - welches und wie gut ist das Geheimnis des Herstellers. Aber du hast die Wahl: Probier mal die DPs in der engeren Wahl aus und nimm das was dir am besten passt.

Schließlich möchte man doch gut Klavier spielen lernen ohne sich fehler beizubringen nur weil die Klaviatur komisch ist.
Ein guter Pianist kann auch auf einem "komischen" Klavier gut spielen - daher ist es nicht so wichtig wie perfekt das Kalvier ist, sondern wie perfekt man damit umgeht.

Wenn du auf nem echten Klavier anfängst du lernen hast du auch keine Wahl. :p
Doch die Wahl hat man: Ein Klavier vom Hersteller X ist nicht gleich dem von Hersteller Y bzw. ein Kavier ist nicht gleich ein Flügel usw.

Ansonsten kann ich mich nur dem Kommentar von Sticks anschließen... :confused:

Viele Grüsse
Joe :cool:
 
Repetition: Wie und ob die Taste an dem Finger klebt. Wenn sie zu langsam hochkommt, kann man entsprechend spät neu anschlagen, wenn sie zu "hart" ist, braucht man mehr Kraft, auch langsamer. Es kommt auch darauf an, wo auf dem Tastenweg der Ton ausgelöst wird.

Velocity: Eigentlich Geschwindigkeit, ist aber prinzipiell das gleiche wie Lautstärke

Zum Thema welche DPs gute Tastaturen haben, stehen im Forum schon Romane.
Leider nicht zur Haltbarkeit ):
 
Zum Thema welche DPs gute Tastaturen haben, stehen im Forum schon Romane.
Leider nicht zur Haltbarkeit ):

Die Fatar-Tastaturen älteren Baudatums waren nicht gerade wegen besonders guter Haltbarkeit bekannt, da ist nach einer Weile öfter mal was ausgefallen. Die Yamaha-Tastatur vom P250, die ich seit einigen Jahren spiele, zeigt überhaupt keine Ermüdungserscheinungen.

Die Roland-Tastaturen (zumindest die, die ich im Querschnitt gesehen habe), scheinen mir gefettete Teile zu haben, die sich beim Spielen permanent berühren, und ich könnte mir vorstellen, dass da nach einiger Zeit eine Wartung fällig wird. Ich hatte mein RD700 aber nur ein gutes Jahr, bevor ich's wieder verkauft habe. Was mir dort aber aufgefallen ist war ein unterschiedliches Verhalten der Tastatur je nach Außentemperatur. Sie wurde, wenn's kalt wurde, deutlich schwergängiger.

Liebe Grüße

Dana
 
Ein guter Pianist kann auch auf einem "komischen" Klavier gut spielen - daher ist es nicht so wichtig wie perfekt das Kalvier ist, sondern wie perfekt man damit umgeht.
Ich kann Joe nur zustimmen Klavier ist nicht Klavier - und m.E. ist die Tastatursache überbewertet.
Ich hab auf nem Zimmermann Klavier aus den ' 20ern gerlernt und erst nach Jahren festgestellt, wie unterschiedlich sich ein Steinway spielt - bin darauf erst gar nicht zurechtgekommen. Das Zimmermann hatte nur einen Vorteil - brettharte Tastatur = gutes Krafttraining. Letzlich passt man sich aber der Tatatur an und lernt die Eigenheiten seines Instrumentes zu schätzen. Wenn man unterschiedliche Instrumente spielt muss man sogar recht schnell umschalten. Z.B. Digitalpiano und Orgel oder Synthesizer. Hochspezialisierte Pianisten brauchen "ihr" Instrument für eine optimale Performance, der "normale" Keyboarder ist da eher pragmatisch und holt aus seiner Kiste raus, was geht.

Als Anfänger find ich -aus meiner Erfahrung- eine "Klaviernahe" nicht zu leichtgängige Tastatur gut - da wird man gezwungen exakt zu spielen und kann leichter auf Orgel/Synth Tastaturen umsteigen.

Die Roland-Tastaturen (zumindest die, die ich im Querschnitt gesehen habe), scheinen mir gefettete Teile zu haben, die sich beim Spielen permanent berühren, und ich könnte mir vorstellen, dass da nach einiger Zeit eine Wartung fällig wird.

Das Roland-Tastaturen oft gewartet werden müssen, entspricht nicht meiner Erfahrung. Ich hab über 15 Jahre ein FP-8 im fast täglichen Einsatz, das nie ein Problem mit der Tastatur hatte und nie gewartet wurde - übrigens jetzt durch ein FP-4 ersetzt.

Wie gut (schlecht?) ist nun die Repetition beispielsweise bei FP-4, FP-7, CP-33, CP-300, MP-4, MP-5, MP-8, RD-700 SX usw. im Vergleich untereinander? Oder anders gesagt: Welcher Hersteller bietet, welches DP hat die beste Repetition? Was sind Eure Erfahrungen? Kann man sagen (nach meinem Gefühl): Je besser die Repetition, umso besser die Tremoli-Tauglichkeit? Der fairplayer

Um die Repetition eines der o.g. Pianos "auszubremsen" kannste locker 10 Jahre täglich üben - bis dahin sind die Dinger ehe veraltet.

FP-4 und FP-7 sind m.E. gute Tastaturen mit ausreichendem Repetitionsverhalten - allerdings nicht geeignet für Orgel Soli mit 1-Tasten-Trillern. Das FP-7 hat einen deutlichen "Druckpunkt". und scheint mir einen Tick besser im Repetitionsverhalten. Hab noch das RD 300SX verglichen - das fand ich zu leichtgängig und "keyboardmäßig". Den Rest kann ich nicht gut beurteilen.
 

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